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Kamera selbst testen....

03.12.2012, 17:49
Hallo Leute,
Da ab und zu doch einiges mit der digitalen Kamera gemacht wird...nicht nur
mit dem Stechbeitel ...! möchte ich hier einen Qualitäts-Test für Eure Kameras
vorschlagen ! Ist relativ einfach zu machen, die Hauptarbeit wird das Beschaffen
von Nähseide-Spulen sein ( ohne daß Mutti schimpft !)
Habe dieses mit nur 3 Garnspulen vor längerer Zeit in einer Fotozeitung gesehen !
Was kann man damit machen....ähnlich wie in diesem Beispiel auf einen grauen Karton
mit Doppelklebeband ankleben....dann kann man dieses auch in die Hand nehmen...!
Das nachstehende Foto ist bei Tageslicht gemacht worden ( ohne Stativ )...
nimmt man jetzt diese FARBKARTE ( Garnrollen) in die Hand...und vergleicht das Original
mit dem Bild auf dem Monitor, erkennt man wo die Darstellung vom Original
abweicht ! da kann es Abweichung in der Farbe geben, oder der Zwirn wird nicht
klar und deutlich gezeigt.....hier ist eine leichte tonnenförmige Verzeichnung bei den
Buntstiften zu erkennen...Ursache::: war zu nahe mit der Kamera am Objekt !
bei den Farben weicht die Dritte von unten, links , etwas ab..ist ein kräftiges
Violett...aber auf dem Kameradisplay genauso so leicht abweichend !
Deshalb habe ich mir solch ein Farbtester gemacht, um zu Wissen, wo meine
Kamera schwächelt !
Natürlich macht das Gerät ( Panasonic FZ 28 ..5 Jahre alt) auch gute Foto's...
siehe die kleine Lady !
mit eingebautem Blitz, ca. 2 mtr entfernt, um die sanften Töne zu bekommen...
also keine zu starken Lichtreflexe....mit Zoom holt man das Gesicht nahe heran !...
und alles ohne Stativ... !!
Gruss von Hazett
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Auch wenn ich es in einem anderen Thread schon mal versucht habe - ich gebe nicht auf- der vorgeschlagene Test bringt gar nichts, da Du bei einem Vergleich nicht weißt, was einen möglichen Fehler verursacht. Der Monitor oder die Kamera.

Also nehmen wir an, Du hast ein absolutes rein Weiß und ein rein Schwarz. Dann sollte das Weiß im digitalen Bild (im RGB-Farbraum) als 255,255,255 abgespeichert werden und das Schwarz entsprechend als 0,0,0.

Damit Farben dann auch richtig auf dem Monitor angezeigt werden, müssen Monitor und Rechner kalibriert werden. Dazu gibst Du klar definierte Farbwerte an den Monitor und schaust, ob sie auch so ankommen. Da "schauen" etwas schwer ist, nimmt man ein Kolorimeter und misst, was am Ausgang (Monitor) angezeigt wird und korrigiert den Monitor entsprechend.

Das Ganze macht man in der Realität nun nicht (nur) mit Schwarz und Weiß, sondern auch mit allen Farben. Nun hat man Korrekturwerte, welche im sogenannten Look-Up-Table der Graphikkarte abgelegt werden und quasi als "Filter" dienen.

Wenn Du nun bei Deinem Test ein Weiß mit dem Wert 255,255,255 aufgenommen hast, aber am Monitor den Wert 240,269,251 angezeigt bekommst Kannst Du eben nicht feststellen, wo die Verfälschung entstand.

Das war jetzt extrem einfach beschrieben und ich habe mal Umgebungsbedingungen, wie Lichtwärme, Lichtspektrum verschiedene Farbräume, etc weggelassen.

VG
Fritz
Hallo Hazett.

Ich empfehle nicht diesen Test durchzuführen da er nur für Verwirrung und Frust sorgen könnte.

In der von Dir beschriebenen Vorgehensweise sind soooo viele externe Faktoren eingebaut, dass eine Reproduzierbarkeit der Ergebnisse (vielleicht mit Ausnahme der Objektivfehler) mit hoher Sicherheit nicht gelingt und damit keine wirkliche Aussagekraft hat.

Beispiel Farben:
Die Farbdarstellung ist z.Bsp. abhängig vom:
- Aufnahmelicht
- Farbprofil Kamera
- Farbprofil Computer / Monitor
- Umgebungslicht beim betrachten
- usw. usf.

Natürlich kann man so ein bisschen (aber auch nur ein bisschen!) herausfinden ob die Kamera richtig fokussiert und scharfe Bilder liefert (das bei Kompaktkameras sowieso nicht korrigierbar ist!).

Aber auch das sind Ergebnisse die ohne einen konkreten, identischen Testaufbau (gleiche Entfernung, gleiche Brennweite, gleiche Blende, Stativnutzung usw.) nicht reproduzierbar oder vergleichbar sind und darum in der Fotopraxis eher unwichtig ...

... und Objektivfehler sind grundsätzlich bei jedem Objektiv vorhanden. Die Ausprägung ist nur unterschiedlich und stark "Geldabhängig".

Letztlich bringt es meiner Meinung nach auch nichts zu wissen wo die eigene Kamera schwächelt, denn was hilft's und bei welchem Motiven/Aufnahmen?

Was machst Du wenn Du weißt, dass Dein Objektiv bei Weitwinkelaufnahmen eine Tonnenförmige Verzeichnung liefert? Machst Du dann keine Aufnahmen mehr mit Weitwinkel oder kaufst Du Dir sogar eine neue Kamera?


Bitte verstehe mich nicht falsch, auch ich finde es extrem wichtig das jeder sein Handwerkzeug und die Funktionen/Möglichkeiten genau kennt (egal ob Heimwerker oder Fotograf), denn sonst sind (sehr) gute Ergebnisse eher eine Zufallsprodukt ...

... aber solche Test bringen in dieser Hinsicht leider überhaupt nichts ...


Und nicht vergessen:
Die Kamera ist lediglich Mittel zum Zweck und macht höchstens technisch gute Bilder (oder auch schlechte), aber DAS FOTO das wirklich begeistert, das macht immer der Mensch der hinter der Kamera steht ...

jm2c

 

Geändert von Linus1962 (04.12.2012 um 09:05 Uhr)
Wenn du deine Kamera richtig testen willst brauchst du schon eine genormte Farbkarte alles andere ist nur ein Foto. Ich habe meine DSLR mit HD Testbildern Eingestellt.
Teste deine Kamera mal damit. Die Bilder sind genormt also aussagekräftiger wie deine Garnrollen ich habe nix dagegen aber ich stelle mine nach diesen Bildern ein.
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Name:	AVEC_Still_1920x1080.jpg
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Zitat von campo7
Ich habe meine DSLR mit HD Testbildern Eingestellt.
... aber ich stelle mine nach diesen Bildern ein.
Sorry, aber WAS stellst Du an Deiner dSLR mit diesen Testbildern ein?

 

Campo, auch die Bilder nützen nicht viel. Wer sagt mir, dass mein Monitor richtig eingestellt ist? Kann ja sein, dass der die Farben falsch anzeigt werden, oder habe ich da einen denkfehler?

Keine Ahnung, wie man das wirklich testen will. Eventuell kann man noch Bilder schießen und den Ausdruck mit dem Original vergleichen. Nur stimmt es nicht überein, weiß ich auch nicht, ob es an meiner Cam oder dem Drucker liegt.

 

Die Farbsättigung und den Weißabgleich. Meine Canon hat keine Automatik dafür.

 

Zitat von campo7
Die Farbsättigung und den Weißabgleich. Meine Canon hat keine Automatik dafür.
Die Farbsättigung an Deiner dSLR solltest Du möglichst "unangetastet" lassen, die stimmt in der Regel ab Werk (vor allem wenn Du eine Canon dSLR hast) ...

... und die hat natürlich auch einen automatischen Weißabgleich!

 

Zitat von Ricc
Campo, auch die Bilder nützen nicht viel. Wer sagt mir, dass mein Monitor richtig eingestellt ist? Kann ja sein, dass der die Farben falsch anzeigt werden, oder habe ich da einen denkfehler?

Keine Ahnung, wie man das wirklich testen will. Eventuell kann man noch Bilder schießen und den Ausdruck mit dem Original vergleichen. Nur stimmt es nicht überein, weiß ich auch nicht, ob es an meiner Cam oder dem Drucker liegt.
Ich habe diese Bilder mit meiner EOS 1D MK III Gemacht die Originale habe ich mal von mein Bruder bekommen der ist Fotograf von ihm ist auch meine Kamera.

 

Ja, aber wie oder wo vergleichst Du die beiden?

 

Also ich schliesse meine Kamera an meinen Fernseher an der hat eine besser Auflösung wie mein Pc Monitor.
Am Bild mit den zwei Damen sieht man auf der linken Seite normalerweise eine Abstufung in Weiß und auf der rechten eine in Schwarz bei meiner Aufnahme sieht man bei der Weißen Seite nur die Abstufung bis 96 % und eine leichte Überbelichtung.

 

*ohneworte*

 

Ja, aber woher willst Du wissen, dass die Farben, die Dein TV zeigt exakt die sind, die Deine Cam aufgenommen hat? Hier kann es doch schon eine Verschiebung geben (Einstellung vom Fernseher), die das Ergebnis verfälscht.

 

Zitat von Ricc
Ja, aber woher willst Du wissen, dass die Farben, die Dein TV zeigt exakt die sind, die Deine Cam aufgenommen hat? Hier kann es doch schon eine Verschiebung geben (Einstellung vom Fernseher), die das Ergebnis verfälscht.
*überhauptnichtnochnichteinmalansatzweise*

 

Mein Reden.
Eventuell gibt es Labore mit geeichten Monitoren. Auf diesen könnte man dann die Farben mit einem Prüfbild vergleichen. Das bringt aber auch nur dann etwas, wenn man bei der weiteren Verarbeitung zu Hause auch solche geeichte Technik hat.

Ganz einfach Bild knipsen, ausdrucken oder entwickeln lassen und sehen, ob die Bilder natürlich wirken. Alles andere wäre übertrieben und in meinen Augen sinnfrei für den nichtkommerziellen Einsatz.

 

Hm...
ich teste nicht meine Cam, ich teste, wie gut ich mit ihr umgehen kann (bzw was ich noch zu lernen habe) indem ich mir manchmal das gleiche Motiv vornehme und mit allen möglichen Objektiveinstellungen experimentiere oder aber auch mit Automatik bzw manuellem Focus.
Dabei fällt mir eimmer vieder auf, dass ich mit Brille unschärfer manuell den Focus einstelle, als die Automatik es tut - soll heißen, ich kenne meine Cam zwar schon ganz gut, aber anscheinend noch nicht gut genug. Denn irgendwo kann ich bestimmt auch das noch dazu einstellen.
Ich steh nicht so auf Farbabgleich etc - weil ich daheim immer wieder fstestelle, dass selbst die Monitore von meinem Mann und mir unterschiedlich eingestellt sind und Bilder extrem unterschiedlich wirken. Obwohl vom gleichen Hersteller (also die Monis)
Ich denke mir einfach, ein gutes Bild muss Ausdruck haben und da geht es nicht darum, dass das Rot genau so rot ist, wie im original oder das Grün grüner wirkt.
Am Ende könnte ich (so ich wollte) ja auch alles noch mit hübschen kleinen Programmen abgleichen und aufhübschen etc.
Aber das ist nur meine Meinung ...

Hier ist mal ein kleines meiner Experimente: Manuelle Einstellung, automatisch Einstellung und Nahaufnahme manuell eingestellt
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Idealerweise sollte man vor dem eigentlichen Foto einen vernünftigen Weißabgleich machen, wozu man wohl am besten eine 18%-Graukarte nimmt. Vor kurzem habe ich mich mal mit dem Thema an meiner DSLR auseinander gesetzt und meine Versuche in meinem Blog beschrieben.

 

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