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Hilfe! Bewerbungsschreiben steht vor der Tür

06.07.2015, 21:37
Hallo Forum,
ich bin Milo und 19 Jahre alt. Ich hab ein großes Interesse an handwerklichen Berufen!
Nächstes Jahr ist es auch soweit, dass ich mit meine Abitur fertig bin und ins Berufsleben einsteige. Dafür braucht man leider Gottes auch ein Bewerbungsschreiben.
Wie stelle ich das am besten an um gut bei den Firmen an zukommen? Möchte soweit es geht auch in meinen gewünschten Beruf kommen und nicht wegen mangelnder Bewerbung irgendwo anders landen.
Deswegen bitte ich um Tipps. Danke!
 
Bewerbung, Bewerbungsmappe Bewerbung, Bewerbungsmappe
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29 Antworten

Die besten Antworten

Brutus  
Liebe milo20l, jetzt hast du schon jede Menge guter Antworten und Tipps erhalten, vielleicht gibst du ja mal ein Feedback deinerseits, damit die Mitglieder wissen ob dir damit auch geholfen wurde oder ob sie dir noch weitere Ratschläge geben können ;O)
Brutus  
Ich würde als erstes mal nach Bewerbungsschreiben, die deinen Berufswunsch entsprechen googlen. Wenn du ein paar gefunden hast, dann suche dir das beste raus und ändere es deinen Wünschen entsprechend, anschließend würde ich es noch von einem versierten Sachbearbeiter vom Job-Center beurteilen lassen, die sollen ja auch für so etwas gut sein.

 

Hallo Milo, wichtig ist mal, dass du ungefähr weißt welches Handwerk du erlernen willst .. Rate dir dann einmal ein Praktikum dort zu machen .. So etwas ist am besten, wenn du ein persönliches Gespräch mit einer Firma - Betrieb machst ..
Sehe es in meinem Betrieb , da kommen öfter mal Schüler die einfach mal in den Beruf schnuppern wollen und fragen wegen Praktika.
Dadurch hast du dir Möglichkeit auch gleich mit der Materie und den oder den Chefs in Kontakt zu kommen ..

Eine andere Möglichkeit ist auch, du wendest dich an das Arbeitsamt , die bieten auch Kurse in Bewerbung an..

Wichtig das du keine Romane schreibst , dein Lebenslauf lückenlos ist ..
Vorteil von Praktika ist auch, du kannst diese Nachweise zu deiner Bewerbung legen ..
Wie gesagt Möglichkeit gibt es viele ..

 

Nachtrag , es gibt auch VHS Kurse - richtig Bewerben, die sind auch sehr gut .
Oder wende dich an die Hsbdwerkskammer, dort bekommst du auch Info - Hilfe .

Wenn ich Lehrlinge zur Ausbildung eingestellt habe , war es mir wichtig , dass sie sich schon vorher mal über den Beruf informiert haben und darin nicht nur ein Muss sahen , weil sie nichts anderes bekamen ..
Wie gesagt Möglichkeiten gibt es viele ..
Initiative zeigen, hier kann dir niemand dir Bewerbung schreiben eine Bewerbung ist ein persönliches Bild der Person , die den Beruf - Arbeit ergreifen will .

 

Wie wäre es mit einem Beispielprojekt das du bebildert in der Bewerbung darstellst. Damit hättest du auch gleich ein Gesprächsthema beim Vorstellungsgespräch.

 

Welche Berufe kommen denn in Frage? Und warum?
In welcher Art von Firma möchtest Du eine Ausbildung machen und später arbeiten?
Was erwartest Du von deinem Job?

 

Woody  
Wie Holzkunst schon richtig schrieb,haben Bewerber mit Eigeninitiative mehr Chancen auf eine Stelle als vom Jobcenter vermittelte.

Aus meiner Erfahrung als Firmeninhaberin kann ich dir nur raten:
- kurzes Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf+Foto mit ordentlicher Rechtschreibung (lass unbedingt jemanden drüberlesen).Vorlagen dazu gibt es haufenweise im Internet.
- gepflegtes, aber nicht übertrieben aufgetakeltes Erscheinungsbild bei der Vorstellung (duften wie aus einem Parfumladen kommt selten gut an, ungewaschene Haare und unrasiert zumindestens bei mir auch nicht)
- erkundige dich im Vorfeld,was in deinem Wunschjob entsprechend deiner Kenntnisse bezahlt wird (ich bin immer wieder schockiert, welch utopische und realitätsfremde Gehaltsvorstellungen oft deponiert werden). Verlange was dir zusteht und nicht, was du willst.
- bewirb dich immer bei der zuständigen Personalabteilung/Chef und nicht bei Mitarbeitern, die eh keine Entscheidungsgewalt haben
- Pünktlichkeit zählt bei mir jedenfalls zum ersten Eindruck, wobei 5Minuten zu früh ok ist, mehr sollte es nicht sein (bedenke, Chefs haben einen straffen Zeitplan), später als vereinbart auf keinen Fall
-vielleicht könntest du auch in deiner Schule diese Thematik mal ansprechen, wird wohl einige von euch betreffen und nicht nur dich

 

Hallo milo,
wie schon unsere "Meister" geschrieben haben.....
mach es zu dinem Projekt:
- du hast einen bestimmten Berufswunsch ? - gut
- nun solltest du dich kundig über das Berufsprofil machen
unter http://handwerk.de kann man sich schonmal vorab informieren.
- welcher Betrieb bildet aus ?
diese Information bekommst du bei der zuständigen Handwerkskammer.
- hast du all diese Information würde ich ein Schülerpraktikum bei dem Betrieb anregen.
Das macht sich später bei der Bewerbung besonders gut, vorausgesetzt man hat einen
positiven Eindruck hinterlassen. Bei der Bewerbung kannst du dann das Praktikum
mit einbeziehen.
- aus einem Schülerpraktikum resultiert auch ein Praktikumsbericht, in welchem du viele
Erkenntnisse vom Betrieb erhältst. All diese Informationen helfen dir natürlich auch bei
einer evtl. Bewerbung.
- schriftliche Bewerbung. Hier sollten man Wert auf das Erscheinungsbild legen.
Bewerbungsmappe: (hier auf die Farbe achten)
Papier: kein 80g Papier verwenden, sondern 90g (macht sich besser)
Schriftarten: normale Schriftarten verwenden (am Besten "Arial") in Schriftgröße 11 mit
entsprechendem Zeilenabstand.
Inhalte: Bezug aufs Schülerpraktikum
was zeichnet dich aus (kreativ, detailgetreu etc...) das sollte zum Berufsprofil
passen
Hinweis: für diese Kompetenzen solltest du beim Bewerbungsgespräch
Beispiele im Hinterkopf haben. Also lüg dich nicht selbst an :-)
.....

 

Geändert von FrankR (07.07.2015 um 08:29 Uhr)
ich würde auch erstmal für mich entscheiden welche Berufe in frage kommen. Der zweite Schritt wäre dann in den einzelnen Berufen mal ein Praktikum zu machen, evtl. fallen dann einige wieder raus weil sich die Realität von der Vorstellung stark unterscheidet. Dann Firmen suchen die Ausbilden, evtl. ist ja auch ein Betrieb in dem Du ein Praktikum gemacht hat an Dir interessiert. Bewerbungen schreiben, hier helfen auch ganz gut Bücher über das Thema weiter, wichtig ist das Du evtl. Lücken im Lebenslauf sinnvoll nutzt.

 

Woody  
Mit 19 Jahren wird er wohl kaum schon Lücken im Lebenslauf haben

 

Wurde ja schon viel genannt, interesse am Beruf und mal den Kontakt zum Ausbilder bzw Chef suchen.
Etwaige Erfahrungen sind auch von Vorteil, sei es Modellbau als Hobby oder sanierung des Elternhauses eben Sachen wo man mit Technik oder hndwerklichen Arbeitsabläufen/Tätigkeiten in Berührung kommt. Ich kenne Beispiele von Leuten, noch nie ein Werkzeug in der Hand gehalten aber im Handwerk etwas lernen, schlecht abschneiden und dann umorientieren, vorher aber dank besserer Noten den willigen den Ausbildungsplatz geklaut. Ich hab einen befreundeten Gärtner, den würde ich eher an meinem Auto schrauben lassen als den gelernten KFZ Mechaniker 4 Häuser weiter.
Wenn die dich wollen, Sympathiepunkte sozusagen ,brauchst du nicht das übliche Honig ums maul schmieren oder in den ***** kriechen worauf so viele Wert legen.
Meine Berufliche erfahrung zeigt jedoch, das man mit Arschkriechen weiter kommt als mit Wissen oder Leistung.
Muss es unbedingt Handwerk sein? Ich persönlich habe schon mehreren davon abgeraten.
Und es wurde mir auch schon dafür gedankt, es ist auch eine Frage dessen, welche Einkünfte/Lohn/Gehalt man später mal erreichen möchte.

 

@ Bendermann,
sehe einiges anders von dem was schreibst , da gehe ich mit dir nicht konform ..

Einer der absolut kein Interesse am Beruf zeigt, sich nach dem ersten Lehrjahr nicht entwickelt und somit, zwei linke Hände hat , wird die Lehre entweder von sich aus nicht beenden oder die Betreuung für Lehrling der Kammer, die sowieso mit Ausbildungsbetrieb in Kontakt stehen, spricht mit ihm ein Wort ..
Sage dir mal ein Beispiel .. Habe in meinem Betrieb auch einen Lehrling gehabt , der dachte er muss vom ersten Tag an , den Gesellen und mir den Molly machen ..dem hab ich 15 Monate eine Chance , Tag für Tag ..
Es war null mit Worten bei ihm zu erreichen.. Das Ende vom Lied war , es wurde mit seinem Lehrlingsbetreuer von der Kammer eine Auflösung seinen Ausbildungsvertragesgemacht ..
Er hat als Lehrling auch Pflichten , nicht nur Rechte, die er trotz Azubi einzuhalten hat ..
Man kann nicht erwarten, dass ein Auszubildender in den Jahren der Lehre so alles macht wie ein ausgelernter.

Es gibt dabei leider auch Lehrmeister, kenne ich von Kollegen einige , denen sollte man keine Auszubildende in den Betrieb geben ..denn man kann auch beruflich - Lehrzeit einen Lehrling verderben ..

In einem Betrieb, hat auch der Meister- Lehrherr Pflichten und dazu gehört auch ein Stück Erziehung und auch etwas Nachsicht ..
Denke wir waren alle Mal in Lehrberufen und es kann mir keiner sagen, dass wir nicht auch Mist mal gemacht haben und Tage hatten, da war die Lust nicht groß .. Aber wir zogen es durch und damals waren Lehrjahre wirklich in Handwerk keine schönen ab und an ...

Ich habe drei Berufe, bin also auch einer von denen, wie du schreibst, die nicht beim erlernten geblieben sind und so wie ich dich verstanden habe , anderen damit auch die Chance auf einen Ausbildungsvertrag im Betrieb damals genommen habe ..

Sehe das anders , wichtig ist mal ein Beruf zu lernen , egal ob man dabei bleibt oder einen anderen Weg einschlägt danach ...
Der Spaß kommt beim lernen und wie oben geschrieben von mir, wenn ich als Ausbilder merke es hat nach einer Zeit ,wirklich null Zweck mit ihm,dann trenne ich mich von dem Azubi.. Aber nur wenn er eine Belastung durch seine Art, Einstellung und keine Lust hat ..

Es gibt viele , die entwickeln sich erst nach einem Jahr der Lehre und soviel Zeit sollte man haben , jedem eine Chance zu geben ..egal ob er am Anfang zwei linke Hände hat oder zu schüchtern ist ..

Habe bisher zig Lehrlinge ausgebildet und über 2 Drittel ist nicht mehr nach der Lehre und 4 Gesellenjahren im Beruf .. Hätte ich als Meister die Einstellung wie du schreibst , hätte ich keine ausgebildet ..

Aber zurück zum Thema , hier geht es um Bewerbung und nicht was machen die Lehrlinge falsch ...


 

Ich kenne das Problem selber. Ich war dieses Jahr auch mit Bewerbungsschreiben beschäftigt und am Anfang wusste ich auch nicht so recht wie das eigentlich nochmal richtig gemacht wird.
Gegen dein Problem habe ich aber auch eine Lösung.
Denn ich war so hilflos, dass ich mich im Internet mal umgeschaut habe und eine klasse Seite gefunden habe die alles wunderbar in einzelnen Schritten erklärt.
Man braucht zwar ein bisschen Zeit in der Umsetzung, wenn man es perfekt haben will.
Aber das Ergebnis ist alle Mühen Wert.
Die Seite: http://www.karrierepropeller.de/bewe...s-anschreiben/
Schau am besten mal vorbei und lass dich von den Tipps inspirieren.
Ich denke damit schaffst du es auch eine tolle Bewerbung zu schreiben!

 

es ist gut, daß Du Dich damit schon früh genug beschäftigst !
was ich leider aus dem Kürzel nicht herauslesen kann... bist Du Weib'l oder Mann ?...
obwohl es heute üblich ist, daß die Mädels in allen Berufen vertreten sind !
1.) WICHTIG... auch so einfache Rechtschreibfehler wie in Deinem Skript... meine Abitur .. !
dürfen nicht vorkommen !
2.) was hier FEHLT... ist Deine Zielsetzung nach dem ABBI... möchtest Du mal Architekt werden, dann ist z.B. eine Lehre als Bauzeichner/in die Voraussetzung...
3.) für den Innen-Architekten wäre das Schreinerhandwerk eine gute Basis...
oder Maschinenbau Ing. / Formenbau für Kunststoffe , dann wäre Werkzeug-Mechaniker/in die Grundausbildung, hierzu auch CAD- Kenntnisse !
++++
Du siehst also, um Dein Ziel zu erreichen, musst Du Dich auf dem richtigen Wege
mit Grundkenntnissen vorbereiten... und nicht ganz unproblematisch ist die Standort-Frage... wo wohnst Du, gibt es da reichlich Industrie ?
Mit angehendem Abbi wirst eh in einer Stadt wohnen, sodaß hier schon eine Auswahl
vorhanden sein sollte !
Gruss....

 

Geändert von Hazett (07.07.2015 um 15:19 Uhr)
Meine Tochter hat auch grad das Abi gemacht,da sie sich noch nicht endschieden hat macht sie jetzt erstmal ein FSJ.Danach ev.ein Studium.
Prima Tipps gab es auch von den Krankenkassen,und wenn du grad Zeit hast ist in Hannover grade die Ideenexpo,kannst ja mal googln.

 

als Lehrmeister in meinem Augen wird dem Bewerbungsschreiben zu viel Bedeutung zu gemessen. Beim Probearbeiten trennt sich die Spreu vom Weizen, selbst Zensuren sagen nicht alles.

 

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