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Hauswasseranschluß absperren

22.12.2014, 17:29
Um die Folgen eines u. U. möglichen Bruches der Trinkwasserversorgungsleitung zwischen der Absperrung in der Straße und der Absperrung vor der Messuhr im Haus zu mindern möchte ich den Absperrschieber in der Straße schließen.
Der konische Deckel für den Zugang zum Absperrschieber ist durch Steinchen und Sand im Spalt ziemlich schwer hochzuklappen. Da der Deckel nicht ganz zentral sitzt, ist der Spalt im hinteren Teil nahezu null. Eine Lockerung durch ein Werkzeug ist an dieser Stelle nicht möglich. Welche Möglichkeiten gibt es noch?
 
absperren, Hauswasseranschluß absperren, Hauswasseranschluß
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17 Antworten
Woody  
Lassen. Die Leitungen sind doch weit unter Frostgrenze im Erdreich verlegt, ich hab noch nie gehört, dass man da absperren muss/soll.

wir leben doch nicht in Sibirien und dzt. ist nicht einmal von einem Winter was zu sehen

 

Ekaat  
Ich würde es auch lassen. Außerdem wird der Wasserversorger ganz schön böse, wenn Du da was kaputtmachst!
Im übrigen, wie ich schon an anderer Stelle schrieb, würde ich das Haus frostfrei halten, damit evtl. Feuchtigkeit in Wänden nicht gefriert und größere Schäden verursacht, als ein Frostbruch an einer Wasserleitung.

 

Ich würde auch die Finger davon lassen. Die Leitung gehört bis zum Hauswasseranschluss den Wasserwerken. Wenn es dirt einen Bruch gibt, müssen diese ihn reparieren. Und wenn Du am Schieber etwas kaputt machst oder womöglich dort eine Undichtigkeit entsteht, macht man Dich haftbar.

 

Vermutlich wirst Du das Wasser auch nicht aus der Leitung bekommen, ich meine das unsere Leitung zum Haus hin ansteigt.

 

Zitat von boerjes1932
Um die Folgen eines u. U. möglichen Bruches der Trinkwasserversorgungsleitung zwischen der Absperrung in der Straße und der Absperrung vor der Messuhr im Haus zu mindern möchte ich den Absperrschieber in der Straße schließen.
Der konische Deckel für den Zugang zum Absperrschieber ist durch Steinchen und Sand im Spalt ziemlich schwer hochzuklappen. Da der Deckel nicht ganz zentral sitzt, ist der Spalt im hinteren Teil nahezu null. Eine Lockerung durch ein Werkzeug ist an dieser Stelle nicht möglich. Welche Möglichkeiten gibt es noch?
Welchen Sinn soll das haben - ein Haus im "Winter" ohne Wasserzufuhr?
Außerdem hast Du, wie schon in anderen Post geschrieben - an dem Absperrschieber, keine Befugnis!
Ggf. kann Dir sogar per Satzung die Freihaltung (Winter) auferlegt werden.

 

Geändert von Stepway_I (23.12.2014 um 17:47 Uhr)
Woody  
Zitat von Stepway_I
Welchen Sinn soll das haben - ein Haus im "Winter" ohne Wasserzufuhr?
Außerdem hast Du, wie schon oben geschrieben - an dem Absperrschieber, keine Befugnis!
Ich glaub da geht es um sein Schrebergartenhäuschen.

 

Leider habe ich keinen geeigneten Aufpasser für mein Haus während einer Abwesenheit von 3 Monaten. Eine Fernüberwachung und Fernsteuerung wäre sehr aufwändig und auch nicht absolut zuverlässig.

 

Zitat von Woody
Ich glaub da geht es um sein Schrebergartenhäuschen.
Hi Woody,
diese Vermutung teile ich.
Imho gibt es bei den "Laubenpiepern" (so heißen Die in Berlin) auch Satzungen.
In diesen ist u. a. geregelt wann die zentrale Wasserversorgung ab.-angestellt wird.
Für die entsprechenden Entleerung der Leitung - analog meines Gartenanschlusses im Eigenheim - bin ich selbst verantwortlich.
Gruß Mike

 

Mein Vater hat vor gut 20 Jahren einen mit Styropor isolierten Kasten um die Wasseruhr von unserem stillgelegten Stall gebaut. Wir haben dann immer das Wasser vor der Uhr abgestellt und die Leitungen im Gebäude entwässert. Hat nie Probleme gegeben. Der Keller vom Stallgebäude ist wie der Rest des Gebäudes unbeheitzt. Und wir haben 60 km entfernt gewohnt hat sich also auch keiner danach umgesehen.
Gruß Thomas

 

Ohne jetzt die genauen Gegebenheiten zu kennen, aber die Leitungen sind ja recht tief, wenn du dir - so wie ich - unsicher bist ob da selbst bei Dauerfrost alles gut geht, kannst du dir aus dem Baumarkt ein, zwei XPS-Platten besorgen, diese zuschneiden und die Leitungen damit einpacken, somit schützt du den quasi freiliegenden Teil und die tiefe macht den Rest.

Noch eine kurze Frage, wie machen das deine Nachbarn, ihr habt ja wahrscheinlich alle das selbe Problem?

 

Die Wasserleitungen im Öffentlichen Grund liegen in der Regel mindestens 1m bis 1,50m unter der GOK (Geländeoberkante). D. h. diese sind ausreichend vor Frost geschützt. Am besten sprichst Du mit dem zuständigen Wassermeister der Gemeinde bzw. Vorstand der Schrebergartensiedlung, falls Du das Wasser unbedingt abgesperrt haben möchtest.

Falls dass gar nicht geht, nimmst mal einen Gummihammer und haust auf die Schieberkappe, so sollte sich der Deckel lösen und du kannst Ihn mit der Spitze von nem Zimmermannshammer öffnen - wenn kein Gummihammer da ist geht auch ein Fäustel (die Dinger sind i. d. R. aus Guss und können einiges ab)...

 

probier doch mal es mit einem Kuhfuss oder mit ner Spitzhacke.

 

Text während des Schreibens ohne Vorwarnung gelöscht. Ich habe keine Lust mehr hier meine Zeit zu verschwenden.

 

Woody  
Wenn du am Laptop schreibst, wirst wohl am Touchpad angekommen sein. Passiert mir auch öfters. Nicht immer ist myBosch für alles verantwortlich

Finde es übrigens nicht ok, dass du keine Antwort mehr geben willst. Immerhin haben sich einige User die Mühe gemacht und dir auf deine Frage geantwortet.

 

Bei den vielen Usern mit den nützlichen Antworten möchte ich mich herzlich bedanken. Da ich nicht gut Schreiben kann, sind Textverluste für mich besonders ärgerlich. Google Drive speichert jeden Buchstaben sofort. Das erleichtert meine Arbeit dort natürlich erheblich.

 

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