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Holz im Bad

16.09.2010, 13:51
Geändert von boerjes1932 (16.09.2010 um 13:54 Uhr)
Ich habe ein Haus aus dem Jahre ca. 1890 zu renovieren. Viele Bewohner haben darin gewerkelt. Wände und evtl. auch die Fußböden haben direkten Kontakt zur Erde. Verschiedene Schichten wurden aufeinander angebracht. Holz und Strohmatten sind dabei unbelüftet natürlich durchnäßt. Problem sind hierbei undichte Durchdringungen von Abflußleitungen, hygroskopische Baumaterialien und Kondensat an Fußböden und Wänden. Was kann man mit Holz hier noch machen?
 
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4 Antworten
hmm, das klingt nicht richtig gut.

Wir haben auch ein altes Haus reneoviert, bzw. sind dabei. Und unsere Erfahrung ist eindeutig: Klotzen und nicht Kleckern. Also alles rausreissen, was raus geht. Dann die Probleme direkt bei der Urasache angehen. Schließlich will man ja noch eine Weile gut und trocken wohnen.
Die Wände haben natürlich Erdkontakt.. sie stehen ja auf einem Fundament auf der Erde. Aufsteigende Feuchtigkeit kann verschiedene ursachen haben. Im günstigsten Fall ist außen einfach Erde höher aufgeschüttet, als Deine Horizontalsperre liegt. Dann kannst Du abgraben. Im ungünstigen Fall hast Du keine Horizontalsperre.
Dann musst Du entscheiden, ob Du mit der Feuchte leben kannst (höher als diese bisher seit 1890 gestiegen ist, wird sie wohl auch künftig nicht steigen...) oder ob Du eine Sperre nachrüsten willst. Vielleicht kannst Du ja auch von außen rangehen und die Nässe gleich von der Wand fern halten. Vielleicht willst Du ja eh das Haus dämmen und kannst das mit Einplanen.

Wenn Du die Feuchte hinnimmst, musst Du den inneren Wandaufbau entsprechend planen und realisieren. Sonst hängst Du handtücher trocken auf und abends sind sie feucht. Insgesamt ist ein feuchtes Klima ja eher nicht wünschenswert. Wenn Du die Feuchte also nicht raus halten kannst, solltest du dich fachmännisch beraten lassen, wie Du dann damit umgehst.

Lange Rede kurzer Sinn - frickel nicht rum und papp die nächste Schicht Irgendwas oder Holz drauf, sondern reiß raus was geht und bau alles neu auf. Sonst investierst Du Zeit und Geld und bist am Ende doch unzufrieden.

Das ist aber nur meine Erfahrung - keine Profiaussage!!

 

Geändert von Moenkeberger (19.09.2010 um 19:29 Uhr) , Grund: Buchstaben nachgereicht
Hallo Boerjes1932,

Feuchtigkeit in Bauteilen wirft bei mir immer die Fragen auf:
wo kommt / die Feuchtigkeit her,
kann ausgeschlossen werden, das Feuchtigkeit wieder auftritt,
welche Bauteile sind betroffen (sichtbare und nicht sichtbare),

Für die fachliche Beurteilung schließe ich mich Moenkeberger an. Durch einen Fachmann überprüfen lassen und mit ihm entscheiden was alles raus muss.

Viele Grüße
Reinhold_A

 

Hallo Boerjes 1932,

wir hatten sehr lange grosse Probleme mit Feuchtigkeit.
Bevor du ans renovieren gehst, musst du auf alle Fälle herausfinden, wo diese Feuchtigkeit herkommt.
Wir haben sehr lange gesucht und im Grunde, na wenn Mann es dann weiss, war die Lösung sehr einfach. Wir hatten unter dem Haus eine kleine Quelle und dadurch auf Dauer Stauwasser. Mit einer guten Drenage war unser Problem schnell gelöst.

Mache es wie immer, erst die Ursache suchen und dann renovieren
Gruss horseman

 

In der Community hilft man sich gerne, aber hier kann man wohl als einzige Hilfestellung den Tip geben einen Fachhandwerker in Boot zu holen. Die Feuchtigkeit kann vielfältige Ursachen und zahlreiche Folgen haben die sich ohne Vor Ort Besichtigung nicht abschätzen lassen. Selbstmachen ist immer gut, aber hier ist Rat von Fachseite gefragt.

 

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