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Hausabriss - Aussenwände/ Bodenplatte/ Hof

20.03.2013, 20:05
Hallo zusammen,

ich bin kurz davor den (teilweisen) Abriss meines Hauses vorzunehmen (altes Haus - ungefähr 1900; zur Sanierung und Erweiterung sollen drei der Außenwände stehen bleiben (im Erdgeschoss), der Rest - Dach, Dachstuhl, Innenwände, und Giebel müssen aber weg).

Ein paar Fragen die ich hätte:
(1) Wie stuetze ich die Außenwände am Besten ab? Mir sagte jemand einfach die Dachbalken nehmen und quer an die Außenwände setzen?? Ist das gut genug oder was gibt es sonst noch fuer Möglichkeiten?

(2) Kann ich die Bodenplatte rausnehmen wenn die Außenwände stehen bleiben sollen? Und wenn ja - mit Abriss- / Presslufthammer oder wie am Besten?

(3) Und dann hätte ich da noch einen Hof... Ca. 4m x 5m; Zement. Den wuerde ich gerne mit wegnehmen, mache mir aber Gedanken wie ich den am effizientesten zerlege. Es sieht mir so aus als waere da 2 mal Zement gegossen worden (die "obere Platte" ist ca 3-4cm dick; die untere 8-10cm). Mit Abrisshammer wuerde das eine ganze Weile dauern. Kann man fuer sowas einen Bagger nehmen (und wenn ja wie gross sollte der sein (Tonnen) und was fuer eine Schaufel)? Oder wuerde vielleicht sogar ein Radlader funktionieren?

Allerbesten Dank!
Tobi
 
Aussenwände, Bodenplatte, Hausabriss, Hof Aussenwände, Bodenplatte, Hausabriss, Hof
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6 Antworten
Hallo,

wenn du keine Erfahrungen mit Teilabriss hast wird das Unterfangen nicht nur schwierig sondern u.U. gefährlich.

Eine Seite abreisen und dann noch das Fundament raushauen................

Das wird instabil, da du mit dem Abriss von bereits einer Wand dem Haus viel Stabilität raubst.

Ich hoffe du hast einen stabilen Helm. Das gehört profesionell abgestützt und dazu braucht man nicht nur einen der sich auskennt sondrn auch das entsprechend Stützmaterial, sonst bleibt am Ende nur noch ein Steinhaufen unter dem du dich womöglich auch noch befindest.

 

Danke, Hermen!

Das "Fundament" besteht aus einer 1,5cm Beton Schicht - darunter Sand (die Aussenwaende sind weiter in den Boden gebaut). Aber - okay, vielleicht dumme Idee das doch (teilweise) rausnehmen zu wollen.

Ich habe 2mal Komplett-Abrisse gemacht; jedoch nie Teilabriss, daher meine vielleicht laienhaften Fragen...

 

Ich würde mir auf jeden Fall zuerst einen fundierten Rat holen.
Wenn du bereits zwei Totalabrisse hinter dir hast, dann weisst du ja wie schnell ein Mauerwerk einklappen kann, vor allem wenn man stabilisierende Elemente wie Zwischenböden und Innenwände rausnimmt.
Dazu noch eine Außenwand und das Fundament.

Auch sollte vorher das Mauerwerk angesehen werden, ist der Mörtel schon porös wirds noch schwieriger.

Natürlich kann alles gut gehen.

Zum Rausstemmen, entweder einen Abbruchhammer mit Kompressor (10 und 25 Kg), den 10er kannst du auch noch gut für Wände nutzen.
Drauf achten, das der Kompressor zwei Anschlüsse hat, dann brauchst du nicht immer wechseln.

Klar kannst du auch einen Bagger nehmen, da gibt es auch einen Abbruchmeissel dafür, den hat aber nicht jeder Baggerverleih und meist ksotet das auuch etwas mehr.
Ein Freund von mir hat einen Baggerverleih, hat aber so einen Meissel bewusst nicht im Angebot, da dieser zu sehr auf die Substanz vom Bagger geht.
Da geht übrigens bereits ein Minibagger, der ist dann auch im Innenbereich sehr gut einsetzbar.

 

Guten Abend,

die Sache mit der Abstützung sollte Dein Tragwerksplaner (Statiker) in seinen Plänen vermerkt haben. Die Frage läßt sich von hier nicht beantworten.

Ebenso ist es mit den Abrissarbeiten an der Bodenplatte.

Der örtliche und hoffentlch schon [FONT=Arial, sans-serif]involvierte[/FONT] Fachmann kann Dir Deine Fragen sicher beantworten.

Grüße vom Niederrhein

 

Ich vermute mal das wir bisher noch gar nicht beim Statiker sind

 

Ich würde den ganzen Aufwand nicht betreiben. Statiker, abstützen "sanft" bis zur stehenden Wand abreißen.... Zum einen ist das sehr aufwändig und zum anderen würde ich nie wieder so einen Anbau machen. Die alten Mauern und Fundamente haben sich gesetzt, die neuen noch nicht. Wir haben Sahlstangen eingesetzt und im Verbund gearbeitet, es sind trotzdem Risse entstanden. Der neue Anbau arbeitet einfach ganz anders als die Mauern, die schon 100 Jahre stehen. Mach lieber eine durchgehende Bodenplatte (1,5cm ist keine) und ziehe die drei Mauern mit neu hoch. Kostet jetzt vielleicht etwas mehr, schont aber die Nerven und erspart späteren Ärger.

 

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