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Habt Ihr einen Verbandskasten/ -material in der Werkstatt?

14.02.2010, 23:13
Die Überschrift sagt eigendich schon alles...

Ich habe einen Erste Hilfe Koffer an der Wand hängen und zum Glück außer für ein Pflaster noch nie gebraucht.

Wie sehr Ihr das mit der Sicherheit wenn`s den mal passiert ist?

Gruß
 
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36 Antworten
Also ich persönlich habe ja noch keine Werkstatt, der Raum wird aber gerade geplant, geräumt und dann noch gefließt und dann für die Imkerei und als Werkstatt eingesetzt und wenn das so weit ist bestelle ich mir bei Engelbert - Strauss einen Verbandskasten: http://www.engelbert-strauss.at/show/activeSITE.asp. Aber bis jetzt ist nichts arges passiert, verletze mich zwar oft beim arbeiten oder es stechen mich meine Bienen aber bis jetzt habe kein Pflaster gebraucht (wenn einmal geschnitten und es geblutet dann kurz zugedrückt und weitergearbeitet egal ob in der erde herum gewühlt habe oder nicht, ein bisschen dreck schadet nicht)

Zwei Unfälle sind mir gerade ein gefallen wo recht geblutet hat.


  1. ich hab in meinen Garten mit einen Erdbohrer versucht eine Bodenprobe zu entnehmen ging natürlich nicht, darauf hin habe ich anstatt mit den Schraubenzieher die aufgeschnittene Bohrerröhre mit den Finger zu reinigen das ging natürlich schief und ich hab mir den rechten zeigefinger aufgeschnitten. hat zwar ordentlich geblutet aber kurz zugedrückt und weiter gearbeitet, später ein pflaster draufgetan fertig
  2. vor vier jahren (zur gleichen ziet) hab ich mit einer Baumsäge versucht Kirschenzweige abzusägen (auf die richtige Länge, sie waren schon abgeschnitten nur zu lang) und bin abgerutscht und hab mich in den linken Finger gesägt, war auch kein Problem, die Lehre daraus das nächste mal eine Gartenschere nehmen
  3. und mir ist noch was eingefallen, beim Schulheuriger 2007 habe ich nicht mal gespürt als mir das Weinglas beim Trocknen zersplittert ist und ich mich geschnitten habe, erst als ein Schulkollege mich drauf aufmerksam gemacht hat hab ichs gemerkt
Aber wie gesagt es kommt ein Verbandskasten derweil reicht das Badezimmer mit den bisschen Pflaster.

Lg Imker22

 

Die idee von imker22 finde ich super, da gibt es gute sachen!
Ich habe in der obersten schublade bei den stiften, zirkeln und scheren ein packet pflaster und so ein reisepflasterset und wenn es doller ist habe immer mein auto in der nähe, wenn also mal etwas passiert mus der verbandskasten dran glauben!

 

Pflaster habe ich auch. Außerdem eine riesen Rolle mit Papier....

 

Öhm...eiskalt erwischt.

ich habe nichts in der Werkstatt. Aber dafür ist ein Feuerlöscher nicht weit ;-)
Wäre aber mal eine Idee und werde ich auch im Hinterkopf behalten mal so nen Autoverbandskasten für 5€ im Angebot irgendwo zu kaufen.

Ein Schaden ist das sicher nicht.

So long
Espyce

 

@Espyce: genau das war mein Gedanke, haben die meisten wahrscheinlich nicht und wenn man mal drüber nachdenkt...

 

Brutus  
Alle zwei Jahre wenn der TÜV nach dem Auto ruft wird bei mir ein neuer Verbandskasten gekauft und der alte kasten landet in der Hobbygarage, nur einen privaten Chirurgen habe ich mir bislang nicht leisten können. Das meiste Verbandmaterial benötigt meine kleine Tochter wenn mal wieder Krankenhaus gespielt wird. So ein Meter Pflaster wird schon manchmal vom Markt mitgenommen denn kleine Schnitte kommen eh immer vor. Bei uns heißt es immer wenn man sich verletzt "Dummes Fleisch" immer da wo es nichts zu suchen hat.

 

Susanne  
Jawoll, der Verbandskasten muss in der Nähe sein! :-) Und ein bisschen Erste-Hilfe-Wissen schadet auch nicht. Gute Idee, mit dem ausrangierten bzw. 5-Euro-Verbandskasten!

 

Ich gestehe - Nein! Wobei aber die Autos in der Nähe sind und ich eigentlich auch genug Putzlappen zum Verwickeln habe.
Außerdem ist es doch so schön, mit einem kleinen Schnitt zur Frau zu rennen. Pflaster drauf und ein wenig bemitleiden lassen. Ber der Gelegenheit kann man sich gleich noch ein Käffchen machen lassen.

 

Ja ich hab einen hab ihn aber zum glück noch nicht nötig gehabt.

 

An Ricc220773

Bei mir ist das Badezimmer in der Nähe aber nie gebraucht und das mit den kleinen Schnitt zur Frau rennen kenne ich noch nicht denn ich bin Single und ich kann nur zur meiner Mutter rennen und das mach ich nicht immer.

 

@Ricc220773: und dann die Schmerzen wegblasen lassen... -ein Schelm wer böses denkt-

 

Ekaat  
Habbich nicht. Für kleine Blessuren ist genügend Luft da, die die Wunde trocknet, für etwas größere ist Islierband greifbar und für schlimme Sachen habe ich 12 Meter bis zum Arzneischrank im Badezimmer - der gesamte Weg ist gefliest, so daß man das Blut hinterher wegmachen (lassen) kann. Ich habe mal versucht, mir selbst einen Druckverband anzulegen: Hoffnungslos! Da braucht man Hilfe. Und dann spielt, glaube ich. der Standort der Hobby-Notfallaufnahme zuhause keine Rolle.
Gruß
Ekaat+++

 

Das beste ist für Schnittverletzung ist Luft und dann ein bisschen Propolis, finde ich

 

Ekaat  
Zitat von Imker22
und dann ein bisschen Propolis, finde ich
Was ist das??!! Kommt das aus der Nase?
Gruß
Ekaat+++

 

Propolis , wegen des häufigen Vorkommens an den Fluglöchern von Bienenstöcken), auch Bienenharz, Bienenleim, Bienenkittharz, Kittharz oder Kittwachs genannt, ist ein natürlich vorkommendes Antibiotikum und auch Antimykotikum, ein Gemisch aus vielen unterschiedlichen Stoffen, deren Zusammensetzung stark variieren kann. Neben Propolis gibt es die Bienenprodukte Honig, Wachs, Blütenpollen und Gelée Royale. Fälschlicherweise wird das Wort Propolis mit meist dem sächlichen Artikel versehen. Es ist jedoch weiblich und heißt die Propolis.
Da in einem Bienenstock die Insekten auf engstem Raum bei etwa 35 °C und hoher Luftfeuchtigkeit zusammenleben, herrschen dort ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Krankheiten. Deshalb dient das zum Abdichten von kleinen Öffnungen, Spalten und Ritzen verwendete Material Propolis gleichzeitig dazu, Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen, die in den Stock eingeschleppt werden oder vorhanden sind, in ihrer Entwicklung zu hemmen oder sogar abzutöten. Hierzu werden Oberflächen, beispielsweise auch das Innere der Wabenzellen für die Brut, mit einem hauchdünnen Propolisfilm überzogen. Auch im Bienenstock vorhandene, von den Bienen nicht entfernbare Fremdkörper oder Unrat werden entsprechend abgekapselt.


Der Grundstoff wird von Honigbienen als harzige Substanz an Knospen und teilweise auch an Wunden verschiedener Bäume (hauptsächlich Birken, Buchen, Erlen, Fichten, Pappeln, Rosskastanien und Ulmen) gesammelt (etwa 55 % Naturharz und Pollenbalsam). Weiterverarbeitet, mit etwa 30 % Wachs, etwa 5 % Pollenanteilen, etwa 10 % ätherischen Ölen aus den Blütenknospen und Speichelsekret (Fermenten) angereichert, handelt es sich um ein bei Stocktemperatur klebriges Baumaterial, das oft noch mit Bienenteilen und kleinsten Holzstücken verunreinigt ist.
Propolis wird am häufigsten im Herbst von den Bienen in den Bienenstock eingebracht, dies ist vom örtlichen Harzangebot des Baumbestandes abhängig. Ein Bienenvolk kann zwischen 50 und 500 g Propolis pro Jahr einbringen.
Propolis soll bei Mäusen antibiotisch, bakterizid, antimykotisch und virostatisch wirken. Einige der Wirkungen werden mit denen der Flavonoide für vergleichbar gehalten.
Die antibiotischen Wirkungen von wässrigen und alkoholischen Propolis-Extrakten sowie einzelner Propolis-Inhaltsstoffe wurden im Agar-Dilutionstest und Agar-Diffusionstest gegenüber gram-positiven und gram-negativen Keimen nachgewiesen. Darüber hinaus wurde eine antivirale Wirkung gegenüber Rhinoviren und Herpesviren im Plaque-Reduktionstest festgestellt.
Der Imker kann an verschiedenen Stellen des Bienenkastens (Magazin-Beute), wo von den Bienen Ritzen o. ä. verkittet wurden, die Propolis abkratzen. Gezielter kann Propolis durch das Auflegen eines speziellen feinmaschigen Kunststoffgitters gewonnen werden. Die Bienen verkitten diese störenden Zwischenräume. Das Gitter wird danach entnommen und in den Gefrierschrank gelegt. Bei diesen tiefen Temperaturen ist Propolis dann sehr spröde und springt beim leichten Biegen des Kunstoffgitters von diesem ab.
Eine weitere Verarbeitung des so gewonnenen Rohstoffs kann dann durch das Auflösen in hochprozentigem Alkohol und anschließendes Herausfiltern von Verunreinigungen erfolgen. Allerdings unterliegen derart weiterverarbeitete Propolislösungen bereits dem Arzneimittelrecht. Der Imker darf Propolis nicht mit Heilversprechung verkaufen. Im Gegensatz dazu unterliegen Honig und Pollen dem Lebensmittelrecht.
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Quelle Wikipedia

 

Geändert von Bueckeburger (15.02.2010 um 19:12 Uhr) , Grund: Quellennachweiß eingefügt.
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