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Holztisch aus Buchenplatten.

10.02.2014, 13:11
Hallo zusammen!
Bald werde ich mein Projekt "Wohnzimmertisch" in Angriff nehmen.
Maße: 250 x 100 cm, Höhe ca. 75 cm.
Dazu verwende ich Holzplatten aus Buchenholz (Riemen) die ich im Baumarkt kaufen werde.
Da ich an die Stabilität der Tischplatte denke und Verwerfungen meiden möchte, werde ich die Platte aus 3 Schichten bauen.
Erstens: 1. Schicht Holzplatte (250x60cm) geklebt an der Schmalkante mit einer Platte (250x40 cm). Zweitens: auf diese Platte werde ich eine MDF platte in 3 mm Stärke kleben.
Drittens: eine 3. Schicht wird wie 1. drauf geklebt.
Es wäre sehr schön wenn mir jemand sagen könnte ob diese 3 Schichten ausreichen um
Materialverwerfungen zu vermeiden.
Vielen Dank im Voraus & liebe Grüsse aus Wien
(Fortsetzung folgt)
 
Holztisch, Projekt Holztisch, Projekt
Bewerten: Bewertung 1 Bewertung
40 Antworten
egal wie das Untergestell ausschaut, einen Rahmen für das Gestell brauchst auch...
und dieser sollte so stabil sein, um eventuellen Verzug abzufangen !
die Tischplatte "nur" MASSIV machen ...z.B. 40 - 50 mm, je nachdem, wo Du das Material
beschaffen kannst ( lange Bohlen aneinander geleimt, verzapft usw. wird eine
Schwerstarbeit, wer hobelt das Riesenteil ? )
Gruss......

 

Hallo Hazett,
danke für die Antwort!
Natürlich brauche ich ein Gestell. Die Platte wird aber nicht an das Gestell irgendwie zusammengeleimt oder daran befestigt. Die Platte wird nur mit Winkeleisen an das Gestell fixiert da ich den Tisch für einen Umzug (eine kleinere Wohnung?) so konstruieren möchte, dass ich ihn auch "leicht" transportieren kann. Zur Not stelle ich mir auch vor, Die Tischplatte, dann, in Zukunft, in 2 Teilen zu zersägen: derTisch würde trotzdem "funkitionieren". Meine Frage bezieht sich nicht auf das Gestell: das werde ich so konstruieren, dass es stabil genug sein wird. Die Platte macht mich Sorgen: wenn diese mit 8-10 Winkeleisen an das Gestell angeschraubt ist, wird sich diese nicht mehr bewegen? Ich habe schon Platten (z. B. Ikea) aus Eiche gesehen, wo schon bei 1,5 Meter eine Verwerfung zu beobachten ist (diese Waren Stabverleimt, die Stäbe 4 cm x 25 cm x 4 cm Dicke). Die Holzplatten die ich kaufen möchte habe eine Dicke von 1,8 cm, Buche verleimt, die Stäbe auch 4x25 cm versetzt. Ich stelle mir vor, die "Zwischenplatte" auf Faserholz (MDF) sollte die Verwerfungen "abfedern" oder?
Schreinerwissen ist gefragt!
LG

 

@Alfredo99

Ich bin kein Schreiner.
Mir ist nicht klar, welche Funktion diese 3mm starke "MDF-Mittelschicht" haben soll, aber wenn Deine Buche-Leimholzplatten sich ernsthaft "werfen" wollen, wird dieses 3mm starke Kleinod aus gepresstem Holzabfall das sicherlich nicht verhindern können ...

Warum nimmst Du nicht einfach eine Buche-Leimholzplatte in passenden Dimensionen mit z.Bsp. 30mm Stärke? Bekommst Du in einer A/B Qualität für ca. 300€ und diese sieht um ein vielfaches besser aus als die C/C Qualität (vllt. B/C) die Du im Baumarkt bekommst.

Ebenso würden sich entsprechende Drei-Schichtplatten anbieten die noch günstiger sind, sehr gut aussehen und deutlich weniger wiegen (und sich garantiert nicht werfen wenn Du sie nicht wässerst)

 

Munze1  
Die 3 mm gehen alle Verwerfungen der Buche mit, hilft dir gar nix. Mach lieber eine Gratnut unten rein, die leicht konisch zuläuft. Damit hast du die verzugsfreiere Variante gewählt.

 

Für Linus 1962: ja, wenn ich nachdenke hast du Recht. Die 3 mm. MDF kann nicht soviel aushalten und notfalls zerreist sie. Der Grund meiner Arbeit ist:
1. meine Frau liest hier nicht, daher kann ich es schreiben, dass es mir persönlich das Arbeiten mit Holz Spaß macht;
2. der Tisch soll nicht viel kosten und wie meine Frau sagt, oft ist eine Tischdecke drüber
Natürlich weiss ich, dass schöne Holzplatten zu finden sind, sowie auch fertige Tische...
In Wien heisst es dann: mit vollen Hosen ist leicht stinken! (= wenn einer viel Geld ausgibt hat leicht etwas schönes gekauft!)
Das Schöne dabei ist, ich kann mein Wissen einsetzen und dann stolz auf meinen Tisch sein.
Die 2 Platten mit einer Dicke von je 1,9 cm soll ich vielleicht mit einer Platte aus Schichtholz mit einer Dicke von 5 mm: besser? Die Platte hätte eine Gesamtdicke von 4,3 cm, was für mich ausreichend ist.
> Munze1: ja, richtig! Dafür bräuchte ich eine Oberfräse...aber die habe ich nicht!
Meiner einschätzung nach soll der Tisch max. ca. 250-300 € kosten.
LG aus Wien

 

Um den Tisch nach Deiner Idee anzufertigen, benötigst Du insgesamt vier(4) Buche Leimholzplatten in 18mm Stärke und der Dimension 600*2500mm ...

... diese vier(4) Platten kosten in einer C/C Qualität in einem normalen Baumarkt ca. 200€ ...

Für ca. 50€ mehr bekommst Du eine Buche-Leimholzplatte mit 30mm Stärke (sollte für einen normalen Tisch reichen!) in einer A/B Qualität und in einem Stück ...

Ich bin mir nicht sicher ob es Sinn ergibt, da noch 50€ sparen zu wollen ...
... und was den Spaß an Holzarbeiten angeht; das Untergestell und den Rahmen musst Du ja auch noch bauen ...


Btw: Vielleicht gefällt der neue Tisch Deiner Frau so gut, dass Sie nie mehr eine Tischdecke auflegen will ....

 

Auf diesem Foto ist der erste Entwurf der Platte zu sehen: mittlerweile bin ich davon abgekommen da zu schwierig zu realisieren und auch nicht schön.
Jetzige, aktuelle Version: eine Platte oben, dazwischen Schichtholzplatte 0,5 cm, Platte unten.
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Hier das Gestell, von unten her gesehen. Da habe ich keine Probleme, die Konstruktion ist so gedacht, dass man mit Dübeln und Holzleim alles bauen kann: Schrauben gibt es nur zwischen Gestell und Tischplatte.
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ID:	24699  

 

Von Alfredo 1961 an Linus 1962:
ja, das mit den Plattenpreisen ist so eine Geschichte für sich! Hier in Österreich sind möglicherweise die Preise anders als in Deutschland. Da muss ich mit meiner Recherche fortfahren da ich unterschiedliche Preise für unterschiedliche Holzplatten festgestell habe.
Die endgültige Version der Platte richtet sich natürlich aush sehr stark an das Angebot vom Baumarkt. Eine Buchenholzplatte habe ich gefunden: 300*60*2,7 cm à 57 €.
Da ich eine Breite von 100 cm brauche und eine Tischplatte die nicht 5 oder mehr cm. dick ist will, muss ich mir etwas einfallen lassen...die Qualität dieser Platten ist zu überprüfen aber mit einer "Sandwich"-Konstruktion sollte die Platte keine Überraschungen geben....

 

Das wird so nicht funktionieren. Allein die Platten miteinander stabil zu verleimen ist schon nicht trivial.

 

Hier haben wir die Konstruktion der Beine: innen gemeines Fichtenholz, verkleidet mit Buchenholz.
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ID:	24700  

 

Im Holzwerkerblog gibt es eine recht schöne Zusammenstellung wie man einen Tisch mit falschen Balken als Beine baut. Vielleicht magst du dir das anschauen und deine Pläne anschließend noch einmal kritisch würdigen.

 

Die Beine sehe ich nicht so als Problem an, aber die Konstruktion Deiner Tischplatte erschließt sich mir nicht so ganz.

Wieso unbedingt dieser dreiteilige Aufbau? Nimm doch lieber nur eine Schicht, dafür gleich in der entsprechenden Dicke.
Weil:
Hast Du Dir Gedanken gemacht, wie Du die ganzen Platten verbinden willst? Also einmal das Verleimen an den Kanten, dafür benötigst Du ganz ordentliche Zwingen, fast schon Türspanner, immerhin sollen sie auf 100cm Breite Druck aufbauen.

Viel schwieriger stelle ich mir aber die flächige Verleimung der verschiedenen Schichten vor. Um die ganze Fläche sauber aufeinander zu bekommen, benötigt man doch zwingen mit einer enormen Ausladung! (Oder irre ich mich da?)

Hast du solche Gerätschaften zur Verfügung?

Man muss die ganze Angelegenheit gesamtheitlich betrachten, und da glaube ich, dass es günstiger ist, die Platte fertig zu kaufen. (und schöne sieht es meistens auch noch aus)

Ich habe für meinen Tisch die Platte auch roh gekauft, aber fertig verleimt. Schau einfach mal unter www.leimholzprofi.de
Die Platten dort bekommst Du in beliebiger Stärke und Größe und sie sind nicht all zu teuer. Ob Du mit Deinem Budget hinkommst, weiss ich nicht, einfach mal dort anfragen.
Dann hättet Du allerdings eine ordentliche Massivholzplatte und keinen zusammengeschusterten Flickenteppich.

 

Besorge die eine Tischplatte in deiner Größe ,selberbauen eine Höllenarbeit.Bedenke was Die Platte wiegt. Ich würde dir vorschlagen die Beine aus Vollmassivholz herzustellen.Um Verwerfungen zu vermeiden stelle ich noch ein Foto ein .Sorry Bild steht auf dem Kopf.
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ID:	24712  

 

Zitat von Alfredo99
Von Alfredo 1961 an Linus 1962:
ja, das mit den Plattenpreisen ist so eine Geschichte für sich! Hier in Österreich sind möglicherweise die Preise anders als in Deutschland. Da muss ich mit meiner Recherche fortfahren da ich unterschiedliche Preise für unterschiedliche Holzplatten festgestell habe.
Die endgültige Version der Platte richtet sich natürlich aush sehr stark an das Angebot vom Baumarkt. Eine Buchenholzplatte habe ich gefunden: 300*60*2,7 cm à 57 €.
Da ich eine Breite von 100 cm brauche und eine Tischplatte die nicht 5 oder mehr cm. dick ist will, muss ich mir etwas einfallen lassen...die Qualität dieser Platten ist zu überprüfen aber mit einer "Sandwich"-Konstruktion sollte die Platte keine Überraschungen geben....
Du wirst sicher eine Überraschung erleben. Buche ist das Holz das sehr viel arbeitet. Schau zum Kepplinger oder Friescheis. Habe gerade einen Tisch in Arbeit. 180 x 96 Kiefer 45 mm stark. Vielleicht mache ich ein Projekt daraus. Bedenke das Gewicht der Platte, schätze > 80 kg. Wenn Buche dann gedämpfte Buche mit durchgehende Lamellen.
Gruß
Gustav aus Ansfelden

 

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