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Fundament für Spielgerät

04.11.2013, 19:45
Hallo,

ich möchte demnächst für meine Tochter ein Spielgerät/Spielturm o.ä. in den Garten bauen. Habt ihr alle Betonfundamente gesetzt? Oder habt ihr z.B. mit Erdspießen gearbeitet? Der Nachteil von Beton ist auf jeden Fall, dass er bei Abbau des Gerätes in der Erde bleibt, oder mit großem Aufwand heraus geholt werden muss.

Ich freue mich auf eure Ideen, Erfahrungen und Tipps.

Gruß, Flachkoepper
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22 Antworten
hast du ein Holz oder Metallspielgerüst?
bei Holz musst du Einschlaghülsen verwenden..... aber den HolzBalken in Bodennähe vorher mit schwarzen Blocker anstreichen....
bei einem MetallGerät ist es besser ein Fundament aus Beton zu setzen
Die Größe des Fundaments kommt auf die Größes vom Spielgerät an......ich persönlich habe das immer so gehalten ....
2mal Spatenbreite x 2mal Saptenbreite und so ca.halb bis dreiviertel Spaten tief dann sich ordentlich Schotter besorgen (so brauchst du weniger Beton)
lg troppy

 

Geändert von TroppY777 (04.11.2013 um 20:30 Uhr)
Ich habe noch gar keins. Aber ich möchte ein Holzgerät aufstellen.

Vielen Dank für deinen Tipp!

Was ist schwarzer Blocker?

 

Für mich gibt es hier nur eine Antwort: Beton und zwar reichlich!
Du hast hier viele Faktoren, wie z.B. Wind, Wetter und Kinder die das Spielgerät nicht elterngemäß benutzen.
Ein Kind mit nur 20 kg kann bei ungünstigen Hebelverhältnissen, gerade an Schaukeln, "hunderte Kilo" Kraft in die Basis einbringen (ja ich weiß, Kraft misst man in Newton).

Aufbauanleitungen findest du im Netz z.B. Traumgarten, Winnetoo Spieltürme.

Für unseren Sohnemann haben wir einen 2x2m Turm mit angebauter Schaukel gebaut, im Boden liegen fast 1t Fundamente.

 

Zitat von TroppY777
hast du ein Holz oder Metallspielgerüst?
bei Holz musst du Einschlaghülsen verwenden..... aber den HolzBalken in Bodennähe vorher mit schwarzen Blocker anstreichen....
bei einem MetallGerät ist es besser ein Fundament aus Beton zu setzen
Die Größe des Fundaments kommt auf die Größes vom Spielgerät an......
lg troppy
Genau, Einschlaghülsen sind ne feine Sache für sowas.

 

Ne Bodeneinschlaghülse drücke ich bei einem eingeraubten 2,5m Kantholz locker mit beiden Händen weg, ist glaube ich ganz toll für Kinder!?

 

Ich würde auch betonieren.
Mal abgesehen von der Mehrarbeit sehe ich nur Vorteile.
Und dein Nachwuchs soll ja lange Freude haben.

Bei Einschlaghülsen bin ich immer sehr vorsichtig, für kleine Pfalnzbögen mag das reichen. Aber für Spielgerüste oder gar Carports ist das nichts.
Ich habe mal ein Carport wieder einsammeln müssen, da haben auch die Hülsen den Dienst verweigert.

H_B hat schon viele Faktoren genannt.
Nur 1t Beton halte ich für übertrieben.
Bei jedem Pfosten solltest du ca 35x35x80 einplanen. Das sind bummelig 1,5 Sack(40kg) pro Loch.


Zitat von TroppY777
bei Holz musst du Einschlaghülsen verwenden..... aber den HolzBalken in Bodennähe vorher mit schwarzen Blocker anstreichen....
Das halte ich für ein Gerücht....
Man kann auch H-Anker oder andere Pfostenträger nutzen.

Auf Bitumenanstrich würde ich auch verzichten, so kommt etwaige Feuchtgkeit nie wieder aus dem Holz raus, das ist wenig förderlich.
Besser ist ausreichender Spritzschutz und so kann man auch komplett auf chem. Holzschutz verzichten.

 

Geändert von Tackleberry (04.11.2013 um 20:33 Uhr)
Sorry, unsere Fundamente sind 40x40x60=96 Liter x 6 Fundamente = 576 Liter x rund 2,5 kg pro Liter = 1440 kg fertiger Beton. Alles klar?

 

alte Telefonmasten aus Holz sind auch mit Bitumenanstrich behandelt und direkt im Boden....
die Dinger halten immer noch.....
@ Hauptsache_Bosch deswegen Schotter..oder Bauschutt um Beton zu sparen

Ps: es ist alles eine Frage wieviel du ausgeben möchtest....bei einem Turm 2x2 Meter und 1t Beton .... etwas überdimensioniert ......dieses Fundament halt auch Windstärke 10 aus....

 

Geändert von TroppY777 (04.11.2013 um 21:11 Uhr)
Sorry, bei meinem Schätzchen möchte ich nicht sparen und garantiert auf Nummer sicher gehen. Des Weiteren könnte man ja mal fragen, wer haftet wenn ein fremdes Kind auf einem offensichtlich unsachgemäß aufgebauten Turm verunglückt? Könnte arg Ärger mit der Haftpflicht geben.

 

wo möchtest du das Spielgerät kaufen?
bekommst meistens eine Bauanleitung mit geliefert wo genau beschrieben ist wie du das Spielgerät aufbauen sollst...
vor einpaar Jahr haben wir ein Spielgerät im Kindergarten aufgebaut...allerdings war das Gerät schon fast zusammengebaut nur noch Kleinteile und das Fundamente setzen......
was willst du falsch machen?

 

Geändert von TroppY777 (04.11.2013 um 21:25 Uhr)
Zitat von TroppY777
alte Telefonmasten aus Holz sind auch mit Bitumenanstrich behandelt und direkt im Boden....
die Dinger halten immer noch.....
Weiß ich.
Wenn aber die Möglickeit besteht auf sowas zu verzichten sollte man dies auch tun.
H-Anker mit Holz ist langlebiger und auch einfacher herzustellen.

Und wenn man schon Hülsen o.ä. verwendet kann man auch gleich auf den Anstrich verzichten.

BTW: KDI gammelt auch nach 10 Jahren verbuddelten Jahren nicht weg.

 

Was kostet ein Sack Trockenbeton bei Hornbach und Konsorten? Wenn ich ein paar Säcke spare sind das vielleicht 20-30€ - Safety First!

 

@Tackleberry hast Recht bei Bodenhülsen muß kein Bitumanstrich nur wenn das Holz direkt in den Boden kommt...

schau mal hier
http://www.wickey.de/spielturm/starflyer.html
aber die Bodenanker musst da dazu kaufen
in der Regel spielen Kinder nur einpaar Jahre mit dem Spielgerät ...
mit 10-12 Jahren verlieren die Kinder den Spaß daran und du kannst alles wieder zurückbauen
lg troppy

 

Geändert von TroppY777 (04.11.2013 um 21:41 Uhr)
das ganze hat doch auch wenig mit safety first oder sparen am falschen ende zu tun. es kommt doch vor allem auf den boden an, und was ich darauf bauen will. ich habe bei mir im garten sehr festen, lehmigen gewachsenen boden. die vier pfosten vom spielturm unserer kinder sind ca 1,20m auseinander. dort habe ich 900er bodenanker eingeschlagen...ehe die sich so bewegen das was passiert brechen eher die holzteile des turms!

 

Janinez  
ich würde aber auf den Betonboden dann noch diese Hartgummiplatten legen, damit sich die Kinder beim Runterfallen nicht weh tun

 

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