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Fundament für Gartenhäuschen

25.05.2013, 07:19
Liebe Leute,

ich stelle demnächst ein kleines Gartenhäuschen für Gartengeräte auf, das Häuschen hat 2x2m.

Ich habe bereits Randleisten betoniert. Als Fundament habe ich 20-30cm Schotter vorgesehen, den ich mit dem Handstampfer verdichte. Darüber eine Schicht aus Sand, Split oder Magerbeton in die ich Waschbetonplatten verlege. Die Waschbetonplatten hab ich geschenkt bekommen und noch übrig und das ist ein guter Weg die zu verbrauchen ohne daß sie wirklich sichtbar sind (so schön sind die Dinger nit :-)).

Beim Gartenhäuschen ist eine Befestigung mittels Dübeln im Untergrund vorgesehen. Mit dem Bohren in die Waschbetonplatten hab ich schon Erfahrung, ich hab so meinen Briefkasten befestigt :-).

Meine Fragen dazu, vielleicht kann mir bitte bitte wer Ratschläge geben:
1) Welchen Schotter soll ich nehmen, der sich schön mit dem Handstampfer verdichten lässt? Den üblichen 0/16er?

2) Soll ich drüber Sand, Split oder Magerbeton als Bett für die Waschbetonplatten nehmen? Bei Sand hab ich gehört, daß sich Ameisen gern einnisten. Split wird hier scheinbar bevorzugt. Beim Magerbeton seh ich den Vorteil, daß die Waschbetonplatten ein verbundenes Fundament bilden, daß die Windkräfte vielleicht besser schlucken kann. Allerdings ist die Hütte eh an fast jeder Platte gedübelt, also sollt da nit viel passieren. *grübel*

Würd mich sehr über ein paar Anregungen / Meinungen freuen :-)

Vielen lieben Dank & glg,
Michi
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19 Antworten
Woody  
Ich würde Verlegesplitt empfehlen.

 

Ich würde Beton nehmen - jetzt brauchen wir noch einen der Sand empfiehlt

Auf Splitt werden die Platten durch das Laufen und da sie doch nicht frei beweglich sind über kurz oder lang wahrscheinlich teilweise hohl liegen

 

Woody  
Zitat von Gismo
Ich würde Beton nehmen - jetzt brauchen wir noch einen der Sand empfiehlt

Auf Splitt werden die Platten durch das Laufen und da sie doch nicht frei beweglich sind über kurz oder lang wahrscheinlich teilweise hohl liegen
Dann kann man sie ja leicht rausheben und mit Splitt unterfüttern. Da er ja ohnehin Randsteine versetzt hat, ist ein "Wegschwimmen" des Splittes eher unwahrscheinlich. Meine bescheidene Meinung

 

Sollen die Platten nur als Fundament dienen oder auch komplett als Fussboden?

Im Bereich des Fundaments würde ich auch zu Beton tendieren, da ich mir ein später wackelndes Fundament schlecht vorstellen kann. Beton ist form- und kraftschlüssiger.
Im Bereich des Fussbodens reicht sicherlich auch Split.
Sand wegen Ameisen und anderer Tierchen auf keinen Fall.

@woodworkerin: Wegschwimmen dürfte nicht das Problem sein, eher nachsacken, da nur handverdichtet.

 

ich hätte erst 16/32 drunter gemacht und dann beton drauf

 

Woody  
Ich glaube nicht, dass die Fußbodenbelastung in einer Gartenwerkzeughütte (mehr können diese 4m² ja nicht sein) so hoch ist, dass da unbedingt ein Beton erforderlich ist. Zudem ja mind. die Hälfte der Fläche ohnehin mit Werkzeug und Maschinen zugestellt ist.

Ich persönlich betoniere so wenig wie möglich, da eine spätere Entfernung viel schwieriger und aufwändiger ist als nur Splittverlegung.

 

Ich hab unseren kleinen Geräteschuppen auch lediglich auf ca. 20-30cm Split gesetzt. Darauf 30x30x5 cm Betonplatten gesetzt (mit Randbegrenzungssteinen).
Das war 2008, seit dem hat sich nichts gesetzt, die Platten liegen nicht hohl, das Häuschen ist nicht umgefallen...................es steht wie am Anfang.

Also Daneel, so wie du das geplant hast, haut das schon hin.

 

Zitat von Daneel
Liebe Leute,
Ich habe bereits Randleisten betoniert.

Allerdings ist die Hütte eh an fast jeder Platte gedübelt, also sollt da nit viel passieren. *grübel*

Vielen lieben Dank & glg,
Michi
Die beiden Aussagen irritieren mich.
Ist das Fundament größer wie die Hütte?
Dann läuft doch wasser unten rein.

 

Geändert von HansJoachim (25.05.2013 um 09:28 Uhr)
Bei einem Gartengerätehaus in dieser Grösse wird vielleicht nicht viel Belastung auf den Boden kommen.
Trotzdem würde ich es etwas anders machen.
Im Baumarkt eine kleine Rüttelplatte ausleihen, da diese etwas mehr verdichtet als ein Handstampfer.
Schotter auffüllen und verteilen und gut abrütteln.
Anschliessend ca. 3cm Splitt auffüllen und verteilen und ebenfalls abrütteln.
Danach mit Splitt das Verlegebett auffüllen, abziehen und Waschbetonplatten verlegen.
Da dürfte dann in den nächsten 50 Jahren nichts mehr nachsacken.
Die Miete der Rüttelplatte kostet nicht die Welt. Wenn das Gerätehaus aber erst mal steht, dann ist es an den Rändern schon problematischer, bei Bedarf etwas zu unterfüttern.

 

Liebe Leute,

vielen Dank für eure Antworten.

Inzwischen tendiere ich auch eher zum Split. Ist ich glaub auch besser, weil das Wasser versickern kann und ich keine geschlossene Platte habe (auch wegen Frost im Winter und so).

Mein Nachbar hat eine Rüttelplatte. Ich hatte nur Angst mit der zu arbeiten, weil ich befürchte, daß ich mir dadurch die betonierten Randleisten eventuell wieder locker rüttle? Die 30 cm hohen Randleisten sind ca. 10cm im Beton. Oder muss ich mir da keine Sorgen machen?

@Hans: Ja, das Fundament ist ca. 10-15 cm größer als die eigentliche Hüttengrundfläche. Das ist auch so in der Aufbauanleitung der Hütte gefordert, muss ich denke auch so sein, da man ja in das Fundament reinbohren muss um die Hütte an den Ecken bzw. Seiten festzudübeln.

Vielen lieben Dank & glg,
Michi

 

Woody  
Du darfst halt mit der Rüttelplatte nicht ganz bis zu den Randleisten hinrütteln. das machst am besten per Muskelkraft. Wenn dein NB so ein Ding hat, vielleicht rüttelt er dir die Fläche auch gleich, wird mehr Erfahrung im Umgang damit haben als du, oder?

Ich würde aber an deiner Stelle für die Fixierung der Hütte Punktfundamente betonieren und diese nicht auf den lose verlegten Waschbetonplatten andübeln.

 

Ich habe es bei mir auch mit Sand versucht...aber so wie du schon erwähnt hast haben sich nach kurzer Zeit sehr sehr viele Ameisen eingenistet. Und zwar noch bevor ich das Häuschen drauf montiert habe. Habe mir dann auch die Arbeit gemacht und alles wieder entfernt bzw den Sand abgegraben und mit Split aufgefüllt. Muss sagen das sich Waschbetonplatten auf Split auch viel besser verlegen lassen.

 

Hmmm...also das Gartenhäuschen an den Ecken mit den Waschbetonplatten zu verschrauben bzw. festzudübeln?...Was sollte das für einen Nutzen haben?

Das Gartenhäuschen hat genug Eigengewicht.
Sollte es eine Verangerung sein, um die Hütte sturmfest zu machen, da hebt es dir die Waschbetonplatten beim Sturm gleich mit an.
Soll die Hütte sturmfest sein, dann würde ich die Ecken ca. 70cm ausheben und mit Beton verfüllen. Zum Verschrauben der Hütte dann durch die darüber verlegten Waschbetonplatten bis in die Betonpfeiler bohren, Gewindestangen aus Edelstahl in diese Löcher mit Injektionsmörtel einsetzen und dann mit Edelstahlmuttern und U-Scheiben verschrauben.

 

Liebe Leute,

eine Frage hätte ich noch. Ich habe jetzt ca. 30cm ausgehoben bis runter zum gewachsenen Boden. Dort hab ich mir überlegt ein Vlies auszubreiten damit kein Grünzeug durchkommt. Über das Vlies verteile ich dann den Schotter und verdichte ihn. Darauf kommt dann eine Schicht aus Splitt in das die Waschbetonplatten gelegt werden.

Ist das so ok? Ich habe Angst, daß das Vlies durch das rütteln beschädigt wird, oder muss ich mir da keine Sorgen machen? Bzw. ist das Vlies eh unnötig wenn ich verdichte?

Danke & glg,
Michi

 

In der Hütte scheint die Sonne nicht, Regen fällt auch nicht. Spar dir das Vlies.

Edit/ falls da jemals irgendetwas wächst.. Das kommt nicht aus 30 cm tiefe, sondern von der Erde die du im lauf der Zeit da reinschleppst und die sich in Fugen sammelt.

 

Geändert von HansJoachim (29.05.2013 um 18:01 Uhr)
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