Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 
Hallo zusammen,

ich plane im Frühjahr meine Garage zu bauen. Erst Idee war eigentlich eine Fertiggarage. Allerdings ist die in meinem gewünschten Maß utopisch teuer :-( Also hab ich mir überlegt selbst zu mauern.
Die Garage soll 3,5 x 8 groß werden. Da ich aber noch nie gemauert hab stelle ich mir viele Fragen. ich hab schon einiges im Internet recherchiert aber wirklich fündig bin ich nicht geworden.
Welche Steine verwende ich am Besten? Bim, Ytong, oder was anderes? 24er Steine oder reichen auch 17,5er? Bei 17,5 könnt ich mir vorstellen dass die Garage auch mit 3,2 m reicht. Richtig mauern oder doch besser im Dünnbettverfahren kleben? Welche Dachkonstruktion kann ich nehmen. Am einfachsten sind wohl Trapezbleche. Hier weiß ich aber nicht wie es im Winter mit Tropfenbildung und Kondeswasser aussieht. hab ja keine Lust, das mit Auto und Motorräder wegrosten :-( Habe bei einem Projekt hier gesehen, dass ein Community Mitglied so kleine Fertigbetonteile benutzt hat. (http://www.1-2-do.com/de/projekt/Bau...anleitung/347/) wo findet man denn sowas? Unter der angegeben Bezeichnung hab ich nix gefunden.
Lass ich mir eine einfache Bodenplattte machen, oder so richtig mit Estrich. Ein Kollege meinte gestern ich soll mir doch einfach ein Streifenfundament ringsum unter den Mauern machen und die Garge innen pflastern. Als Tor hätt ich gerne ein Sektionaltor...das soll natürlich auch in einer Normbreite sein, damit ich nicht noch eine Sonderanfertigung zahlen muss.

Wie ihr seht Fragen über Fragen. Am liebsten hätte ich ja einfach eine Art Bau- oder Ausführunganleitung. Oder idealerweise ein Bausatz. leider bin ich da nicht wirklch fündig geworden.

Wie ihr seht eine Menge Fragen die mich zurzeit umtreiben. Bin mal auf euer Feedback und eure Erfahrungen gespannt.
Vielen Dank schonmal vorab fürs Lesen und eure Meinungen!
 
Garagenbau Garagenbau
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
19 Antworten
Nur so als Zwischenruf und Info, nicht als Kritik oder so ..

Für eine Garage brauchst Du eine Baugenehmigung. Du solltest Dich eventuell erstmal auf dem Rathaus oder Landratsamt erkundigen was in Deiner Gegend erlaubt bzw. gefordert wird.

 

Weil ich neugierig war, hab ich mal gestöbert
Da sind schon viele Infos zusammengetragen: pro-garage.de

 

Hallo Jogi,
je nach Größe der Garage brauche ich keine Genehmigung. Da reicht glaub ich eine einfach Bauanzeige. Muss ich mich aber nochmal schlaumachen. Der bebauungsplan bei mir ist relativ offen, d.h. auch für die Gestaltung der Garage gibts ne Menge Möglichkeiten...Fluch und Segen zugleich

 

Hallo zusammen,

das Garagenprojekt wird auf nächste Jahr verlegt. Über Winter will ich mir Gedanken um die Planung machen. Nach dem jetzigen Stand läuft es wohl auf Porenbeton und Selbstbau raus.

 

Mit dem Dach überlege Dir ob du nicht lieber ein Sattell/Pultdach statt Flachdach machst.
Flachdächer haben ab und an die Eigenschaft undicht zu werden und das Loch ist Garantiert nicht da wo es tropft.
Hatt noch den Vorteil eines kleinen Lagerraumes.

 

Hallu Ruedi1952...das ist natürlich vollkommen richtig. Allerdings ist da leider noch die Kostenfrage.... :-(

 

ob fladh oder pult dach ist doch kaum ein unterschied in den kosten.

 

Eben die Kosten sind auf jeden Fall bei einem Sattel oder Pultdach langfristig sehr viel günstiger.
Von den Kosten dürfte sich das nichts nehmen. Ich habe das mit den Trapezblechen lange genug gemacht und so manches Dach war bei der Übergabe des Baus schon undicht.
Klar Dachdecker lieben Flachdächer die bringen immer wieder Arbeit.
Hier haben schon viele ihre Flach auf Satteldach umgebaut.

 

Hallo,
wenn es keine beheizte Garage werden soll, diese also lüftungstechnisch sauber ihre Aufgabe erfüllt, dann hätte ich einige Hinweise aus meinem Garagenbau von 1986.

Ich verstehe immer nicht warum einige User hier mit der Baugenehmigung eiern müssen, das ist doch die Sache des Bauherren Thorsten und danach hat er doch gar nicht gefragt.
Meine Garage ist 15 m lang und 3,50 m breit, leider so ein doofes Maß weil das Bauamt in DDR Zeiten mir eigentlich gar keine genehmigen wollte und aus Schur durfte ich alle Autos hintereinander stellen.
Mein Rat, baue so groß wie du nur kannst.
Ich könnte heute noch brechen, wenn ich rangieren muss.
Versteht ihr nun meine Aversion zu Baugenehmigungen???????

Ein Streifenfundament, je nach verwendeten Aufbauteilen, maximal 0,8 m tief reicht.
Dieses mit Feldsteinen füllen und mit Beton ausgießen, bei Unterbrechungen etwas schräg aufhören und wieder neu ansetzen.
Einschalen oberhalb ist notwendig um einen sauberen Abschluss zu bekommen.
Dieses Fundament ordentlich isolieren mit Kaltanstrich, oder heutigen besseren Systemen.
Darauf eine Isolierung aus Dachpappe kleben oder besseres aus dem Baumarkt, ist halt eine Kostenfrage.
Hochlochsteine, Gasbeton oder am besten Ziegel aus dem Abriss, wenn es denn so etwas in der Nähe geben sollte. Die Hälfte meines Außenmauerwerkes besteht aus selber geborgenen Betonsteinen aus dem Werkschuppen der Baustelle der katholischen Kirche. Die Bauleitung war froh, dass ich die Entsorgung übernahm.
Ein Pultdach ist es geworden, Dachbalken in 0,8 m Abstand eingelegt, darauf Schalung genagelt und mit Wellasbest eingedeckt. Dieses Dachmaterial ist inzwischen out, warum auch immer??? Wellbitumen ist ähnlich praktisch und genauso umweltverträglich. * grins *
Den Garagenboden fertigte ich mit frischem Geld aus Betonestrich.
Den Fußboden habe ich nach der Wende mit Steinzeugfliesen 10 x 10 cm von V & B aufgewertet. Auch ein el. Rolltor aus Polen, preiswert. Die Steuerung dafür baute ich selber. http://www.1-2-do.com/de/projekt/Gar...nleitung/1790/
Voriges Jahr habe ich noch einen Carport vor die Garage genagelt.
Gib mal einen Bericht wie du bauen wirst.
Gruß vom Daniel
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMGP3131.jpg
Hits:	0
Größe:	82,8 KB
ID:	13902   Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	IMGP3129.jpg
Hits:	0
Größe:	125,9 KB
ID:	13903  

 

Munze1  
Noch so ein kleiner Vorschlag, wenn du noch nie gemauert hast, wie sieht es mit deinen Erfahrungen im bereich Holz aus?
Du könntest auch eine Holzständerkonstruktion verwenden. Der Wandaufbau wäre dann um die 16 cm für die Tragbalken und Fermacell innen, wasserfeste aussen, oder Holzverschalung.
Die Wände köntest du gleich für die Pult-Dachkonstruktion bauen und müsstest nur noch stärkere Querbalken zur Abtragung der Dachlasten einsetzen.
Innen mit Steinwolle gedämmt, erfüllt es auch alle vom Brandschutz geforderten Bedingungen.

 

Holz und Fermacell läßt sich gut verarbeiten, da reichen dann auch Blockfundamente. Kannst dann auch Pflastern, Platten legen je nach Lust und Laune.
Nicht vergessen Fenster für Querlüftung, nichts schadet dem Auto so sehr wie Staunässe.
Auch Lüftungsschlitze im unteren Bereich.
Nur immer schmal halten damit der Marder nicht reinkommt.

 

Hallo Thorsten 2501,
ich habe 1997 eine Doppelgarage gebaut, und mußte nur eine vereinfachte Baugenehmigung haben ( Rheinland-Pfalz). Die Größe ist Im Eingang 6,50 m ( 2 x Deckensektionaltore ) auf der Re. Seite 9,30 m li.9,30 hintere Seite 7,50m ges. ca 55 m².Da ich nicht weiß in welchen Bundesland Du wohnst, könnte es möglich sein dass Du nur eine Meldung machen mußt , mit der Genehmigung der Nachbarn ( sehr wichtig ). Ganz grob weiter : Fundament ca 70-80 cm
dann mit normalen Hohlbocksteine ( nur keine KS Steine ) wegen Salpeter etc.. Im weiteren habe ich dann zwei weitere Reihen auf den Ringanker gebracht und dies zur Hälfte dann innen mit Querbalken versehen. Hier hat sich ganz schnell ein großer Stauraum gebildet. Im weiteren Verlauf haben wir das Dach zur li. Seite ca 1/3 mit 15 ° Neigung und der re. Teil ca 2/3 mit 30 ° Neigung. Dachbedeckung würde ich je nachdem das was Du bei deinem Haus hast auch hier nehmen. Von Wellblechdächer usw. würde ich absehen, weil es meiner meiner Meinung nach besch.........aussieht. Sowas muß man gesehen haben so gut sieht es aus.
Da es sowieso nicht alles rechtwinklich ist, habe ich mich mit dem Zimmermann zusammen gesetzt und sind zu folgendem Entschluss gekommen. Da das ganze auch noch nach unten abfällt, habe ich mich dann zu 2 Toren entschieden und habe das 1 Tor ca 25 cm höher gemacht. Diesen Absatz habe ich dann zur Sicherheit schwarz/gelb gerstrichen . Sieht super aus! Natürlich solltest Du auch eine Betonplatte und anschliessen Estrich drüber, so mit hast Du eine gute Ausgangsposition für deine Steinzeugplatten.
Ah, hätte beinahe vergessen. Die re. Seite der Garage wurde nicht zugemauert. Grund, hier schliesst sich noch ein schöner Hof an und daran ein kleiner Garten ( alles in grün gepflanzt )
Breite ca 4,00 m Länge ca 9,00 m. Die nicht gemauerte Seite wurde mit großen winterharten Sträuchern etc. bepflanzt.
So, ich glaube ich habe kurz beschrieben wie schön auch dies aussehen kann.
Gerne helfe ich Dir weiter mit meinen Erfahrungen, sollte noch was offen sein.
Achso, noch etwas. Das wichtigste zum Schluss, ich habe in der Garage vor 14 J. meinen 50 Geb. gefeiert, mit 80 Leuten.
Endlich zum Schluß kommend der ungefähre Preis für diese Aktion, ca 50.000,00 DM
Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen. Für offene Fragen stehe ich Dir gerne zur Verfügung
farbenbernie

 

Hallo, mir schläft das Gesicht ein.
50.000 DM für eine Garage, meine mit etwa 60 m² haben wir heimwerkermässig selber gebaut und ich habe etwa 3000 Mark Ostmark in Erinnerung, die V & B Fliesen etwa 700 € und der Carport auch nur 300 €.
Ich will damit nur sagen, ich bin eine arme Sau oder nur sparsam. * grins *
50.000 DM ~ 25.000 € für eine Garage, da bin ich echt sprachlos.

Gruß aus LE vom Daniel

 

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Rückmeldungen. Der Vorschlag von Munze mit der Holzständerbauweise gefällt mir gut, so ist auch mein ganzes Hausgebaut und ich finde das Konzept klasse.
Farbenbernie: Ich bin Saarländer, wir sind quasi Nachbarn ;-) Vielen Dank für den sehr ausführlichen Bericht. So groß wird meine Garage mit Sicherheit nicht (da fehlt mir der Platz) 50tDM finde ich auch ziemlich viel, soll heißen sprengt mein Budget *g*

Eventuell kann ich von meinem Nachbar noch etwas Land dazu kaufen, das beeinflusst natürlich meine komplette Planung. Wir haben alles aufs nächste Jahr geschoben und über Winter will ich das Thema durchplanen. Der Holzrahmenbau könnte sich wirklich gut eigenen. Kenn schon 2 Firmen bei uns in der Nähe die das anbieten.... dürfte auf alle Fälle billiger werden als gemauert...muss halt hier schauen wie weit ich Eigenleistungen bringen kann.
Vielen Dank an alle für die zahlreichen Meinungen und Tipps

 

Hallo zusammen,

ich habe vor zwei Jahren eine Garage gebaut, in die eine Hebebühne passt mit anschließender Werkstatt. Ich habe dazu das Gebäude abgerissen was vorher dort stand, da dies Einstürtz gefähred war. Ich habe alle alten Steine wieder verwendet. Es waren schöne alte Backsteine. Natürlich hat dadurch der Wiederaufbau sehr lange gedauert, da die Backsteine als Sichtmauerwerk gemauert wurden.
Den Bau einer Garage sollte man nicht unterchätzten.

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht