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Kellerdecke dämmen

21.09.2010, 13:45
Hallo zusammen,

ich möchte meine Kellerdecke mit Styropor Dämmplatten 60mm Stärke und einem Wärmeleitwert von 035 dämmen. Der Verkäufer im Baustoffhandel hat mir Platten mit einem Wärmeleitwert von 040 angeboten. Für diese Wärmeplatten hat er mir ein Top Preis gemacht und meinte, dass man bei der Kellerdeckendämmung den unterschied zu WLG 035 nicht bemerkt. Hat der Verkäufer recht oder sollte ich auf jedemfall den besseren Leitwert kaufen?
Meine zweite Frage bezieht sich auf dem Kleber. Muß es der teure Styroporkleber sein oder reicht auch billiger Fliesenkleber bzw. Rigipskleber? Die Dämmung soll erstmal nur unter die Decke geklebt werden. Ob ich sie später noch verputze oder tapeziere steht noch in den Sternen.

DANKE und Gruß

atzehb
 
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23 Antworten
Würde man den Unterschied nicht merken, hätten sie keine unterschiedliche Bezeichnung und auch keinen unterschiedlichen Preis. Würde ich mal sagen. Ist also eher eine Kostenfrage wofür Du Dich entscheidest. Ich würde aber empfehlen 2 x 3cm versetzt zu kleben. So bekommst Du eine dichtere Fläche. Beim Kleber bin ich mir nicht so sicher. Zumindest nicht, wenn Du noch putzen willst. Das wird wohl generell ohne Dübel nichts. Ansonsten würde ich mich für Klebe- und Armierungsmörtel entscheiden. Eventuell sogar Silikon. Klebt auch gut und baut bei weitem nicht so ein Gewicht auf.

 

sonouno  
wenn der Preis TOP ist würd ich das Angebot annehmen !!
soll heissen mindestens 30 % billiger als die 0,35 er Platten.
Aber nicht am Kleber sparen !!...
willst ja nicht das dir die Platten mal um die Ohren fliegen ?
gut sind da auch die Montagekleber aus der Kartusche... Sista Montage oder so was...
kann man leicht unebenheiten ausgleichen und auch leichter zum aufbringen...
(evtl Karton-Preis anfragen !)
grüssle, sonouno ;-)

 

Ekaat  
Habe einen Wannenträger aus Syropor. auf diesen habe ich Fliesen geklebt. Warum soll das andersherum nicht auch funktionieren? Allerdings: die Styroporplatten zunächst mit dem Flex-Kleber mit der nicht gezahnten Seite des Fliesenspachtels dünn auftragen und trocknen lassen. Danach auf Platten oder auf Decke wie beim Fliesenlegen die Spachtelmasse aufbringen. Bei Silicon hätte ich Bedenken, daß der Salat wieder von Oben kommt, da das S. vor dem Aushärten kriecht und Du dich sicher nicht 5 Stunden als Halter der Platten darunterstellen willst.
Ach ja: Weil nach dem Verspachteln der Platten diese nicht mehr elastisch sind, nach dem Trocknen auf ebener Unterlage vorsichtig auf ein Brett oder eine Platte schieben und damit dann an die Decke kleben.

 

Danke für Eure Tipps

Zitat von Ricc220773
Ich würde aber empfehlen 2 x 3cm versetzt zu kleben. So bekommst Du eine dichtere Fläche.

Deine Empfehlung leuchtet ein. Ist aber wegen der doppelten Menge am Kleber auch eine Kostenfrage.

Zitat von sonouno
Aber nicht am Kleber sparen !!...
willst ja nicht das dir die Platten mal um die Ohren fliegen ?
gut sind da auch die Montagekleber aus der Kartusche... Sista Montage oder so
Der Montagekleber ist nicht gerade günstig. Hast Du Erfahrung für wieviel m² eine Kartusche reicht?

Zitat von Ekaat
die Styroporplatten zunächst mit dem Flex-Kleber mit der nicht gezahnten Seite des Fliesenspachtels dünn auftragen und trocknen lassen. Danach auf Platten oder auf Decke wie beim Fliesenlegen die Spachtelmasse aufbringen.

Flex-Kleber hatte ich mir auch vorgestellt. Aber voher dünn auftragen und trocknen lassen, bringt das eine wesentlich fester Bindung?

 

Geändert von atzehb (21.09.2010 um 18:40 Uhr)
Ein Sack Klebe- und Armierungsmörtel kostet 15euro und reicht enorm weit. Kann ja nachher draußen mal nachsehen, was als Verbrauch angegeben ist.

 

Ekaat  
Zitat von Ricc220773
Ein Sack Klebe- und Armierungsmörtel kostet 15euro und reicht enorm weit. Kann ja nachher draußen mal nachsehen, was als Verbrauch angegeben ist.
Gebe Dir recht, habe für mein Badezimmer zweimal 25kg geholt und nur etwas mehr, als die Hälfte verbraucht.

 

Also laut Angabe auf dem Sack verbraucht man zum Kleben 4 - 6kg je Quadratmeter. Da wird aber von dickerem Styropor zur Außenwanddämmung und Dickenausgleich ausgegangen. Ich hatte Porotonsteine seitlich, also mit richtigem Berg- und Talprofil, und habe weniger verbraucht.

 

Danke Ricc220773

da der nächste Baumarkt nur knapp 1km von mir entfernt ist, werde ich mir erstmal ein 25 kg Sack Klebemörtel kaufen und schauen wie weit ich damit komme.
Kann man damit auch 2 Schichten wie von Dir vorgeschlagen kleben? Bin da ein wenig skeptisch, habe aber bisher keine Erfahrung damit gemacht.

 

Ekaat  
Zitat von atzehb
Danke Ricc220773

da der nächste Baumarkt nur knapp 1km von mir entfernt ist, werde ich mir erstmal ein 25 kg Sack Klebemörtel kaufen und schauen wie weit ich damit komme.
Kann man damit auch 2 Schichten wie von Dir vorgeschlagen kleben? Bin da ein wenig skeptisch, habe aber bisher keine Erfahrung damit gemacht.
Sicher, solltest aber vorher die Sperrschicht dünn auftragen, um der endgültigen Klebeschicht mehr Haftung zu geben.

 

Mein Nachbar, der sowas öfter macht, war schon bei zwei Schichten an einer Wand skeptisch. Das ganze klebt schließlich nur durch die kleinen Poren. Mir gefällt das ganze überkopf gar nicht. Darum auch mein Vorschlag mit dem Silikon.
Vielleicht wäre es sogar günstiger Latten zu verschrauben und daran die Platten zu befestigen.

 

Ekaat  
Zitat von Ricc220773
Mein Nachbar, der sowas öfter macht, war schon bei zwei Schichten an einer Wand skeptisch. Das ganze klebt schließlich nur durch die kleinen Poren. Mir gefällt das ganze überkopf gar nicht. Darum auch mein Vorschlag mit dem Silikon.
Vielleicht wäre es sogar günstiger Latten zu verschrauben und daran die Platten zu befestigen.
Kleiner Versuch: Stein + Styropor + Stein verkleben. in beide Steine eine Halterung (Dübel mit Schraube), und dann das Ganze mit einem Wassereimer belasten. Ich bin der Überzeugung, das hält. Es sei denn, die Belastung ist so groß, daß das Styropor selbst auseinanderreißt. Aber die Platten sind ja federleicht.
Wenn ich in dieser Woche nicht so wenig Zeit hätte, würde ich spaßeshalber selbst den Versuch machen. Steine habe ich, Styropor auch und etwas Kleber ist auch noch da. Wenn es keiner vor mir macht, werde ich es nächste Woche angehen. Interessiert mich nämlich. (Kleiner Wissenschaftler in mir :-))

 

Hallo atzehb,

Ich würde zum kleineren WLG 032/031 klassen greifen. Wie wäre es z.B. eines wie für die Wand zu verwenden.

Hier ein Beispiel wo ich meine Außenisolationspaket bestellt habe.

http://cgi.ebay.de/Atlas-WDVS-System...item5194cb55ed

Der Händler ist zu empfehlen und auch sicherlich willens 60mm Platten zu liefern.
Material kam bei meiner Bestellung aus Polen. 2*LKW für 140.-€ Lieferkosten (460km einfache Strecke). In meinem Fall ein Spottpreis.

Dämmstoffdübel wären natürlich anzuraten.

Kleber "Hoter S" und "Hoter U" sind auf Zement basierend und können daher nicht wie Gips Schimmeln. Das Gewebe würde eine Rissbildung vermeiden.

Auch PUR-Bauschaum wäre für Verklebung Platte->Decke natürlich denkbar.

Angedachte Arbeitsschritte:
1. Also z.B. Platten mit "Hoter S"/PUR-Bauschaum mit temp. Stempeln gegen Decke verkleben.
2. Platten mit Dämmplattendübel in Decke sichern.
3. Gewebe mit Nägeln in Dämmung auf Spannung festspicken.
4. Kleber "Hoter U" von der Mitte der Gewebebahn in Längs dann partieller Bahnbreite
durchstreichen. Eventuell zweite Kleber Schicht aufziehen und diesen bei geeigneter
Konsitenz mit Filzbrett egalisieren.
5. Eventuell mit Putzgrundierung mit Quarz z.B. "Hoter Cerplast" finischen.


Sonnige Oberfrankengrüße

 

Danke Bastellfuchs

für die Tipps und dem Link. Bei Materialkosten von ca. 300 Euro rechnen sich die Transportkosten von 140 Euro aber nicht. Eigentlich möchte ich die Platten auch nicht Dübeln. Die Kellerdecke meines Elternhauses wurde vor 40 Jahren mit Styroporplatten beklebt und sie halten immer noch.

Gruß atzehb

 

Hallo atzehub,
kannst du mir mal sagen, wie du letztendlich die Platten verlegt hast und welches Material du nun genommen hast?
Ich habe nämlich nun das gleiche Problem wie du im September und würde mich freuen, wenn du mir einen Tipp geben könntest.


LG Silke

 

Ich habe für die Dämmung der Kellerdecke Trennwandplatten verwendet und diese mit Montagekleber punktuell befestigt und dann mit OSB-Platten verkleidet.

 

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