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Gärtnerinnen und Gärtner aufgepaßt: Gewinnt ein Dornröschen-Schloß für Euren besten Rosentipp

02.10.2012, 18:21
Susanne  
Erzählt doch mal, liebe Gartenfreunde:

Wie macht Ihr Eure Rosen winterfest, und auf welche Weise sorgt Ihr dafür, dass die Königinnen der Blumen in Euren Gärten sanft und sicher überwintern?

Schreibt uns Eure Tipps und Erfahrungen in diesen Thread, diskutiert mit und lasst Euch überraschen.

Denn die besten beiden Tipps belohnen wir am Monatsende mit zwei süßen Dornröschenschloß-Bausätzen, mit denen Ihr die blühende Pracht stimmungsvoll in Szene setzen könnt.

Wir freuen uns auf Eure Beiträge!

Euer 1-2-do.com Team

 
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50 Antworten
Interessantes Thema, aber auch vielschichtig...

Für unsere Rose bedarf es wenig Winterliche Vorbereitung.

Den spätherbstlichen Schnitt setze ich sowieso voraus.

Unsere schneiden wir meist bis auf 3 Triebe zurück.

Ist eine Bodendeckerin...

Sie steht auf einem kleinen Hügel im Rindenmulch und kriegt noch Windschutz von einer kleinen Hecke.

Mal sehen, wenn ich Morgen dran denke, stell ich ein Foto ein.

Bisher hat sie so Temperaturen von unter -20°C getrotzt.

Die Rose meiner Mutter haben wir immer geschützt, indem wir den Boden mit einem Kokos Ring und Tannen- (Fichten-) Zweigen bedeckt haben.

War eine Kneipp-Rose aus dem Hause Kordes...

Haben die extra für die Stadt gezüchtet, und meine Mutter kriegte sie schon vor der offiziellen Vorstellung... sind Bekannte von ihr...

Leider wohnt sie mittlerweile nicht mehr in dem Haus und hat die Rose dort gelassen, da sie so schön gewachsen ist und geblüht hat...

Ach ja, noch als Grundtipp für den Standort einer Rose: niemals an die gleiche Stelle wieder eine Rose Pflanzen (in die gleiche Erde), das mögen sie nicht und werden, wenn überhaupt, nicht so schön...

Soviel für's Erste... bin mal auf die anderen Meinungen gespannt...

mfg Dieter

 

...hab mir gerade nochmal das Bild angesehen, ist eigentlich eine prima Idee, solch ein Schloss...

...da fällt mir für unsere sicherlich noch der passende Rahmen dazu ein...

Werd's mal meiner Frau zeigen...

 

In milden Wintern kann die Rose mit etwas Glück auch ohne Winterschutz auskommen.
Die Veredlungsstelle sollte immer mindestens 5 cm unter der Erde sein. (so kann sie leichte Fröste überstehen)
Die Rose ab August nicht mehr düngen, die Blüte geht zurück und die Pflanze „bereitet“ sich auf den Winter vor.
Der Standort der Rosen ist mit entscheidend.
Im Boden eingepflanzte Rosen an der Oberfläche schützen (abdecken). Anhäufeln lockerer Erde drum herum ca. 20cm hoch. Stroh, Reisig oder auch Laub darüber schützt gut.
In Kästen, Kübeln ist ein Rundumschutz (Wärmeisolierung) notwendig. Die Wurzeln dürfen nicht erfrieren. Auch eine Lagerung im Haus, Garage an einem kühlen Ort ist möglich.
Der Rosenschnitt vor dem Winter sollte nicht zu stark sein (Blätter, Blüten).
Hochstammrosen, Kletterrosen mit luftdurchlässigen Materialien gegen Kälte schützen (schützen auch vor zu starker Sonneneinstrahlung).

So etwa im November kann man, abhängig vom Wetter, anfangen zu schützen. Im Frühjahr (April) kann man den Winterschutz wieder entfernen.

 

Hm... Da ich Rosen für "einheimische Pflanzen" halte (schließlich haben die Gebrüder Grimm Dornröschen auch nicht im Mittelmeerraum angesiedelt) bekommen sie von mir nur minimale Sonderbehandlung. Meine Rosen stehen sowieso an einer recht geschützten Stelle, wo sie eisigem Wind der über Feld und Flur streicht nich direkt ausgesetzt sind. Bodenfrost müssen sie abkönnen.
Allerdings stehen sie direkt unter einer riesengroßen Linde, die bekanntlich im Herbst Unmengen an Blättern abwirft. Die Blätter lasse ich als "Wärmedecke" bis zum Frühjahr liegen. So spär ich mir das Aufbringen von irgendwelchem anderen Material.
Bislang haben sie jeden Winter überlebt und stehen immernoch

Ansonsten überwintern Rosen bei mir auch gerne mal kopfüber hängend an irgendwelchen Wänden oder im schon getrockneten Fall werden sie flugs zu Deko umgearbeitet

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Funny08  
Da werden die ohne Rosen ja nun glatt.... ähm .... ...nen Grund haben sich über Rosen mal gedanken zu machen - Wir hatten früher das Model "extrem stachelig" im Garten und danach einen Wildrosebusch der auch noch 6 Jahre nach dem Ausmachen noch auf Google Maps zu sehen ist :/

 

Wir schützen unsere Gartenrosen nur durch Anhäufelung von Rosenmulch. Der liegt das ganze Jahr. Hat den Vorteil, daß um den Stamm herum auch kein Unkraut wächst.

Die Nachbarin hatte ihre Rosen obenrum immer mit Folie eingewickelt. An warmen Tagen hat man dann Kondesnsatwasser gesehen. Es sah aus, als wenn die Pflanze gekocht wird. Die Rosen waren allerdings die schönsten im Gäu.

 

Ich kann nur sagen wie man es nicht machen sollte:

Unsere 2 Rosenstöcke vor dem Haus, hab ich liebevoll mit dem Rasenmäher zurückgeschnitten, weil die immer ne Mordssauerei gemacht haben und sich beim manuellen Rückschnitt heftigst gewehrt haben. Ich hab da insgesamt bestimmt schon mindestens 397 Liter Blut verloren

Achso... warum man es so nicht machen sollte?

Weil Ehefrauen für diese Methode irgendwie die falsche mentale Einstellung zu haben

 

Ich überwinter nach einer ganz einfachen Methode. Alle Triebe bis auf einige Zentimeter(4-5) kürzen und die Pflanze mit Erde anhäufeln.

Hat die letzten 3 Jahre wunderbar funktioniert und die Rose hat immer wieder kräftig ausgetrieben.

Hier noch ein weiterer Tipp der aber nicht zum Überwintern passt.

Ich hatte dieses Jahr bei einer neuen Rose das Problem mit Mehltau und bekam da folgenden Tipp, der auch geholfen hat.

1. Stark befallende Pflanzenteile Entfernen
2.Den Mehltau mit Milch bekämpfen. Man stellt eine Mischung im Verhältnis Milch und Wasser von 1:9 her und besprühen mit dieser Mischung zweimal wöchentlich die Rosen.

 

Geändert von hargon (04.10.2012 um 10:54 Uhr)
Es ist ja schon alles gesagt dazu, bei mir sind auch noch keine Rosen kaputt gegangen,meine Frau schneidet die Rosen aber nicht all zu weit zurück, sie werden bei uns erst im Frühjahr richtig zurück geschnitten, aber schützen mit Laub ca. 20 cm hoch anhäufen wird gemacht aber nie abdecken mit Folie oder anderen Material.
Wir haben jetzt erst neue Rosen gesetzt. Unser Tipp, wir setzen Rosen immer mit Lavendel zusammen, der Duft vertreibt die Läuse und bildet einen schönen Kontrast zu den Farben der Rosen.
Bilder von unseren Rosen mit Lavendel
und meiner alten Gelben Lieblingsrose;-)))
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Jup, Holzharry, Lavendel haben wir auch neben der Rose oder eher umgekehrt, da der Lavendel zuerst da war...

Nachdem letztes Jahr ein Lavendel erfroren ist, welcher bei uns sein Gnadenbrot fristete, haben wir im Frühjahr neu gepflanzt.

Und obwohl irgend eine *** Katze den halben neuen Lavendel wieder ausgegraben hat, ist er prima angewachsen und blüht...

Hier noch unsere Rose.
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Geändert von Kneippianer (09.10.2012 um 06:52 Uhr)
Zitat von Kneippianer
Jup, Holzharry, Lavendel haben wir auch neben der Rose oder eher umgekehrt, da der Lavendel zuerst da war...

Nachdem letztes Jahr ein Lavendel erfroren ist, welcher bei uns sein Gnadenbrot fristete, haben wir im Frühjahr neu gepflanzt.

Und obwohl irgend eine *** Katze den halben neuen LAvendel wieder ausgegreaben hat, ist er prima angewachsen und blüht...

Hier noch unsere Rose.
Gegen Katzen habe ich meinen Beagle Benny;-))) der passt auf;-)))
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Ich kann zwar nicht mit Tipps helfen, dafür habe ich ein paar Fotos von Omas Rosengarten zur Inspiration gemacht
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Geändert von galjuergen (08.10.2012 um 17:09 Uhr)
froschn  
Von einer alten Gärtnerin bekam ich mal den Tip, Rosen mit kleingeschnittenen Bananenschalen und Kaffeeprütt zu düngen. Funktioniert bestens, meine Rosen blühen seit Monaten ununterbrochen!!!
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Geändert von froschn (10.10.2012 um 12:38 Uhr)
Funny08  
Ein Prima dünger für Rosen und Blumen im Allgemeinen sind - Katzen oder Hundehaare - Nachdem unser Kater mal Flöhe eingeschleppt hatte, hab ich mir angewöhnt, ihn jeden Morgen mit dem Flohkamm zu Bürsten, der Kater liebt es und mich beruhigt es *g. Die Haare kommen in eine alte Dose und werden bei Pflanzen hier und da mal als kleines Knäul in den Boden gesteckt. Durch den Zerfall der Haare entwickelt sich ein prima Dünger und die Blumen danken es durch Wachsen und tolle Blüten.

 

Zitat von Funny08
Ein Prima dünger für Rosen und Blumen im Allgemeinen sind - Katzen oder Hundehaare -
...entspricht von der Zusammensetzung her den allgemein verwendeten Hornspänen...

 

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