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Hilfe bei Terrassen Notlösung

23.03.2011, 10:14
Hallo Community,
gestern haben wir mit meinem Bruder diskutiert was wir tuen können um ihm, in diesem Sommer, wenigstens eine Terrassen Notlösung zu bauen.
Wieso eine Notlösung? Es ist so das man nach einem Neubau nicht gleich alles fertig machen kann da man die kosten aufteilen muss. Er hat sich entschieden jetzt erst mal das Haus zu verputzen. Was dann aber nicht gemacht werden kann ist die Terrasse. Wir würden aber gerne eine Alternative für diesen Sommer bauen und dachten daran günstig mit Holzplatten eine Plattform zu gestalten auf der man wenigstens sitzen kann.
Was würdet ihr vorschlagen?
Es ist noch wichtig zu wissen das alle 50cm Steinplatten für eine Holzterrasse schon gelegt sind. Ein bild kann mein der Bueffel vielleicht selber hochladen wenn er denn mal eines macht. :-)
 
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29 Antworten
Eine Notlösung aus Holz? Na ja, damit das Holz halbwegs wetterbeständig ist, würde es wahrscheinlich nicht so günstig werden.
Vielleicht könntest Du mal Maße und den finanziellen Rahmen angeben.

Ich hätte mir erstmal alte Gehwegplatten besorgt und diese ausgelegt. Es dürfte auch nicht schaden, wenn diese später unter der Terasse liegen bleiben.

 

Gehplatten ist halt nicht mehr möglich weil schon vorab die platten für eine Holzterasse auf Beton gelegt sind. Der Spalt zwischen den platten ist höchsten 40cm...
Deswegen wollen wir auf Holzplatten. Dachten da an OSB oder ähnliches.
Normal ist die Terrasse 9mx3m aber für diesen sommer wollen wir nur einen Teil machen ca.4mx3m

 

Eine Notlösung aus Holz wird es wohl kostengünstig nicht geben wenn man das Geld nicht komplett herausschmeißen möchte. Die Gehwegplatten sind eine kostengünstige Möglichkeit die nachher in das Konzept integriert werden könnte. Ansonsten würde ich in zwei Schritten die Holzterasse bauen. Erst einmal den Minimalbedarf der dann im weiteren Verlauf erweitert wird.

 

Funny08  
Naja Dirk - wenn da alle 50 cm ein Sockel für die Holztrerrasse schon herausragt, ist das je nach Höhe mit den Gehwegplatten ja problematisch - Hürdenlauf - oder lauter stolperstellen

Allerdings ist da ne Notlösung ja auch eher Geldverschendung, sofern nicht noch Holzplatten usw herumliegen. Ich würde da Dirk zustimmen - lieber dann einen Teil der Terrasse schon fertigstellen und später daran weitermachen, als unnötig Geld auszugeben.

 

Susanne  
Hallo Arbeiter,

tja, die Terrassen.......... unsere wäre auch dran, aber eine kostengünstige Lösung habe ich bisher leider auch noch nicht finden können. Insofern werde ich diesen Thread sehr aufmerksam verfolgen...

In unserem aktuellen Wissensartikel Garten findest Du eine komplette Auflistung aller Terrassenprojeke auf 1-2-do.com. Vielleicht bringt Dich das ja schon mal auf Ideen?

Ebenso ist vielleicht dieser Thread eine Hilfe, bei dem die Holzauswahl für Terrassen diskutiert wird.

Die Kinder hatten sich zur WM mal einen Rasenteppich als Terrassenbelag gewünscht (Mit Fußballrasen-Markierungen - weißt Bescheid! Die Idee fand ich lustig, wenn auch wohl nur kurzlebig, aber es soll bei Deinem Bruder ja auch erst einmal nur eine Übergangslösung sein, und in diesem Jahr ist ja immerhin Frauen-WM!

Wie sieht denn die Terrasse momentan aus? Ich hab nicht ganz verstanden, ob da schon Stein oder Beton oder ähnliches liegt?
Ganz schön - und ein bißchen orientalisch - muten ja die zarten Muster auf marokkanischen Zementfliesen an. Letztlich sehen sie aus wie ein "Outdoor-Teppich". Mit einer schönen Muster-Rolle und einem Eimerchen Betonfarbe in einem angenehmen Farbton wäre das ja vielleicht auch eine attraktive Zwischenlösung?

Viele Grüße
Susanne

 

Ich arbeite größtenteils im Schrebergarten eines Freundes, Notlösungen sind da oft erforderlich. Aber eine Notlösung die was kostet und zudem auch noch innerhalb eines Jahres zu einem Berg Müll führt kommt nicht in frage.
Es kommt darauf an was an Material zur verfügung steht.
In erster Linie bevorzuge ich Funny08´s Vorschlag. 3x4 Meter so herzurichten wie es später insgesamt sein soll. Wenn das Finanziell absolut nicht drin ist, ist Improvisation gefragt. Eventuell auf höhe der Punktfundamente aufbetonieren, später bleibts einfach unter der Terasse. Falls es im lauf des Sommers risse gibt, egal.
Empfinde ich aber als unangenehme Lösung.

 

Ein Foto wäre wirklich gut, damit wir uns vorstellen können, wie das mit den 50 cm und den 40 cm aussieht. 


Aber mal in die Tüte gesprochen: Wenn alte Steinfliesen nicht gehen und eine Holzvariante nur mit doppelter Arbeit und auch doppelten Kosten möglich ist, weil man die Terrasse ja dann zweimal bauen muss, würde ich wohl zum Übergang eher einen Beachclub anlegen, wie es sie in Großstädten oft gibt. Ich würde  erst Unkrautvlies auslegen, dann zum Kieswerk oder Baustoffhandel fahren (im Baumarkt ist Sand viel teurer und die Gebinde sind winzig) und jede Menge Sand auffahren, die erste Lage Sand vielleicht sogar schon mit einem Rüttler verdichten, damit die Gartenmöbel einigermaßen stabil stehen. Die nächste Fuhre Sand dient dann der Dekoration, sollte feiner sein und wird nur locker aufgeschüttet. 


Ein Eimerchen, ne Schaufel und ein paar bunte Förmchen, eine gestreifte 15-euro-wellnessliege, ein Sonnenschirm, ein Wasserball und einige Handvoll Muscheln, schon ist der Beachclub fertig dekoriert und sieht klasse aus - jedenfalls in meinem Kopf. Fehlt nur noch die Bambusbar.


Die Laufwege könnt Ihr mit geschickt verteilten Pflanzkübeln um möglicherweise gefährliche Stellen herumleiten, damit sich niemand verletzt. Die erste Lage verdichteten Sand braucht Ihr ja ohnehin unter der Terrasse und damit ist der Weg zur finalen Terrasse auch schon halb gegangen, ohne, dass Ihr doppelte Arbeit und jetzt schon Holzkosten habt.&nbsp;<div><br></div><div>Die halbe Terrasse also von unten nach oben, nicht von links nach rechts bauen, ist mein Vorschlag. Damit habt Ihr, wenn am Ende das Holz aufgebracht werden kann, auch keine Farbunterschiede.</div>

 

Geändert von FrauKeller (23.03.2011 um 21:54 Uhr)
Also wenn Du wirklich eine "Notlösung" aus Holz haben möchtest, hätte ich da schon eine nicht so teure Variante.

Da die Abstände zwischen Deinen kleinen Fundamenten nicht so groß sind, würde ein Lattengerüst aus Dachlatten erstmal reichen. Diese über Kreuz (also einmal längs und einmal quer) verlegen und verschrauben. Darauf dann eine Schicht Span- oder OSB-Platten legen. Vielleicht hast Du ja was geeignetes rumliegen. Um das ganze gegen Nässe von oben zu schützen, würde ich Teichfolie oder PVC-Belag drüberlegen. Wichtig dabei, dass es von unten belüftet und von oben durchgehend, also dicht ist.
Diese Aufbau kostet keine Unmengen sollte locker ein Jahr halten.

 

Hallo Arbeiter,

die Lösung von Ricc scheint mir auch die einfachste zu sein. Jedoch würde ich statt der Platten bei einem Sägewerk nach Schwartenbrettern fragen. Dies ist der eigentliche Abfall wenn ein Stamm verarbeitet wird, da die äußeren Bretter ja einseitig rund sind. Diese ordntlich befestigt an der Unterkonstruktion und zwischen jedem Brett einen geringen Abstand zur Belüftung, sollten einen Sommer gut überstehen. Später können sie dann immer noch zu Schalungsarbeiten verwendet oder gegebenenfalls auch verheizt werden.

Markus_H

 

Susanne  
Hallo Markus,

"Schwartenbretter", sind das die unebenen Bretter mit Rindenresten? Die rustikale Optik liegt ja außerdem gerade voll im Trend, und es sieht bestimmt superschick aus - UND günstig. Coole Idee!

Hallo frauKeller,

Deine Idee finde ich so prima, ich hätte nicht übel Lust, sie selbst auszuprobieren. Beach Club statt Terrasse: Cool!! :-) Für sandige Füße bräuchte man dann natürlich einen anständigen Fussabtreter, sonst hat man nach ein paar Wochen den halben Strand im Haus, aber so ein Sommer lang "Stadtstrand" macht bestimmt richtig Spass!

Holzwurm hat mal eine Bar gebaut. Nach ähnlichem Prinzip könnte auch eine Bambus-Bar für draussen funktionieren. Ich liefere gern das Caipirinha-Rezept.

Viele Grüße
Susanne

 

Also riccs Lösung schein mir am praktikabelsten (und günstigsten) zu sein. Ein paar Lattenkreuze und Platten drauf. Fertig!

 

Danke Leute.
So in der Art hatte wir uns das gedacht. Latten und paar Platten drauf.
Sollte echt reichen für diesen Sommer.
Werden euch informieren wenns soweit ist.

 

Hallo,

Aus Notlösungen werden zu 99.9 % immer Endlösungen, meistens für > 10 Jahre.

Wer selber ein Haus baute oder umbaute wird mir recht geben.

Von daher favorisiere ich hier keinen Vorschlag und halte mich auch lieber raus.

Stellt euch eine Holywoodschaukel und einen Tisch hin.
Paar Plastikstühle rum und wenn es finanziell zu stemmen ist, dann eine gescheite Terrasse für die Ewigkeit bauen.

Daniel, der weiß wovon er spricht.

 

Funny08  
Zitat von danielduesentrieb
Stellt euch eine Holywoodschaukel und einen Tisch hin.
Paar Plastikstühle rum ...
Daniel, der weiß wovon er spricht.
*gg - das letztere möcht nun grad hierbei bestreiten * g - da ja die Sockel schon da sind, würde das aufstellen eines Tisches usw - bei der Benutzung ...öhm .... aussehen wie Shaolin-Mönche beim Balancetraining auf Pfählen

Aber beim Rest hast du Recht - Notlösungen werden der Bequemlichkeit halber oft zu Dauerlösungen

 

Susanne  
Da sachste was, Daniel!

Wer nirgends mehr die klassisch-elegante Renovierungsleuchte hängen hat - Lampenfassung und Glühbirne - der werfe den ersten Stein... ;-D

Provisorien sind lustigerweise oft die langlebigsten Mitbewohner. Sobald wir ein Problem gelöst haben - und sei es auch nur übergangsweise - nehmen wir es offenbar nicht mehr als handlungsbedürftig wahr, und es rutscht automatisch von unserer Aufgabenliste.
Ich amüsiere und wundere mich darüber immer wieder. Am meisten in meinen eigenen vier Wänden - beziehungsweise auf meiner Terrasse!

(Deshalb lass ich das auch lieber mit dem Beach Club - der würde mich auf ewig davon ablenken, dass ich eigentlich eine Holzterrasse bauen wollte..).

Viele Grüße

Susanne

 

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