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Infos zu Holz Wasserstrahlen

16.11.2015, 08:58
Ich bin auf der Suche nach Infos und Links, wie Wasserstrahlen Holz, insbesondere Sperrholz, in seinen Eigenschaften beeinflusst. Also Fragen wie:
- Kann die Schnittkante uneingeschränkt als Leimfuge verwendet werden?
- Ist das Holz nach dem Trocknen statisch genauso belastbar wie vorher?
- Gibt es irreversible Quellverformungen im Schnittbereich?

mit besten Grüßen
Lothar
 
Holzbearbeitung, Holztrocknung, Quellung Holzbearbeitung, Holztrocknung, Quellung
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17 Antworten
theoretisch trifft der Wasserstrahl, wenn er dann mit einigen tausend-Bar das Sperrholz
durchschneidet, auf ein BUTTERWEICHES Material... vermute mal, die Streuung vom Strahl wird Dir die Schnittkante ausfasern... und durchfeuchten !
denn bei Stahl, ALU usw. fixieren die seitlichen Schnittkanten den Strahldruck...
also ich würde da den Versuch machen, bin jedoch überzeugt, das wird ausgefranst !
Gruss....

 

Zitat von Hazett
also ich würde da den Versuch machen, bin jedoch überzeugt, das wird ausgefranst !
Sollte ich im Netz keine Infos finden, werde ich wohl zwei Kastenträger aus Sperrholz herstellen, den einen konventionell und den andere wassergestrahlt, und dann mal schauen, welche Belastungsunterschiede sich bei den Bruchtests ergeben.

 

Bis jetzt leider sehr wenig Resonanz. Aber ich denke, dass Wasserstrahlschneiden von Holz noch nicht so üblich ist bzw. die Teile danach nicht geklebt werden.
Ich hatte mich damit überhaupt noch nicht auseinandergesetzt und weiß nicht so recht,was der Vorteil des Wasserstrahlschneidens (bei Holz) sein soll, außer daß man kein Werkzeug schärfen muß.

 

Janinez  
ich denke auch, dass das nicht oft gemacht wird.............................................. .......................

 

Einen Versuch war es wert, mal nachzufragen. Ich hatte mir aber schon ausgerechnet, das ich selbst ran muss, um etwas zu dem Thema zu erfahren.

Oh, es gäbe noch weitere Vorteile: Verbesserung der Genauigkeit und Zeitersparnis. Und noch etwas: Mir steht eine zur Verfügung, also warum nicht auch für meine Holzprojekte nutzen?

 

Janinez  
da gebe ich Dir vollkommen Recht , aber diesen Vorteil werden hier nur gaaaaanz wenige haben...........................

 

Zitat von Janinez
...aber diesen Vorteil werden hier nur gaaaaanz wenige haben...........................
Frei nach dieser einen Werbung: Gibt's dann da nicht was von Bosch?

Wenn ich denn in den nächsten Wochen einen Test starten würde, wäre das Ergebnis für dieses Forum von Interesse?

 

Definitiv, wenn auch nur aus Neugier...

 

Maggy  
Ich weiß nur, daß ich im Keller mal Feuchtigkeit hatte und mein Sperrholz dadurch feucht geworden ist. Die Schnittkante wurde danach beim Bearbeiten fransig.

 

Versuch macht klug ....

 

Janinez  
ja klar doch, man kann immer dazu lernen............................................ ......

 

Zitat von lotharko
Ich bin auf der Suche nach Infos und Links, wie Wasserstrahlen Holz, insbesondere Sperrholz, in seinen Eigenschaften beeinflusst. Also Fragen wie:
- Kann die Schnittkante uneingeschränkt als Leimfuge verwendet werden?
- Ist das Holz nach dem Trocknen statisch genauso belastbar wie vorher?
- Gibt es irreversible Quellverformungen im Schnittbereich?

mit besten Grüßen
Lothar
Gute Frage! Ich habe mal versucht, mit einer Gardena-Spritze ein Holzbrett abzustrahlen. Das hat mich allerdings ausgelacht. Als ich einige Jahre später mit einem Hochdruckreiniger auf ein Massivholzbrett gestrahlt habe, hat sich dieses verabschiedet. Bedeutet für mich: 5 Bar Druck ist für ein Holzbrett zu wenig. Bei 150 Bar Druck kann es nicht mehr widerstehen. Es verabschiedet sich im Strahlbereich ins Nichts. Da ist auch nichts mehr mit Leimen ... ;o)

 

Der Strahl eines Hochdruckreinigers und einer Wasserstrahlanlage sind nicht vergleichbar. 150 Bar bedeuten, trifft der Wasserstahl auf ein Hindernis, wird er gestreut und wirkt nicht nur in die Tiefe sondern auch in die Breite. Damit kann in fast keinem Material einen sauberen Schnitt erzeugen.
Eine Wasserstrahlanlage erzeugt typische Drücke zwischen 3000 - 6000 Bar, zusätzlich wird der Wasserstrahl kurz vor dem Aufschlagen noch mit Quarzsand gemischt, um die Arbrasivität zu erhöhen. Der Strahl geht senkrecht durch das Material, ohne in die Breite zu streuen. Die typische Schnittbreite liegt dabei unter 1 mm.

 

Siehe mal : Speedy 100 Lasergravierer
Gruß Mike

 

Warum nicht Laserschneiden? Da hast du nicht die Nachteile wie beim Wasserstrahl aber leichte Brandspuren

 

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