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Handerdbohrer oder Erdlochausheber für Pfostenlöcher/-fundament?

09.04.2012, 21:36
Aufgetaucht aus den Ostereiern eine praktische Frage: Es stehen im Garten über zwanzig Pfostenlöcher bzw. runde Aushübe für Betonfundamente (80 cm tief) an. Die kleine Sandschaufel ist da wohl nicht das geeignete Werkzeug. Deshalb bin ich am Überlegen, ob ich einen Handerdbohrer und oder oder einen Erdlochausheber anschaffe.

Ein Problem dürfte die Durchwurzelung des Bodens sein (ein Hochbeet soll einen frischen Baumstumpf abdecken) und der eine oder andere Stein. Wobei, wir haben auch schon einige Bierflaschen ausgegraben und können so einigermaßen fundierte Aussagen über die Bierkultur auf bayerischen Baustellen von vor 50 Jahren treffen...

Habt ihr gute oder schlechte Erfahrungen mit einem der beiden Werkzeuge gemacht? Oder gar einen anderen Tipp?

Danke schon mal im Voraus!

Alex
 
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17 Antworten
Hallo,
ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit Erdbohrern machen können und kann es nur empfehlen.

Für so kleine Fundament arbeiten einfach genial. Ich bevorzuge einen Erdbohrer mit einem Ø von 165 mm.
Bei schlechten Bodenverhältnissen drehen wir zu zweit und bei Wurzeln wird natürlich gerastet und mit einem verlängerten Spargelstecher das Hindernis abgestochen.

Im Handumdrehen hat man so ein Loch fertig.

Gruß vom Daniel

P.S. Mit einem 175 mm Bohrer und entsprechender Eigenbauverlängerung 12 m tief gebohrt.

http://www.1-2-do.com/de/projekt/Bru...nleitung/1325/

 

Ich kann ebenfalls einen Erdlochbohrer empfehlen - such Dir lieber noch einen 2. Mann zum drehen. Es kann schon sehr anstrengend sein 20 Löcher zu machen. Na - dann sind wir mal gespannt, was Du daraus für ein Projekt machst.

 

Hallo, so sieht der Brunnenbohrer aus und ohne Verlängerung geht er ideal als
Erdbohrer für Fundamentlöcher.
http://www.1-2-do.com/content/generatedimages/6f/d6/fe/05/f6/93/f1/93/1c/91/fe/2f/23/17/9c/54/560x420_f6dc3a6c6e.jpg

Viel Spaß vom Daniel

 

Servus agreisle!

Bei über zwanzig Pfostenlöchern ist (je nach Bodenbeschaffenheit) zu überlegen, einen motorgetriebenen Erdlochbohrer auszuleihen...

Hatte bei mir auch versucht mit einem Handerdlochbohrer ins steinige Reich vorzudringen, mit eher schlechtem Erfolg!

Bei uns ist nach ca. 20cm Humus nur noch Geschiebe aus der Eiszeit und um dort durchzudringen reicht der Handantrieb bei weitem nicht aus...

Also, je nach der Bodenbeschaffenheit bei Deinem Grund ist die Motorkraft anzuraten...

Viel Spass beim Bohren wünscht Dieter

 

Da kann ich mich Kneippianer nur anschließen.

Ich hatte mal das zweifelhafte vergnügen einen Brunnen zu bohren.
Zum Glück waren keine Wurzeln, aber etliche Steine im Weg.
Bei dem beschriebenen Boden mit Wurzeln wird das eher Frust statt Lust.

 

Ich würde auch mal beim Verleiher anfragen,ein Handbetriebener Erdbohrer ist auch nicht billig,und wenn man ihn danach nicht mehr braucht ?Einfacher ist es auf jeden fall.

 

Wenn es bei euch Bauern gibt und man mit einem Trecker in den Garten kann kannst du auch die fragen die haben meistens solche Bohrer. Wenn du Vitamin B zum THW hast und einen Kasten Bier übrig sind auch die hilfsbereit.

 

Hallo, ich bin eigentlich als Danielduesentrieb kein Freund von Hand betriebenen Geräten, egal welcher Art.

Nur 20 Löcher 80 cm tief, dafür braucht man keinen Traktor.
Das THW macht heutzutage so krumme Sachen nicht mehr. Ich habe gerade eine jungen Kollegen gefragt, der sich im THW engagiert.

Also in die Hände spucken und wie der Meister MS richtig sagt, zu zweit läuft das bombig.

Gruß und nicht viel reden, machen * grins *

 

Zitat von danielduesentrieb
P.S. Mit einem 175 mm Bohrer und entsprechender Eigenbauverlängerung 12 m tief gebohrt.

http://www.1-2-do.com/de/projekt/Bru...nleitung/1325/
Hallo Daniel,

in der Tiefe könnte man doch fast schon auf Öl stoßen. In vielen Gegenden reicht´s jedenfalls für Grundwasser. Schon mal überlegt, auf Brunnenbauer umzusatteln?

 

Danke für eure Tipps und Hinweise!

Habe heute mal im Bauhaus nachgefragt, Leihgebühr für einen Tag entspricht recht exakt dem Preis eines Handerdbohrers. Sehr massives Teil, kommt wahrscheinlich durch alles durch, aber nur 50 cm tief.

Wobei ich gerade erfahren habe, dass an einer Stelle ein unterirdischer Bach langläuft, da hab ich dann mit 80 cm eh einen Springbrunnen (leider kein Öl, Schupo01 :-)

 

Hallo Schupo,

Öl wäre schön, aber mit meinem 12 m tiefen Brunnen bin ich gut 2 m in einer satten Grundwasserader.
Brunnenbauer ist doch ein harter Job mit meinem Equipment Aber ich habe es inzwischen mehrfach verborgt und mein Know How dazu kostenlos weitergegeben.
Inzwischen sprudeln so inzwischen 3 weitere Brunnen.

Danke und Gruß vom Daniel

 

Bei uns im Bauhaus kostet der benzinbohrer 29 Euro pro Tag. Dafür wirst du schwer nen hochwertigen Handbohrer auftreiben. Werde am Samstag auch gut 20 Löcher für Pfosten damit bohren und dann ncohmal berichten.

 

nur mit richtigem werkzeug macht man richtige arbeit

ich tendiere eher zu einer maschine

 

pittyom  
tu dir den Gefallen und nimm einen maschinellen!! ich hab mir das vor 25+ jahren per Hand angetan: in Salida/Colorado, wo wir gewohnt hatten, Gartenpfosten einbringen mit Spitzhacke, Bohrer und so eine art 2seitigem Pfostenspaten - 1 m tief und das war dann wie wir feststellten auch noch ein altes Bachbett - niiiie wieder Das Teil steht aber auch noch heute wie ne 1 aber wenn ICH die Wahl hab: nur noch mit Maschinenpower!!!!

 

Zitat von danielduesentrieb
Hallo Schupo,

Öl wäre schön, aber mit meinem 12 m tiefen Brunnen bin ich gut 2 m in einer satten Grundwasserader.
Brunnenbauer ist doch ein harter Job mit meinem Equipment Aber ich habe es inzwischen mehrfach verborgt und mein Know How dazu kostenlos weitergegeben.
Inzwischen sprudeln so inzwischen 3 weitere Brunnen.

Danke und Gruß vom Daniel
Mir ist schon klar, das dieses Werkzeug eigentlich nicht zum Brunnenbau gedacht war. aber schon toll, was da so geht...

Und für den Garten ist der Brunnen mit Sicherheit "Gold" wert! Viel Erfolg bei künftigen Bohrungen!!!

 

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