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Gartenhaus bauen

06.01.2012, 08:27
Ich würde gerne voraussichtlich dieses Jahr ein "Gartenhaus" bauen. Fläche ca. 3m x 4m.

Nachdem TischlerMS einen tollen Rückblick auf seine Blockbohlenhäuser gegeben hat, stellt sich mir die Frage, wie euer perfektes Gartenhaus vom Aufbau, nicht von der farblichen Gestaltung aussehen soll?

Neben einer Abstellfläche für Rasenmäher und Co soll es unbedingt frostfrei sein.

Wie würdet Ihr vorgehen?
Gemauert, Blockbohlen, verkleideter Holz-Rahmenbau?
Sie sieht euer Fundament beim Holzbau aus?
Was sind eure Tipps?
Worauf ist zu achten?
 
Gartenhaus Gartenhaus
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32 Antworten
Ich hab im letztes Frühjahr einen Schuppen mit Holzrahmen und Plattenfundament gebaut. Der Holzrahmen ist genau so groß wie das Fundament, die Verkleidung steht somit über und Wasser läuft in den Boden.
Falls ich so etwas mal wieder mache tendiere ich aber eher zu einer Betonplatte.
Die Platten ordentlich ins Wasser zu bekommen war etwas nervig.

 

Der Wandaufbau sollte immer etwas überstehen, damit das Wasser an der Wand abläuft und nicht auf das Fundament tropft. Sehr wichtig auch noch der Dachüberstand. Das nennt man dann Konstruktiven Holzschutz. Unsere Holzhäuser hatten alle einen großen Dachüberstand ringsum und zusätzlich Regenrinnen.

 

Habe einmal weiter Detailaufnahmen in mein Projekt gestellt. Gugst Du

 

Na dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Wie würdet Ihr vorgehen?
- 80cm Erdaushub (frostfrei)
- Grube mit Sand füllen und verdichten
- Bodenplatte aus Beton gießen
- Haus aufbauen
- Einweihung feiern

Gemauert, Blockbohlen, verkleideter Holz-Rahmenbau?
Da Du von "frostfrei" geschrieben hast, würde ich zu einem Holz-Rahmenbau tendieren. Hier hast Du eine gute Möglichkeit die Dämmung schon bei Bau mit einzuplanen.

Sie sieht euer Fundament beim Holzbau aus?
Wie bereits geschrieben, würde ich eine Betonplatte gießen. Hierbei sollte jedoch auch der Untergrund entsprechend vorbereitet sein.

Was sind eure Tipps?
Bei der Ausrichtung sollte beachtet werden, welches die Wetterseite wird.

Worauf ist zu achten?
Da ein Holzhaus auch älter wird, ist auch hier mit Reparaturen zu rechnen, stelle das Haus so auf das Du diese auch später noch ungehindert durchführen kannst.

 

Zitat von benedikt_xvi
Na dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Wie würdet Ihr vorgehen?
- 80cm Erdaushub (frostfrei)
- Grube mit Sand füllen und verdichten
- Bodenplatte aus Beton gießen
- Haus aufbauen
- Einweihung feiern

Gemauert, Blockbohlen, verkleideter Holz-Rahmenbau?
Da Du von "frostfrei" geschrieben hast, würde ich zu einem Holz-Rahmenbau tendieren. Hier hast Du eine gute Möglichkeit die Dämmung schon bei Bau mit einzuplanen.

Sie sieht euer Fundament beim Holzbau aus?
Wie bereits geschrieben, würde ich eine Betonplatte gießen. Hierbei sollte jedoch auch der Untergrund entsprechend vorbereitet sein.

Was sind eure Tipps?
Bei der Ausrichtung sollte beachtet werden, welches die Wetterseite wird.

Worauf ist zu achten?
Da ein Holzhaus auch älter wird, ist auch hier mit Reparaturen zu rechnen, stelle das Haus so auf das Du diese auch später noch ungehindert durchführen kannst.

Sehr gut beschrieben. Wichtig wäre das Feiern natürlich, ohne geht sowas nicht.

 

Macht man z.B. ein komplettes Fundament oder ein Streifenfundament mit Holzkonstruktion als Boden?
Interessante neue Fundamentmethoden TischlerMS.

 

Geändert von Tpercon (06.01.2012 um 10:19 Uhr)
Schau mal ins Projekt, ich habe was nachgeladen bzw. eingestellt. Es reicht ein Punktfundament vollkommen aus.

Habe dazu ein Beispiel mit kleinen Pflanzringen dabei. Kostet dadurch auch nicht viel. Haben wir auch schon öfters gemacht, allerdings war das da größer ausgefallen.

 

Was meinst Du genau mit frostfrei? Willst Du das Gartenhaus beheizen oder im Winter als Werkstatt nutzen? Wenn das Haus unbeheizt ist, kannst Du
nicht verhindern, dass Dir die Bude im Winter immer weiter ausgekühlt.

@Benedikt: Kann man Sand verdichten? Meine Kollegen und ich nehmen als Unterbau Tragschicht Mineralgemisch 0-32, das sich mit einem Rüttelmoped hervorragend verdichten lässt.

 

Zitat von Hobbyholzwerker
Was meinst Du genau mit frostfrei? Willst Du das Gartenhaus beheizen oder im Winter als Werkstatt nutzen? Wenn das Haus unbeheizt ist, kannst Du
nicht verhindern, dass Dir die Bude im Winter immer weiter ausgekühlt.

@Benedikt: Kann man Sand verdichten? Meine Kollegen und ich nehmen als Unterbau Tragschicht Mineralgemisch 0-32, das sich mit einem Rüttelmoped hervorragend verdichten lässt.
Ich bevorzuge Split - feinkörnig. Wenn Du den abgezogen hast liegt der und bleibt auch so. Sand hingegen läuft weg. Läßt sich sehr schlecht verdichten.

Wenn er das Häuschen im Winter nutzen möchte, sollte der Bodenaufbau etwas aufweniger gestaltet werden.

 

Zitat von Hobbyholzwerker
@Benedikt: Kann man Sand verdichten? Meine Kollegen und ich nehmen als Unterbau Tragschicht Mineralgemisch 0-32, das sich mit einem Rüttelmoped hervorragend verdichten lässt.
Warum sollte man Sand nicht verdichten können ?
Zumindest kenne ich es so.
Der Füllsand wird eingebracht und dann mit dem Rüttler verdichtet.
Wäre schlimm wenn es nicht funktioniert, da es im Straßenbau auch nicht anders gemacht wird.

 

Reiner Sand lässt sich kaum verdichten. Besser geeignet ist feiner Kies.

Ich würde aber keine richtige Bodenplatte gießen, sondern nur Punktfundamente verwenden. Da es nur ein Werkzeughaus wird, gelangt sicher auch immer wieder Feuchtigkeit rein und da würde ich zu einer luftigeren Version tendieren. Ich plane solche Sachen inzwischen auch nicht für die Ewigkeit und rechne ein, dass ich es eventuell mal umstellen oder entsorgen muss. Eine dicke Bodenplatte, die eigentlich nicht sein müsste, macht da garantiert keine Freude. Darum finde ich Version mit den Pflanzringen genial. Diese lassen sich leer absolut einfach ausrichten und können dann (inkl. Pfostenträgern) mit Beton verfüllt werden. Die Grundfläche würde ich dann mit Gehwegplatten oder Steinen pflastern

Bei der isolierung ist die Ständerbauweise die einfachste und optimale Wahl.

  1. Balken aufstellen
  2. eventuell Diagonalen rein
  3. außen Folie antackern
  4. zwischen den Balken dämmen
  5. innen Folie antackern
  6. innen und außen mit Paneelen verkleiden


Das hat auch den Vorteil, dass eventuell alles mal problemlos zurückgebaut werden kann und kaum etwas teuer entsorgt werden muss. Darum habe ich mich beim Kinderspielhaus auch für eine reine Holzbauweise mit Metalldach entschieden. Kommt es irgendwann mal weg habe ich absolut keine Entsorgungskosten.


So ganz verstehe ich das mit dem Frostfrei aber nicht. Klar, man kann isolieren, aber wenn es keine Heizmöglichkeit gibt, hat man irgendwann innen die gleiche Temperatur wie außen.

 

Ich schätze mal das A:Kübelpflanzen dort überwintern sollen oder B: Flüssigkeiten darin gelagert werden sollen.

Deswegen Frostfrei

 

Ja, aber wie soll es frostfrei bleiben? Kommt eine Heizung rein?

 

Dazu müßte man das Häuschen erhöht stellen und zusätzlich einen weiteren Boden einplanen, der isoliert ist, macht dann auch nur Sinn, wenn zusätzlich auch dei Wände isoliert würden.

Also Frostfrei draussen ist nicht so einfach wie ein normales Gartenhaus hinstellen. Dazu gehört etwas mehr.

Können wir ja aber hier erörtern.

 

Wenn von Kies, Sand, Split gesprochen wird, finde ich es immer hilfreich, wenn die Körnung angegeben wird. Im Steinbruch muss ich dem freundlichen Herrn genau sagen, was ich haben will. Der ruft dann über Funk den riesigen Radlader. Wenn der mir den Hänger falsch beladen hat, ist es zu spät.

@Ricc: Warum willst Du in einer unbeheizten Gartenhütte eine Dämmung einbauen?

 

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