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Help...I need somebody...help...anybody *sing* ;-)

15.05.2012, 20:05
Hallihallo zusammen,

nein, ich bin nicht verschollen...nur fürchterlich beschäftigt. :-( Aber jetzt bräuchte ich mal die Elektrobastelelite hier im Forum.

Eeees geht um folgendes:
Ich habe für eines der nächsten Projekte vor einen alten Waschmaschinenmotor zu recyceln...das gute Stück liegt vor mir und über meinem Kopf hab ich gefühlt 1000 Fragezeichen. Also gut...vielleicht etwas mehr Struktur...somit erstmal Daten:
Hersteller: Hanning
Spannung: 220V~ (50Hz)
Strom: 0,7 A
Aufnahmeleistung: 155W
Kapazität: 7µF
U/m: 1340

So...das Teil hat 3 Anschlussdrähte wovon 2 "Spannung" führen, wenn ich den Rotor drehe.
Nun mal meine Frage: Wie bekomme ich es hin, den Motor laufen zu lassen (für alle Witzbolde: Die Welle soll sich drehen ;-) ) Sprich wie schließe ich das Ding an? ...und janz suppppiiii toll wäre dann natürlich, wenn ich das Ding auch noch in der Drehzahl regulieren könnte...1340 erscheint mir ein klein wenig zuviel für meine Zwecke.

Ich danke schonmal herzlichst und bitte vorab für den wirren Schreibstil um Vergebung...ich hab gerade nen Knoten im Kopf und mindestens 1000 Ideen und 5000 Fragen im selbigen. ;-)

Liebe Grüße

Jan

P.S.: Es ist erstaunlich wie erfolgreich ich Wissen verdrängen kann...ich hab das irgendwann alles mal gelernt.
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E-Motor, Elektromotor, Help, need, somebody, Wama, Waschmaschine E-Motor, Elektromotor, Help, need, somebody, Wama, Waschmaschine
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8 Antworten
sonouno  
lies doch einfach malk Jogis thread durch...
da kann man viel lernen und auffrischen an Wissen ;-))
sonouno

 

hallo so einfach ist das nicht. erstens sollte die sicherheit vorrang haben,wen das ding zu laufen anfängt und nicht befestigt ist, dreht es sich weg und es kann zu ungeliebten berührungen kommen. das anschließen könnte (nach dem foto) über einen hilfskondensator erfolgen. als laie würde ich so ein projekt lieber lassen.

 

Huhu Sonouno: :-) Dankeschöööön für den Link. Anleitungen gibts ja prinzipiell reichlich, wenn ich das Orakel befrage...die Motoren haben nur immer 6-9 Leitungen...mein Motörchen hat nur 3. Aber generell für die Steuerung wird mir "Dein" Link gewiss weiterhelfen. Herzlichsten Dank für die Mühe :-)

Hallihallo gnagflow: Auch Dir herzlichen Dank...dafür, dass Du um meine Sicherheit besorgt bist. Kein Witz, sondern wirklich ernst gemeint. :-)
Ich verspreche den Motor richtig festzuschrauben. So ganz unbedarft bin ich nicht und mir ist durchaus klar, dass der kleine Klumpen ordentlich Drehmoment hat und auch böse Beulen und Schürfwunden verursachen kann. ;-) Werde brav aufpassen...wenns gar nicht anders geht muss ich auf einen anderen Motor umschwenken, den müsste ich aber wiederrum erst neu kaufen und ich wollte ja gern das alte Ding hier recyceln... ;-)

Generell werde ich brav und artig nach Kräften sämtliche Vorschriften beachten, Spannungsführende Teile abdecken und für maximale Sicherheit sorgen. :-)

LG Jan

 

Mal 'ne Frage...(vielleicht habe ich's ja überlesen): Was hast'n du vor mit dem Teil?

 

Ich habe auch noch eine Info gefunden, welche dir eventuell hilft:

http://www.elektro-kahlhorn.de/Kondensator:_:410.html

Gruß, Markus

 

Wenn ich das richtig gesehen habe auf dem Foto, dann scheint der oberste Draht der PE zu sein....also mit Ohm-Meter messen, ob hier Gehäuseverbindung besteht...
ansonsten brauchst ( wie Kamerad Eichler71 Dir gerade geschrieben hat) einen
Kondensator, welcher im alten Gerät noch vorhanden sein müsste !
Was nicht geht...ist eine Drehzahlerhöhung !! es sei denn, Du hast einen Regeltrafo,
der aus 230 Volt bis 250 V hochtransformieren kann ! ( Leistung beachten)
ACHTUNG:: Du arbeitest hier mit Netzspannung....Lebensgefahr !!!
Gruss von Hazett

 

Geändert von Hazett (16.05.2012 um 17:55 Uhr)
Hallihallo zusammen,

vielen Dank schon mal für Eure Bemühungen. Weiß ich sehr zu schätzen )

@Mopsente: soll ein Sieb antreiben...natürlich nicht direkt, sondern mit "Untersetzung"

@Eichler71: den Kondensator brauchts doch...so wie ich verstanden zu haben glaubte...nur um ein stabiles Feld zu bekommen, und dem Motor "mehr Drehmoment" zu geben, oder bin ich da grad bisschen falsch unterwegs? Oder anders gefragt...kann mir jemand so halbwegs erklären wo ich den Kondensator überhaupt dranknippern müsste?

@Hazett: Gehäuseschluss hat keiner der drei Pins. Für die Schutzerde ist am "Gehäuse" eine Fahne für einen Kabelschuh.
Wieso eigentlich hochtransformieren? So wie ich das meine verstanden zu haben hat der Motor doch seine maximale Drehzahl bei 230V, oder? Ich möchte ja eher, dass sich die Welle langsamer dreht, also bräuchte ich tendenziell eher ein Gerät, welches die Spannung reduziert, oder ein voll geschütztes Poti, oder bin ich auch da so gänzlich auf dem Holzweg? Der theoretisch vorhandene Kondensator ist nicht in meinem Zugriffsbereich. ;o) Hab nur den Motor ergattert und durfte nicht selbst fleddern...

Auch Dir nochmal ein Dank für die Sorge um mein Leben. Ich hab irgendwann mal ne Ausbildung zur Elektrofachkraft gehabt ;-) Die Feinheiten sind erfolgreich verdrängt aber, dass Netzspannung nicht nur bitzelt sondern auch aua macht...und es auch erst nach mehreren Stunden zu lebensbedrohlichen Folgeerscheinungen kommen kann weiß ich als angehender Medizinmann auch. ;-) Von daher bin ich in eigenem Interesse maximal daran interessiert alle Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten und lege das auch ausdrücklich jedem anderen ans Herz. Das selbe verträgt 50 Pumpversuche in der Sekunde nämlich nicht wirklich.

 

Wenn der Motor keinen Kollektor hat, brauchst den Kondensator !Für die Regellung nimmt man eine Regelelektronik ( Dimmer kann auch funktionieren ?) wenn nur gedrosselt werden soll ! Zu guter Letzt....lass das vom Elektriker machen...der könnte auch den passenden Kondensator da haben ! Gruss von Hazett

 

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