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Kachelofen Reinigung

09.06.2012, 12:32
Ich muß dieses Jahr meinen Ofen in meiner Mietwohnung von Flugasche befreien, da dies zu meinem Beruf gehört kein Problem.

Meine Frage: wäre das als Projekt interesant
 
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10 Antworten
Hallo togusa,
klar wäre das interessant, wenn Du die einzelnen Arbeitsschritte etwas erklärst und mit Bildern dokumentierst könnte daraus ein schönes Projekt entstehen. Nur Mut! Grüße, Thomas

 

Unter der Reinigung von Öfen hätte ich jetzt spontan einmal an das hier gedacht:

http://www.1-2-do.com/de/projekt/Bos...nleitung/4711/

Den Aufsatz gibt´s ab und zu auch mal bei eBay zu erwerben. Huch - war das jetzt Werbung?

 

Hallo Schupo01 und Ihr alle

Bei Kachelofenreinigung meine ich das entfernen von Flugasche in den Heizzügen bis zu
5m immerhin. Das muß alle 2-3 Jahre gemacht werden sonst kann der Ofen explodieren.

Naja hört sich jezt schlimmer an als es ist, in der Regel hebt und senkt sich der Sims.

 

Hallo Togusa

Also ich würde meinen, das so eine Reinigungsanleitung eines "Grund Ofens" nicht schlecht
wäre. Sicherlich sind der eine oder andere hier angemeldet, der zwar einen solchen benützt, aber nicht weiß, das dieser auch in den gemauerten Zügen zu reinigen ist.

So ein Erlebnis hatte ich bei einer Einladung beim Nachbarn.
Er schürte den Kachelofeneinsatz mit Nachheizkasten so sehr, das beide Rohre glühten.
Der Nachheizkasten unten jedoch nur lauwarm war.

Dir als Ofenbauer geht da natürlich sofort ein Licht auf, das der Nachheizkasten voll mit Asche ist und der Abgasstrom über den Notzug oben geht. Wurde halt noch nie gereinigt.
Und ja, die Scheidewand hat´s auch schon runter gebrannt !
Nachdem der Ofen kalt war, haben wir den Ofen fachgerecht gereinigt.
Heizte dann besser, aber trotz dem nicht ausreichend.

Waren nicht zu behebende konstruktive Mängel im Ofen, was zum Abriss des selbigen führte.
Nun ja, der Ofenbauer hatte Ihn ja auch erst drei mal kostenpflichtig nachgebessert.
Sollte wohl seine Rententeil werden.

Also, nun frisch ans Werk mit Bild und Text.

Eine Frage habe ich noch, wir die bereits ordentlich verbrannte Asche sich in einer Verpuffung nachverbrennen kann ?
Wohlgemerkt Asche und nicht Glanzruß, bei dessen vorkommen schürfehler vorliegen.

 

Geändert von Manfredh (10.06.2012 um 15:30 Uhr)
Es verpufft ja nicht die Ache die drückt von innen nach außen gegen den Kachelmantel
sodas Sauerstoff in die Fugen eindringen kann.Jezt reicht ein Funke aus um das im Ofen befindliche Gasgemisch zu entzünden.

Wenn das so weitergeht schreib ich noch eine Abhandlung wahrscheinlich im Projekt.
Sollte sowieso zu meiner PowerPoint Bewerbung hinzugefügt werden.

 

Hmmmm

die Asche war bei mir immer nur ein loses graues Gebrösel.
Da hatte bis jetzt noch nix gedrück, so das Risse entstehen hätten könnten.
Sind bei Dir in den Zügen direkt die Kachelrückseite zu sehen ?
Ich kenne das so, das die Züge aus gemauerten Schamotte Steinen bestehen.
Mag aber Regional unterschiedlich ausgeführt werden.

Was aber auftritt ist, das aufgrund thermischer Spannungen speziell in den Mörtelfugen Risse auftreten. Durch diese kann schlimmsten falls Fehlluft mit Sauerstoff rein ziehen.

Dann könnte es schon mal puffen, wenn man das Brenngut verschwehlen lässt.
Aber genau das sollte man ja eigentlich nicht machen, der Brennstoff sollte bei einem
"Grundgemauerten Ofen" doch eigentlich mit langer Flamme und somit ausreichend Sauerstoff verbrannt werden.
Der gemauerte Kern nimmt dann die Wärme auf und gibt diese über lange Zeit an den
Kachelmantel ab, obwohl das Feuer schon lange aus ist.

Man möge mich berichtigen, wenn ich Irre.

Mir hat der Kaminkehrer gesagt, das das verschwehlen des Brennstoffes unter Sauerstoffmangel dazu füht, das sich im Kamin und auch in den Zügen Glanzruß (Kohlenstoffansammlung) bildet.
Diese kann sich dann entzünden, was zu einem unkontrollierten Abbrand führen kann.

Habe ich schon mal Live mit Stichflamme aus dem Kaminkopf gesehen.
Wurde vom Kaminkehrer bei einem Haus zur Entschärfung durchgeführt.

 

Geändert von Manfredh (10.06.2012 um 18:53 Uhr)
Im Prinzip richtig, nur habe ich hier in Berlin seit vielen Berufsjahren mit unsachgemäßer Verbrennung der Braunkohle zutun. Außerdem wen man zu viele Jahre mit der Reinigung wartet verstopft der Ofen zustark und dann kann heiße Asche schon mal drücken.

Kontroliertes Abbrennen von Ruß in Schornsteinen praktiziert der Schornsteinfeger auch bei uns, hilft aber dem Kachelofen leider wenig wen er unsachgemäß beheizt wird
z.B. durch unvollkommendes verbrennen der Braunkohle.

 

Also wenn die Flugasche erstmal richtig dicke drinnen ist, kann es ja mit der Heizleistung auch nicht mehr so toll sein, denn Asche Isoliert die Hitze ganz gut.
Deshalb lasse ich am Schürgrund immer ca. 2cm Asche liegen, damit die Schamotte Steine nicht so schnell durch Glut kaputt brennen.
Bei so vollen Zügen muss dann aber schon über Jahre nix gemacht worden sein, oder täusche ich mich da in meiner Annahme ?

Das rumgeschwehle wird also nicht nur hier bei Uns praktiziert.

Gut zu wissen, das der Glanzruß auch beim verheizen von Braunkohlebrikett entstehen kann, da ja oft über Nacht Briketts eingeschürt werden.
Sobald sie angebrannt sind wird die Luft zu gedreht, damit noch am nächsten Morgen
Glut im Ofen ist.

Ist also auch kontraproduktiv.

 

ich fände das interessant .. , - wäre sehr nett vor allem mit Fotos und eben auch ein bisschen prakt. theoretischen Hintergrundwissens

lg h.

 

Zitat von togusa
Hallo Schupo01 und Ihr alle

Bei Kachelofenreinigung meine ich das entfernen von Flugasche in den Heizzügen bis zu
5m immerhin. Das muß alle 2-3 Jahre gemacht werden sonst kann der Ofen explodieren.

Naja hört sich jezt schlimmer an als es ist, in der Regel hebt und senkt sich der Sims.
Also Explosionen finde ich klasse. Wann und wo jagst du den nächsten Ofen hoch?

Nein, Scherz bei Seite, das war eben, was mir zum Thema noch aus der Vorweihnachtszeit im Gedächtnis geblieben ist. Jetzt sehe ich ein, das war mal wieder Äpfel mit Birnen vergleichen... Sorry...

 

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