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Fußbodenverlegeplatten (span) noch was darunter?

04.02.2016, 07:43
Hallo
Ich wohne in einen alten Bauernhaus. Der Dachboden ist mit alten Nut und Federbrettern ausgekleidet, darauf wollte ich nun diese Span-fußbodenverlegeplatten machen. Dann soll Laminat darauf!
Muss ich zwischen den Nut und Federbretten und den Span-Fußbodenverlegeplatten noch was zwischen machen?

Unter das Laminat kommt ja noch Trittschal oder ähnliches! dann brauche ich ja nichts unter den Spanverlegeplatten machen.
Welche Dicke/ Stärke muss ich bei den Span-Fußbodenverlegeplatten nehmen?
Habe da an 16er oder 19er gedacht...
Wieviel kommt noch an Höhe durch das Laminat dazu? Die Begrenzung ist ja die Türschwelle...
Aber wie hoch ist das minimalste Laminat inkl. Trittschall? zirka
 
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9 Antworten
Woody  
Bitte was sind Span-Fußbodeverlegeplatten? Und warum willst du das auf den ohnehin schon vorhandenen Boden legen?

Wie hoch das Laminat ist, richtet sich nach deiner Auswahl. Es gibt dünnere und dickere.

 

Morgen als erstes würde ich schauen wie grade der Boden jetzt ist wenn der kein großen pukel macht, dann brauchst du nicht noch verlegeplatten legen. Und wie hoch du kommst hängt vom laminat und wie dick deine trittschalldämmung ist wie woody schon schrieb

 

Wir haben mal in einem alten Bauernhaus - allerdings vor 20 Jahren - Fussbodenverlegeplatten verlegt.
Das Problem war, dass die alten Dielen sehr bucklig und uneben waren und eine ebene Unterlage für das Laminat geschaffen werden mußte. Unter die Verlegeplatten wurde eine Ausgleichsschüttung zur Wärmedämmung, als Trittschall und zum Höhenausgleich eingebracht.
Wenn das bei Dir ähnlich ist, also der Bretterboden in eine Richtung abfällt oder auch uneben ist, solltest Du m.E. darüber nachdenken, siehe z.B. hier.
Unter das Laminat müßte dann eigentlich keine Trittschall mehr, evtl. aber eine Dampfsperre.
Begrenzung kann die Türschwelle sein, muss aber nicht; eher die verfügbaren Türhöhen. Wenn Du in allen bzw. angrenzenden Räumen den Boden neu aufbaust, kannst Du ggf. auch neue Türschwellen einbauen. Das war z.B. bei uns nötig.
Laminat gibt es in diversen Stärken. Hier am besten mal einen Baumarkt oder Parkettladen aufsuchen oder im Netz schauen.

 

Schließe mich Thunderx021 an. Ohne großen Unebenheiten brauchst du kein Span.

Habe auf meinen alten Dielenboden im Dachboden 12mm-OSB-Platten geschraubt,
da ich Bedenken wegen dem Dämmwollestaub darunter, den Spalten von z.T. 10mm
und Höhenunterschieden zwischen den Brettern von z.T. 3mm hatte.

Bei ein paar üblen Kuhlen habe ich zwischen Diele und OSB alte Teppichstücke zum
Ausgleichen gelegt z.B. ein kleiner Kreis Teppich und nochmal ein großer Kreis darüber.
- siehe Bild

Auf die OSB-Platten hatte ich dann schwimmend Klick-Kork gelegt,
bei dem der Trittschall schon dabei ist.

Vorteil von den Korkverlegeplatten ist, dass sie schön warm für den Fuß sind
und sich meiner Meinung gut an die Unebenheiten anpassen;
Trotz einiger Kuhlen gibt es keine Luftblasen oder gebrochene Nut-Federn
(und das seit ca. 5 Jahren)

@ Oh, kaosqlco dazwischen verpasst.
So ähnlich hat es mein Kumpel gemacht, der die Dielen auf Sicht erneuert haben wollte.
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ID:	38955  

 

Geändert von StepeWirschmann (04.02.2016 um 11:00 Uhr)
Das Problem ist auch, das die Nut und Federbretter zwar ganz schön dicke Oschis sind, also 2,5 cm zirka, aber da sind Gewiss auch welche von Morsch, extrem ausgetrocknet, so das ich mit Fußbodenverlegeplatten auf Nummer sicher gehe! Sind wohl an die 100 Jahre alt.

Die müssen darein, so oder so! Die Unebenheiten muss ich mal genau prüfen!
Ich habe nun auch das Problem, das die 1cm Verlegeplatten, die nun drin sind, Geräusche machen beim begehen. Diese nehme ich raus und mache dann neue rein, etwas dicker.
so mein Plan.
Mit der Schüttung gute Idee, aber auch etwas aufwendig. Wenn es nicht unbedingt sein muss...lieber nicht. Nur wenn es zu extrem ist.
Wie kann ich noch die Verlegeplatten ausgleichen?
Holzkeile? notfalls?

 

Verstehe ich das richtig du hast schon verlegeplatten liegen und weil die knatschen willst du dickere ? Hast du die schwimmend verlegt oder mit dem Grund verschraubt .? Ein bisschen knatschen ist aber nomal

 

Mein Text von heute Mittag fehlt bzw. kam offenbar hier nicht an. Deshalb nochmals:

Warum reisst Du die Dielen nicht alle raus?
Dann zwischen den Sparren Perlite-Schütting. Unebenheiten der Balken ab 2 bis 3 mm mit Korkstreifen ausgleichen, dann Deine Verlegeplatten aufschrauben. Dann Trittschalldämmung und darauf Laminat.

Die Dielen kommen in den Holzofen. Die Türen brauchst Du nicht zu kürzen, Trittschall kommt unten nicht mehr an, der Boden ist eben und der Aufwand hält sich weitgehendst in Grenzen. Du könnstest zudem Elektrokabel die Du verlegen willst, im Boden führen, kleine Nut aus dem Balken stemmen wenn quer geführt werden muss (oder durchbohren) - statisch absolut kein Problem. Sodann kannst Du zugleich die Balken auf morsche Stellen oder Holzwurm kontrollieren.

Wenn Du schon dran bist, mach es doch jetzt richtig. Du ärgerst Dich später ...

 

Rainerle! Die Dielen gehen eventuell noch in den anderen Raum mit rein!
Auch ist das dann emenz viel arbeit. Und würde sagen die halten noch 50 Jahre! Warum also? Klar ist das besser. Das ist zuviel Aufwand. Selbst dann kann ich aus einen alten Haus kein neues machen. Muss da Abstriche machen, das ist klar.

Ich habe mir das so vorgestellt, das ich 16 Verlegeplatten rauf mache und dann falls eine Stelle zu uneben das dann ausgleiche...blos womit...Hartfaser...?
Ich Danke Dir für die Info! Die sicherlich 100% vernünftig wäre, aber leider nicht im Rahmen des machbaren. ;(

 

Wie schon geschrieben habe ich 12er OSB-Platten auf die Dielen geschraubt.
Dort knarzt und quitscht so gut wie gar nichts, da sie verschraubt sind.

Die Nut-Feder vom OSB habe ich an kritischen Stellen zusätzlich verleimt.
Und bei den starken Kuhlen habe ich als Abstandshalter Teppichstücke unter das OSB.

 

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