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Holz Gewindebuchse an Holzstab - Mindestgröße damit es nicht reißt

25.02.2016, 21:40
Hallo zusammen,

ich habe einen ca. 2,5 cm dicken Holzstab in dem ich am Ende ein M-Gewinde machen möchte. Dazu möchte ich eine Holz Gewindebuchse eindrehen. Nun bin ich mir nicht sicher welche Größe ich nehmen kann ohne das der Holzstab reißt.

M4 (ca. 6mm Vorbohren, wird durch Holzgewinde noch größer)
M5 (ca. 8mm Vorbohren, wird durch Holzgewinde noch größer)
M6 (ca. 9mm Vorbohren, wird durch Holzgewinde noch größer)

Was meint ihr, wie viel "Luft" sollte noch Holz drumrum sein damit beim Eindrehen das Holz nicht reißt? Kann ich M5 nehmen oder wird das nicht klappen?

Alternativ könnte ich eine Einschlagmutter nehmen, da muß ich nicht so groß vorbohren, sieht jedoch nciht so schön aus (Sichtbereich).

Gruß, Viper
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14 Antworten
Umso mehr "Fleisch" du hast, umso weniger ist die Gefahr das das Holz reißt.

 

kjs
Alternative wäre ziemlich groß vorzubohren (kleiner = 1mm weniger als der Außendurchmesser) und die Rampa Muffe mit Epoxy-Kleber eindrehen. Dann reißt es auch nicht und hält bombenfest.

Wenn Du bei den Einschlagmuttern nicht gewaltig für die Anker vorbohrst reißt es garantiert.

 

Geändert von kjs (25.02.2016 um 22:01 Uhr)
Maggy  
Zitat von kjs
Alternative wäre ziemlich groß vorzubohren (kleiner = 1mm weniger als der Außendurchmesser) und die Rampa Muffe mit Epoxy-Kleber eindrehen. Dann reißt es auch nicht und hält bombenfest.

Wenn Du bei den Einschlagmuttern nicht gewaltig für die Anker vorbohrst reißt es garantiert.
Danke, ich knoble gerade an einem Spielzeug wo ich das gleiche Problem habe. Ich werde es mit dem Kleber versuchen. Danke!

 

kjs
Bitte bitte..... Nimm aber bitte einen langsam härtenden Kleber. Das Loch ganz (GANZ) dünn einstreichen, Rampa ein oder zwei Gewindegänge rein drehen und dann außen auf das Gewinde ein wenig Kleber. Reindrehen und was oben rausgequetscht wird vorsichtig abwischen damit nichts ins Gewinde kommt. Wenn keine Gefahr besteht dass es rein läuft lieber einen kleinen Rand stehen lassen und nach dem Härten abschleifen.

 

Ein Zimmermann oder Schreiner Nagelt oder Schraubt erst und sägt dann ab, so verhindert er ein spalten des Holzes. Ich nehme mal an das dein Werkstück schon das endgültige Maß hat.
So bleibt dir nur größtmöglich zu bohren und mit Zwingen während des eindrehens zusammenpressen.
Viel Glück

 

Am besten vorher eine (gekonnterte) Schraube in das Gewinde (der Rampa-Muffe) drehen, so kann nicht so viel Kleber eindringen. Die Schraube vorher fetten, dann kann der Kleber nicht am Gewinde anhaften. Dann die "Anweisung" von kjs beachten und es klappt bestimmt.

Gruß Jürgen

 

Da fällt mir grade ein, von Hettich gibt es kleine Messingspreizdübel (M4 und M5).
Sie sind für die Bolzen der Rastex vorgesehen.
Vielleicht hilft dir das weiter.

 

Danke für die vielen Tipps.
Ich werde es auch mit dem Kleber versuchen und möglichst groß vorbohren.

 

Ich würde zusätzlich an den beiden Seiten noch Zwingen anbringen und dann die Rampamutter eindrehen.

 

Statt Zwingen: Schlauchschellen oder Kabelbinder.

 

kjs
Wenn man nur ganz knapp unter dem Durchmesser der Rampas bohrt kommt da kaum Druck auf. Er hat ja immerhin einen 25mm Stab und selbst mit M6 ist die Rampa nicht mehr als schlimmstenfalls 10mm im Durchmesser. Da ist noch genügend Fleisch da.
Allerdings kann es beim Bohren schief gehen wenn die Maserung nicht richtig läuft und dann sind die Rohrschellen ideal um ein Unglück zu verhindern.

 

einen 25er Holzstab... etwa ein Besenstiel.... wenn dieser mittels der Gew. Buchse auf Zug oder ähnlich belastet werden soll...- kannst sowieso nur eine selbst-schneidende Gew. Buchse nehmen.. z.B. M5- M6... und wie weiter oben von Rainerle gesagt, macht da eine Schlauchschelle drum, dann SPLEITET nichts, beim Eindrehen der Buchse... den Kerndurchm. der Gew. Buchse must schon vorbohren !..
Gruss.....

 

Geändert von Hazett (26.02.2016 um 16:13 Uhr)
kjs
Hazett da hast Du was durcheinander gewürfelt. Eine Rampa-Muffe ist das Teil mit Außengewinde und das ist es was er nehmen will und muß. Was Du als ungeeignet bezeichnest ist eine Einschlagmutter und da habe ich ja oben schon gesagt daß die Anker das Holz spalten wenn man nicht kräftig vorbohrt.
Allerdings würde auch das halten wenn man es mit Epoxy einklebt. Das Epoxy hält mehr als das Holz an Zug aus. Wenn es da krachen würde käme auch die Rampa mit Sicherheit wieder raus. Nur sieht es auch nicht gerade schön aus wenn man den Flansch sieht.

 

Wenn man nicht soviel "Fleisch" von dem Holzstab verlieren will, kann man auch die Schraube als Stehbolzen auslegen und diese direkt mit Epoxydharz ins Holz einkleben.
Da bleibt die größte Menge Holz erhalten, läßt sich später aber schlecht bis garnicht wechseln.

Gruß Jürgen

 

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