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Fragen zu Selbstbauwerkbank

13.12.2014, 08:35
Hallo zusammen,
Ich bin soooooo kurz davor, meine Werkbank zu bauen. Jetzt wollte ich von Euch wissen, in welchem Abstand man am besten die Bankhakenlöcher anlegt. Ich habe mich übrigens dafür entschieden, 20mm-Löcher anzulegen.

Die Arbeitsfläche besteht aus zwei aufeinandergeleimten 19mm-MDF-Platten. Würdet Ihr die Oberfläche bearbeiten, z.B. mit Öl oder dgl.?

So, vielleicht fallen mir im Verlauf noch weitere Fragen ein, zunächst freue ich mich aber auf Eure Antworten/Meinungen.

Gruss, frhofer
 
Selbstbau, Werkbank Selbstbau, Werkbank
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43 Antworten
Ich hab meine im Abstand von 80mm gemacht, das geht ganz gut mit den Führunsschienenzwingen (was für ein Wort) aus. Aber wenn Deine Werkbank 38mm Stark wird, gehen die Zwingen nicht durch die 20mm Löcher. Auch für die Festtool Spannelemente http://ecx.images-amazon.com/images/...GL._SX300_.jpg ist der Abstand gut.

 

Hast Du Deine Platte noch lackiert, geölt oder dergleichen?

 

Ich habe meine mit Clou farblosem Lack gestrichen. Hatte ich noch da, ist sehr dünn (nur dünne Lackschicht). Zwisxhenschliff vor 2. Auftrag ist notwendig. Die Oberfläche ist dadurch glatter, fühlt sich besser an und lässt sich leichter mit dem Handbesen abfegen. Sodann haben Farbkleckse, Öl oder Fettspuren kaum eine dauerhafte Chance.

 

Ich würde einen Abstand kleiner 10 cm wählen. Du kannst ja zuerst nur die nötigsten Löcher bohren /fräsen und später nach bedarf erweitern. Ich würde das MDF nicht noch zusätzlich lackieren. Ich vermute, über die Zeit ist das MDF eh als "Opferholz" gedacht, also warum Zeit und Geld verschwenden für ne Lackschicht?

 

Zitat von frhofer
Hast Du Deine Platte noch lackiert, geölt oder dergleichen?
Ich habe die Platte aus Multiplex gemacht, nach dem Schleifen habe ich dann noch ein Hartwachs aufgetragen.
KLICK

 

Zu sugrobi - stimmt MDF. Habe ich "überlesen" - MDF würde ich auch nicht lackieren. Ist so bereits glatt genug und relativ unempfindlich.

38 mm ist zu Dick. Würde nur einfach nehmen und ggf. In der Mitte ein Holz oder Winkeleisen zur Stabilisierung einbauen. Die 19 mm Stärke sollten reichen, wenn Du dort lediglich Spannen und ohne große Wucht/Belastung bearbeiten willst. Zum Handhobeln dürfte es auch genügen.

 

Geändert von Rainerle (13.12.2014 um 16:53 Uhr)
Die Multifunktionswerkbank, die sich Guido Henn selbst baute, bestand aus einer 30mm starken Multiplexplatte. Er hat u.a. die Frässchienenzwingen von Festool verwendet.

39mm dickes Material finde auch ich - genau wie Rainerle - zu dick. Dann müsstest du die Bohrungen beidseitig stark ansenken, und das sieht nicht gut aus.

 

Zitat von Electrodummy
Die Multifunktionswerkbank, die sich Guido Henn selbst baute, bestand aus einer 30mm starken Multiplexplatte. Er hat u.a. die Frässchienenzwingen von Festool verwendet.

39mm dickes Material finde auch ich - genau wie Rainerle - zu dick. Dann müsstest du die Bohrungen beidseitig stark ansenken, und das sieht nicht gut aus.
Bei mir gehen die Festoolzwingen nicht durch ein 20mm Loch in einer 30mm Platte, ich kann morgen mal sehen was die max. Stärke ist wo die Zwingen noch durch gehen.

 

Woody  
Nur mal eine Verständnisfrage: ist MDF nicht viel zu weich für so ein Vorhaben? Das bricht doch total leicht aus und beim Sägen und Bohren macht es unheimlich viel Feinstaub. Zumindestens diese Platte, welche ich zur Zeit in Arbeit habe

Ich würde auch zu Multiplex tendieren......zumal die Optik an den Kanten unschlagbar schön ist

 

Ich spiele auch mit dem Gedanken mir eine zweite Werkbank zu bauen. Als Anregung dazu hab ich mir die Werkbank von Heiko Rech angesehen. Er hat auch nur eine 19mm MDF Platte als Arbeitsplatte verwendet. Allerdings will ich die Werkbank auch noch als Frästisch für meine POF verwenden. Schau dir doch mal das Video an ist ganz interesant und spricht genau die Sache mit den Löchern an.

 

Ich will mich ja nicht in den Vordergrund stellen, aber ich habe mir ja schon viele Gedanken bezüglich einer selbstgebauten Werkbank gemacht. Ich habe mir dies und das alles genau angeschaut, und mir dann diese Werkbank gebaut. In der Bauanleitung steht ja alles nötige drin. Ich habe mir die Werkbank dann nach und nach erweitert, und habe dann folgende Module gebaut. Aufrüstung zum Sägetisch, Stichsägenmodul und Tischverbreiterung.
Schnittschutz für die Werkbank, Bankknecht, Schittleiste, Spannvorrichtung und vieles mehr. Einfach mal auf meine gespeicherten Projekte schauen, da finder ihr doch bestimmt einiges. Und warum sich über dieses Thema den Kopf zerbrechen und viel Zeit verschwenden, wenn es ein anderer ja schon getan hat.
PS, ich habe übrigens auch eine Bohrschablone für die Werkbankbohrungen gebaut, damit die Löcher alle genau sitzen.
Ich hoffe, ich konnte etwas helfen

 

Also ich hab das mit den Zwingen und der Tischplattenstärke mal ausprobiert, bis 24mm Stärke der Platte und einem 20mm Bohrloch gehen die Zwingen von Festool für die Führungsschine ohne Prob. durch das Loch, bei größeren Stärken muss man dann halt das Bohrloch von unten erweitern (Senken).

 

Cyberman, aber passen dann noch die Spannelemente zum Schrauben (Link 1. Post)? Ich schätze, dann sind die Schrauben zu kurz. Und diese Elemente möchte ich nicht mehr missen. Sind genial.

Die Original Lochplatte von Festool hat aktuell 19 mm. Insofern ist das bestimmt das Idealmaß. Ältere Varianten hatten noch 22 mm.

 

Woody  
Zu bedenken wäre meiner Meinung nach auch, je dicker die Werkplatte umso mehr verringert sich die Nutzspannweite der Zwingen. Also das Stück Holz was man anzwingen will, ist in der Dicke dann begrenzt, weil die Zwinge schon zu sagen wir 1/3 in der Werkbank verschwindet. Wenn ihr wißt, was ich meine

 

Zitat von Rainerle
Die Original Lochplatte von Festool hat aktuell 19 mm. Insofern ist das bestimmt das Idealmaß. Ältere Varianten hatten noch 22 mm.
oder erhöht die Gewinnmarge, weil 19mm billiger sind...

 

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