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Grill anzünden mit der Heißluftpistole

05.07.2010, 14:43
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Hallo zusammen,

es gibt ja unzählige Methoden, Wege und Mittel einen Holzkohle-Grill zu entzünden. Da ich zukünftig auf dem Balkon grillen möchte (natürlich mit Holzkohle), suche ich nun eine möglichst ungefährliche und einfache Methode den Grill anzuzünden, die nicht viel Rauch und Schmutz verursacht. Nach dem was man so im www liest, scheint eine Heißluftpistole ja eine recht elegante und schnelle Methode zu sein. Könnt Ihr das bestätigen? Habt Ihr das schon mal selbst ausprobiert? Und auf was ist dabei besonders zu achten?

Danke für Eure Erfahrungsberichte!
Gruss
Grillbär
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Hey Schraubaer ... Anzündekamine gibt es in unterschiedlichen Preislagen (Ersteigern günstig möglich ;=). Die Zeitangaben - bis die Holzköhle weisslich glüht - schwanken um 20 bis 25 Minuten. Das scheint mir nach meinen Erfahrungen durchaus realistisch zu sein.

Auf dem Balkon darf gegrillt werden, wenn andere Personen (Mitmieter oder -eigentümer) nicht über Gebühr belästigt werden. Offenes Holzkohle-Feuer ist z.T. nicht erlaubt. Qualm darf nicht "konzentriert" in die Wohnräume von Nachbarn dringen. Ab 22.00 h gilt die übliche Nachtruhe: Musik leise stellen, Stimmen dämpfen. Mieter dürfen einmal im Monat grillen. Nachbarn zwei Tage vorher informieren. So die wesentliche Punkte, wie sie von Gerichten entschieden wurden. Im Einzelfall kann es Abweichungen geben.

 

Zitat von Dirk
Auf dem Balkon darf gegrillt werden, wenn andere Personen (Mitmieter oder -eigentümer) nicht über Gebühr belästigt werden...Mieter dürfen einmal im Monat grillen. Nachbarn zwei Tage vorher informieren...
Ich kenne dieses (umstrittene) Urteil auch. Alle Rechtsverdreher sagen, daß solche Urteile nicht Grundsatzcharakter haben, daß also jeder Nachbar das Vergnügen hat, seinen Griller zu verklagen, umgekehrt auch. Auch wenn der Vermieter (oder die Eigentümergemeinschaft bei Eigentumswohnungen) etwas gegen das Grillen hat, hat man schlechte Karten. Auf der sicheren Seite ist man nur, wenn man nicht der einzige Griller ist. Gleiches gilt natürlich auch für grundstücksbesitzende Griller. Auch da kann der Nachbar etwas dagegen haben - einfach nur so, ohne besondere Gründe. Ob er sich jedoch damit durchsetzt, ist eine andere Frage.

 

Sag ich doch ... liebe Ekaat ;=) Im Ernst: Ich habe einen Nachbarn, der qualmt! Und stinkt mir (sorry, ist aber sooo) die Bude voll! Tag für Tag, morgens und abends, lecker Zigarren-Mief. Den könnte ich Nichtraucher in der Pfeife rauchen! ;=) Juristisch nix zu machen. Würde begrüssen, wenn der stattdessen einmal im Monat grillen würde! Oder von mir aus täglich: Pfeife. Ergo: Lieber Grill- als Zigarrenprobleme ... :=(

 

Zitat von Dirk
Sag ich doch ... liebe Ekaat ;=) Im Ernst: Ich habe einen Nachbarn, der qualmt! Und stinkt mir (sorry, ist aber sooo) die Bude voll! Tag für Tag, morgens und abends, lecker Zigarren-Mief. Den könnte ich Nichtraucher in der Pfeife rauchen! ;=) Juristisch nix zu machen. Würde begrüssen, wenn der stattdessen einmal im Monat grillen würde! Oder von mir aus täglich: Pfeife. Ergo: Lieber Grill- als Zigarrenprobleme ... :=(
Da greifste mich aba soooo was von an: qualme täglich ca. 15 Zigarillos. Habe allerdings meine Nachbarn auf niedersächsischer Bauwiche von je 3m von Grundstücksgrenze. Aber Pfeife: Ist seeeehr gewöhnungsbedürftig, je nach Knaster, was der raucht. Schenk' dem doch mal 'ne Packung Cellini für ~€8,00. Der Tobak stinkt nicht so, schmeckt aber armoatisch.

 

Da unser Balkon am Rand des Hauses und wirklich ziemlich groß ist, ist das mit dem Qualm nicht so schlimm (außerdem grillen auch andere in unserem Haus auf dem Balkon :-).

Wer die Rauchentwicklung vermeiden will, der sollte mal das indirekte Grillen ausprobieren. Dabei liegt die Kohle rechts und links vom Grillgut, sodass nichts passiert wenn etwas vom Grillgut runtertropft. Klappt mit einem Kugelgrill wunderbar!

 

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