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Horizontalabdichtung im Erdreich stehender Wände

30.09.2010, 15:15
Wer hat Langzeiterfahrungen mit den diversen hierfür angebotenen Verfahren?
 
abdichten, Abdichtung, Horizontalabdichtung abdichten, Abdichtung, Horizontalabdichtung
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7 Antworten
hmm, komplexes Thema...
grundsätzlich sollte eine Abdichtung auf der "Angriffsseite" erfolgen, was hieße: Freilegen und Abdichten.
Da ich auch schon einmal im Keller drückendes Grundwasser hatte (bei mir war es glücklicherweise "nur" eine stockende Drainage), hab ich ne menge dazu gelesen, da ich erst an aufsteigende Nässe, Horizontalsperre u.s.w. dachte.Je mehr ich las war mir umso klarer: An der Aussenwand hängt es
Das interessanteste Produkt fand ich hier:http://www.mem.de/produktvideos/prod...ater_stop.html
besonders das letzte drittel des Videos
die Elastizität des Produktes hat es mir angetan.
bei mir ist im Keller als Horizontalsperre lediglich eine Bitumendachpappenbahn in Höhe des 2. oder 3. Steins über der Grundplatte und das hält bis heute (jetzt seit 30 Jahren) und damals war das Haus nicht mit Hightechbeschichtung abgedichtet worden.
Mein Grundwasserspiegel ist ziemlich hoch und dementsprechend hängt alles an der funktionierenden Drainage.

gruß nordlicht

 

Horizontalabdichtung im Erdreich? Ist im Erdreich nicht die vertikale Abdichtung das Problem? Horizontal ist wohl Dachpappe (Bitumbahn) das optimalste.

 

Wenn die Wand oder Mauer auf dem Erdreich steht ist Tastache eine Dachpappenlage über der untersten oder 2. oder 3. Lage (je nach Steintyp) oder direkt auf dem Fundament, welches sich darunter befinden könnte, das häufigste Verfahren.
Bei nachträglichen Abdichtungen werden u.a. auch Bleche in die Fugen eingetrieben.

 

Zitat: Bei nachträglichen Abdichtungen werden u.a. auch Bleche in die Fugen eingetrieben.
Hab ich auch gelesen kindergetümmel, ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, hier sind selbst Edelstahlbleche schon durchgerottet, wurde viel Geld verbrannt und falsche Dauerhoffnungen geweckt...
Ich kann mich da Ricc nur anschließen: auf die vertikale Abdichtung kommt es an

 

Ich hatte selbst Mal das Injektionsverfahren ausgeführt. Viele Löcher bohren und Spezialflüssigkeit über mehrere Tage einfüllen.
Hält zwar schon ein paar Jahre, ich würde das aber so nicht noch einmal machen.

Dass Bleche in der Wand verrotten habe ich noch nicht gehört, kann ich mir aber vorstellen, da das Wasser ja meist nicht rein ist. Das Wasser löst Chemikalien aus Erdreich, Wand... oder bringt sie von sonstwo mit. Das kann einem Blech schon den garaus machen.

 

Ja genau das ist das Problem, zusammen mit den Chemikalien und Salzen im Baustoff kommt es zu Strömen welche das Material regelrecht "wegerodieren".
Ans Injektionsverfahren wollte ich auch schon mal ran, wegen einer feuchten Außenwand wo ich auch an aufsteigende Nässe dachte, da die Wand oberhalb vom Erdreich liegt und unten feuchter war als oben , dank Internetrecherche kam ich dann (doch mal) drauf, das alles gute meißt von oben kommt, für mich zu dem Zeitpunkt völlig unvorstellbar: Ich hatte ein großes Leck im Dach!!!
Das war dann wesentlich leichter abzudichten als Injektion
Aber schon interessant was sich einige im Inet einfallen lassen um einem "aufsteigende Nässe" zu verkaufen, um damit ne menge Geld zu verdienen...

 

Ekaat  
Das Thema hatten wir schon: »Aufsteigende Feuchtigkeit«.
Gab einige gute Anregungen dazu. Auch von mir

 

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