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Holzterrasse - Richtiges System - richtiges Holz?

04.04.2011, 17:23
Hi Communitiy!
Bin gerade beim planen für eine Holzterrasse. Es gibt von diversen Anbietern immer wieder schlüssige Argumente für Ihr Produkt - diese wiedersprechen sich zum Teil mit anderen Herstellerangaben.

Am liebsten wäre mir eine pflegeleichte Holzterrasse wo man KEINE Nägel sieht.

Ich habe gehört das bei diesen Klicksysemen der große Nachteil darin besteht, dass man beim Ausstausch einzelner Bretter Probleme bekommt.

Weitere Frage: Geölt oder nicht geölt - Habt ihr ein paar Tipps parat?

Welches Hoz ist sinnvoll und kommt es wirklich auf den "richtigen Zuschnitt" an - senkrechte Jahresringe?

Ist es besser, wenn die Bretter Rillen haben oder fördern diese durch die Verwitterung die "Schieferbildung".

Bitte um zahlreiche Beiträge - da ich in kürze dieses Projekt umsetzten möchte!!!

lg Kdt 71
 
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3 Antworten
Ich bin kein Terrassenspezialist, aber ich habe letztes Jahr einige hundert Meter Thermoholzdielen auf unserer Terrasse verbaut.
Es ist vor allem Geschmacksache. Ich habe mir vieles angesehen und mich für Thermoholz Buche entschieden. Im Internet konnte ich zwischen Thermo-Buche und Thermo-Esche keinen Unterschied feststellen. Beim Händler war der Unterschied enorm!
Ich habe die (fast) unsichtbare Verlegevariante mit Klammern gewählt und es nicht bereut. Auch die Stirnseiten sind für eine "Endlosverlegung" genutet.
Außerdem habe ich die Variante "glatt" gewählt. Glatt sieht imho edler aus und ist pflegeleichter, weil sich kein Schmutz in den Rillen fangen kann. Bei sehr feuchter Witterung wachsen in den Rillen auch eher Moose, Algen und Flechten, die das ganze Holz dann glitschig machen!

 

Wir haben auch eine Holzterrasse - jedoch ganz konventionell geschraubt mit speziellen Edelstahlschrauben für Holzarbeiten im Außenbereich.

Den Unterbau der Terrasse haben wir mit spezielle Fundamentsteinen gemacht, die gleich für einen guten Abstand zum Boden sorgen und in die das Holz für den Unterbau einfach eingelegt werden kann. Dank Ablaufrinnen sammelt sich kein Wasser. Wir haben auch zwischen Unterkonstruktion und Holzdielen nochmals kleine Abstandshalter angebracht, damit sich auch hier kein Wasser sammelt.

Wir haben Dielen mit Rillen, die mit einer Neigung von 2 Grad vom Haus weg zeigen. Moos oder ähnliches können wir nicht feststellen. Bei großer Nässe oder leichtem Schnee ist die Terrasse allerdings tatsächlich recht glatt. Bei leichtem Regen fließt Wasser sehr schnell ab und die Terrasse ist flott wieder trocken.

Wir haben die Terrasse geölt, nachdem sie ungeölt richtig grau geworden ist (die Unterkonstruktion hatten wir direkt vor Verbau komplett geölt). Was die Oberfläche anbelangt, konnten wir zwischen geöltem und ungeöltem Zustand wenig Unterschied feststellen - jeweils keine Spriessen o.ä. Optisch ist es eben etwas ganz anderes.

Ursprünglich wollten wir Lärchenkolz verwenden. Nachdem wir bei Recherchen sehr häufig von Splittern gelesen haben, sind wir allerdings davon abgekommen und haben uns letztendlich für Kapur entschieden. Kapur ist ein Holz aus Südostasien mit einer sehr guten Resistenz gegen Pilze und einer hohen Dauerhaftigkeit im Aussenbereich. Das Holz ist recht feinfaserig und hat kaum Maserung oder Äste.

Wie bei so vielem ist auch hier viel reine Geschmackssache

 

Auf meiner Terasse sind Waschbetonplatten verlegt aus den 70ern,da war das mal modern.
Ich habe auf einer Gewerbeschau mir mal Recyclingpanele für die Terrasse angesehen,aber ich weis nicht was ich davon halten soll.
Bei Holz frag ich mich immer,wie sehen die in 10Jahren aus.

 

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