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Herbst - Gehölze, Sträucher & Co. gehen zum Friseur!

14.10.2015, 09:52
Wenn man vergessen hat die Obstbäume zu schneiden, oder einen Obstbaum zu stark geschnitten hat, bekommt man oftmals im Folgejahr die Auswirkung zu spüren. Von steil wachsenden Wassertrieben ohne Fruchtansatz bis zu unansehnlichen Baumkronen, die Folgen sind meistens gut sichtbar.



Auch die Ausbreitung von Krankheiten bzw. das Wohlbefinden des Baumes, Strauches & Co. wird durch einen ordentlichen Schnitt zum richtigen Zeitpunkt beeinflusst. Bei Obstbäumen und Obststräuchern kommt noch der Ertrag ins Spiel. Vom Aufbau einer ordentlichen Baumkrone, bis hin zum strategischen Schnitt von Weinreben zum Erhalt einer gewissen Qualität.

Viele Aspekte spielen eine Rolle.



Wir würden gerne von euch wissen, wie ihr beim Baum-, Strauch oder sonstigen Schnitt von Obst und Ziergehölzen vorgeht? Habt ihr ein paar "goldene Regeln"? Worauf achtet ihr grundsätzlich?

Vielleicht könnte ihr uns von einem besonderen Vorgehen erzählen, bei welchem ihr z.B. ältere Obstbäumen/-sträucher verjüngt habt.



Weiterhin interessieren wir uns natürlich auch für eure "Schnittkatastrophen", um User in Zukunft vor ähnlichen Fehlern zu bewahren.

Grüße ...
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60 Antworten
Janinez  
bei kaltem wetter will ich nicht schneiden, also fällt bei mir ein Winterschnitt schon mal flach

 

Woody  
Meine Auskünfte hierzu sind kostenpflichtig .

Späßle

Es gibt eigentlich nur 3 Grundregeln zu beachten:
- alles was nach innen wächst, muss weg
- alles was über Kreuz wächst, muss weg
- bei 3 Trieben aus einem Ast bleibt der stärkste stehen, die anderen beiden weg

 

Janinez  
da bleibt ja nix mehr übrig..............................................................................

 

Zitat von Woody
...

Es gibt eigentlich nur 3 Grundregeln zu beachten:
- alles was nach innen wächst, muss weg
- alles was über Kreuz wächst, muss weg
- bei 3 Trieben aus einem Ast bleibt der stärkste stehen, die anderen beiden weg
Hätte ich das nur vorher gewusst... in unserem zweiten Garten hinter dem Haus musste ich die komplette Hecke rausreißen

Die war so kaputt, dass nur noch die Nadeln (oder was das auch immer war) so runtergerieselt sind. Hatte extrem dicke Äste und man konnte teilweise komplett durchschauen. Jetzt muss ich mal überlegen was Dauergrünes zu pflanzen was extrem pflegeleicht ist. Mal googeln was es da so gibt...

 

Woody  
Zitat von gschafft
........ Jetzt muss ich mal überlegen was Dauergrünes zu pflanzen was extrem pflegeleicht ist. Mal googeln was es da so gibt...
Frag doch einfach mich
Vorschläge:
- Kirschlorbeerhecke (Prunus laurocerasus) - momentan der absolute Verkaufsschlager
- immergrüner Liguster
- Zypressenhecke (Chamaeacyparis-Varianten)
- Thujen eher abzuraten, irgendein bisher nicht identifizierbarer Schädling mordet seit ca. 1,5 Jahren alle Bestände innerhalb kurzer Zeit, ähnlich Buchsbaumzünsler
- Immergrüner Schneeball
- Glanzmispel (Photinia)

 

Janinez  
Du machst mir Freude Woody, wehe dieses Vieh kommt in meine Thuja Hecke......grr

 

Woodys Regeln sind einfach aber gut

 

Also ich mache den Rückschnitt erst im Winter, so 10 cm übern Boden.----- brauche ja noch ein bisserl Drechselholz....

 

Woody  
@Samir: es sind nicht meine Regeln , sondern allgemein gültige Gärtnerregeln, welche sich auf Obstgehölze, Rosengehölze und tw. normale Zierbäume anwenden lassen. Für Hecken gilt das natürlich nicht, das sagt einem aber die Logik.

@HB: Scherzkeks

 

Zitat von Woody
Frag doch einfach mich
Vorschläge:
- Kirschlorbeerhecke (Prunus laurocerasus) - momentan der absolute Verkaufsschlager
- immergrüner Liguster
- Zypressenhecke (Chamaeacyparis-Varianten)
- Thujen eher abzuraten, irgendein bisher nicht identifizierbarer Schädling mordet seit ca. 1,5 Jahren alle Bestände innerhalb kurzer Zeit, ähnlich Buchsbaumzünsler
- Immergrüner Schneeball
- Glanzmispel (Photinia)
Insgeheim habe ich doch gehofft das du mir ´nen Rat gibst...

Vielen Dank

 

Ah, geh, Woody... kennst mich ja.....
Dieses Wochenende gehts ans Kirschenholz....
Und mein Nussbaum, der durch das Blitzeis so geschädigt war, trägt heuer wie ****, als ob es sein letztes Jahr wäre

 

Zitat von Woody
...
Es gibt eigentlich nur 3 Grundregeln zu beachten:
- alles was nach innen wächst, muss weg
- alles was über Kreuz wächst, muss weg
- bei 3 Trieben aus einem Ast bleibt der stärkste stehen, die anderen beiden weg
... und wie ist das bei Weidenbäumchen? Die haben wir vor Jahren aus abgeschnittenen Ästen gezogen, aus denen mein Vater eigentlich Besenstiele machen wollte. So richtig dicht sind die nie geworden, dafür jetzt aber zu ausladend, so dass sie dringend mal geschnitten werden müßten.
Eine Foto könnte ich morgen liefern.

 

Woody  
Ja mach mal ein Bild. Eventuell als Vorabtip: nur die halbe Länge der Neutriebe stutzen. Denn aus einer Schnittfläche wachsen mind. 2, oft 3 neue Triebe. So kann man "verdichten".

 

Ich müsste unseren Oleander stark zurück schneiden, aber meine Frau ist dagegen

 

Zitat von Woody
Frag doch einfach mich
Vorschläge:
- Kirschlorbeerhecke (Prunus laurocerasus) - momentan der absolute Verkaufsschlager
- immergrüner Liguster
- Zypressenhecke (Chamaeacyparis-Varianten)
- Thujen eher abzuraten, irgendein bisher nicht identifizierbarer Schädling mordet seit ca. 1,5 Jahren alle Bestände innerhalb kurzer Zeit, ähnlich Buchsbaumzünsler
- Immergrüner Schneeball
- Glanzmispel (Photinia)
...denke dabei aber daran, dass z.B. Kirschlorbeer, Liguster, Thuja... giftig sind.

Gute Informationen darüber gibt es z.B. hier:

Kirschlorbeer - http://www.botanikus.de/Beeren/Kirschlorbeer/kirschlorbeer.html
Liguster - http://www.botanikus.de/Botanik3/Ordnung/Liguster/liguster.html
Thuja - http://www.botanikus.de/Botanik3/Ordnung/Lebensbaum/lebensbaum.html

Den Rest kann jeder selber dort suchen...

 

Geändert von l00kus (15.10.2015 um 21:50 Uhr) , Grund: Hyperlinks ersetzt
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