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Kellertreppenaufgang außen - Wand sanieren?!

14.04.2014, 18:29
Hallo,

mein name ist mario und ich bin neu hier im forum. kurz zu meiner vorstellung : ich bin 39 jahre alt und lebe mit meiner freundin in marburg. seit längerem schauen wir nach älteren, renovierungsbedürftigen häusern und haben dabei schon so einiges (meist nicht erfreuliches) gesehen. wir möchten so viel wie möglich in eigenleistung machen (mit unterstützung von ein paar fachkundigen helfern) und wir haben beide nicht nur linke hände etwas vorkenntnis in verschiedenen bereichen ist da.

nun haben wir ein objekt gefunden das uns von lage und genereller bausubstanz
zusagt. gekauft ist es noch nicht, ich hadere noch etwas mit dem preis da einige sanierungen anstehen. alles machbar, wir versuchen nur im vorfeld den finanziellen und arbeitsaufwand einzuschätzen.

z.b gibt es ein problem mit den regenwasser abläufen der garage unter dem hof des hauses. diese sind augenscheinlich marode und vermutlich der grund dafür das die wand des kelleraufgangs in den letzten jahren nachgegeben hat und wohl das erdreich die steine nach außen drückt. die treppe an sich ist ok. auf den bildern ist leider nicht zu sehen das die garage in nur etwa einem meter entfernung angrenzt.

meine frage an euch wäre wie ihr eine solche sanierung angehen würdet, kann man das mit unterstützung eines gelernten maurers auch selber machen oder ratet ihr in jedem fall zu einer firma ? was gibt es zu beachten ?

ich fürchte das es statisch probleme mit der garage geben könnte wenn man weit aufgräbt. ich kann versuchen da demnächst noch aussagekräftigere bilder zu machen.

für tipps wären wir dankbar.
gruß mario
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Kellertreppenaufgang, Wand sanieren Kellertreppenaufgang, Wand sanieren
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15 Antworten
Die Mauer an sich sollte nicht das Problem sein. Allerdings musst du die Erde auf der anderen Seite komplett entfernen. Damit in der Grube dann niemand verschüttet wird, müsste das entsprechend flach abgetragen werden. Da kommt die Garage ins Spiel. Mit einem Meter Zwischenraum wird der Winkel zu steil und das Erdreich wird dir abrutschen. Andererseits brauchst du den Meter auch an Platz damit du vernünftig arbeiten kannst. Eine Spundwand könnte dein Problem lösen, ist aber alles andere als billig.

 

Ich bin Maurer und Betonbaumeister und kann nur davon abraten es selber zu machen. Da wird du wo und Übel eine Firma holen müssen den die Garage muss abgefangen werden und das hat ein Maurer der so das macht nicht alle Gerätschaften liegen. Also Bitte Finger weck Danger Gefährlich. Aber du hast es ja schon geschrieben Statik Wenn noch fragen schreib mich an
LG
Heiner

 

Janinez  
so wie das aussieht würde ich absolut nichts selber machen, eine Firma muß die Garantie übernehmen auch für die Stabilität der Garage

 

Ohne die Garage wäre das sicher kein großes Thema. Soweit ich es auf den Bildern erkenne kommst du um eine Firma nicht herum. Wenn ihr aber schon nach sanierungsbedürftigen Häusern gesucht habt, wird das mit Sicherheit nicht der größte Posten auf deiner Rechnung später sein :-)
Ich würde die Fachfirma alleine aus Garantiegründen nehmen. Die können die Garage fachgerecht während der Arbeiten abstützen.

 

vielen lieben dank erstmal für die schnellen antworten. die rückmeldungen von euch sind in etwa so wie ich mir selbst schon dachte. große aktion, schwierig wegen der angrenzenden garage. wie ihr schon sagt, die eigentliche mauer ist nicht das problem.

das ganze wird von einer firma ausgeführt ja auch nicht ganz günstig. ich tippe da mal auf einen betrag zw. 3000-5000 euro. ich fragte auch deshalb nach weil diese baustelle in dem wertgutachten zum haus keine berücksichtigung findet und sich daher nochmals auf den kaufpreis auswirken muss. da habe ich nochmal ein argument für die verhandlung

also bis hierher schonmal vielen dank, bin nat. auch noch für weitere meinungen oder tipps dankbar. übrigens eine freundliche und kompetente community, die ihr hier habt

 

moin,

wir hatten heute einen termin mit einer ortsansässigen baufirma. der chef meinte das zu machen ist kein problem, kostenaufwand je nachdem ob man die treppe selbst gleich mitmacht zw. 4000-6000 euro. das ganze würde dann geschalt und gegossen anstatt gemauert. ist natürlich schon eine schöne summe geld die man im haus deutlich schöner verarbeiten könnte, aber ich hoffe das dann nat. auch ruhe ist solange wir das haus besitzen werden.

ich denke mal wenn man das ganze selbst vorbereitet, d.h. geländer, pflastersteine und betonplatte selbst enfernt und am ende wieder verlegt sollte es noch nen tacken günstiger werden.

soweit erstmal. gruß mario

 

Mir kommt da gerade eine ganz doofe Idee. ^^

Könnte man nicht einige Bohrungen, an der Mauer auf der Seite zur Garage hin, nebeneinander setzen in diese Bohrungen ein Rohr einsetzen und dieses dann mit einem guten Beton auffüllen? Bei den Bohrungen schwebt mir eine Gerätschaft vor welche auch zum Brunnen bohren verwendet wird.

Wenn ich mich recht entsinne wird dieses Prinzip auch angewendet wenn man tiefe Löcher in einem Bereich machen will welcher durch Grundwasser bedroht ist. Konnte man auch immer wieder in Düsseldorf bei den Bauarbeiten zur neuen Wehrhahnlinie oder den Emscher Pumpwerken sehen.

In Eigenregie sollte es zwar aufwendig, aber nicht unmöglich und vor allem nicht so teuer sein. Im Zweifelsfall könnte man auch 2 Reihen in einander verschachtelt setzen.

 

Würdest du auf die Konstruktion dein Leben setzen während du an der Mauer arbeitest?

 

Bei entsprechenden Abmessungen der Betonstützen, ja.
Wenn man mit dieser Methode 40m tiefe Löcher unter dem Grundwasserspiegel und in sandigem Boden buddeln kann wieso nicht auch bei 2m ohne Grundwasser.

 

moin,

danke nochmal für die antworten.
die methode mit den bohrungen erscheint mir einleuchtend aber ich denke von equipment und arbeitsaufwand ist das ganze auch nicht wirklich weniger aufwändig.

ich denke da wird die firma anrücken. zumal wir leider inzwischen noch eine andere wichtige baustelle im haus entdeckt haben. holzwurm im wunderschönen treppenhaus. evtl. stelle ich dazu nochmal ein extra thema ein.
gruß mario

 

MicGro  
Das hört sich nicht gut an, hoffentlich erwarten euch nicht noch mehr Überraschungen.

 

moin... da schreibe ich mal wieder seit geraumer zeit.

aber wir waren nicht untätig... wir haben eine firma gefunden die uns zum festpreis einmal komplett um das haus aufgegraben hat, die kellerwand abgedichtet, drainageplatten und eine ringdrainage verlegt hat, sowie die marode kelleraußentreppe sowie die wandung dazu neu aufgebaut hat. die wandung wurde mit schönen sandsteinen neu aufgemauert, die neuen stufen waren etwas niedriger weshalb ein lichtschacht weichen musste. alles in allem waren das knappe drei wochen ohne richtigen ein/ausgang aus dem haus.

die sanierung der kelleraußentreppe war am ende nicht so dramatisch wie befürchtet, auch der chef der baufirma hatte anfänglich so seine bedenken was einen dort erwarten wird wenn man es aufgräbt. allerdings bestätigte sich der positive gesamteindruck der bauweise des hauses, mat hatte beim bau mitgedacht und ein "stützfundament" zwischen haus und garage eingezogen, sodaß man relativ gefahrlos den meter zwischen haus und garage freilegen konnte.

nun hoffen wir das der keller auch trocken wird und der luftentfeuchter läuft und läuft und läuft...

 

Janinez  
na siehst Du, war doch nicht ganz so schlimm, da kann es nur noch besser werden..........

 

Danke, ourforce für die Info! Habe damals Deine Frage gelesen und mir nur gedacht, das wird nichts mit selbermachen ...

 

Janinez  
Womit Du ja Recht hattest, aber so kann er weiterarbeiten.................................... ..

 

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