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HILFE! Kann ich mit einer 8mm Holzschraube das 6mm Loch in Querholz durchschlagen/weiten?

18.03.2013, 10:17
Ich bin so doof! Ich bin so doof! Ich bin so doof!

Hallo,

Ich habe ein dringendes Problem! Ich baue gerade an einer Rahmenkonstruktion, und möchte dazu 8mm Holzschrauben in Hirnholz verschrauben. Damit das ganze halbwegs hält, habe ich mich für 100mm x 8 lange Holzschrauben mit Sechskantkopf entschieden. Damit sich das "Gewinde" im Hirnholz beim anziehen nicht direkt verabschiedet, wollte ich mit einem 8er Holzbohrer durch den Ersten Balken (74x 44) bohren, und so das Gewinde der Holzschraube nur im Hirnholz greifen lassen. Jetzt habe ich aber beim bohren nicht aufgepasst und statt des 8er Bohrers den 6er verwendet.

Die Frage ist die nun folgende:
Kann ich den 8er Bolzen/Holzschraube einfach durch das 6er Loch schrauben, und Ihr - der 8er Schraube- dann eine mit dem Hammer verpassen, und so das Loch halbwegs gleichmäßig auf 8mm weiten?
 
Holzschrauben, Rahmenkonstruktion Holzschrauben, Rahmenkonstruktion
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17 Antworten
Wenn ich ein Loch per Hand aufbohren will nehme ich einen Metallbohrer.
Der lässt sich leichter zentrieren wie ein Holzbohrer. Ein Bohrständer würde es noch einfacher machen.
Ob sich eine 8mm Schraube aber ohne vorbohren so einfach 56mm in das Hirnholz schrauben lässt? Hab ich noch nicht ausprobiert, wäre mir zu riskant.

 

Das seh ich auch so wie HansJoachim. Im Hirn/Stirnholz würde ich mindst. mit 6mm vorbohren !

 

Ich würde die Bohrung mit einem 8 mm Bohrer aufbohren, nicht das Du das Holz am ersten und am Letzten Bohrloch spaltest.

Welchen Abstand vom Balkenende hast Du denn?

 

In Hirnholz wird selbstverständlich aufgebohrt. Die Schraube soll ja nur im Hirnholz greifen, aber nicht im Querholz. Das mit dem Metallbohrer klingt gut. Werde ich gleich an einem Teststück probieren. Bohrständer ist vorhanden.

 

Unabhängig davon, dass es keine gute Idee ist, in das Hirnholz zu schrauben - aber da müsste man eigentlich wissen, was Du da baust.
Sonst mache es so:
6mm Holzdübel reinkleben, warten, Überstand absägen und dann mit einem 8mm-Bohrer (!!)bohren.
;-)

 

@HansJoachim: War leider schneller.

Ich habe schon einige solche Rahmenkonstuktionen gebaut. Schraube durch die erste Bohrung stecken mit Hammer leicht anschlagen. Zieht sich rein wie Butter.

 

Besorg dir einen Stufenbohrer, weite das Loch auf 8mm und bohr den Rest dann mit einem normalen 8mm Bohrer durch.

 

Habe das mit dem 8er Stahlbohrer probiert, und das klappt ganz gut.
Wenn nur das Futter meiner PSB 750 RCB keinen Seitenspiel + Höhenspiel hätte.
Ich habe euch auch ein Paar Fotos angehängt, auf welchen das Ergebnis aus verschiedenen Positionen abgelichtet wurde. Wäre das Bohrfutter der PSB 750 RCB nur Höhen- und Seitenspielfrei, wäre das die Lösung. Werde das jetzt so machen, und gut ist.

Die Holzdübelidee finde ich auch gut. Habe aber leider keine 6mm Holzdübel da.

Achtung! Damit man das Ergebnis besser erkennt, habe ich die eingestellte Auflösung so belassen wie Sie ist, und die Bilder nicht verkleinert. Fotos sind anklickbar.





Vielen Dank für Eure schnelle Hilfe!
Problem gelöst!

 

Geändert von Aengstlich (18.03.2013 um 11:16 Uhr) , Grund: Vergessen mich zu bedanken.
In Ermangelung eines Bohrständers könntest Du auch eine Schablone herstellen/bohren um die gewünschte Genauigkeit (90° und zentriert) sicherzustellen ...

 

Geändert von Linus1962 (18.03.2013 um 11:25 Uhr)
Wenn die Bohrung etwas größer ist ist auch nicht das Problem.

Ich würde würde unter den Schaubenkopf noch eine Unterlegscheibe, besser noch eine Karosseriescheibe. legen, dann zieht sich die Schaube besser fest und drückt sich nicht ins Holz.

Ich persönlich versenke den Schaubenkopf immer mit einem Forstnerbohre. Da habe ich noch die Möglichkeit einen Hozstopfen drüber zusetzen, dann ist die Schraube nicht mehr sichtbar.

 

Zitat von HansJoachim
Wenn ich ein Loch per Hand aufbohren will nehme ich einen Metallbohrer.
Der lässt sich leichter zentrieren wie ein Holzbohrer. Ein Bohrständer würde es noch einfacher machen.
Dazu möchte ich kurz noch etwas sagen.
Ich habe gestern den Versuch unternommen, ein 6mm Testloch in Fichtenholz mit meiner von Handgeführten Schlagbohrmaschine (Schlag selbstverständlich abgeschaltet) zu weiten, und bin gescheitert. Ich habe einen Metallbohrer verwendet, und dieser Zog sich mit einem Ruck tief ins Holz rein.

Beim verwenden des Bohrständer + wenig Schub, ging es ganz einfach. Stellt sich mir die Frage, ob du Hartholz verwendest? Bei Weichholz geht das nicht. Die von Linus erwähnte Schablone habe ich am Bohrständer angefertigt, und dann ging es auch von Hand. Aber ganz ohne Führung = KATASTROPHE!
Das gleiche gilt für den Forstnerbohrer. Beim Versuch ein Teststück das bereits mit einem 8mm Loch versehen wurde, zu bohren, tanzt der Forstner in alle Richtungen, da er mittig nicht auf der Zentrierspitze aufliegen konnte. Auch hier funktioniert das mit der Schablone ohne probleme.

 

Zitat von Aengstlich
...
Die von Linus erwähnte Schablone habe ich am Bohrständer angefertigt, und dann ging es auch von Hand. Aber ganz ohne Führung = KATASTROPHE!
Das gleiche gilt für den Forstnerbohrer. Beim Versuch ein Teststück das bereits mit einem 8mm Loch versehen wurde, zu bohren, tanzt der Forstner in alle Richtungen, da er mittig nicht auf der Zentrierspitze aufliegen konnte. Auch hier funktioniert das mit der Schablone ohne probleme.

Der Trick mit der Schablone ist zwar alt aber sehr gut und zumindest ich habe ihn (leider) schon mehrfach erfolgreich angewendet.

So eine Schablone ist schnell gemacht und speziell beim Einsatz von Forstner- oder Flachfräsböhrern oftmals die Rettung in der Not.

 

Zitat von Linus1962
Der Trick mit der Schablone ist zwar alt aber sehr gut und zumindest ich habe ihn (leider) schon mehrfach erfolgreich angewendet.

So eine Schablone ist schnell gemacht und speziell beim Einsatz von Forstner- oder Flachfräsböhrern oftmals die Rettung in der Not.
Das stimmt. Ohne die Schablone musste ich meine Vierkantbalken auf dem kleinen Bohrständer aufspannen (Habe noch keinen Schraubstock), alles ausrichten und konnte erst dann bohren. Das dauert sehr lange. Mit der Schablone- und ohne das alles im Bohrständer auszurichten, ging das um ein vielfaches schneller.

 

Zitat von Aengstlich
Dazu möchte ich kurz noch etwas sagen.
Ich habe gestern den Versuch unternommen, ein 6mm Testloch in Fichtenholz mit meiner von Handgeführten Schlagbohrmaschine (Schlag selbstverständlich abgeschaltet) zu weiten, und bin gescheitert. Ich habe einen Metallbohrer verwendet, und dieser Zog sich mit einem Ruck tief ins Holz rein.
Ich hatte dieses Problem bisher nicht, egal welches Holz.
Handlicher Akkuschrauber und wenig Druck.

 

Pedder  
Wenn ich ein bereits vorhandenes Loch mit dem Forstnerbohrer weiten will, spanne ich mit 2 Schraubzwingen einfach ein kleines Brett über das Loch und bohre dann mit dem Forstnerbohrer durch das Brett und in das vorhandene Loch hinein. So hat der Forstnerbohrer Halt und tanzt nicht hin und her.

 

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