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Gemüseanzucht mit einer "Anzuchtlampe"?!

11.04.2013, 07:41
Moin Moin ...

Ich stoplere aktuell öfters über Beiträge, Webseiten & Co. zur Gemüseanzucht mit einer Tageslichtlampe bzw. einer speziellen Anzuchtlampe. Persönlich besitze ich kein Gewächshaus, sondern die bekannte Fensterbankalternative und dies wäre vllt. eine gute Möglichkeit dem jungen Gemüse etwas Licht zu spendieren.

Was haltet ihr von einer Anzuchtlampe? ...
 
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25 Antworten
Janinez  
Ich weiß ja nicht wo Du wohnst, aber in meiner Gegend (München) nützt das gar nichts, denn ich kann wg. der Witterung nicht eher auspflanzen und wenn alles zu groß ist, geht die Auspflanzerei nicht mehr

 

...nicht viel...

Wenn Du bedenkst, wieviel Strom dadurch verbraucht wird...

...bleibt als einziger Aspekt für die Lampe, dass man immer noch weiss, was an die Pflanze gekommen ist.

 

Danke für eure Antworten.

Wenn man den Aspekt mit der Energieverschwendung nicht weiter beachtet, dann könnte ich mir vorstellen ... dass dies vielleicht für einen gewissen Zeitraum schon relativ "nützlich" sein könnte.

Nehme wir an, wir sprechen über folgende Lampe: http://www.lighting.philips.de/prof/oem/fluorescent-systems/tl-d/master-tl-d-super-80/927920084023_EU/product
Diese wurde mir irgendwo empfohlen, habe die Quelle leider nicht mehr.

In Kurzform ...


  • Leistungsaufnahme: 18 Watt
  • Farbe: 840 neutralweiss
  • Lichtleistung: 1350 Lumen
  • Farbtemperatur: 4000 Kelvin
  • Durchschnittliche Lebensdauer: 20.000 Stunden

Beispiel: In meinem Keller sind durchgängig ca. 10 Grad im Winter. Um nun ein paar Pflanzen zu überwintern oder die Gemüseanzucht für das Frühjahr vorzubereiten, könnte man hier vllt. mit entsprechenden Lampen und den bekannten Fensterbankgewächshäusern gut zurechtkommen.

Nicht falsch verstehen... ist mehr oder weniger ein Hirngespinst ... man könnte sich jedoch vielleicht überlegen z.B. ein altes Aquarium mit entsprechendem Tageslichtlampen auszustatten oder eine Art "Kiste" selbst zimmern, um z.B. in der Gartenlaube das Gemüse zu züchten. Mit Zeitschaltuhr & Co ...

Viel mehr interessiert mich jedoch die Auswirkung, welche die Lampe auf die Keimlinge hat und ob dies funktioniert. Wahrscheinlich müsste man, sobald die Pflanzen etwas gewachsen sind ... sogar die Farbtemperatur ändern o.ä?!

Neugier ... sie überkommt mich...


Danke & Gruß ...

 

Woody  
Ich verwende für meine Zimmerpflanzen eine simple normale Glühbirne, glaublich 40Watt mit Zeitschaltuhr. Sie wachsen und gedeihen. Ob das bei Gemüse auch möglich ist weiß ich nicht, wüßte aber nicht, was dagegen spricht.

Im Keller war früher nach dem gleichen Prinzip (Zeitschaltuhr) eine einfache Halogenleuchtenleiste in Betrieb. So überwinterte ich die Pflanzen, die danach in die Sommerfrische in den Garten wanderten.

 

Zitat von l00kus
Danke für eure Antworten.

Wenn man den Aspekt mit der Energieverschwendung nicht weiter beachtet, dann könnte ich mir vorstellen ... dass dies vielleicht für einen gewissen Zeitraum schon relativ "nützlich" sein könnte.

Nehme wir an, wir sprechen über folgende Lampe: Philips TL-D 18 W
Diese wurde mir irgendwo empfohlen, habe die Quelle leider nicht mehr.

In Kurzform ...

  • Leistungsaufnahme: 18 Watt
  • Farbe: 840 neutralweiss
  • Lichtleistung: 1350 Lumen
  • Farbtemperatur: 4000 Kelvin
  • Durchschnittliche Lebensdauer: 20.000 Stunden
Beispiel: In meinem Keller sind durchgängig ca. 10 Grad im Winter. Um nun ein paar Pflanzen zu überwintern oder die Gemüseanzucht für das Frühjahr vorzubereiten, könnte man hier vllt. mit entsprechenden Lampen und den bekannten Fensterbankgewächshäusern gut zurechtkommen.

Nicht falsch verstehen... ist mehr oder weniger ein Hirngespinst ... man könnte sich jedoch vielleicht überlegen z.B. ein altes Aquarium mit entsprechendem Tageslichtlampen auszustatten oder eine Art "Kiste" selbst zimmern, um z.B. in der Gartenlaube das Gemüse zu züchten. Mit Zeitschaltuhr & Co ...

Viel mehr interessiert mich jedoch die Auswirkung, welche die Lampe auf die Keimlinge hat und ob dies funktioniert. Wahrscheinlich müsste man, sobald die Pflanzen etwas gewachsen sind ... sogar die Farbtemperatur ändern o.ä?!

Neugier ... sie überkommt mich...


Danke & Gruß ...

Nur soviel ..es funktioniert !!! Du musst aber darauf achten ,dass die Pflanzen nicht zu "feucht" werden ,sonst faulen sie .
Man kann damit alle möglichen "grüne" Pflanzen vorziehen ,besser ist natürlich ein sogenannter Pflanzen Anzucht Schrank .da bleibt die Wärme besser drin erhalten

und Kontrolle ist wichtig .also etwas Arbeit ..aber Erfolg hat es bei mir schon mehrmals gegeben ..
zum Beispiel Tomaten,Paprika .
Du kannst damit sehr kräftige Pflanzen vorziehen und wenns warm genug ist .auspflanzen.

Verssuche es einfach!! Viel Glück

 

840 ist normale Bürolichtbeleuchtung. Macht schönes helles Arbeitslicht ... aber zur Pflanzenbeleuchtung? Da brauchst Du einen höheren UV Anteil, da gibts spezielle Röhren für. Von der Wattzahl dürften die gleich liegen. Beim Stromverbrauch ändert sich da also nichts.

Ich finde das rentiert sich nur wenn Du Canabis anbaust, ansonsten ist das Energieverschwendung, es sei denn Du gewinnst sie aus der Sonne, aber das mußt Du selber wissen

 

Zitat von bonsaijogi
... Ich finde das rentiert sich nur wenn Du Canabis anbaust, ansonsten ist das Energieverschwendung ...
Grandios! ... deine Rentabilitätsrechnung solltest du uns genauer erklären

Spaß beiseite: Unter den ersten 10 Treffern nach einer Suche nach "Anzuchtlampe", sind mind. 7 Shops hauptsächlich auf die Zucht von Canabis spezialisiert. Natürlich möchte ich in meinem Garten kein Canabis anbauen

Freue mich über das Feedback. Vielen Dank für die vielen Antworten. In Sachen Anzuchtschrank gibt es auch schöne Baupläne / Ideen in der bekannten Heimwerkercommunity mit dem gelb-roten Logo. Sieht ganz nett aus und man könnte dies vielleicht mit einer Lampe kombinieren.

 

ich brauch keine anzuchtlampe es ist blödsinnnn,kosten über kosten,die natur macht es selber

 

Wär mir auch zu teuer, und bis jetzt hat es auch immer so geklappt

 

Janinez  
die hab ich auch noch nie gebraucht, ab mit den Töpfen ans Fenster und fertig..................

 

Maggy  
Fliege mal Nachts nach Amsterdam. Da kommst Du kilometerweit über beleuchtete Gewächshäuser. Natürlich hilft das was und das Gemüse wächst schneller. Die Beleuchtung wird teils ja auch über Solarzellen gespeist. Meine Oma hatte immer ihren Tomaten auf der Kellertreppe das Licht eingeschaltet - obs was geholfen hat, weiß ich nicht.

 

Ich will das jetzt nicht negativ sehen, wir haben in der Nähe einen Gärtner, der hat den ganzen Winter beleuchtet, um Rosen die nötige Lichtmenge zu geben.
Es bringt ganz sicher etwas.
Hatte auch im Winter die Idee so etwas für meine KübelpflNzen zu nutzen. Der Gewölbekeller hat durchgehend etwa 10 Grad nur ist es dort stockfinster. Aber da hätte ich Platz ohne Ende. Wegen des Stromverbrauchs habe ich dann LED-Lampen gesucht, aber schnell aufgegeben. Was ich fand, war hoffnungslos überteuert und letztlich fand ich keine wirklich ausreichende Antwort auf die Qualität der Lampen. Ich denke mal, hell allein genügt nicht, sondern es kommt auf das Lichtspektrum an. Aber genau hierzu fand ich keine fundierte Quelle zu diesen Lampen. Also habe ich es abgehakt.

Zu den Anzuchtpflanzen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die vorgezogenen Pflanzen nicht wirklich etwas bringen.
Beispiel Zuccini. Ich habe vorgezogen und in Garten gepflanzt. Da kamen die Schneckenfresser und haben zwei von drei weggevespert. Also vor Ort weitere Kerne direkt ins Beet und Schneckenkorn. Nach vier Wochen waren alle gleich groß und kein Unterschied feststellbar. Was ich sagen will: Im Freien holen die Nachzuchten sehr rasch wieder auf. Die Setzlinge aus dem Haus bekommen den "Wurzelschock" beim Auspflanzen. Ein natürliches Phänomen. Kommen die Wurzeln mit einer anderen Erde nach dem Auspflanzen in Kontakt hemmt dies zunächst das Wurzelwachstum welches erst nach Tagen wieder einsetzt. Dieser Verzögerungsfaktor lässt andere Pflanzen wieder aufholen.

Anderes Beispiel. Mein Vater zieht jedes Jahr Tomaten vor. Vor paar Jahren hat er dann ins Gewächshaus gestellt und die große Menge ist erfroren. Dann zog er welche nach. Als er dann die Tomaten in der Familie verteilte, waren die später gezogenen Tomaten nur etwas kleiner, und nach Einpflanzen im Beet war kurz darauf nichts mehr davon zu sehen.

Insofern bin ich entspannt. Ich bin überzeugt, dass ein nich früheres Aussäen nicht viel bringt. Die Pflanzen wachsen dann im Garten so wie es wollen und wie die Witterung es vorgibt. Habe gestern auf der Fensterbank Zucchini und Sonnenblumen gesät. Bis die Aufgehen ist es Anfang Mai. Um den zehnten werde ich diese in den Garten setzen.

 

Maggy  
Ich stimme Rainerle voll und ganz zu. Früher hatte ich auch Tomaten im Treppenhaus vorgezogen. Heute kommt alles gleich raus ins Beet. Kommen dann doch noch ein paar kalte Nächte, so sind diese Pflanzen bei weitem nicht so empfindlich und überleben fast immer.

 

Ja, Maggy, das ist auch noch ein Aspekt. Habe vor 2 Wochen Fleissige Lieschen bei Aldi mitgenommen und in Ziertöpfe gepflanzt. Da kam die Sonne und die Blätter sind teils verbrannt. Die hätte ich erst an die Sonne gewöhnen sollen ... Das ist auch ein Probkem der vorgezogenen Pflanzen. Aber jetzt kommt der Frost und nach dem Verbrennen folgt das Erfrieren

 

froschn  
Wir haben uns im vergangenen Herbst so ein LED Pflanzen-Beleuchtungsfeld gekauft.
Die Leuchte hat übersichtliche 14 Watt und hat meiner Bananenpflanze im Winter zu besserem Wachstum verholfen.

Eigentlich wollte ich auch meine Tomaten damit vorziehen, aber als wir im Urlaub waren, hat es leider einen Großteil der Pflänzchen dahingerafft.

 

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