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Kaputte Geräte zum Händler oder zum Hersteller bringen - Was sind eure Erfahrungen damit?

19.08.2011, 08:52
Kathrin  
Nachdem unsere Umfrage zur Reparatur von euren Geräten ergeben hat, dass einige von euch sich im Falle eines Falls auch an den Händler oder Hersteller wenden, wollen wir darüber natürlich gerne mehr wissen :=)

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, wenn ihr das Gerät dorthin zurück gebracht habt, wo ihr es gekauft habt und welche Erfahrungen habt ihr mit der Reparatur direkt vom Hersteller gemacht?
Wart ihr zufrieden mit der professionellen Reparatur?
Wie schnell habt ihr eure Geräte zurück bekommen?
Welchen Reparaturzeitraum findet ihr bei professionellen Reparaturen angemessen?

Dann lasst uns an euren Erfahrungen mal teilhaben, wir sind gespannt!
 
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77 Antworten
Funny08  
Also in den letzten Jahren hatte ich für meinen Teil nur ein Gerät das den Geist aufgegeben hatte. Eine Festplatte in meinem PC und das Motherboard des selbigen - aber das wurde zur echten Tortur ...

5 Monate alter PC - Platte defekt - und das Motherboard hatte ein Temperaturproblem des MCP´s ( ist bei Nvidia Boards sowas wie North- und Southbridge zusammen).
Also gab ich den Rechner bei dem Händler zur Reparatur ab - angebliche Reparaturdauer 14 Tage. Nach 14 Tagen - Nix - nach 3 Wochen - das gleiche - Nach 4 Wochen und einer Beschwerde beim Geschäftsführer, kam der Anruf - Kiste ist fertig.
Also ich froh dahin - zuhause mach ich den Rechner an - hmm - alles noch so wie ich ihn abgegeben hatte... eigentlich hätte die Platte entweder leer sein müssen - oder ein neuen Windows drauf. Also CD eingelegt und Festplattentest vom Hersteller laufen lassen...wollen... Nix tat sich, Das Laufwerk war tot....
Ich machte die Gehäuseabdeckung ab und dachte " Die wollen mich vewräppeln". Das SATA-Kabel an das DVD Laufwerk war nicht mehr da, die Festplatte war nichtmals angerührt worden ( die minimale Staubschicht war deutlich zu erkennen).
Was war ich froh, dass ich mir im Vorfeld alle Seriennummern der Hardware usw notiert bzw fotografiert hatte. Das Motherboard war auch nicht gewechselt, Irgend eine Schraube kullerte im Gehäuse herum und die Seitenabdeckung war auch von einem anderen Rechner, da die Serial von meinem Windows eine andere war...
Also wieder zurück zum Händler... eine Woche - zwei Wochen - Wieder ein nettes Gespräch mit dem Geschäftsfüher, welcher sich 1000 mal entschuldigte und mit eine Aufwandsentschädigung anbot - drei Wochen - Anruf - PC sei nun fertig zum Abholen.

Diesmal war ich schlauer und bat den Servicepurschen, die Kiste vor Ort aufzuschrauben, und siehe da, das Board war getauscht, die Festplatte auch, nur fehlte immernoch das SATA-Kabel und die neue Festplatte war nicht angeschraubt. Als dann der Typ meinte ich solle doch am nächsten Tag wiederkommen, fragte ich den mal ob er noch alle Tassen im Schrank hätte. Also ging er ein SATA Kabel und Schrauben holen und baute alles unter meiner Aufsicht ein. Von einer Aufwandsentschädigung wollte er nix gehört haben, aber er wollte sich schlau machen und mich anrufen, da sein Boss nicht da war.
Nach 2 Tagen ohne Rückmeldung, nahm ich mir dann nochmals den Geschäftsführer zur Brust, und klärte ihn mal auf was er für Flaschen in seiner Serviceabteilung herumlungern hätte. Der gute Man war doch recht entsetzt und meinte solch eine Häufung von Vorfällen hätte er noch nie erlebt... und hinterlegte mir einen 50€ Gutschein an der Kasse- als kleine Wiedergutmachung.

Im nachhinein kann ich nur sagen, so wie das verhalten der Mitarbeiter des Kundendienstes des "Ich bin doch nicht ****"-Marktes in Homburg war, bin ich der festen Überzeugung das dieses freche und "gönnerhafte" Verhalten daraus resultiert, das die Kunden sich einfach viel zu viel gefallen lassen, und das diese Servicemitarbeiter eine grundmisserable Schulung und Einstellung haben. Ich hatte im Jahr jeweils ca 10 PC´s dort gekauft oder vermittelt - nun schicke ich die Leute lieber woanderst hin, selbst Aldi hat da einen bessere Support.

Das Motherboard das neu eingebaut wurde hatte übrigens weiterhin das Temperaturproblem, der Hersteller der damals noch ein Support-Forum hatte, wurde überhäuft mit Beschwerden von Kunden mit dem gleichen Problem. Dessen Lösung war es, mit einem Firmwareupdate die Messwerte des Sensors zu manipulieren...

Da der Rechner schon 50 Tage in Reparatur war, und ich nicht nochmals so lange warten wollte, hab ich mir für 16€ einen ordentlichen aktiven MCP Kühler gekauft und habe seither Ruhe. Die passende Seitenwand ist übrigens auch niemals wieder aufgetaucht.... zumindest war die hier vom gleichen Model...
Fazit - keine Geräte mehr aus diesem Markt und keine mehr von Pack...Be.. oder Ace. .(Mittlerweile die gleiche Firma).

Und um auf Kathrins Fragen zurückzukommen - zufrieden war ich mit der Reparatur sicherlich nicht....und professionell war die auch auf keinen Fall
Ein angemessener Zeitrum sind für mich zwei Wochen max drei - ABER der Kundendienst sollte sich nach 2 Wochen doch zumindest mal melden und Bescheid geben - nichts ist nerviger als nichts vom Service zu hören.

 

Ich hatte das Problem mit einem Laptop,meine Tochter hatt es geschaft bei ihrem 3Monate alten Laptop das Display zu Schrotten,Schultasche drauf und hin das Ding.
Es war Offensichtlich das es sich nicht um einen Garantiefall Handelt.
Aber damit die Garantie nach der Repparatur nicht erlischt hab ich beim Händler,Eine "Fachwerkstatt"nachgefragt.
Müssen wir Einschicken,kostet 300-400 Euro.
Im Internet bietet der Hersteller das Ersatzteil für 130 Euro an.
Nachdem ich mich daraufhin mal damit befasst habe,hab ich mir das Display für
66 Euro im Ersatzteilshop bestellt,A Ware,ohne Pixelfehler.
Nach 10 Min war die Repparatur erledigt.
Vom Support war ich endtäuscht,reine Abzocke von Unwissenden Usern.
Es war ein Gerät der mitleren Preisklasse von AC...

 

Allgemein empfinde ich es im moment eher so das grade im Elektrobereich der Service immer weiter nachlässt. Ich kann ja verstehen das durch den Preisdruck die Gewinne vielleicht nicht mehr so hoch sind aber schade finde ich das man mittlerweile schon wegen jedem Garantiefall fast einen Anwalt einschalten muss.
Wir haben für meinen Vater ein Navi gekauft. Nach 1 1/2 Jahren war das Gerät von heute auf morgen nicht mehr zu gebrauchen. Schade aber was soll man machen. Also Gerät zurück zum Händler. Fast 3 Monate später erst haben wir es dann soweit gehabt das die eingesehen haben das es ein Garantiefall ist und wir haben das Geld bekommen.
Neues Navi gekauft aber vom anderen Hersteller.

 

Ohhh, der Kundenservice,
Ich hatte schon mehrmals Kontakt...
Sony - unglaublich schlecht, Gerät mehrfach repariert aber mit dem Hinweis alles in Ordnung. Häh? Warum dann Teile getauscht?
Agfa - schlecht !
Proxxon - sehr bemüht, aber besser als ein Gerät 6 Mal vom Kunden reparieren zu lassen, wäre einfach ein neues zu senden.
Makita - sehr Kulant
Bosch - hatte ich einmal fmdl. Der Kollege hatte mir telefonisch einen Tipp gegeben und alles war gut (Bedienerfehler).
Bosch - Ersatzteilservice - Problemlos

Dennoch möchte ich bemerken: Jeder Hersteller meint, seine geräte sind so gut, eine Instandsetzung lohnt immer. Davon halte ich nichts. Der herstellungspreis ist immer wesentlich geringer als der Verkaufspreis und der Stundenlohn eines Technikers ist auch nicht ohne. Ich würde es schöner finden, wenn die Kunden für eine schnelle Lösung ein neues Gerät erhalten. Der jeweilige Hersteller kann dann ganz in Ruhe das Gerät untersuchen und für die Zukunft Verbesserungen planen. Warum muss der Kunde da so lange auf sein gerät warten. Bei mir war es in 2 Fällen (Sony und Proxxon) so, dass ich etwa 9 Monate kein benutzbares Gerät hatte und sehr viel Arbeit Ärger.
Fazit dabei für mich: Sony wird wohl lange auf den Kauf eines Gerätes von mir warten müssen. Proxxon überlege ich mir auch intensiver.

Hier mal 2 Links von Forenthemen aus der Vergangenheit, wo das Thema auch schon angesprochen wurde:
[SIZE=2]http://www.1-2-do.com/forum/wie-sind...thema-954.html
[/SIZE]
[SIZE=2]http://www.1-2-do.com/forum/showthread.php?t=2562

[/SIZE]

 

Mit Elektrowerkzeugen hatte ich bisher noch keine Probleme,die halten bei mir Irgenwie
Ewig,sogar der Alte Winkelschleifer meines Vaters,der war von 1965-1977 in der Klemptnerei und Heizungsbaufirma meines Vater in Proffesionellem Einsatz,er läuft bei mir in einem Trennständer.

 

Bisher habe ich wenige Geräte zur Reparatur geben müssen, war aber eigentlich immer sehr zufrieden - sowohl direkt beim Hersteller als auch bei der Einsendung durch den Händler.
Aufgrund meiner Erfahrungen im IT-Bereich sollte 1 Woche (inklusive Versand) die maximale Reparaturdauer sein. Bei kurzfristigen Problemen sollte nach der Woche dann zumindest eine Kundeninformation eingehen und über den weiteren Verlauf informieren.

 

Bei Küchengeräten hab ich da andere Erfahrungen,Die Küchenmaschine wurde nach 3 Tagen Ersetzt.Bosch MUM.
Der Geschirrspüler war allerdings die Nullnummer,hatte ich aber irgenwo schon geschriben.
Bei anderen Geräten war hab ich augrund des Alters gleich das Werkzeug ausgepackt.
Laugenpumpe bei Waschmaschine von 1978 oder das Heizelement vom 15 Jahre alten Backofen.

 

Zitat von HOPPEL321
damit die Garantie nach der Repparatur nicht erlischt hab ich beim Händler,Eine "Fachwerkstatt"nachgefragt.
Müssen wir Einschicken,kostet 300-400 Euro.
Im Internet bietet der Hersteller das Ersatzteil für 130 Euro an.
Nachdem ich mich daraufhin mal damit befasst habe,hab ich mir das Display für
66 Euro im Ersatzteilshop bestellt,A Ware,ohne Pixelfehler.
Nach 10 Min war die Repparatur erledigt.

Die genauen Abläufe kenne zwar nicht und deshalb lässt sich nicht der Umfang Deiner Probleme erkennen. Aber die Preise 300-400€ für die Reparatur sind nicht wirklich viel zu hoch eingeschätzt (ich persönlich hätte mit Express-Versand etwa 250-300€ getippt, je nach Hersteller) so das die genannte Hausnummer hinkommt - die haben sich gedacht wenn es weniger wird freut sich der Kunde Wenn Du für 66€ das Ding im Ersatzteilshop bekommen hast war das ein Schnapper Aber 10 Minuten für den Wechsel halte ich für etwas sehr schnell bei einem Notebook-Display (geschätzte Zeit in der Werkstatt 30 Minuten - manche Modelle auch deutlich länger -inklusive Testdurchlauf)
Wenn das Gerät danach ohne Problem lief und auch die (abgebrochene) Garantiezeit überstanden hat, hast Du gespart. Ansonsten hättest Du wahrscheinlich im Garantiefall deutlich drauf gezahlt.

 

Im Laufe der letzten Jahre habe ich mein Elektrowerkzeug Zug-um-Zug auf Boschwerkzeuge umgestellt. Ein wesentlicher Grund war, dass wir am Ort eine Bosch-Werkstatt haben, die fast alles kann. Und im Notfall wird das Gerät eingeschickt. Eine Anmeldung ist oft überflüssig weil das Teil sofort angesehen wird. Und wenn es sehr pressiert, wird ein anderes Gerät ausgeliehen. No-name-Geräte werden sofort entsorgt und als "Lehrgeld" ausgebucht, anschließend durch Bosch ersetzt.

 

Gut,einen Testlauf hab ich jetzt nicht in den 10 min,aber es sind 6 Kleine Schrauben.
Der Kabelanschluss ist ein Stecker,was soll da so lange Dauern.
Sicher,bei anderen Modellen kann das ganz anders aussehen,aber wenn das Display beim Hersteller 130 Euro kostet,und ich als Laie das in 10min geschaft habe,halte ich den Preis beim Einschicken für völlig übertrieben.

 

Zitat von Holzfan
Im Laufe der letzten Jahre habe ich mein Elektrowerkzeug Zug-um-Zug auf Boschwerkzeuge umgestellt. Ein wesentlicher Grund war, dass wir am Ort eine Bosch-Werkstatt haben, die fast alles kann. Und im Notfall wird das Gerät eingeschickt. Eine Anmeldung ist oft überflüssig weil das Teil sofort angesehen wird. Und wenn es sehr pressiert, wird ein anderes Gerät ausgeliehen. No-name-Geräte werden sofort entsorgt und als "Lehrgeld" ausgebucht, anschließend durch Bosch ersetzt.
So eine Boschvertretung gibt es bie uns auch,es ist eine Ankerwicklerei,leider nur für Bosch Blau.An die grünen Geräte gehen sie nicht ran.

 

Zitat von HOPPEL321
Gut,einen Testlauf hab ich jetzt nicht in den 10 min,aber es sind 6 Kleine Schrauben.
Der Kabelanschluss ist ein Stecker,was soll da so lange Dauern.

Das ganze ist dann schon einige Zeit her, oder??? Ich kenne kein aktuelle Notebookmodell bei dem W-LAN Antenne, Lautsprecher und Display zusammenhängend geschweige denn in einem Stecker gesteckt werden. Oder hast Du lediglich die Displayeinheit getauscht??? Dann wird in der Preisberechnung neben dem Display auch das gesamte Klebematerial sowie ein neues Bezzel berücksichtigt worden Alleine für dieses Formteil wird schon ein vermögen fällig Wie gesagt Du hast einfach Glück gehabt wenn die Reparatur so problemlos lief!

 

Mit BOSCH Geräten habe ich bisher kaum Probleme gehabt

Sicher haben auch welche wie die Flex ihren Geist aufgegeben, aber vorher mussten sie auch hart ran und dann war der Neukauf die bessere Alternative ;-).

 

Zitat von ichmagHolz
Sicher haben auch welche wie die Flex ihren Geist aufgegeben, aber vorher mussten sie auch hart ran und dann war der Neukauf die bessere Alternative ;-).
Bei vielen Geräten ist der Neukauf nach Ablauf der Garantiezeit 8und damit erreichen eines gewissen Alters) die Bessere und kostengünstigere Alternative. Aber das ist absolut Geräte-, Reparaturbedarf- und Serviceangebotsabhängig.

 

Zitat von Funny08
Was war ich froh, dass ich mir im Vorfeld alle Seriennummern der Hardware usw notiert bzw fotografiert hatte.

Es ist schon schade wenn man sich so absichern muss
Eine Bekannte hatte ein ähnliches Problem mit diese Elektronik-Kette. Da noch garantie auf dem gerät war hatte ich es mir angesehen und den fehler dokumentiert aber nichts dran gemacht . nach der misslungen reparatur habe ich dann eien erneute Dokumentation der Schlimmbesserung vorgenommen und dieses in einem Brief inklusive meiner genauen Berufsbezeichnung in der Signatur und im Briefkopf formuliert. Desweiteren habe ich im Brief die Problemlösung durch Wandlung vorgeschlagen. Diesem Vorschlag hat der Filialleiter akzeptiert  und das Problem war aus der Welt

 

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