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Herstellung von "Drehlocken"

02.06.2012, 00:49
Zur Werksbesichtigung in Leinfelden, fielen einigen Damen so wundervolle "Drehlocken" auf, die man ja herrlich zum dekorieren nutzen könnte.

Für mich als CNC-Dreher sind das natürlich ganz normale Bohrspäne, die beim Bohren mit einem Wendeplattenbohrer entstehen.
Hier möchte ich nun in einem kleinen Video zeigen, wie diese entstehen.

Verwendet wird ein Wendeplattenbohrer mit einem Durchmesser von 52mm der sich bei 800U/min (vom Teil) mit 0,12mm pro Umdrehung ins volle Teil bohrt.
Oberhalb des Bohrers sieht man wie dabei der Span (die Drehlocke) heraus fließt. Etwas mehr fließt natürlich das Kühlwasser, welches die Sicht etwas behindert.

Die lauten Geräusche im Hintergrund entstehen nicht beim Bohren. Die kommen von einem CNC-Bearbeitungscenter.



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15 Antworten
Ich hätte vielleicht noch ein Bild einer solchen "Drehlocke" machen sollen. Eventuell könnte Janine da mal nachhelfen

 

Janinez  
Mach´ich.
Übrigens, falls sich jemand mokiert über den Ausdruck "Drehlocke" wir wissen daß das kein Fachausdruck ist, aber wenn man das so sieht, dann fällt einem gleich dieser Ausdruck ein.
Ricc ganz toll das Video über die Geburt unserer Drehlocken.Danke, ich denke es gibt doch viele, die nicht wissen, wie solche Bohrspäne ähh Drehlocken entstehen.

 

Janinez  
So, die Locken sind drin.

 

Zu den "Drehlocken" fällt mir spontan nix kreatives ein.

Aber das Video war sehr informativ. Habe zu Hause leider noch keine CNC-Maschine stehen, aber doll, was damit Alles geht.

Dank an Ricc für seinen investigativen Beitrag!

 

Janinez  
Als wir Pitty und ich die Drehspäne in Leinfelden gesehen haben, haben wir uns nur angeschaut, wir hatten sofort Ideen und das hat Ricc von seiner hohen Beobachtungswarte (er ist ja mindestens 3x so groß wie ich) gleich mitgekriegt. Denn Pitty und ich haben ganz vorsichtig angefragt, was die mit den "Abfällen" machen - aber leider leider werden die sofort wieder recycelt, also konnten wir keine bekommen

 

Ein Problem könnte die Scharfkantigkeit der "Drehlocken" bei weiterverwertung werden.

 

rogsch  
Gutes Video.

Gute Tischler/Schreiner schaffen dies auch mit einem Handhobel. Dazu benötigt man allerdings ein sehr gutes Hobeleisen. Auf der Holz-Handwerk 2012 in Nürnberg gab es diesmal auch die deutsche Meisterschaft.

Ich bin leider nicht so geschickt wie die...

 

Brutus  
Sollten solche "Locken" für Bastelarbeiten mal wirklich gefragt sein, dann empfehle ich diese aus Kuststoff zu drehen oder zu bohren, dann verletzt man sich auch nicht so schnell daran und hat noch die Möglichkeit die passende Farbe zu wählen ;O)

 

Ich muss Hoppel Recht geben, die Späne sind scharfkantig und man kann sich leicht schneiden. Da ist halt Vorsicht geboten.

Bei den, von mir verschickten Spänen, habe ich natürlich gewartet, bis ich wieder VA (Edelstahl) drehe. Die Späne glänzen daher schön und rosten auch draußen nicht.
Mit Kunststoff ist das so ein Problem. Bei anderem Material fließen die Späne natürlich auch anders und ob dann solch schöne Locken entstehen weiß ich nicht. Ist lange her, dass ich sowas bearbeitet habe.

 

Brutus  
Ist alles nur eine Sache der Einstellung von Schnittgeschwindigkeit, Schnittwinkel usw. und natürlich des verwendeten Materials, aber wem sag ich das, du bist sicher bestens damit vertraut aber hast eben fast nie mit Kunststoffen zu tun. Wäre wohl eher die Alternative für daheim, man müsste ausprobieren wie man seinen Bohrer am besten anschleift ;O)

 

Hast ja im Grunde recht, aber einen Wendeplattenbohrer kann man nicht schleifen Man kann nur unterschiedliche Wendeplatten und Schnittwerte probieren.

 

Brutus  
Ich glaube ich würde eher mit Holz und einem schmalen Hobel arbeiten, dann mit farbiger Beize einsprühen, das sollte doch auch den gewünschten Effekt bringen. Ansonsten muss man sich halt überlegen, wo man dicke Kunststoffbrocken herbekommt. Sollte mal eine Frage bezüglich dessen kommen, wird man sehen, wer, wem, was liefern kann ;O)

 

Janinez  
Die Dinger sind schaftkantig, ja, aber ich hab sowas noch nie aus Kunststoff gesehen und die Holzspäne sind auch nicht so, wie die Metallspäne.

 

Brutus  
Kommt auch immer darauf an, wofür du sie brauchst Janine. Kunststoff geht natürlich auch aber es glitzert natürlich nicht so schön wie Edelstahl oder Bronze ;O)

 

Janinez  
tja brauchen in dem Sinne eigentlich nicht, aber einige Ideen was man daraus evtl. basteln könnte

 

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