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Gravierender Konstruktionsfehler bei Lochsäge Bosch

06.01.2016, 15:00
Zur Vorgeschichte:
Bis jetzt hatte ich als Lochsäge immer welche mit einem Grundkörper und die Sägeblätter zum einsetzen und mit einer kleinen Drehung zum arretieren. Mit der Zeit war aber das Sägeblatt das ich am meisten gebraucht habe (Spots) stumpf geworden. Auch befriedigte mich die Genauigkeit im Durchmesser nicht. Also mußte was neues her.
Zur Sache:
Ab in den BM meiner Wahl und zum Toolregal. Noname gab es dort gar nicht. Gut, dann Firma. Auswahl war, wie immer, groß. Die sogenannten Bi-metall haben sicher Vorteile aber die lagen beim Preis für einen einzelnen Durchmesser jenseits von gut und böse. Es konnte ruhig eine sein zum Wechseln der Sägeblätter.Meine Wahl fiel auf einen Boschsatz
11 - teilig durchmesser 22/25/29/35/38/44/51/68 mm. Preis war auch angemessen.Und es waren geschlossene Sägekränze. Somit waren ungenauigkeiten im Durchmesser nahezu ausgeschlossen.
Ab zur Tochter, die wollte Spot in die Deckenpaneele haben. Nur 5 Stück. Den nötigen Durchmesser rausgesucht. Nochmal den Führungsbohrer festgeschraubt.(Wiso ist die Madenschraube so klein?) alles zusammengebaut und festgezogen. Nach dem zweiten Loch quietsche und klapperte was? Ah, ja der Sägekranz war lose. War ich das? Gut - diesmal richtig festgezogen. Wieder zwei Löcher und dasselbe. Ursachenforschung !
Fehler gefunden ! Wie kann ich denn bei einem rechtsdrehenden Werkzeug die Sicherungs/befestigungsschraube auch mit einem rechtsgewinde ausstatten ? Das bei einem Werkzeug das sich mit ca. 1000 U/min dreht und das gewissen Vibrationen ausgesetzt ist ! Die ganze Sache mit Linksgewinde ausgestattet und alle szieht sich von selbst fest, zumal bei noname - produkten sowas üblich ist. Für mich ein schwerer gravierender Konstruktionsfehler !
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39 Antworten
sicherlich ne dumme Sache... wenn Du in der M- Schraubenkiste auch Federringe hast, probier es mal damit !
Gruss...........

 

da haben die Techniker geschlafen, sehr ärgerlich..........................

 

Du hast ja recht, kann man alles machen. Sowas darf aber nicht passieren. Bin mal gespannt auf die Reaktion von Bosch.

 

kjs
Ja, meine Billigen die funktionieren haben Linksgewinde. Da falle ich jedes mal drauf rein wenn ich sie aufschrauben will.
Bosch hat da wirklich ein normales Rechts-Gewinde drauf? Das darf doch nicht wahr sein. Da bei mir ein neuer Satz ansteht werde ich da einen großen Bogen rum machen. Vielen Dank für die Warnung!!
Hat der Wolfcraft Bi-metall Satz Rechts- oder Linksgewinde???? Die DeWalt und Makita sind mir zu teuer....

 

Geändert von kjs (06.01.2016 um 15:17 Uhr)
Das dumme ist man kann warsch. vorher nicht gucken. Hilft nur fragen. Aber im BM frag ich sehr selten nach was.

 

kjs
Jetzt bin ich doch glatt in den Keller gerannt weil da irgend wo noch ein Bosch Einzelstück sein mußte. Verd... und zugenäht, das hat auch ein Rechtsgewinde. Zum Glück passen da aber meine DeWalt Zentrierteile rein und ich kann den Zentrierteil von Bosch gleich entsorgen. Ist schon im gelben Sack damit ich nicht das gleiche Erfolgserlebnis habe. Im Eifer des Gefechts würde ich das doch schon vergessen haben. Der Bosch Bi-Metall Topf ist ansonsten echt gut.

 

Das ist es ja - so im ersten moment guckt doch keiner nach dem Gewinde. Sei doch ehrlich man merkt es immer erst wenn man es schrauben will. Wiso geht denn das nicht ? Aha - Erlebnis. Ach ja war ja linksrum..................................

 

Auf die Antwort bin ich echt gespannt........

 

Der Entwickler kam wohl gerade frisch von der Uni...

 

kjs
oder der Kaufmann hatte wieder mal das Sagen! Ein Gewindeschneider Rechts ist billiger als ein Gewindeschneider Links.

 

Vielleicht ist's ne Lochsäge für den Linkslauf *DuckUndWeg*

 

Aber - Wie heist es so schön: Man muß das Global sehen. Wenn erst jemanden das ganze Teil um die Ohren fliegt, was ist dann teurer ? Oder auch, die Verkaufszahlen. Du nimmst jetzt schon mal Abstand vom Kauf, wieviel noch ?
Ich kann mir die Antwort von BOSCH schon fast denken. Das ist bekannt, sie sind der erste der das beanstandet und es ist uns von keinen Unfall bekannt der darauf zurückzuführen ist.
Aber alles passiert irgendwann mal zum ersten mal..........

 

kjs
Redfox, trag das Ding zurück in den Baumarkt und bestehe auf Erstattung oder Umtausch in eine technisch einwandfreie Lösung. Der Geldbeutel (in diesem Fall Qualitätskosten genannt) ist das Einzige was bei großen Firmen zieht.
Ich habe immer alle Rechnungen in einem Ordner und wenn ich das Teil nicht in den USA gekauft hätte wäre es nicht im gelben Sack sondern bei HomeDepot gelandet. Da geht es mir nicht ums Geld sondern um die Erziehung.

 

Da fällt mir n guter Spruch aus der Arbeit ein, ich passe den mal auf den Fall an: "sie müssen den Konstruktionsfehler entschuldigen das hat unser Ingenieur entwickelt, unser Azubi war leider krank"

 

Da muss ich doch direkt auch mal schauen ...

Ich nutze aber viel lieber die von Dir erst genannten Sägeblätter, die in die Aufnahme gesteckt werden. Klar, die sind nicht so absolut genau beim Sägen. Aber da das Sägeblatt deutlich dünner ist und die Zähne auch viel schärfer sind, kann ich mit dem Akkuschrauber auch paar Löcher mehr machen als mit den Töpfen, da genügen 18 Volt und 2,5 Ah gerade für eines, maximal zwei. Mir scheint, die Töpfe kommen mit der langsamen Drehzahl auch nicht klar. Also liegen die meist ungenutzt in der Kiste.

Mit ner Bohrmaschine natürlich kein Thema. Da ist ratzfatz ein Loch gesägt.

 

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