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Fugendeckstreifen für GK Wand

25.12.2011, 18:24
Hallo Forum,
ich werde demnächst ein Zimmer renovieren. In einer Innenecke ist der Übergang zwischen einer GK-Wand und einer mit Lehmputz verputzten Innenwand gerissen (Fachwerkhaus). Ich möchte die Innenwand mit Gipsputz begradigen und in die Ecke einen Fugendeckstreifen einlegen, damit es in Zukunft nicht mehr zur Rissbildung kommt. Könnt ihr mir ein richtig gutes Produkt empfehlen? Soll ich den Streifen vor dem Verputzen einlegen oder erst die Wand begradigen und dann zuletzt den Streifen noch in die Ecke einarbeiten und dünn drüberputzen?
 
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9 Antworten
Also ich kenn das so das man erst den Putz auftägt dann den Streifen in den frischen Putz drückt und dann wieder drüber putzt.  Ich würde den ganz normalen Streifen nehmen den man auch bei Gipskartonplatten nimmt. Ich denke aber auch das es wieder einen Riss geben wir auch villeicht nicht an der selben Stelle aber vielleicht da wo der Streifen wieder aufhört weil ein Fachwerkhaus arbeitet so viel und die GK Wand so gut wie gar nicht.

 

Ich denke auch, dass da trotz überdeckendem Streifen auf Dauer die Stelle noch Riss anfällig sein wird. Da kann ich mich dem Holzwurm nur anschließen. Dennoch würde ich es auch machen, da es wenig Mehraufwand ist und auf jeden Fall den Prozess verzögert. Der Dehnungsunterschied GK zu Holz ist aber einfach zu groß.

 

Vielleicht könnte man ja auch wie eine Dehnungsfuge aus Acryl machen zwischen der Fachwerkwand und der GK Wand.

 

So schlimm ist das nicht mit dem Riss, ca. 1mm breit. Vor 13 Jahren wurde im Erdgeschoss darunter das Gebälk ersetzt. Ich denke da ist es normal, dass sich diese Wand ein wenig gesetzt hat. Ich hoffe, dass sich da nix mehr tut. Der Anschluss erfolgt nicht gegen Holz sondern gegen eine "normal" verputzte Innenwand. Die Grundsubstanz aller Wände ist natürlich Fachwerk.

Was ist denn nun besser? Diese Deckstreifen auf Papierbasis oder soll ich irgendwas glasfaserverstärktes verwenden?

Die Idee mit der Dehnungsfuge ist aber gut. Danke Holzwurm

 

Ich würde selbstklebendes Anti-Rissband aus reißfestem Glasfasergewebe nehmen da bist du auch der sicheren Seite. Das klebst du aber erst auf den Stoß und dann drüber spachteln.
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ID:	7455  

 

Zwischen Decke und Fachwerkwand muß immer eine Dehnfuge eigefügt werden. Da die Fachwerkwand immer arbeitet und eine GFK Decke zimmlich starr ist. Eine 2 bis 4 mm Fuge reicht kann mit Acryl verschlossen werden.

 

Zitat von gnagflow
Zwischen Decke und Fachwerkwand muß immer eine Dehnfuge eigefügt werden. Da die Fachwerkwand immer arbeitet und eine GFK Decke zimmlich starr ist. Eine 2 bis 4 mm Fuge reicht kann mit Acryl verschlossen werden.

Gut erklärt und zu 100% Richtig. Alles andere wird immer wieder reissen, egal ob mit oder ohne Glasfasern. Habe ich auch schon erlebt. Habe alles gewettet, das es hält. Da zahlt jeder Lehrgeld, wenn er nicht auf die "alten" Meister hört.

 

Meine Frage bezieht sich auf eine Ecke und nicht auf alle Decken im Haus.

Der Theorie folgend müssten bei mir viele Ecken gerissen sein. Ist aber nicht der Fall. Beobachtungszeitraum über 10 Jahre.

GK Wände und Decken geben sehr wohl nach, wenn als Unterkonstruktion zu feuchtes Holz verwendet wurde. Das Holz schrumpft beim Trocknen, die Wand springt dabei etwas zurück und es gibt Risse in der Ecke. Das ist mir leider auch schon passiert.

@Micha: Der Vater meiner Lebensgefährtin ist so ein "alter Meister". Vom ihm hab ich schon viel gelernt.

Meine Frage ist übrigens beantwortet und die Ursache für den Riss gefunden. Danke nochmal an Holzwurm!

 

da ich öfters mit Gips ( künstlerisch ) arbeite, kurz mal einige Fakten...
1.) bei unterschiedlichen Wandsystemen, welche sich im Eckbereich treffen..
ist eine Rissbildung nicht zu vermeiden..unterschiedliche Dehnung durch Wärme, Feuchte, wie bereits erwähnt wurde ! Fugendeckstreifen sind nicht elastisch, wenn diese im Gips eingebettet werden ! ( diese sollen nur die Festigkeit der dünnen Spachtelmasse beim Stossen von den Gipskartonplatten erhöhen !)
2.) dieses kann man mit einer schmalen ( tiefen) Schattenfuge umgehen ! Wo
keine direkte Verbindung ist, kann auch nichts reissen.....hier käme event. Acryl
als Fugenfüller zum Einsatz !...aber mit dem Acryl hab ich wenig Erfahrung !
3.) Zierprofile in den Ecken aufbringen ( ala Stuckarbeit ) wäre auch möglich..
aber wer mag schon Stuck aus Styropor, auch wenn es leicht vergipst wird ??
Gruss von Hazett

 

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