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Gewicht von Wasserbetten?

22.10.2014, 12:36
Hallo zusammen,

ich möchte zu Hause einiges umgestalten. Unter anderem soll im Schlafzimmer ein Podest errichtet werden, auf dem später mal ein neues Wasserbett stehen soll. Allerdings sind die Dinger ja wohl recht schwer. Entsprechend muss ich das Podest so bauen, dass es mir nicht später zusammenbricht. Zum einen werden die Dinger ja ziemlich schwer und zum anderen, wie Stelle ich sicher, dass mir das Wasserbett später da nicht durchbricht. Hat da jemand eine Idee für mich?

Danke
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19 Antworten

Die besten Antworten

Wie weiter oben schon korrekt beschrieben wurde, so sind die einfachen Wasserbettenpodeste simpel aufgebaut. Sie bestehen aus einem Blendrahmen, der mit Sperrholz-Kreuzen gefüllt wird. Diese verteilen das Gewicht gleichmäßig. Es gibt aber auch eine große Anzahl schönerer und sinnvollerer Konstrukte, die den Raum unter dem Bett sinnvoll nutzen können – z. B. mit Schubladen. Technisch sind diese nicht wirklich schwierig und können vom fähigen Heimwerker ebenfalls selbst hergestellt werden. Schau doch mal im Wasserbettenladen vor Ort vorbei und lass dich inspirieren.

Was das Für und Wider betrifft, so habe ich selbst jahrelang auf einer hochwertigen Matratze genächtigt, bin seit ca. 8 Jahren Wasserbettenschläfer und habe durch beruflich bedingte Aufenthalte in zahlreichen Hotels ausreichend Referenzwerte.

Das Gewicht eines Wasserbettes ist (je nach Größe) mit etwa 700kg auf einer Fläche von ca. 2x2m zu kalkulieren – das sind weniger als 200kg/qm. Oder anders – bei jeder guten Party ist die Belastung des Küchenbodens größer, ohne dass das Haus einstürzt. ;-)

Die Kosten für Strom und Instandhaltung sind überschaubar! Ich habe mal den Verbrauchszähler zwischengeschaltet und pro Monat kostet mich das Wasserbett nicht mal 5,- Euro an Strom + einmal jährlich ca. 15,- Euro für ein Fläschchen Konditionierer. Guter Schlaf und weniger Rückenprobleme sind mir diese Investition wert – Entscheiden muss das aber jeder für sich.

Das Schlafen in einem Wasserbett ist zunächst gewöhnungsbedürftig und die ersten Nächte sind u. U. wenig erholsam. Man muss sich einfach an ein anderes Liegen gewöhnen. Hat man das einmal getan, schläft es sich wunderbar in einem solchen Bett. Hazett’s Bedenken bezüglich des Schwitzens in einem solchen Bett kann ich nicht bestätigen – im Gegenteil: es steht und fällt mit er Qualität der Auflage. Ich kenne aber auch Leute, die selbst ein Wasserbett hatten und es gegen eine konventionelle Matratze getauscht haben – ist halt nicht jedermanns Sache.

Was die Hygiene & Komfort betrifft, so sehe ich das Wasserbett ebenfalls klar im Vorteil. Gehen wir bei einer Matratze mal von einer durchschnittlichen Lebensdauer von 10 Jahren aus (die meisten Deutschen nutzen ihre deutlich länger). Das Wasserbett liegt sich nicht durch – es hat stets den selben Härtegrad wie am ersten Tag. Das kann man von konventionellen Turnmatten nicht behaupten. Und mal ehrlich – wer „wäscht“ seine Schlafunterlage regelmäßig? Und wenn ja, wie? Beim Wasserbett ziehe ich die Auflagen ab, werfe sie in die Kochwäsche und danach in den Trockner, der Wassersack wird mit Vinylpflege abgewischt – sauber!

Zum Abschluss noch ein Tipp: Wer mal Probeschlafen will – es gibt Wasserbettenhotels, wo man mal testen kann. Oft haben gute Händler auch eine Liste von Referenz-Objekten zur Hand.
Sorry, wenn ich am Thema vorbei bin – aber das Thema scheint Interesse zu finden. Und offensichtlich gibt es noch viele Vorurteile und Halbwissen….

In diesem Sinne - Schlaft gut ;-)
Funny08  
Es kommt da darauf an was für eine Art du da nutzen möchtest, es gibt dünne Wassermatratzen oder Massive, welche mal schnell über 700 Kilo erreichen können...
Evtl gibt dir Wikipedia hier schon etwas Hilfe - Link

 

Janinez  
Da kommt es halt darauf an, welches Wasserbett Du dir zulegen willst (Funny hat Dir ja schon einen Link geschickt) und da muß ja die Liter Zahl angegeben sein und dann weißt Du, wie schwer es ist

 

Neben dem Gewicht des Wassers muss das Podest natürlich auch noch die Bettkonstruktion und die Personen tragen können. Nicht, dass Dir das passiert, was der Bahn passiert ist.


 

Woody  
LOL ja Tobi, an diesen Bericht kann ich mich erinnern.

Was sind das für komische UT in deinem Video? Erinnert mich fast an eine computergestützte BA-Übersetzung.

 

wie oben schon erwähnt, sind zu den Vorteilen auch große Nachteile zu erwarten !
Für viele Mitmenschen ist die fehlende Atmung von unten... ein NO - GO !
dass durch die Bettunterlage ( am Körper) ein Ventilations-Ausgleich stattfindet, ist
leider ein Wunschdenken, oder Werbeversprechen !
Auch in Wohnwägen, wird unter der Matratze immer ein Lattenrost ( oder ähnliche
Puffer-Elemente aus Plastic ) vorhanden sein, dieses findest Du auch im Yachtbau,
wo es auf die " Milliönchen " nicht ankommt, genauso wieder !
Das Thermo-Wasserbett ...ist ja eigentlich für spez. Krankheitsfälle entwickelt worden....
d.h. ein gesunder Mensch braucht keine Schmerztabletten und wird mit einer
für Ihn passende Matratzenhärte besser auskommen, denn im Sommer sucht man schon die kühleren Stellen, oder kann die Matratze auf die Sommerseite drehen, mach das mal beim Wasserbett ? .... außerdem gibt es da auch die Box-Spring Betten, wenn es schon ein Modegeck sein soll !
nur ein gut gemeinter Rat...Gruss

 

Bei uns ist das so gemacht: alles aus ca. 19mm Spanplatte, 4 Kreuze in der Höhe des Wasserbetts abzüglich der Dicke der Wassermatratze mit einer Schenkellänge von 50cm (also hat ein X diagonal 1m Länge) (die Bretter stehen hochkant). Auf diese vier X legst Du dann 2 Spanplatten flach (wenn die Matratze 2x2 m ist, sind die Spanplatten 2x1m), darauf kommt dann die Wassermatratze und ein evtl. Bettrahmen. Um die 4 X ist dann noch ein Sockel, damit es schöner aussieht.
Das Gewicht kannst Du Dir einfach ausrechnen, indem die die LxBxH der Matratze nimmst und dann die Liter ausrechnest (1 dcm³ = 1l = 1Kg) dann noch die Holzkonstruktion ,die leere Matratze, die Auflage und die Heizung und Du hast das Gewicht

 

Wolfman  
Um die 500kg kannst du einplanen für ein Doppelbett. Hängt von der gewünschten Größe ab.
Wichtig ist auch es auszuprobieren, gibt verschiedene Beruhigungsstufen. Unsere haben glaube ich 80%.
Für uns war es auch wichtig das jeder eine Matratze hat, damit sich die Schwingungen nicht übertragen und jeder seine Temperatur einstellen kann.
Ansonsten wie von cyberman beschrieben.
Habe die Kerne in 90x200 und das normale Bettgestell drumherum gemacht.
@Hazett
Kannst im Sommer die Temperatur runter regeln, so entsteht sogar ein kühlender Effekt.
Und weiterer Vorteil (für mich), stehe ohne Rückenschmerzen auf.

 

Geändert von Wolfman (22.10.2014 um 16:30 Uhr)
och man kann aber auch schwarzmalen...(Hazett)

Hatten selber ein Wasserbett über ca. 5 Jahre.
Waren zwei geteilte Matratzen mit 900x2000 und ca. 100mm in der Höhe. Aufbau ist eigentl. total simpel. Außen ein Rahmen. In dem Rahmen verteilt über beide Matratzenflächen ca. 30-40 Kreuze aus Spannplatten. Auf diesen Kreuzen 2 Spannplatten einfach aufgelegt. Darauf kam dann das eigentl. Wasserbett mit der Sicherheitsfolie und den Matratzen usw. Die Kunst bei der Sache ist die, dass du das auftretende Gewicht ordentl. über die gesamte Matratzenfläche verteilst. Dafür die Kreuze unter den Platten.
Habe hier ein Holzständerhaus und hatte damals ebenfalls beim Hersteller nachgefragt in Bezug auf Gewicht usw. da das Bett im Obergeschoß steht. Gab da keinerlei Einwände.

Gebe allerdings zu, dass im Rahmen der Renovierung das Wasserbett entsorgt wurde. Grund dafür war der, dass es mir leid war ständig irgendwelches Zeug ins Wasser der Matratzen füllen zu müssen, weil sonst das Wasser in den Matratzen erbämlich vergammelt. Daraufhin dann regelmäßig gezwungen war die Matratzen wieder zu entlüften.
Mit regelmäßig meine ich ca. 2x pro Jahr. Nicht zuletzt ist der Stromverbrauch nicht zu verachten. Man muß sich im klaren sein, dass die Heizung des Wasserbettes das ganze Jahr laufen wird. Desweiteren muß man sich darüber im klaren sein, dass das wirkliche Wohlfühlen nur dann zu stande kommt, wenn die Wasserfüllmenge optimal ist.

Rein aus der Erfahrung heraus würde ich ein schönes Podest bauen. Auf das Podest einen schönen Holzrahmen. In den Holzrahmen ordentliche Lattenroste und darauf eine ordentliche Kaltschaum- oder Latexmatratze. Hier die richtige Härte gewählt, notfalls ausprobieren durch probeschlafen.
Hat mir im Nachgang betrachtet mehr als das Wasserbett gebracht.

Mike

 

wie ist denn so ein wasserbett für den rücken? bin da ein wenig anfällig für rücken und nackenschmerzen, aber so ein wasserbett klingt schon verlockend

 

Wie weiter oben schon korrekt beschrieben wurde, so sind die einfachen Wasserbettenpodeste simpel aufgebaut. Sie bestehen aus einem Blendrahmen, der mit Sperrholz-Kreuzen gefüllt wird. Diese verteilen das Gewicht gleichmäßig. Es gibt aber auch eine große Anzahl schönerer und sinnvollerer Konstrukte, die den Raum unter dem Bett sinnvoll nutzen können – z. B. mit Schubladen. Technisch sind diese nicht wirklich schwierig und können vom fähigen Heimwerker ebenfalls selbst hergestellt werden. Schau doch mal im Wasserbettenladen vor Ort vorbei und lass dich inspirieren.

Was das Für und Wider betrifft, so habe ich selbst jahrelang auf einer hochwertigen Matratze genächtigt, bin seit ca. 8 Jahren Wasserbettenschläfer und habe durch beruflich bedingte Aufenthalte in zahlreichen Hotels ausreichend Referenzwerte.

Das Gewicht eines Wasserbettes ist (je nach Größe) mit etwa 700kg auf einer Fläche von ca. 2x2m zu kalkulieren – das sind weniger als 200kg/qm. Oder anders – bei jeder guten Party ist die Belastung des Küchenbodens größer, ohne dass das Haus einstürzt. ;-)

Die Kosten für Strom und Instandhaltung sind überschaubar! Ich habe mal den Verbrauchszähler zwischengeschaltet und pro Monat kostet mich das Wasserbett nicht mal 5,- Euro an Strom + einmal jährlich ca. 15,- Euro für ein Fläschchen Konditionierer. Guter Schlaf und weniger Rückenprobleme sind mir diese Investition wert – Entscheiden muss das aber jeder für sich.

Das Schlafen in einem Wasserbett ist zunächst gewöhnungsbedürftig und die ersten Nächte sind u. U. wenig erholsam. Man muss sich einfach an ein anderes Liegen gewöhnen. Hat man das einmal getan, schläft es sich wunderbar in einem solchen Bett. Hazett’s Bedenken bezüglich des Schwitzens in einem solchen Bett kann ich nicht bestätigen – im Gegenteil: es steht und fällt mit er Qualität der Auflage. Ich kenne aber auch Leute, die selbst ein Wasserbett hatten und es gegen eine konventionelle Matratze getauscht haben – ist halt nicht jedermanns Sache.

Was die Hygiene & Komfort betrifft, so sehe ich das Wasserbett ebenfalls klar im Vorteil. Gehen wir bei einer Matratze mal von einer durchschnittlichen Lebensdauer von 10 Jahren aus (die meisten Deutschen nutzen ihre deutlich länger). Das Wasserbett liegt sich nicht durch – es hat stets den selben Härtegrad wie am ersten Tag. Das kann man von konventionellen Turnmatten nicht behaupten. Und mal ehrlich – wer „wäscht“ seine Schlafunterlage regelmäßig? Und wenn ja, wie? Beim Wasserbett ziehe ich die Auflagen ab, werfe sie in die Kochwäsche und danach in den Trockner, der Wassersack wird mit Vinylpflege abgewischt – sauber!

Zum Abschluss noch ein Tipp: Wer mal Probeschlafen will – es gibt Wasserbettenhotels, wo man mal testen kann. Oft haben gute Händler auch eine Liste von Referenz-Objekten zur Hand.
Sorry, wenn ich am Thema vorbei bin – aber das Thema scheint Interesse zu finden. Und offensichtlich gibt es noch viele Vorurteile und Halbwissen….

In diesem Sinne - Schlaft gut ;-)

 

Wolfman  
Zitat von Tobias1970
wie ist denn so ein wasserbett für den rücken? bin da ein wenig anfällig für rücken und nackenschmerzen, aber so ein wasserbett klingt schon verlockend
Für meinen Rücken war es optimal, Das Wasserbett passt sich ja dem Körper an, so liegst du entspannt und die Wärme von unten ist auch sehr angenehm

 

Zitat von Tobias1970
wie ist denn so ein wasserbett für den rücken? bin da ein wenig anfällig für rücken und nackenschmerzen, aber so ein wasserbett klingt schon verlockend
Seit ich im Wasserbett (meine Seite ist mittlerweile ohne Beruhigung also FreeFlow) schlafe (seit 15 Jahre) habe ich keine Rücken/Nacken Schmerzen mehr und ich habe das Gefühl das ich auch tiefer schlafe also morgens entspannter bin. Anfangs ist der Umstieg auf ein Wasserbett aber schon eine ungewohnte Sache.

 

@Mopsente
Klasse Beitrag

Ich bin mittlerweile auch ein begeisterter Wasserbettenschläfer. Auch bei uns ist das Gewicht des Wasserbettes mit zwei Wasserkernen etwa um die 800 kg, ohne uns...

 

Hallo,
du kannst davon ausgehen, dass die Matraze 50 kg und das Bettgestell so ca. 750 kg wiegen wird. Also baue dein Podest so, dass es das Gewicht stämmen kann . Ansonsten gibt es auch noch die Möglichkeit, dass du dir das Wasserbett über das Internet bestellst. Kauf auf Rechnung ist auch möglich, hier eine Übersicht, welche Anbieter es im WWW gibt.

 

es ist nicht ganz so, wie es den Anschein hat, bezüglich Deines Projektes " Wasserbett "
schau doch mal bei Amazon ..Wasserbett... das Bett mit dem Namen UNO-MONO..
180 x 200 cm ( 698 E) hier kannst Du sehr gut den Aufbau und auch die Schutzwanne erkennen... also was Abgucken !
meine Begeisterung hält sich dafür in engen Grenzen, was zum Einen die Atmung / Reinigung und Chemie betrifft... und bei mir sind z.B. elektrische Leitungen sehr weit vom Bett entfernt... E-Smog....
beim Wasserbett liegst direkt darauf ( auch bei den sogenannten strahlungsarmen )
Ob Du so etwas vor Ort, oder im Versand ( OTTO hat's auch ) bestellst, wird auch
Dein Geldbeutel bestimmen !
viel Erfolg beim Aufbau... Gruss....
( Betthöhen für Senioren ist allgemein 58 - 60 cm )

 

Geändert von Hazett (23.10.2014 um 17:22 Uhr)
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