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Ich bräuchte Eure Hilfe bei der Aufarbeitung meiner ULMIA Hobelbank

04.02.2013, 01:00
Geändert von woodworker83 (15.03.2013 um 00:04 Uhr)
Hallo,

heute habe ich mir eine ULMIA Hobelbank (170 cm) gekauft. Sie ist gebraucht und auch schon etwas älter. War vorher in dem Besitz eines Schreiners der damals in Pension war!

Leider weilt dieser nicht mehr unter uns.


Ich habe mir dann heute Mittag die Hobelbank mal genauer angesehen und ich denke es Bedarf einiges an Aufarbeitung und Auffrischung.
Kurz gesagt, ich will meine Hobelbank wenn möglich bzw. soweit wie möglich wieder zu neuem Leben erwecken. Ich denke der Schreiner dem sie vorher gehörte würde sich auch darüber freuen wenn er noch da wäre.

Mal ein paar Infos zur Hobelbank:

Marke: Ulmia Ott (Bild 1)
Bankmaße:
Länge der Tischplatte ohne Hinterzange 166 cm
Länge der Tischplatte mit Hinterzange 178 cm, wobei sich zwischen Tischplatte und Hinterzange ein Spalt mit dem Maß von 4 cm befindet, ist das Normal??? (Bild 2)

Untergestell :Länge 101 cm, Tiefe 62 cm
Die (Kanthözer) der Seitengestellteile sind etwas mehr als 6x6 cm

Die Tischplatte befindet sich bis vorne wo es zu den Bankhakenlöchern geht eigentlich in einem eher einwandfreieren Zustand, nur hier und da vermehrt alter Leim (Bild 7-9)auf der Bankplatte, der wie ich denke mit einem Exzenterschleifer ganz gut wegzubekommen sein müsste! Und hier und da Einkerbungen von ca. 1-2 mm.

Anders sieht es im Bereich der Bankhakenlöcher (Bild 4 -6) und auf/bzw. auch seitlich an der Vorderzange aus

Die Zangenmechanik läuft, wie solls auch anders sein nach einigen Jahren die die Bank auf dem Buckel hat eher etwas schwergängig.
Zudem ist die Vorderzange (Holz) ca. 2-3 cm höher als die Bankplatte, ist das Normal??? D.h. Höhe der Hinterzange 12 cm, Höhe Bankplatte 9,7 cm (Bild 10)

Meine erste Frage: Würdet ihr aufgrund des Holzwurms ein neues Untergestell bauen?!?
Eher mit Schraubenbefestigung oder Holzverbindungen???

Was könnt ihr mir bezüglich der Einkerbungen der Bankplatte empfehlen und zur Aufarbeitung allgemein der Platte. Von unten siehe (Bild 11) ist sie einwandfrei und Holzwurmfrei . Mit was mache ich die Vor und Hinterzangenmechanik sauber und leichtläufiger? In Mitten der Bankplatte hat sich auch ein ja doch eher auf den ersten Blich kleiner Riss im Holz gebildet!

Würdet ihr bis auf die Werkzeuglade hinten die Bankplatte komplett erneueren d.h. ab zum Tischler/Schreiner Rotbuchenholz besorgen???

Ich freu mich sehr auf Eure Tipps, soweit ihr mir weiterhelfen könnt und wollt!?!

P.S. Das hier (Bild 12) was ist dass bitte???
Und (Bild 13), da weis ich für was es gut sein soll war/waren auch mit dabei und eine Schublade welche unter dem Untergestell eingeschoben wird!

So help me please liebe Mit-Heimwekrer und -rinnen
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Die Bilder 11 - 13 seht ihr, hier unten
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Auf jeden Fall ein neues Untergestell bauen, nach dem Vorbild.

Dann gibts mehrere Vorgehensweisen

Ich würde versuchen die Werkbankoberfläche abzuschleifen, damit sie Plan wird. Dann, weil es vielleicht schöner aussieht, würde ich mir eine Multiplex-Buche-Platte draufleimen. Dann ist gewährleistet, dass Du eine ebene Fläche zum arbeiten hast. Den Höhenunterschied versuchen zu beseitigen, ansonsten irgendwie ausgleichen.

Die Löcher wo die Bankhaken reinkommen haben dann auch wieder Originalgröße, wenn Du die entsprechend ausarbeitest.

Von den anderen Forumsmitgliedern bekommst Du garantiert noch weitere andere Vorschläge, deshalb belasse ich es hiermit.

Übrigens, ein sehr schönes altes Schätzchen, was sich lohnt aufzuarbeiten.

 

Danke schonmal TischlerMS.

Aber, eine Multiplex Buche Platte?! Im Prinzip ist die Bankplatte bis auf die 1-2 mm ja Plan aber hier und da an den Seitenteilen schon etwas höhenunterschied, gerade wie geschrieben auch gegenüber der Hinter und Vorzange!

Oder soll die Multiplex Platte gerade dafür gedacht sein? Sprich nach dem schleifen drauflegen?

Wie beseitigt man den Höhenunterschied am besten?

Hier beim nächsten Bild hab ich noch was das mr etwas sorgen bereitet

Bild A Ausriss bzw. fehlendes Stück und Bild B sieht man nicht so genau aber das Seitenteil muss sich etwas verzogen haben denn es ist nicht mehr Plan bzw. es steht nach vorne hin etwas mehr raus, so dass hinten ein Stückchen fehlt!

Und wer sich fragt was auf der Unterseite einer Ulmia Hobelbank bezüglich dem Pflegehinweis steht, ich weiss es der Aufkleber bei meiner Bank ist noch sehr gut erhalten!

Bild C zeigt die Bank mal im ganzen in ihrer hoffentlich baldigen neuen Pracht
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Geändert von woodworker83 (04.02.2013 um 01:51 Uhr)
Zitat von TischlerMS
Auf jeden Fall ein neues Untergestell bauen, nach dem Vorbild.

Dann gibts mehrere Vorgehensweisen

Ich würde versuchen die Werkbankoberfläche abzuschleifen, damit sie Plan wird. Dann, weil es vielleicht schöner aussieht, würde ich mir eine Multiplex-Buche-Platte draufleimen. Dann ist gewährleistet, dass Du eine ebene Fläche zum arbeiten hast. Den Höhenunterschied versuchen zu beseitigen, ansonsten irgendwie ausgleichen.

Die Löcher wo die Bankhaken reinkommen haben dann auch wieder Originalgröße, wenn Du die entsprechend ausarbeitest.

Von den anderen Forumsmitgliedern bekommst Du garantiert noch weitere andere Vorschläge, deshalb belasse ich es hiermit.

Übrigens, ein sehr schönes altes Schätzchen, was sich lohnt aufzuarbeiten.

Was hälst du persönlich davon die Platte versuchen Plan zu Fräsen mit ner OF, wie es schon einige getan haben!?

Ich glaub da reicht ne Bosch POF 500 nicht für aus ?!?

 

Nee, da brauchst Du was größeres mit Power. Die POF 500 würdest Du damit töten, wenn sie extrem belastet wird.

Ist dann doch eine Arbeit für größeres

 

Zitat von woodworker83
Was hälst du persönlich davon die Platte versuchen Plan zu Fräsen mit ner OF, wie es schon einige getan haben!?

Ich glaub da reicht ne Bosch POF 500 nicht für aus ?!?
Kannst du machen. Das Woodwhisperer-Video, kennst du ja Bereits. Mit der 500er wird das Nichts. Für so eine große Fläche brauchst du einen Fräser mit großem Durchmesser, sonst bist du Weihnachten 2013 noch nicht fertig.

Mit der POF 1400 ACE geht das problemlos. Vergiss aber bitte nicht den Höhrschutz. Das ganze wird ja doch eine Weile dauern, und sehr lärmintensiv.

Theoretisch könntest du auch dem Bandschleifer-Test teilnehmen. Je nach dem wie Tief/ Stark die Beschädigungen/ Verschmutzungen sind, würde der Bandschleifer kurzen Prozess machen und diesen sehr schnell entfernen.

Das Untergestell wirst du erneuern müssen.

 

Mir ist nicht ganz klar was du willst.
- Die alte Bank erhalten weil sie alt ist und noch ganz gut in Schuß?
Dann macht es imo wenig Sinn irgendwelche Multiplexplatten oben drauf zu leimen, da kannste einfacher eine neue Hobelbank bauen.

- Und willst du jede Kerbe, Unebenheit usw. ausbessern?
Für mich ist eine alte Hobelbank deshalb so erhaltenswert weil sie eine Geschichte hat und man ihr die Jahre auch ansieht.

Neben der Philosophie auch ein paar Tipps:
- Das Untergestell würde ich partiell erneuen, also nur das was auch sein muss.
Die Verbindungen unbedingt per Holz, jede Schraube würde für mich die Optik stören.
- Ist der Holzwurm noch aktiv? Bei Unsicherheit über eine Wärmebehandlung nachdenken.
- Der metallische Greifer sieht für mich aus als ob man damit Holzstämme/Balken greifen und halten kann. (nur geraten)

 

Mit den Würmern musst du etwas tun. Da du keine Ahnug hast wie weit die schon marschiert sind, solltest du die komplette Bank behandeln (lassen). Es gibt die chemische Keule, Gas oder Hitze.

Die zerstörten Teile musst du hinterher ersetzen. Stilecht dürften ordentliche Holzverbindungen sein.

Wenn die Bankoberfläche an sich bis auf die paar Kratzer plan ist, würde ich daran gar nichts machen! Einen Bank zu planen ist nicht ohne und die Kratzer kommen beim Arbeiten schneller zurück als dir lieb ist.

Falls dich der Spalt an der Hinterzange stört (warum?), kannst du ja aufdoppeln.
Der Höhenunterschied der Hinterzange ist nach unten, stört also keinen.
Störender ist da schon, dass sie nicht mehr mit der Bankoberfläche fluchtet. Bau eine Neue und nimm dir die alte als Vorbild.

Die Zangenmeschanik musst du auseinander bauen, reinigen und neu schmieren. Dann läuft die auch wieder ordentlich.

Vermutlich hast du mirt der Restaurierung kaum weniger zu tun als mit dem Bau einer neuen, aber du hast ein schönes Stück.

Jetzt musst du nur noch von Maschinen auf Handwerkzeug umsatteln

 

Geändert von Fernton (04.02.2013 um 14:06 Uhr)
Eine Hobelbank ist schon was Schönes, besonders wenn sie alt ist und was zu erzählen hat.
Aber ich denke, dass sie nicht in eine normale Hobbywerkstatt passt. Wir Heimwerke haben ja einen ganz speziellen Maschinenpark, der ja auch irgendwo draufgestellt werden muss.
Auch die Handgriffe und Projekte, die wir so machen erfordern eine ganz andere Art von Werktisch.
Ich stimme BirkenBastler uneingeschränkt zu.
Es wäre schade, dem schönen Stück die Identität zu nehmen.

Die unterschiedlichen Höhen beispielsweise wirst du durch Fräsen oder was auch immer kaum ausgleichen können. Da stimmt irgendwas mit der MEchanik nicht.
Und eines Tages willst du eine Oberfräse unter Tisch einbauen und das Theater beginnt von vorne.
Meiner MEinung nach sind behutsam restaurierte Hobelbänke eine tolle Deko in einer grösseren Wohnung (z.Bsp. für die Stereoanlage) oder eignen sich als Theke für Geschenkartikel- oder Bastelgeschäfte.
Ich glaube, die zahlen auch höhere Preise für sowas als ein (Hobby-)schreiner.
Es ist ähnlich wie bei einem Oldtimer - schön anzusehen, aber für den täglichen Einsatz nicht wirklich geeignet.

 

Zitat von Heinz vom Haff
Eine Hobelbank ist schon was Schönes, besonders wenn sie alt ist und was zu erzählen hat.
Aber ich denke, dass sie nicht in eine normale Hobbywerkstatt passt. Wir Heimwerke haben ja einen ganz speziellen Maschinenpark, der ja auch irgendwo draufgestellt werden muss.
Auch die Handgriffe und Projekte, die wir so machen erfordern eine ganz andere Art von Werktisch.
Ich stimme BirkenBastler uneingeschränkt zu.
Es wäre schade, dem schönen Stück die Identität zu nehmen.

Die unterschiedlichen Höhen beispielsweise wirst du durch Fräsen oder was auch immer kaum ausgleichen können. Da stimmt irgendwas mit der MEchanik nicht.
Und eines Tages willst du eine Oberfräse unter Tisch einbauen und das Theater beginnt von vorne.
Meiner MEinung nach sind behutsam restaurierte Hobelbänke eine tolle Deko in einer grösseren Wohnung (z.Bsp. für die Stereoanlage) oder eignen sich als Theke für Geschenkartikel- oder Bastelgeschäfte.
Ich glaube, die zahlen auch höhere Preise für sowas als ein (Hobby-)schreiner.
Es ist ähnlich wie bei einem Oldtimer - schön anzusehen, aber für den täglichen Einsatz nicht wirklich geeignet.

Dem muss ich jetzt leider mal widersprechen. Maschinenpark hin oder her. Nachdem ich am Kurs Handwerkzeuge von @holzbastler teilnehmen durfte, bin ich hin und weg vom Holzwerken mit Handhobel und Stechbeitel, was man damit alles zaubern kann ist unglaublich!

Ich selbst benötige keinen Maschinenpark, ich habe einiges an E-Werkzeugen bzw. Maschinen und es werden wenn überhaupt noch eine Flachdübelfräse und eine POF 1400 oder eine Trition dazu kommen.

Ich werde ich hüten in solch ein Schmuckstück ne Oberfräse einzubauen unter der Tischplatte dann könnt ich sie ja gleich wegwerfen. Ne an der Bank wird von Hand gearbeitet .

Auf jeden Fall wird ein neues Untergestell gebaut und vorsichtshalber mal Holzwurm-Ex besorgt. Ich sitze ja an der Quelle was dass angeht
Rotbuche Kanthölzer sind kein Problem die gibts fast für Lau.
Da ich berufstätig bin und manchmal die komischsten Arbeitszeiten habe, wird der Bau bzw. Konstruktion etwas mehr Zeit als gewollt in Anspruch nehmen, aber Gut Ding will ja bekanntlich Weile haben oder wie heisst das so schön?!

Ich werde euch natürlich wenns soweit ist Projektmäßig daran teilhaben lassen!

 

Zitat von Fernton
Mit den Würmern musst du etwas tun. Da du keine Ahnug hast wie weit die schon marschiert sind, solltest du die komplette Bank behandeln (lassen). Es gibt die chemische Keule, Gas oder Hitze.

Die zerstörten Teile musst du hinterher ersetzen. Stilecht dürften ordentliche Holzverbindungen sein.

Wenn die Bankoberfläche an sich bis auf die paar Kratzer plan ist, würde ich daran gar nichts machen! Einen Bank zu planen ist nicht ohne und die Kratzer kommen beim Arbeiten schneller zurück als dir lieb ist.

Falls dich der Spalt an der Hinterzange stört (warum?), kannst du ja aufdoppeln.
Der Höhenunterschied der Hinterzange ist nach unten, stört also keinen.
Störender ist da schon, dass sie nicht mehr mit der Bankoberfläche fluchtet. Bau eine Neue und nimm dir die alte als Vorbild.

Die Zangenmeschanik musst du auseinander bauen, reinigen und neu schmieren. Dann läuft die auch wieder ordentlich.

Vermutlich hast du mirt der Restaurierung kaum weniger zu tun als mit dem Bau einer neuen, aber du hast ein schönes Stück.

Jetzt musst du nur noch von Maschinen auf Handwerkzeug umsatteln
Löcher von Holzwürmern konnte ich nur am Untergestell feststellen.
Ich werde mir die Tage die Abmaße des Untergestells nehmen und dieses dann komplett entsorgen, bevor "Wurmi" wenn er noch lebt doch noch auf die Idee kommen sollte sichs Bankplattenmäßig gemütlich zu machen

 

Zitat von woodworker83
Dem muss ich jetzt leider mal widersprechen. Maschinenpark hin oder her. Nachdem ich am Kurs Handwerkzeuge von @holzbastler teilnehmen durfte, bin ich hin und weg vom Holzwerken mit Handhobel und Stechbeitel, was man damit alles zaubern kann ist unglaublich!

Ich selbst benötige keinen Maschinenpark, ich habe einiges an E-Werkzeugen bzw. Maschinen und es werden wenn überhaupt noch eine Flachdübelfräse und eine POF 1400 oder eine Trition dazu kommen.
...
Kein Problem.
Aber selbst dann, wenn ich deine Frage 5 mal lese, kann ich ja nicht ahnen, dass du wirklich traditionell arbeiten willst.
Ich wünschte, ich hätte die Zeit dazu, das zu lernen.
Ich bin einfach vom "durchschnittlichen" Heimwerker ausgegangen und bin froh, dass es Hobel und Dicktenhobel gibt.
:-)
Ich kenne etliche Heimwerkerkollegen, die eine tolle alte Hobelbank haben - die stand aber nach spätestens zwei Jahren in der Garage.
;-)
achso: ich hbae nie gesagt, dass du in die Hobelbank ein Loch für die Oberfräse machen sollst - eher das Gegenteil.
;-)
Mein jott, is Internet schwierich.

 

Zitat von Heinz vom Haff
Kein Problem.
Aber selbst dann, wenn ich deine Frage 5 mal lese, kann ich ja nicht ahnen, dass du wirklich traditionell arbeiten willst.
Ich wünschte, ich hätte die Zeit dazu, das zu lernen.
Ich bin einfach vom "durchschnittlichen" Heimwerker ausgegangen und bin froh, dass es Hobel und Dicktenhobel gibt.
:-)
Ich kenne etliche Heimwerkerkollegen, die eine tolle alte Hobelbank haben - die stand aber nach spätestens zwei Jahren in der Garage.
;-)
achso: ich hbae nie gesagt, dass du in die Hobelbank ein Loch für die Oberfräse machen sollst - eher das Gegenteil.
;-)
Mein jott, is Internet schwierich.
Bleib locker Heinz so schnell bin ich nicht eingeschnappt oder beleidigt o.ä.
Ja, ich will neben E-Werkzeugen kommt Zeit und Kohle he he auch noch traditionell arbeiten mit Stechbeiteln und Handhobeln. Aber lernen/erlernen muss ich dass selbst auch noch, dass kommt ja nicht von heut auf morgen sonst müssten angehende Tischler/Schreiner keine 3 Jahre Lehre machen!!!

Irgendwann bei Bedarf in doch eher noch ferner Zukunft werde ich mir evtl. noch nen Dicktenhobel zulegen, bis dahin tuts der Dicktenhobel vom Schreinerkollegen von meiner Arbeit auch .

Morgen werd ich mich mal an den zeichnerischen Entwurf des Untergestells machen und ein genaues Aufmass des derzeitgen machen!

 

Hallo Chris,

ich befürchte mit den dir zur Verfügung stehenden Mitteln wirst du die Bankplatte nicht so plan bekommen, als wäre sie neu. Mit Schleifen machst du nur noch mehr Unebenheiten in die Platte, lass das besser sein. Ein wenig Abschleifen zum Aufhübschen ja, aber nicht mehr.

Das Gestell solltest du überarbeiten, ganz klar. Die Hinterzange scheint mechanisch nicht in Ordnung, die solltest du mal komplett zerlegen und nachschauen, wo das Problem liegt. Die Vorderzange auch zerlegen, reinigen und schmieren. Dann solltest du schon mal mit der Bank arbeiten können. Alles Weitere würde ich später nach und nach machen.

Gruß

Heiko

 

Zitat von holzbastler
Hallo Chris,

ich befürchte mit den dir zur Verfügung stehenden Mitteln wirst du die Bankplatte nicht so plan bekommen, als wäre sie neu. Mit Schleifen machst du nur noch mehr Unebenheiten in die Platte, lass das besser sein. Ein wenig Abschleifen zum Aufhübschen ja, aber nicht mehr.

Das Gestell solltest du überarbeiten, ganz klar. Die Hinterzange scheint mechanisch nicht in Ordnung, die solltest du mal komplett zerlegen und nachschauen, wo das Problem liegt. Die Vorderzange auch zerlegen, reinigen und schmieren. Dann solltest du schon mal mit der Bank arbeiten können. Alles Weitere würde ich später nach und nach machen.

Gruß

Heiko
Hallo Heiko, was meinst du damit genau "die Hinterzange scheint mechanosch nicht in Ordnung zu sein? Ich hoffe ich hab mir was die Bank angeht nicht wieder einmal zu viel vorgenommen !?

 

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