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Hartnäckiges Unkraut

20.08.2012, 16:12
Kathrin  
Viele Gartenfreundinnen und -freunde können ein Lied davon singen: Manche Unkräuter sind
einfach nicht auszurotten!!!
Dabei zählen Brennnesseln und Löwenzahn noch zu den harmloseren Vertretern.
Richtig böse kann es mit Pflanzen wie Giersch oder Ackerschachtelhalm werden - da reichen kleine Wurzelstückchen, die nach dem Jäten oder Ausgraben in der Erde bleiben, und schon kommen die Pflanzen wieder zum Vorschein. Und auch nützliche Pflanzen wie Brombeeren können sich ganz schön hartnäckig ausbreiten, wenn man ihnen nicht ständig scharf auf die Triebe sieht.

Hat jemand von Euch da ein Patentrezept? Gibt es eine Radikalkur für ungebetene Gäste, oder fahrt Ihr hin und wieder einfach mit dem Trimmer durch die grüne Pracht, wenn die Pflanzen es zu arg treiben? Vielleicht klappt es auch beim einen oder der anderen mit der Einstellung „leben und leben lassen“ – diese Pflanzen gehören eben auch zur Natur?

Ich freu mich auf eure Beiträge :O)

Liebe Grüße
Katrhin
 
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42 Antworten
Meine UrOma wusste mit den oben genannten dingen umzugehen.. das sind nutzpflanzen.. nur gewußt wie.. Leider sind diese eigentschaft durch unsere Industrie in vergessenheit geraten

Ich habe mir mal mühe gemacht ein paar ideen einzubringen



Nicht ausrotten, sondern verwenden???

Vielleicht konnte ich jemand zum umdenken bewegen

PS: Schaut mal auf den teuren Industrie Packungen, da findet man das eine oder anderre

 

Geändert von Hesse79 (20.08.2012 um 18:58 Uhr)
Ich gehöre auch zu den Verwendern - es sei denn, es ist weder essbar oder steht im Weg rum (Disteln können das besonders gut)
Da unsere Rasen (hahaha, Rasen... grüne Fläche trifft es besser) eh mehr so kurzgehaltene Wildwiese ist, mach ich mir gar nicht die Arbeit.
Giersch hab ich zum Glück nicht, dafür aber Gundermann - der fleigt regelmäßig mit in den Salat etc. Ebenso Schafgarbe, Brennesseln und ggf Gänseblümchen.

Im Nutzbeet bin ich aber tatsächlich Rausrupfer. Leider hatten die mir letztes Jahr netterweise auch eine Pfefferminzpflanze mit reingesetzt - da hab ich immernoch genug von

Mit Umbuddeln hatte ich schonmal geliebäuglet - aber nach meinem Ufo-Landeplatz-Gedöns wegen der netten Funde dieses Vorhaben ganz fix wieder über Bord gekippt.

 

Der Minibagger ist ein sehr gutes mittel,aber warscheinlich nicht von dauer.Da gibt es eigendlich nur 2 möglichkeiten,endweder mechanisch mit der Hacke und rauszupfen
(da wird man ja **** bei )
Oder Chemisch,ist auch nicht so ganz mein fall.

 

hallo zusammen ich habe einen nachbarn der hat ein sehr grosses problem mit giersch und da es auch anfängt zu uns rüber zuwachsen wird es schon sehr heftig mit dem giersch.

daher meine frage ich kann ich das zeug am besten "AUSROTTEN" sei es mechanisch oder mit chemie weil meinem nachbarn ist alles recht hauptsache weg.

danke im vorraus für eine antworten und bemühungen.

gruss sky

 

MicGro  
Ich weis das es nicht gern gehört wird, aber Roundup unverdünnt rottet alles aus.

 

ich halte meinen Giersch mit Essig auf Trab,
wächst erst na ca. 4 Wochen nach,
und nicht in der Intensität, wie er vorher da war

Essig hilft auch gegen alle anderen ungebeten "Mitbewohner" auf der Terrasse

 

Ich denke, die Verwendung von Chemie im Garten sollte möglichst begrenzt werden - sei es zur Bekämpfung von Unkräutern oder Schädlingen. Aber manchmal geht es einfach nicht anders. Ich habe dieses Jahr etwas gegen Schnecken getan, weil ich es einfach leid war, dass diese Viecher überall rumkriechen und alles anfressen. Auch habe ich neulich Roundup gekauft und an ein paar Stellen zur Unkrautbekämpfung angewendet - Ergebnis steht noch aus.

Aber auch mit normalen Mitteln lässt sich Unkraut bekämpfen. Regelmäßig gemähte Rasenflächen mit entsprechender Pflege lassen unerwünschte Pflanzen verschwinden. Hier gehört Giersch auch dazu, der geht dann relativ schnell weg.
Gemüsebeete sollten mit einer geeigneten Umrandung gegen eindringende Wurzeln geschützt werden. Dann brauch man nur noch das sowieso nachwachsende Unkraut zu jäten.
Auch für die Grundstücksgrenze ist eine Abgrenzung im Boden empfehlenswert, wenn auch nicht immer praktikabel. Bei uns z.B. wachsen von den angrenzenden Grundstücken Giersch, Brennnesseln, Brombeeren und anderes herüber, weil die Eigentümer nicht nachkommen.
Eine andere Alternative ist eine Abdeckung des des Bodens z.B. mit Rindenmulch oder anderem gehäckselten Holzresten. Wir haben einige Bäume gefällt sowie Büsche entfernt, deren Äste ich zerkleinert habe und bspw. im Vorgarten ausgebreitet habe. Das hat das Unkraut erfolgreich klein gehalten. Um unsere Gartenhütte habe ich das auch gemacht, hier habe ich zusätzlich eine wasserdurchlässige Bodenplane ausgebreitet.

Auf din Flächen, die wir auf unserem Grundstück noch nicht pflegen, wachsen aber immer noch Giersch und Co. Da gehe ich dann manchmal mit den Trimmer durch und hau alles wech...

Ich hoffe, ein paar Tipps gegeben zu haben!

 

Bei hartnäckigem und vor allem schwer zu rodendem Unkraut auf den Wegen und Randstreifen greife auch ich bevorzugt Roundup. Selbst im Rosenbeet wird bei Windstille und/oder mit Sprühschutz dem Unkraut so zu Leibe gerückt. Wobei ich dort auch viel ziehe.

 

Kathrin  
Ich habe mal gehört, dass es nur ein wirksames Mittel gegen Giersch gibt.... Wegziehen :O)

 

Zitat von Kathrin
Ich habe mal gehört, dass es nur ein wirksames Mittel gegen Giersch gibt.... Wegziehen :O)
...oder Betonieren und grün anmalen...

 

Kathrin  
Ha Ha - ja genau

Wir kämpfen zu Hause auch mit Giersch. Zum Glück ist er an einer etwas abgelegenen Stelle des Grundstücks. Dort darf er jetzt wachsen.

Übrigens kann man daraus super Limonade machen. Hat einen leicht herben Charakter.

1 l Apfelsaft + 5 Stengel Giersch über Nacht stehen lassen :O)

 

Na zum Glück haben wir (noch) keine Probleme damit, nur an einer Ecke im Garten drückt er immer wieder durch - Essig verzögert...

Wenn ich jedoch bei den Nachbarn ihre Problemen mit dem Giersch sehe, sind wir noch konterminationsfreie Zone...

Gegen Disteln, Löwenzahn und Co brauchen wir - bedingt durch unsere Ortsrandlage - nicht wirklich etwas versuchen. Das jäten bezieht sich hier auf einen Großeinsatz im Frühjahr und einen im Herbst... Die Samen wehen eh von den umliegenden Feldern rein.

Gestern hab ich in der Ecke des Gartens, neben dem verkümmerten Himbeerstrauch einen zarten Eichentrieb gefunden - mal sehen, wie lange er's macht...

mfg

 

Also bei meinen Eltern durfte das Unkraut immer wachesn, wie es will, die hatten allerdings auch keinen Garten, sondern nur ein Stück Wiese mit einer großen Birke und ein paar Johannisbeersträuchern. Inzwischen musste die Wiese leisder einem Bauprojekt weichen, aber die Birke durfte bleiben.
Als Kinder hab ich mit meiner Schwester mal Moos aus dem Wald mitgebracht und irgendwo liegen lassen. Das hat sich ausgebreitet und die Ganze Wiese bestand nach einigne Jahren nur noch aus Moos. Damit war auch das Problem mit Unkraut beseitigt. Außer Moos und Ein paar Fliegenpilzen gab es nicht mehr viel
Dieses Vorgehen würd ich aber nicht unbedingt empfehlen.

 

Ich versuche den Giersch u. a. immer durch Rausreißen zu bekämpfen bzw. etwas am Wachstum zu hindern. Alles was nicht im Gemüsegarten an Unkräutern so wuchert, bekämpfe ich so ca. 2 x im jahr mit meiner "gelben Hacke". (Unkrautspritze) Dies ist der einzige ware weg. Tut mir Leid, ist aber so.

 

Janinez  
sogenannte Unkräuter werden bei mir gegessen, in Salaten, Suppen, getocknet, ins Brot mit verbacken, als Gemüse, Tee und tlw. auch für Bäder.

 

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