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Innenputz

11.04.2013, 19:57
Hallo Leute
ich bin etwas durcheinander da man im Netz nichts eindeutiges findet was die Grundierung vorm Verputzen(Innen) betrifft. Also, das Mauerwerk ist typisch DDR, so wie Steine da waren wurde gemauert, mal Betonhohlblocksteine, mal normaler roter Ziegelstein. Ich will maschinell Kalkgipsputz verputzen, Stärke Putz ca. 2-3cm. Nun meine Frage, was muß da vorher für ne Grundierung drauf, mal liest man das Tiefengrund reicht, mal, das man eine Universalgrundierung nehmen soll (ich dachte immer das wär das selbe) mal liest man das man eine Aufbrennsperre nehmen soll, dann wieder das man Putzgrund nehmen soll. Das Haus ist ungefähr 48 Jahre alt. Zusammen mit den vermauerten Steinen bedeutet das doch das, das Mauerwerk ziemlich saugstark ist, was heißen würde das ich eine Universalgrundierung zur Saugstärkenregelung bräuchte, sagt mir jedenfalls mein logischer (Laien)Verstand.

vielleicht kann mir da mal jemand nen Tipp geben oder mir helfen

Achso, ich verwende Baumit G/F 15 einlagigen Gips-Kalk-Glätt-Filzputz
Danke euch
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6 Antworten
Nimm einfachen Tiefengrund 2 x Anstriche sind ausreichend,wenn Du Sicherheit und mehr Arbeit nicht scheust: Amierungsmörtel ,Gage und dann den Putz.

 

Gisogrund und Putzgrund

 

Gisogrund oder da du Kalkgipsputz aufbringen möchtest würde ich noch Gisopakt vorschlagen.

Weiteres siehe Link: http://www.pci-augsburg.eu/produkte/...g.html?tx_mmdb

 

Willst du Maschinenputz von Hand auftragen oder wirklich mit einer Maschine putzen?
War das Mauerwerk schon mal verputzt?

Mit einer Aufbrennsperre machst du erst mal nichts falsch. Aufbrennsperre ist gleichzeitig auch "Putzgrund". Persönlich halte ich ihn in vielen Fällen für entbehrlich. Mit gescheitem Vornässen erreicht man oft den selben Effekt.

Gibt es einen speziellen Grund warum du den Putz 20-30mm stark aufbringen willst? Laut Datenblatt ist dein Putz für eine mittlere Dicke von 10mm vorgesehen, wobei das ein paar mm schwanken darf. Bei 20 - 30mm solltest du zweilagig putzen - mit den entsprechenden Trockungszeiten dazwischen.

 

die 2-3cm Putzstärke resultieren aus der Unebenheit der Wand, naja ,was soll ich sagen, der Maurer von damals hat es wahrscheinlich nicht so genau genommen und sich gesagt de Rest macht der Putz.
Und, ja, es war verputzt, aber der war schon sehr sandig und ist fast von allein abgefallen, außerdem war nicht besonders gerade, beim Richtscheit anlegen, hätte man eine Mütze durchwerfen können ohne das sie aneckt.

 

Hee, warum haben unsere Maurer denn auch bei euch gearbeitet?

Aber mal im Ernst. Versuch im ersten Durchgang nur die schlimmsten Löcher zu schliessen, so dass hinterher 10 bis max 15mm über bleiben. Die Oberfläche des ersten Durchgang nicht schön abziehen, die darf ruhig rau bleiben um der zweiten Lage genug Halt zu geben.

Die Flickstellen schön durchtrocknen lassen und erst in der zweiten Lage ordentlich Putzen und Glätten.

 

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