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Holzspalter anschaffen

05.01.2013, 19:57
Hallo,

nächste Frage, nächste Herausforderung.

da ich mir beim umbau auch gleich einen ofen mit wassertasche gegönnt habe, muss ich nun regelmäßig holz machen.

Bisher habe ich das alles brav und althergebracht mit spalthammer und spaltaxt gemacht, aber bei 20-25 meter pro jahr, ist mir das zu langwierig und anstrengend, auch wenn es meiner figur gut tun würde.
Jetzt denke ich darüber nach einen spalter anzuschaffen.
Mein nachbar hat einen 8t spalter (recht ordentliche qualität) ist aber nur am schimpfen, das alles über 30cm nicht gespalten wird.

Welchen Spalter empfiehlt ihr?
Starkstromanschluß ist vorhanden, daher sollte der Spalter diesen auch nutzen.
 
Holzspalter Holzspalter
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21 Antworten
Hallo Pionec

Die Leistungsfähigkeit solcher Holzspalter ist wirklich enorm. Denke vor deinem Kauf bitte an folgende Dinge. Dieses Werkzeug ist nicht gerade billig und nimmt in der ungenutzten Zeit relativ viel Platz weg. Strom verbraucht es auch und der Verschleiß an so einem Gerät ist auch mit zu bedenken. Ich persönlich würde das Geld lieber in die weitere Verbessung der Dämmung investieren.

PS: Das Holzspalten mit Axt und Spaltkeil ist jedoch auch nicht ungefährlich.

 

hallo sebastianus, da es sich um fachwerkhaus handelt, das gerade komplett neu mit lehm ausgeputzt wurde, ist es mit der dämmung eher schlecht, was noch ansteht, ist kellerdeckendämmung und dachbodendämmung steht für die zukunft noch an.

 

Bei Fachwerkhäusern wie du eines hast ist eine Außendämmung keine schöne Möglichkeit den Energiebedarf zu senken. Eine Innendämmung kann ja auch nur bis zu einer gewissen Stärke erfolgen. Die Dämmung im Dachboden, die du machen möchtes wird dir sicher den größten Energieeinspareffekt bringen. Ich denke, dass diese beiden Maßnahmen deinen Wärmeverbrauch stark senken.

Ich selbst habe von meinen Großeltern ein Fachwerkhaus übernommen, was ab Keller komplett aus Holz besteht. Die Fassade ist mit einer Stülpschalung verkleidet und die Innenräume besitzen alle eine Holzvertäfelung. Die von dir genannten Dämmmaßnahmen werde ich ebenso durchführen müssen.

 

Ich habe mir mal bei uns im Gartenmarkt einen Spalter geliehen. war ein 12t Spalter ging durch Obstholz wie durch Butter.

Kostete 50€ für ein Wochenende und man schafft mit etwas Fleiss 10 bis 12 raummeter an einem WE.

Also wenn du ihn dir 2 mal im Jahr ausleihen würdest für ein WE dann würde das doc langen.

Vorteil: Steht den rest des Jahres nicht im Weg, Keine Wartungs- und Reparatur Kosten.

So ein Spalter kostet um die 1000€ oder mehr. Dafür könntest du dir 10 Jahre einen Spalter leihen.

Just my 2 cents

 

Pedder  
Ich habe mir erst vor einigen Wochen einen Holzspalter der Marke Atika ASP 11 N gekauft. Dieser Spalter ist mit einem Benzinmotor ausgestattet, so dass ich das Teil auch im Wald zum Spalten einsetzen kann. Bin also nicht mehr von 380 V-Anschlüssen abhändig.

Transportieren kann ich den Spalter wie eine Sackkarre.

Der Spalter erzeugt 11 Tonnen Druck und man kann Längen bis zu 130 cm damit spalten. Habe bisher noch nicht erlebt, dass ein Holzstamm nicht gespalten werden konnte. Durch die meisten Stämme geht er durch wie durch Butter.

Wenn ich das Teil nicht benötige, verschwindet es unter einer Plane bei uns im Schuppen. Für die Lagerung sollte man jedoch eine Fläche von etwa 1 m² berücksichtigen.

Würde mir das Teil immer wieder kaufen.
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Geändert von Pedder (06.01.2013 um 12:49 Uhr)
Mein Schwiegervater hat 2012 einen 12t Spalter von Güde gekauft. Von der Bauart her wie Pedders Spalter. Kleinere Stämme (30-50cm) funktionieren bei Nutzung der ausklappbaren Plattform prima. Größere Stämme (100-120cm) machen immer Probleme da diese Spalter Bauartbedingt den Spaltkeil nicht bis runter durchdrücken können. Ich hab ihm jetzt einen breiteren Keil besorgt. Funktioniert besser aber nicht perfekt.
Ich würde mit so ein Teil nicht kaufen. Wenn, dann einen der den Hydraulikstempel oben hat wie die Teile die man hinter einen Traktor baut.

 

Geändert von debit-photografix (07.01.2013 um 10:03 Uhr)
Wenn der Nachbar nur schimpft, könnte ich mir vorstellen, daß das mit dem Hydrauliköl zusammenhängt. Bei zuwenig Öl lässt die Leistung drastisch nach. Bei altem Öl auch ...

 

Hallo,

ich stand Anfang 2012 vor dem gleichen Problem.

Bin los und habe mich bei zwei Fachhändlern beraten lassen. Der eine wollte mir einen Spalter mit Zapfwellenantrieb verkaufen. Ist sicherlich die beste Lösung, aber ich habe nun mal keinen Traktor ;-).
Beim 2. Händler wurde ich fachlich gut und kompetent beraten, hat sich bald eine Stunde Zeit gelassen. Ich habe wir einen Bayerwald BW 60/7 to 400V zugelegt, als Ausstellungsstück für 499,-- €. Bayerwald ist baugleich mit BGU kommen vom gleichen Hersteller aus Nordhausen.

Meterstücke gehen recht gut, wenn Äste drin sind muß man den Stamm halt mal rumdrehen, oder mit dem Keil nachhelfen. 30 cm oder 60 cm sind überhaupt kein Problem, geht durch wie Butter.

Frür mich ist der Spalter vollhommen ausreichend.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

 

Was produktives kann ich leider nicht beitragen. Bei mir wird immer der Spalthammer genutzt.

Dennoch habe ich da mal was vorbereitet:
-Einer zum angeben.
-Einer für das Museum.

 

die idee mit dem leihen ist mir noch gar nicht gekommen, ansonsten scheint mir atika oder der bgu eine gute wahl zu sein.

ich muß mal schauen, was das jahr so bringt und wie ich so viel holz lagere.
Platz für holz und spalter habe ich an und für sich genug

 

Wir spalten ungefähr 60-80 meter pro Jahr.
Gleich im Wald zu spalten ist für uns kein Thema, weil wir dann zu oft fahren müssten.
Ungespalten passen 3m Stämme überhängend auf die Ladefläche. Also etwa 3m pro Fuhre.

Bei der Auswahl eines Spalter ist der Spalthub entscheidend. Es gibt (leider) reichlich 1m-Spalter mit einem Hub von 50cm. Das funktioniert aber nicht.

Nachdem ich mir das Rumgetanze unseres Nachbarn mit seinem Vertikalspalter (amüsiert) angesehen habe, haben wir uns für einen Horizontalspalter entschieden. Das ist deutlich bequemer - zumindest, wenn man Meterholz braucht.

Kurz gefasst:
Spalthub=Spaltmass

Wir haben einen Scheppach Liegendspalter für Meterholz und sind recht zufrieden.
Er hat einige Mängel ( winzige Räder erschweren den Transport, keine beidseitige Bedienung, könnte etwas schneller zurückfahren, mangelhafte Lackierung); aber andere können es (leider) auch nicht besser.

 

Hallo,

alles was man über einen Holzspalter wissen muss ist relativ gut und vor allem kurz und übersichtlich hier zusammengefasst worden: http://www.hoftechnik.at/holzspalter-test-und-unterschied-liegend-stehend/

Um den richtigen Holzspalter zu finden, sollte man zusätlich dieses Video ansehen:

 

Geändert von MathiasD (08.10.2015 um 07:33 Uhr) , Grund: Hyperlink entfernt (siehe AGB)
Janinez  
eine interessante Seite landwirt55........................................ .........................

 

Dog
Janinez.... heute angemeldet....

 

Wir haben einen 8 Tonner liegend und einen Kegelspalter, bis jetzt haben noch alles klar gebracht. Der Kegelspalter läuft aber mehr, weil er schneller ist und schön Anschürholz spaltet.
Für ganz schwere Fälle gibt es noch eine 12 Tonnen Hydraulikpresse

 

Geändert von MopsHeim (07.10.2015 um 20:32 Uhr)
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