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Kapp- und Gehrungssägen.. Brauchen die ne Zugfunktion?

02.12.2012, 21:07
Im Moment ist zwar bezüglich Werkzeuganschaffungen bei mir Ebbe, aber ich wüd schon irgendwann mal so eine schöne Kapp-/Gehrungssäge brauchen. Mich würd mal interessieren, bei welchen Anwendungen die größere Schnittbreite einer solchen mit Zugfunktion eurer Erfahrung nach eine Rolle spielt.. ich mein jetzt, außer beim Paneele verlegen, das steht jetzt eher nciht an. Die gängigen Kanthölzer, Rauspund- und Profilhölzer sollten ja auch mit ner normalen zu handeln sein, oder findet ihr, mein sollte gleich in ne große investieren?
 
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39 Antworten
Munze1  
Ich habe eine mit Zugfunktion und möchte sie nicht mehr missen.

 

Für die Zugfunktion gibt es auch von mir einen dicken Daumen.

 

Lieber ein bißchen mehr Geld anlegen und eine vernünftige kaufen.
Man ärgert sich nachher schwarz, wenn man es nicht getan hat.

 

Ob man die Zugfunktion wirklich benötigt, hängt von den eigenen Vorlieben ab. Bestimmte Schnitte werden einfach sauberer, wenn man das Sägeblatt unterschiedlich durch das Material fahren kann. Ich besitze selber (noch) keine, aber da bin ich gerade drann. Muss nur noch einen Händler finden, welcher mein Wunschbundle (GCM 8 SJ (SJ = Softstart) + GTA 2600 Untergestell) zu 399 ,- € anbietet. Dann greife ich zu und alles wird gut.

 

Mit Zugfunktion kann man einfach breitere Hölzer sägen. Und der Durchmesser des Sägeblattes ist der Grund, damit man dickere Hölzer sägen kann.
Das zusammen hat mich die Metabo KGS 254 kaufen lassen und ich bin bisher sehr zufrieden damit. Denke auch, lieber etwas sparen.

 

Zugfunktion ist schon schön. Was mich stört ist die dadurch notwendige Ausladung nach hinten. Es gibt leider wenig kompakt konstruierte Maschinen wie die blaue GCM 12 GDL (einfach nicht nicht nach dem Preis schielen ;-)

Neben der Schnittbreite durch die Zugfunktion würde ich auch auf die Schnitthöhe bei 90° schauen. Das fand ich schon mal schade, dass ich mit meiner billigen Woodstar (inzwischen zur Brennholzsäge degradiert) keine 90er Balken sägen konnte.

 

Ich hab die PCM7 (also ohne Zugfunktion) damals gekauft als cih Fußleisten und weiteren Kleinkram schneiden musste. Da hab ich nicht so sehr an das "was wird noch kommen" gedacht.

Das kam dann in Form von Fußbodendielen die breiter waren als die 110 mm Schnittbreite.
Also jede Diele anschneiden, umdrehen und fertig sägen. Das geht zwar, kostet aber viel Zeit und NERVT!

Für den später folgenden Terrassenbau hab ich dann Nägel mit Köpfen gemacht und mir eine Säge mit Zugfunktion gekauft, habe nun also eine ohne und eine mit...

Also: Lieber einmal etwas mehr ausgeben als einmal weniger und hinterher doch mehr.

 

Zitat von agreisle
Zugfunktion ist schon schön. Was mich stört ist die dadurch notwendige Ausladung nach hinten. Es gibt leider wenig kompakt konstruierte Maschinen wie die blaue GCM 12 GDL (einfach nicht nicht nach dem Preis schielen ;-)

Neben der Schnittbreite durch die Zugfunktion würde ich auch auf die Schnitthöhe bei 90° schauen. Das fand ich schon mal schade, dass ich mit meiner billigen Woodstar (inzwischen zur Brennholzsäge degradiert) keine 90er Balken sägen konnte.
Ja @agreisle, von der Woodster darf bzw. kann man ja nicht zu viel erwarten, für mich persönlich reicht die Woodster aus. Hab damit schon Sockelleisten für die Küche und diverse andere Sachen gesägt, gekappt....

Da ich diese Maschine geschenkt bekommen hatte tut´s mir nicht all zu weh wenn das ein oder andere kaputt gehn sollte. Allerdings war ich schon richtig froh über die Woodster da sich kurz zuvor meine HKS verabschiedet hatte (Todesstoß einer Billig-Baumarkt HKS v 1998)

Aber wie gut eine Kapp-Gehrungs-(Zugsäge) sein soll/muss, muss eben jeder für sich selbst wissen. Sie sollte auf jeden Fall darauf ausgelegt sein was man in (naher) Zukunft damit anstellen will.

Ich kann nur für mich sprechen, aber ich bin dankbar über die Zugfunktion!

 

Ich habe hier auch eine Metabo KGS mit Zugfunktion und möchte diese auch nicht mehr missen.
Ich schließe mich da komplett meinen Vorrednern an.

Was ab un zu stürend ist, ist die große tiefe. Der Betrieb auf der Werkbank ist bei mir zum Beispiel nur sehr beschränkt möglich.
Bal wird es aber einen eigenen Tisch geben!

 

Als Erfahrung aus der Woodstar würde ich den Skalen und Einrastpunkten sehr viel Beachtung schenken. Denn das ist das erste Drama dieser Maschine: Skalen sind kaum sinnvoll nutzbar (zu grob, bei meiner ungenau und dieses rote Einstelldings lockert sich spontan und bei Berührung) und die Einrastpunkte haben - solange sie funktionieren - ordentlich Spiel.

Das zweite Drama ist der Anlaufstrom. Ich glaube, da würden sogar bei einem Kraftwerk die Sicherungen fliegen.

Den Rest der Säge kann man mit einem guten Sägeblatt schon brauchen.

 

@agreisle, ok die blaue is ja ok!
Viele schwören auf blau, aber nun mal zu Zotteltier, wie oft denkst du wirst du die Maschine brauchen?!? Habe mal in deinem Profil gestöbert und hab gesehen das du so gut wie nur Bosch Grün hast!!?

Dann würd ich doch weiterhin bei Bosch Grün bleiben, da kannste nicht viel falsch machen
Ich weis ja nicht wie oft die Maschine bei dir zum Einsatz kommen würde und für was, aber meiner Meinung nach reicht diese hier völlig aus

http://www.bosch-do-it.de/de/de/bosc...359-199898.jsp

Für Schnitte über der 70er Marke würde ich persönlich ohne hin zu HKS oder TKS greifen. Mit ner TKS kannste ja auch auf Gehrung schneiden.

 

Zitat von agreisle
Als Erfahrung aus der Woodstar würde ich den Skalen und Einrastpunkten sehr viel Beachtung schenken. Denn das ist das erste Drama dieser Maschine: Skalen sind kaum sinnvoll nutzbar (zu grob, bei meiner ungenau und dieses rote Einstelldings lockert sich spontan und bei Berührung) und die Einrastpunkte haben - solange sie funktionieren - ordentlich Spiel.

Das zweite Drama ist der Anlaufstrom. Ich glaube, da würden sogar bei einem Kraftwerk die Sicherungen fliegen.

Den Rest der Säge kann man mit einem guten Sägeblatt schon brauchen.
Zum Thema "Sicherungen fliegen" kann ich dir auch ein Lied singen.
Habe die Woodster in meiner Wohnung angeschlossen und jedesmal ist die Sicherung rausgeflogen. Ist mir zuvor in der Garage nicht passiert!

Dann bin ich allerdings auf die Idee gekommen die Woodster nicht direkt in die Steckdose einzustöpseln sondern über die Kabelrolle an die Steckdose im Zimmer. Und siehe da, absolut keine Probleme mehr!

Du müsstest ja selbst als Besitzer einer solchen Maschine bei solch einem Preis wissen @agreisle dass man einige Abstriche in Kauf nehmen muss. Aber zur blauen Serie zu greifen halte ich persönlich nur sinnvoll wenn jemand sehr oft mit der Maschine arbeitet wenn nicht sogar gewerblich damit arbeitet. Aber selbst wenn gewerblich würde ich dann wohl eher zu Festool übergehen!

 

Zitat von Tackleberry
Ich habe hier auch eine Metabo KGS mit Zugfunktion und möchte diese auch nicht mehr missen.
Ich schließe mich da komplett meinen Vorrednern an.

Was ab un zu stürend ist, ist die große tiefe. Der Betrieb auf der Werkbank ist bei mir zum Beispiel nur sehr beschränkt möglich.
Bal wird es aber einen eigenen Tisch geben!
Also bei mir war ein Untergestell für die Maschine mit dabei

 

Zitat von agreisle
Das zweite Drama ist der Anlaufstrom. Ich glaube, da würden sogar bei einem Kraftwerk die Sicherungen fliegen.
Und aus genau diesem Grund ist genau diese Funktion sehr wichtig! Wieso Bosch Grün diese nicht in seinem letzten Model (PCM 8 S) installiert hat, wundert mich. Gerade Heimwerker werkeln daheim und nicht jede Wohnung hat eine ausreichend Starke Sicherung.

@woodworker83, eine Blaue ist auch nicht teurer als die aktuellste in Grün. Gibt es Online ohne Untergestell und ohne Anlaufstrombegrenzer für unter 350€.

Was die Schnitttiefe von ü70mm angeht, wirst du bei den Grünen auch nichts finden. Die PTS 10, geht bis 75mm und die Neue PPS 7 S nur bis 62mm.

Für bestimmte Anwendungen, wird man nicht drum rum kommen, sich ein entsprechendes Gerät zu kaufen/ leihen. Eine 3Meter Lange Arbeitsplatte würde ich nicht auf einer HeimwerkerTKS ablängen. Das geht mit einer HKS sicher viel einfacher.

 

Zitat von faulerhund
Und aus genau diesem Grund ist genau diese Funktion sehr wichtig! Wieso Bosch Grün diese nicht in seinem letzten Model (PCM 8 S) installiert hat, wundert mich. Gerade Heimwerker werkeln daheim und nicht jede Wohnung hat eine ausreichend Starke Sicherung.

@woodworker83, eine Blaue ist auch nicht teurer als die aktuellste in Grün. Gibt es Online ohne Untergestell und ohne Anlaufstrombegrenzer für unter 350€.

Was die Schnitttiefe von ü70mm angeht, wirst du bei den Grünen auch nichts finden. Die PTS 10, geht bis 75mm und die Neue PPS 7 S nur bis 62mm.

Für bestimmte Anwendungen, wird man nicht drum rum kommen, sich ein entsprechendes Gerät zu kaufen/ leihen. Eine 3Meter Lange Arbeitsplatte würde ich nicht auf einer HeimwerkerTKS ablängen. Das geht mit einer HKS sicher viel einfacher.
Da werde ich dir auch nicht widersprechen @faulerhund, ich habe ja darauf hingewiesen dass es unter anderem auch darauf ankommt für was @zotteltier die Maschine benötigt und wie häufig diese zur Anwendung kommen wird!

Und die Info mit der blauen ist mal gut zu wissen
Mit der TKS meinte ich eine Tauchkreissäge mit Schiene, sorry wenn ich mich bisl **** ausgedrückt haben sollte

 

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