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Holzleim und Alkohol

28.04.2015, 19:59
Hallo,
Um eine kleine Idee verwirklichen zu können, brauche ich eure Hilfe.
Und zwar habe ich neulich Holztassen hergestellt, indem ich mit einer Lochsäge Scheiben aus schnitt, und mit einer kleineren Lochsäge die Scheiben innen nochmal aus schnitt, so dass Ringe entstanden, welche dann miteinander verleimt wurden. Ich werde auch in Kürze ein Projekt dazu anlegen.
Aus den kleinen Scheiben die dabei entstanden, möchte ich auf dies selbe Art und Weise Schnappsgläser herstellen. Leider weiß ich nicht, ob mein Leim den hochprozentigen Alkohol überhaupt verträgt. Vielleicht weiß ja jemand Rat. Ich verwende übrigens den wasserfessten Ponal.
Viele Grüße,
Kone
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10 Antworten
Zum einen würde ich das mal ausprobieren. Zuminest alten Leim, im Sinne von Möbelrestaurieren, kann man mit Alkohol kristallisieren lassen und ihn ganz bequem abkratzen. Insofern sollten nicht unbedingt alle Leime alkoholfest sein. Aber moderne Leime sind es eventuell.

Zum anderen ruf bei Ponal an, die haben wie nahezu jedes Unternehmen eine Verbraucherberatung.

Sodann weiß ich nicht, ob das wirklich toll ist, aus nem Holzschnapsglas zu trinken. Schnaps enthält Wasser. Das zieht ins Holz ein. Der Alkohol ebenfalls. Ich frag mich, wie die Becher nach mehrmaligem Gebrauch ausschauen. Und auch wenn der Leim alkoholfest wäre, ist damit nicht gesagt, dass er lebensmittelgeeignet ist.

Andererseits komme ich auf den ersten Punkt zurück: Einfach mal ausprobieren. Am Leimgeschmack wird keiner sterben.

 

Eine interessante Frage.
Habe mal gegoogelt und feststellen müssen, dass die Frage nicht zum esrten Mal gestellt wurde.
Grundsätzlich stellt sich die Frage ob er auf Dauer überhaupt Flüssigkeitsfest ist. Und ob er Lebensmittelecht ist.

 

PU Leim würde es aushalten aber mit lebensmittelecht ist da nicht viel...

 

Grundsätzlich kann man alles trinken auf Holz ...
Aaaaber bei verleimten Teilen bitte aufpassen .. Alkohol lässt auf Dauer Holzleim bröslig werden, noch dazu, je nach holtsorte kann der Alkohol auch Spuren des Holzes lösen ..
Man spricht zum Beispiel beim Schierlingsbecher, dass dieser auch den Giftstoff abgab, bedingt gelöst durch den Wein ..

Die Becher die ich aus Holz herstelle , werden mit Fasspech innen ausgelegt ..
Dadurch kann nichts in das Holz und aus dem Holz..
Ich empfehle dir persönlich nicht , auf Dauer solche Trinkgefässe zu benutzen, ohne das diese innen ausgelegt sind ..
Gruß Jürgen

 

Was du natürlich auch noch machen kannst, Tipp von mir..
Nimm ein Glas oder Becher und arbeite den als Einlage in deine Trinkgefässe ..
Einfach die Holzteile so sägen das sie über das Glas gehen und dann verkleben ..
So hast du außen dein Holz und innen ein festen Teinkbehälter, bei dieser Machart geht nichts in das Getränk und auch nichts von dem Getränk in das Holz..
Außerdem ist es hygienisch besser, Reinigung und so weiter ..

Bedenke das pures Holz immer mit Feuchtigkeit ohne Schutz arbeitet,
Darum entweder meine Idee oben geschrieben versuchen oder besorge dir Fasspech ...

 

Vorschlag von Holzkunst finde ich auch gut... aber statt Glas... da siehst Du rundum den Leim oder sonstiges... hierfür "edle" Zinnbecher verwenden !
Zinn und Holz ist seit jeher ein gern kombinierter Werkstoff , wobei das auch optisch eleganter wirkt !
edle Zinnbecher deshalb... weil es Zinn mit Bleilegierungen gibt, die als Trinkbecher nicht
genommen werden sollten.. ebenso " Bleikristall " ...!
Gruss....

 

oder evtl. auch so:
Klick

 

@cyberman
Hatte ich oben schon geschrieben
Gruß Jürgen

 

Danke für Eure Tipps. Habe mir jetzt Faßpech besorgt. Bei Gelegenheit werde ich mal die Ergebnisse als Projekt hier einstellen.

 

Janinez  
oh ja das interessiert uns schon............................................. ..............................

 

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