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Ist euch beim Heimwerken schon mal etwas richtig schief gegangen?

09.08.2015, 10:02
Susanne  
Einen schönen Sonntag, liebe Community!
Sagt mal... Hand auf's Herz: Ist euch beim Heimwerken schon mal etwas richtig schief gegangen?
 
Sonntagsfrage Sonntagsfrage
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58 Antworten
Woody  
Mich solltest eher fragen, was mir jemals gelungen ist

 

@ Woody der war gut !!!!

 

Beim Heimwerken sind mir schon viele kleine Missgeschicke passiert. Aber so richtig schief gegangen ist ein Deckendurchbruch während meiner Arbeit.

Ich musste beim Kunden ein Netzwerkkabel vom Keller in das Zimmer der Tochter verlegen.
Leider war da ein Heizungsrohr, obwohl da keines sein durfte.
Damit habe ich der Tochter einen Springbrunnen in ihren Zimmer gebaut.
Zum Glück war der Kunde gut drauf. Er war solche die Dinge schon gewohnt. Beim Bau des Hauses wurde wohl mehrfach, nicht entsprechend der üblichen Weise Rohre und Leitungen verlegt.

 

Nur die Arbeitsplatte muss immer leiden. Bohrlöcher, laufende Maschinen abgelegt, versägt, vermessen und und und.
Und das an den falschen Stellen Bohrlöcher auftauchen, dass die gesägten Stücke teilweise zu kurz sind und solche Sachen. Ansonsten wäre es ja langweilig.

 

Als wir unser Wände und Decken neu gestalten wollten hatten wir uns für Baumwollputz entschieden, der Auftrag kann mit einer Traufel oder einer speziellen Spritzpistole gemacht werden, ich wollte die Decken spritzen da mir das einfacher erschien, also das Material für 7 Räume und Decken inc. der Spritzpistole bestellt. Nach einer Stunde Deckenspritzen war der meiste Putz auf mir, die Decke war dafür frei von dem Putz. Ich hab dann die Wände und die Decken mit der Traufel verputzt, die Spritzpistole liegt in der Werkstatt und erinnert mich immer an das klebrige Vergnügen

 

Aber niiiiiieeeee!

Niiiiiieeeee nicht geht was schief... zum Beispiel, wenn man den letzten in der Werkstatt befindlichen 160x25er Streifen Fichtenholz auf zwei Teile zersägen möchte und nach dem Schnitt feststellen muss, dass 12,5 eine ganz mies zu messende Maßeinheit ist... Da muss das Schätzholz irgendwie einen Knick gehabt haben... Ich bin da vööööllig unschuldig dran...

Ansonsten der "normale" Wahnsinn, wie 3 Radfahrer schon beschrieben hat.

 

Woody  
Ich wollte mal ein kleines Stück Wand verputzen. So 1m² ca. Keine Ahnung von nichts nahm ich halt das was die Werkstatt hergab und wo "Putz" in der Beschreibung vorkam. Nach einer elendigen Kleckerei (das meiste landete am Fußboden) hatte ich endlich das gesamte Restmaterial verbraucht. Gerade und eben war anders. Nach Trocknung über Nacht rieselte mir die Hälfte bereits wieder entgegen und es waren so komisch viele Steinchen im Putz. Ich glaub, ich hab Grobputz erwischt. Je nun, was soll ich sagen? Hab alles wieder abgeschlagen und das ganze einem Profi übergeben

 

Wie wohltuend es ist das zu lesen. Ständig klappt irgendwas in der Praxis nicht so, wie es in meinem Kopf hätte klappen sollen. Und ganz ehrlich...? Manchmal fliegt dann auch schon mal ein Gegenstand tief. Aber ich versuche mir immer einzureden, dass mir das beim nächsten Projekt nicht mehr passiert, der Ärger bei diesem bleibt jedoch...

 

Maggy  
Mir ist es erst gestern wieder passiert. Wollte Stapelsägen und habe mir dafür extra doppelseitigen Tesa gekauft, allerdings nicht von der mir bekannten Firma, der war gerade nicht vorrätig. Zuhause Stapel schön verklebt, alles ausgesägt,und dann beim auseinandernehmen des 4er Stapels knack- der Tesa hält zu gut und quer durch die Sägearbeit ein Bruch.
Was habe ich gelernt: kauf wieder den alten Tesa sonst mußt du alles doppelt sägen

 

Wer selber werkelt wird auch immer mal was angehen, was nich klappt.
Ich leide nicht an Selbstüberschätzung, probiere mich aber oft an NEUEM aus.

So wurde bei der Bad-Renovierung die ersten Rigips-Platten verlegt. Es wurde aber schnell klar, dass es an den alten und sehr schiefen Wänden nicht ganz einfach ist. Somit musste der Profi hier ran und ein paar Platten mussten wieder runter.

Was mir häufig passiert ist das ich was falsch ausmessse und später Material fehlt oder was nicht passt.

Was richtig schief gegangen ist, war eine einfacher Lampenanschluß. Wollte im neu gekauften Haus nur mal schnell eine neue Lampe anschießen und habe eine gewischt bekommen und einen Kurzschluß erzeugt, sodass hier einige Kabel getauscht werden mussten. Die Einzelsicherung hat nicht ausgelöst, sondern erst die Hauptsicherung. Das haben die Kabel leider nicht vertragen.

Grund war eine sehr krative Verlegung der Kabel. Ich hatte natürlich die Sicherung für den ersten Stock raus gemacht und dies auch an der Steckdose geprüft. Dass die Versorung der Lampe aus dem zweiten Stock kam, damit hatte ich nicht gerechnet. Ausserdem hatte man im zweiten Stock an den Sicherungen gespart und hier alles über eine Sicherung geführt.

Im Rahmen der Kabelreparatur wurden dann natürlich auch Sicherungen ergänzt und die Lampe im richtigen Stockwerk aufgelegt.

Seit diesem Tag fasse ich kein Kabel mehr an, ohne es auf Spannungsfreiheit zu prüfen!

 

Ohje... da kann ich ein Lied von singen

Eigentlich geht immer was schief. Ich glaube ich habe noch nie ein Projekt gemacht wo nix daneben ging. Aber das gehört, glaube ich , dazu. Ich sag nur Übung macht den Meister

 

Woody  
Ohja, weil du das ansprichst Eichler. Sowas ähnliches ist mir auch passiert.

Wollte im Wohnzimmer das scheußliche Lusterungetüm aus den 80ern gegen eine moderne Deckenlampe tauschen. Brav die Hauptsicherung fürs ganze Haus raus, alte Lampe runter und da fing es schon an. 3 schwarz (!) ummantelte Kabel grinsten mich aus dem Deckenloch an. Verdammt, was ist nun was? Also Motto Versuch macht kluch mal die neue Lampe angeschlossen. Sicherung rein. Hurra, sie brennt. Dafür gingen aber nun 2 Steckdosen nicht mehr. Omg . Ok, auch das dann doch einem Profi übergeben. Der brauchte fast eine halbe Stunde mit dem Durchmessen, bis er draufkam, wie diese Kabel alle miteinander verschaltet waren. Achja, Hütte stammt aus 1913

 

Schiefgegangen ? Über sowas spricht man nicht oder man vergisst es ganz schnell.
Ich hatte auch mal Schwierigkeiten mit der Baumwolltapete. Ich bekam es nicht hin. Es ging eben nicht. Ich hab dann alle nicht angebrochenen Beutel wieder in den Baumarkt gebracht.
Dann wieder zur normalen Tapete gegriffen, das lag mir besser.
Und dann beim renovieren vom Haus. Baujahr 1919. Also nicht nur renovieren sondern sanieren. Das ganze Haus war Stromfrei auch wasser weg. Mußte ja alles neu werden.
Beim rausreißen von den alten Steckdosen bekam ich so eine gewischt die hatte sich gewaschen. Wieso das ? Die eine Steckdose bekam Strom vom Nachbarhaus ! Gut es war ein Reihenhaus aber trotzdem.

 

Geändert von redfox (09.08.2015 um 21:15 Uhr)
redfox und dann?
bist rüber und hast gesagt hey kannst deine sicherung wieder rein machen bei mir ist der Strom weg?

stromschlag ist nicht lustig!

was hat dein nachbar dazu gesagt das in dem haus strom von ihm lag?

 

so richtig was schief gegangen würd´ ich so nicht sagen-nur der ganz normale Wahnsinn
Des öfteren vermessen- aber das ist schon in Ordnung- ich bin Vermessungsingenieur

Einmal hab ich eine Hauptstromleitung in einer Altbauwohnung angebohrt.Die hatte da aber wirklich nichts zu suchen. Deckenhöhe 4m und das Kabel lief in 3m Höhe von links nach rechts- das konnte ja keiner ahnen...
Des häufigeren ist mir allerdings schon passiert wo ich im Nachhinein dachte: Hossa, das hätte auch derbe ins Auge gehen können. Sei es mit der alten Kreissäge meines Vaters, die ca. 60 Jahre alt ist, oder ganz klassisch die Motorsäge.

Erst letztens hatte ich mir, als ich mit den Akkuschrauber von der Schrauber abgerutscht bin, habe ich mir den Bit schön seitlich in den Daumennagel gerammt und dabei jeweils ein Stück Fleisch und Nagel herausgerissen, danach dann entzündet und 1 Woche krankgeschrieben...

 

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