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Holzwerkstoffe im Kaminofen

28.11.2015, 10:48
Hallo zusammen,

wir bekommen die Tage einen Wasserführenden Kamin (+Edelstahlschornstein).
Da wir in der Firma eine nahezu unendliche Menge an Einwegpaletten haben darf sich dieser jeder mitnehmen. Das wird wohl mein hauptsächlicher Brennstoff.
Klar ist der Brennwert nicht optimal, aber meist ist es Fichte/Kiefer und sauber, also ganz ok und umsonst.

Einiges wird aber auch in Holzboxen angeleifert (Einweg) und ich werkle gerne zuhause und habe immer mal wieder Abfälle (OSB, Presspan,...).

Spricht etwas dagegen diese Holzwerkstoffe auch zu verbrennen?
Oder zumindest teilweise dem Holz beizumengen?
Natürlich ersetzen diese kein Holz, aber warm wird es trozdem und sonst müssen sie immer teuer entsorgt werden!
 
Holzwerkstoff, Kamin, Schornstein Holzwerkstoff, Kamin, Schornstein
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13 Antworten
Woody  
Ich denke, solange es sich um unbehandelte Hölzer handelt, kannst sie verheizen.

 

moin...
ich denke mal.dieser Satz sagt alles.
So steht es auch bei meiner ""Betriebsanleitung"" drin
Achtung: In Ihrem Kaminofen dürfen nur Holz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts verbrannt werden.
Auf keinen Fall dürfen Kunststoffe, behandelte Holzwerkstoffe (z.B. Spanplatten), Steinkohle oder Textilien verbrannt werden.

 

Dog
Schließe mich Greypuma an.
Unabhängig vom jeweiligen genauen Wortlaut der Anleitungen haben verleimte (und das sind alle, incl. Leimholz) Werkstoffe sowie sonstwie (z.B. bemalte, beschichtet, usw. ) behandelte Hölzer oder Werkstoffe nix im Brennraum zu suchen.
Das fängt bei Umweltverschmutzung an und hört bei Überhitzung auf......und bei einem kannst dir gewiss sein, sollte es zu einem Schaden kommen wird das heraus gefunden werden und auf den Kosten sitzen zu bleiben ist teurer als Holz zu beschaffen.

 

wundert mich schon, daß da Braunkohle verfeuert werden darf... ist letztlich die Vorstufe von der Steinkohle, nur nicht so energiereich.... aus Umwelt-Schutzgründen sind diese Kraftwerke schon in der AUS-Phase.... wegen viel Schwefelanteil usw... welcher enormen Aufwand für die Filteranlagen bedeutet..... und WER hat auf seinem Kamin schon eine Filteranlage ?..
Gruss.....

 

Unser Schornsteinfeger meinte, das in einem Kaminofen generell nur unbehandelte Hölzer verbrannt werden dürfen, schon wegen der Abgase. Von zu viel Nadelholz riet er uns ab, da es durch das enthaltene Harz zu Glanzrus und letztlich zu einem Kaminbrand kommen kann. Was allerdings viel Nadelholz ist kann ich nicht sagen, wir haben Ca. 3 Paletten die auf 2 Rm Buchenholz kommen.

 

selbst bei palettenholz sollte man genau hinschauen, ältere schon lange im gebrauch befindlichen paletten sind oft mit fremdstoffen behaftet. sei es farbe oder im extremfall sogar öl. vom verfeuern solches holzes ist dringend abzuraten. auch sollte man auf den feuchtegehalt achten. paletten werden oft im freien gelagert und somit ändert sich der feuchtegehalt. also paletten erst trocken ablagern und erst dann verfeuern

 

Es sind Einwegpaletten. Ganz ganz selten ist da mal was auf dem Holz.
Meist werden auf denen auch Trockenrohstoffe geliefert (diverse Füllstoffe/Sand/Stein,...), die sind kein Problem.
Ablagern ist klar, aber ob ich nun Holz ablagere oder Paletten spielt ja keine Rolle.

Es ist auch Vollholz, keine Teile aus Holzwerkstoffen drann.

 

Darf man fragen, was das ganze so in Summe etwa gekostet hat? Kamin, Wasserführender Ofen, Anschluss ans Heizsystem etc. Wir überlegen auch einen solchen Kamin zur ünterstützung der Heizung anzuschaffen. Gerne auch per PN...

 

Schon rein aus Gewährleistungsgründen schließe ich mich Greypuma und Nublon an.

 

Als ich mein Ofen in meiner Werkstatt vom Schornsteinfegermeister abnehmen ließ warnte er mich eindringlich davor etwas unerlaubtes darin zu verbrennen.

Er führte aus, dass wenn ausreichende Verdachtsmommente vorliegen eine Abgasprüfung angeordnet würde und das man dann sehr genau feststellen könne was verbrannt wurde. Dass das dann teuer werden könnte versteht sich von selbst.

 

ich werkle gerne zuhause und habe immer mal wieder Abfälle (OSB, Presspan,...).
Ich dachte vor ein paar Jahren auch OSB geht klar, weil mir mal jemand sagte es wird bei der Herstellung kein Kleber verwendet, sondern nur Hitze und extremer Druck.
Nach etwas Recherche hat sich dies als Ente herausgestellt:
http://nachhaltiges-bauen.de/baustoffe/OSB-Platten

 

Paletten sind meist imprägniert. Deshalb soll man sie aus Umweltschutzgründen nicht im Ofen verbrennen. Wir machen das nicht, denn man sieht auch am Rauch, daß es nicht sauber ist.

 

Es ist nicht empfehlenswert, damit zu heizen. Aber das ein oder andere kleine Stück landet auch bei mir manchmal im Ofen. Den größten Teil bringe ich auf den WH.

 

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