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Holzterrasse Pfusch ? HILFE BITTE

24.03.2013, 11:35
HAllo, ich hänge Euch mal Bilder an, von dem , was der von mir bauftragte Handwerker so fabriziert hat.

Nachtrag: SInd auf Seite 10 zu finden!

Im schirftlichen ANgebot war übrigens noch von einbetonierten Palisaden die Rede; mündlich von Schotter und dass die Terrasse da drauf kommt. Das Grundstück hat schon ein stärkeres Gefälle an der Stelle.

Meine Fragen an Euch:

Reichen die Bodeneinschlaghülsen und die gestapelten Steine als STützen für die UNterkonstruktion aus oder wird mir das Absacken?

Das Holz ist auf Stoß ans Fundament des Hauses ran. Das letzt Brett am FUndament hat ein GEfälle nach innen, zur Haustür hin.

Wo der Fleck ist, stand unter einer Vließplane sein Werkzeug im Regen auf dem Holz; unter anderem ein ganz rostiger Stahlkoffer. Er weigert sich die Bretter auszuwechseln; Bankirai nähme nix an und das würde nach zwei Wochen weg sein. ICh soll - ihn bezahlen - uind dann warten. Sonst würde er wechseln; aber ich müsse das bezahlen. Er helfe mir durch seine Weigerung nur, Geld zu sparen.

Auf die SToßkanten muss ich auch draufgucken. Er sagt, da käme ja eh eine ALuleiste drauf. Ich stand daneben und habe gesagt, dass ich das nicht will, aber er faselt ständig von der ALuleiste, die da drauf kommt. Ich finde, unabhänig von einer Aluleiste macht man doch das Blendenbrett vor die ganzen Stoßkanten??? Oder ist das sorum üblich, dass die Stoßkanten alle oben aufliegen???

DIe Schrauben gingen mit einem - sehr guten - Akkuschrauber ohne vorbohren ins angebliche echte Bankirai, dessen Rechnung er sich mir weigert zu geben.

Er drängelt wahnsinnig auf Vorschüsse, obwohl anfangs abgesprochen war, dass es keine gibt und ich ihn sonst nicht beauftrage, weil mich schon zu viele Handwerker draufgesetzt haben. ICh hänge Euch mal Bilder an; unter Gartenprojekte gibt es diesen Post schonmal - oder so ähnlich.

Ist mein Bauchgefühl in Ordnung und das ist schlimmer Pfusch? EUre Meinung interessiert mich sehr; da ich ganz alleine bin und denen auch immer alleine gegenüber stehe, ist es so schwer, mich zu behaupten. Ich muss bei jedem Handgriff daneben stehen und wenn ich mich einmal umdrehe ist wieder was kaputt oder anders als ich will.

Der Zaun im Hintergarten ist um eine Wurzel rumgebaut, falsche Flucht, Pfosten höhenversetzt, wacklig, TOr klemmt, ins Tor reingeflext (heimlich natürlich, auf dem Photo sieht man das. War alles so schief gesetzt, sonst würde das Tor nicht mehr schließen; hakt aber trotzdem noch).

Er hat einen dicken Vorschuss abgepresst und ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich tun soll.
ICh habe Euch noch ein Photo vom Keller reingetan, den er für mich verputzt hat, ohne den Boden zu schützen. Doch, an einer STelle hat er eine Fußleiste von mir gefunden (neu, im KEller gelagert), die hat er dann an einer STelle als Schutz untergelegt....Ich solle mich nicht aufregen, der Putz ginge leicht wieder ab. Seit drei WOchen bitte ich ihn jetzt, den Keller zu putzen! Er sagt, das eilt nicht und geht alles wieder ab. Stimmt das? Habe das so meine Zweifel....???

Über Eure Ratschläge als Handwerker und neutrale MItmenschen würde ich mich unheimlich freuen, da ich mich ganz verlassen, ausgenutzt und hilflos fühle. DIe geben mir halt bei jedem Einwand das Gefühl, ich sei paranoid. Auf sie sei Verlass; ich solle keinen Stress machen. . . ganz ganz schlimm. Bin echt am Ende. Dienstag wollen die jetzt wieder KOhle.

Hilfe! Ich bin echt für Eure Meinungen dankbar.
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Acht Seiten hier und der ein oder andere Kommentar hier hat für mich leider einen leicht ungerechten Beigeschmack.
Nicht jeder, der als selbstständiger Handwerker, der zu seinem Fachgewerbe das Allroundhandwerk mit anbietet muss gleich ein Pfuscher sein.
Nicht jeder, der den günstigsten Preis anbietet, weil er auf jeden Auftrag angewiesen ist, muss gleich ein Pfuscher sein.
Es ist eigentlich schlimm genug, wenn "Alleskönner" wie der von allure so nen Murgs abliefern, das der Kunde in Zukunft nur noch misstrauisch gegenüber sämtlichen Handwerkern sein wird.

Ich bin ebenfalls selbstständiger Maler & Lackierer und Allroundhandwerker und kann auf stolze aber auch harte neun Jahre Selbstständigkeit ohne eine einzige Reklamation und Nacharbeit zurückblicken.
Jedoch muss ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass ich von Arbeiten, von denen ich keine Ahnung habe oder die ich nicht ausführen darf die Finger lasse.
Also bitte nicht alle in eine Schublade stecken...


@allure8: ein Anruf bei der Handwerkskammer dürfte schon reichen, um überhaupt zu erfahren, ob der "Spezialist" überhaupt gemeldet ist.

Als kleiner Tipp am Rande: lass Dir eine Rechnung über die Arbeitskosten und eine Rechnung über die Materialkosten ausstellen. Die Arbeitskosten kannst Du nach §35a Abs. 3 EStG von Deiner Steuer absetzen. Wenn mit dem "Spezialist" etwas nicht stimmt, kommt das ggf. spätestens bei Deiner Steuererklärung beim Finanzamt raus, sofern die das dort nachprüfen.

Keinesfalls jedoch dem Pfuscher schriftlich mitteilen, wie er seine Nacharbeit auszuführen hat.
Er verar***t Dich schon hier, das Du dir quasi selbst ins Bein schiesst und wird mit solch einer Mitteilung seinen Kopf aus der Schlinge ziehen, seine Hände in Unschuld waschen und im Streitfall behaupten, Du hast es so angeordnet und er nur Deine Anordnung ausgeführt hat. Er hat Dich dann angeblich aber darauf hingewiesen, das Deine Anordnungen nicht fachgerecht seien, aber Du darauf bestanden hast. Setzt Du solch ein Schreiben auf, wird er dies also im Streitfall gegen Dich verwenden können.

Das solch ein unangenehmer Pfuscher und der ganze Ärger an den Nerven zerrt und an die Substanz geht, ist allzu verständlich.
Doch wenn Du jetzt aufgibst und den Fall unter "Lehrgeld" abheftest, dann waren sowohl der ganze Ärger, die geleisteten Zahlungen als auch die nun 8-seitigen Ratschläge hier umsonst.
Er hat dann gewonnen und beim nächsten Kunden munter auf ein neues Pfuschen.
In Deinem Fall ist es eine Terasse, auf der man sich im schlimmsten Fall die Beine brechen kann. Was aber, wenn er irgendwo eine Dachgaube in gleichem Mausefallenstil wie Deine Terasse baut und dadurch Menschen vielleicht ihr Leben lassen müssen, wenn der Dachstuhl dann zusammenbricht?
Mir wird schlecht, wenn ich nur darüber nachdenke.
Hallo,

ich hätte die Terrasse so nicht gefertigt. Die Unterkonstruktion ist nicht optimal und auch sonst gefallen mir einige Details auch nicht.

Eine Beratung im Forum ist aber eine schwierige Sache und nicht wirklich empfehlenswert. An deiner Stelle würde ich die Schlichtungsstelle der zuständigen Handwerkskammer anrufen. Wichtig ist auch, was schriftlich vereinbahrt wurde. Mündliche Absprachen sind erst einmal uninteressant. Das wird man dir aber alles bei der HWK sagen.

Wichtig ist, dass du, wenn du nicht zufrieden bist, erst einmal die Arbeiten ruhen läßt. Wie es mit der Zahlungspflicht deinerseits aussieht ist auch abhängig davon, was schriftlich abgemacht wurde.

Anhand der verwendeten Werkzeuge, die man auf den Bildern sieht, der Art, wie die Unterkonstruktion ausgerichtet wurde usw. würde ich vermuten, dass es sich nicht um eine Tischlerei, Zimmerei oder sonst einen "normalen" Handwerksbetrieb handelt. Kann man davon ausgehen, dass es eine Art "Wir machen alles" Unternehmen ist? Wenn dem so ist, wäre zu klären, ob die Handwerkskammer, oder die IHK zuständig ist.

Ich weiß, du hast dir einen hganz konkreten rat hier im Forum erhofft, aber das geht bei solchen Streitigkeiten nicht. Es würde dir auch nichts nutzen. Denn was denkst du wird dein Handwerker sagen, wenn du ihm mit aussagen aus einem Heimwerkerforum kommst?

Wende dich schnellstmöglich an die zuständige Kammer, da wird man dir kompetent helfen.

Gruß

Heiko

 

Woody  
Ok, auf ein Neues


Die Methode mit den Einschlaghülsen ist durchaus üblich und bei sehr unebenen Verhältnissen das Mittel der Wahl. Diese Hülsen haben im Schnitt einen "Spieß" von mehr als 50cm Länge, sodass eine sichere Verankerung (auch ohne Einbetonieren) gewährleistet ist. Ein Absacken ist also relativ unwahrscheinlich. Ich kann anhand der Fotos aber nicht erkennen, ob Hausseitig die Konterlattung einfach nur aufgelegt oder ebenfalls derart im Boden befestigt wurde. Die "Konstruktion" auf Bild 3 ist jedenfalls sehr fragwürdig, aus meiner Sicht hält das wahrscheinlich nicht.

Anhand der Fotos ist nicht erkennbar, ob es sich tatsächlich um Bangkirai-Holz handelt oder einfach geriffelte Bretter. Bei Verwendung entsprechender Schrauben ist ein ein Vorbohren jedenfalls nicht nötig. Wird eigentlich nur deshalb gemacht, um die Schrauben ohne Ausreißen versenken zu können. Wie schon bei den Projekten erwähnt, macht mich eher der Preis von 850,-- für alles mehr als stutzig. Das ist realistisch gesehen nicht möglich, da Bangkirai im Schnitt 8-10,--/m² kostet, wenn nicht mehr.

Das Gefälle des letzten Brettes zum Haus ist definitiv falsch und gehört korrigiert. Mangel.

Die Verlegung der einzelnen Bretter ist ungenau und nicht in einer Ebene. Mangel.

Der verursachte Fleck ist von ihm zu beseitigen, da wäscht sich nichts aus. So wie ich es erkennen kann, wurde das Holz nicht geölt. Notfalls muss er auf seine Kosten die Bretter tauschen. Mangel.

Der gsamte Zaun- und respektive Torbau ist ein einziger Pfusch. Den kaputten Pfosten (Flex) muss er dir ersetzen - Sachbeschädigung. Mangel.

Summa summarum ergibt sich für mich, dass du mit deinem Bauchgefühl recht hast und hier offensichtlich eine Firma versucht, dich aufs übelste reinzulegen und abzuzocken. Ich empfehle dir daher dringendst, jedwede Zahlung zu stoppen, einen schriftlichen Mängelbericht zu verfassen und mit Fristsetzung eingeschrieben an diesen Herrn zu übermitteln.

Zeitgleich setze dich mit der Verbraucherzentrale, Wirtschafts- oder Handelskammer in Verbindung und lass dich beraten.

 

Das ist alles Pfusch!!!!!!!!!!!!!!!!
Hole dir Hilfe von der Handwekskammer. Baustopp verhängen, nix Bezahlen und erst mal Hausverbot erteilen.
Hat der überhaupt einen Gewerbeschein?

 

Ich finde die ganze Unterkonstruktion von den Bildern schon sehr wagemutig.
Einschlaghülsen sind auch nicht Profilike.

Auch das ganze Verhalten von dem Handwerker und auch die Ausführungen (Schrauben ohne Vorbohren, Abschlußbrett mit der Neigung zur Tür hin) machen keinen guten Eindruck.

Ist das ein handwerksbetrieb, der auf sowas spezialisiert ist oder ein Möchtegernhandwerker und Mädchen für alles = Hausmeisterservice, o.Ä.?

Sollte es ein "wirklicher" Handwerker sein, nichts bezahlen und wenn er in der Innung ist dies über die Schlichtung klären, bzw einen Gutachter hinzuziehen.

Ach ja, auch das verwendete Konstruktionsholz erscheint mir irgendwie ned passen.

 

Nachtrag

Die Unterkonstruktion ist normales Nadelholz. In 3 bis 5 Jahren ist das Tod.

 

Woody  
Zitat von Zeus1A
Hat der überhaupt einen Gewerbeschein?
Diese Frage habe ich mir auch gestellt, das ist sowas von unseriös. 850,-- für Beton? Um den Preis kann ich locker 20m² 15cm hoch vollflächig betonieren. Bei uns kostet ein Sack Fertigzement schlappe 6,--, pro Steher braucht man vielleicht einen halben Sack.

Wie auch immer, ich wünsche dir alles Glück und der betreffenden Firma, sofern sie eine ist, die härtesten Konsequenzen.

 

Zitat von Zeus1A
Nachtrag

Die Unterkonstruktion ist normales Nadelholz. In 3 bis 5 Jahren ist das Tod.

Ich wollt es jetzt ned soooo deutlich sagen ;-))

 

sch...e.

wegen dem nadelholz seid ihr da sicher? ich kann nochmal genauere photos machen. er meinte, das wär hartholz. ich hatte selber teilweise das gefühl, ermixt da dachlatten mit rein... sollich nochmal von irgendwas genauere photos machen. auf seiner visitenkarte steht alles aus einer hand gartenarbeiten, entrümpeln, renovieren, hausmeisterservice, gartenhausarbeiten

 

Ehrlich. So einer bringt jeden kleinen Handwerker in Verruf.
So was ist ja schon Betrug.

 

Hallo da kann ich mich nur den beiden Anschliesen bin fast fertig mit meiner Ausbildung als Schreiner und wir haben auch schon so mansche Terassen gebaut, und ich denke nicht das die Unterkonstruktion auf die Dauer halten wird.

und du solltest dich an die zuständige Kammer wenden.

 

Das sind stink normale Dachlatten. Ja sicher Impregniert. Aber auf dem Dach nicht so der Feuchtigkeit ausgesetzt.
Solche Leute machen mich rasend.

 

Ich hoffe du hast dem noch keinen Abschlag gezahlt?

 

Zitat von allure8
sch...e.

wegen dem nadelholz seid ihr da sicher? ich kann nochmal genauere photos machen. er meinte, das wär hartholz. ich hatte selber teilweise das gefühl, ermixt da dachlatten mit rein... sollich nochmal von irgendwas genauere photos machen. auf seiner visitenkarte steht alles aus einer hand gartenarbeiten, entrümpeln, renovieren, hausmeisterservice, gartenhausarbeiten
Genau so wie ich mir das Gedacht habe "alles aus einer Hand", kein Fachmann und dann vermtlich sogar teurer wie ein Fachbetrieb.

Da bringt die Handwerkskammer leider nix mehr.

Ich möchte jetzt auch wetten, das du weder die Absprachen / Materialien / Bauausführung schriftlich fixiert hast, noch einen schriftlichen Kostenvoranschlag hast.

So gehen die immer vor, meine Oma ist auch auf so einen reingefallen, gleiches Schema.

Ab zum Anwalt und ja nix zahlen.

 

Woody  
Jo dann ist das sicher so ein freies Gewerbe, wo kein Befähigungsnachweis für den Gewerbeschein erforderlich ist. Was allerdings nicht zwingend bedeuten muss, dass derjenige per se nichts kann

Wie schon mehrfach nun erwähnt, eine sichere Expertise hier abzugeben ist nicht möglich und wäre auch grob fahrlässig. Wir können dir nur Argumente geben.

Wende dich an die entsprechenden Stellen, die helfen dir bestimmt. Und wie gesagt, zahle keinen Cent mehr und setze eine schriftliche Nachfrist zur Mängelbehebung. Das brauchst du später, um eine andere Firma mit der Ersatzvornahme beauftragen zu können und dem ersten dies auch in Rechnung stellen kannst. Laut Gewährleistung muss der Betrieb eine Chance bekommen, seine Fehler auszubessern. Tut er das dann nicht, kannst du agieren ohne noch mehr Kosten und Schaden zu haben.

 

Schaden ausbessern :-)))
Da reist der alles wieder ab und fängt von vorne an.
Da ist ja nichts richtig.

 

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