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Fragen wegen dem Gefälle

26.11.2012, 09:35
Hallo,

ich bin dabei mein Schuppen um, aus und an zubauen zur Zeit das, dass Dach vom Anbau zu erstellen. Nun ist die frage wieviel Prozent Gefälle sind nötig bei Dachpfannenprofilplatten,das dass Kondenzwasser abläuft ohne die Dämmung zu beschädigen
 
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11 Antworten
Die verscheidenen Hersteller geben min 14° Neigung an, andernfalls ein "Unterdach"

 

Und wieviel sind wirklich nötig?

 

naja wenn die Hersteller 14° angeben wirds schon so sein...bei deinen Platten müsste ja eine technische Angabe vom Hersteller dabei sein, an die ich mich halten würde.

 

nagut recht herzlich dank

 

Bei 14° Gefälle sind das ca. 26 cm auf 1 Meter....recht viel ! aber wenn es so vorgegeben ist ! Normal für einfache Überdachungen aus Plexiglas-Stegplatten z.B. reicht
ein Gefälle von 8 % ...das sind 8 cm auf 1 Meter !
Gruss von Hazett

 

Bei den Profilen ist das Problem das Kondenswasser, was bei einer zu geringen Neigung an der Unterseite nicht weg"läuft" sondern nach unter tropft, auf die Dämmung was der ja bekanntlich nicht gut bekommt.

Es gibt immer noch die Möglichkeit eines Unterdachs, was letztlich keine tragende oder Wetterschutzfunktion hat, sondern nur das Kondenzwasser abhalten soll.

 

Zitat von loki1903
Hallo,

ich bin dabei mein Schuppen um, aus und an zubauen zur Zeit das, dass Dach vom Anbau zu erstellen. Nun ist die frage wieviel Prozent Gefälle sind nötig bei Dachpfannenprofilplatten,das dass Kondenzwasser abläuft ohne die Dämmung zu beschädigen
Dafür sollte eine Unterspannbahn drunter sein. Auf dieser läuft das Kondenswasser dann ab. Da die Dachpfannen auch an der Unterseite ein Profil haben (wenn es die gleichen wie bei mir sind) spielt das Gefälle kaum eine Rolle, da sich an den "Knickpunkten" eh Tropfen bilden. Damit es an diesen Stellen nicht tropft und das Kondenswasser komplett an den Platten runter läuft müsste die Dachneigung noch deutlich steiler sein.
Die Angaben zum Gefälle beziehen sich hauptsächlich auf Schlagregen. Da man die Platten durch Überlagerung verlängern kann, entsteht an diesen Stoßpunkten die Möglichkeit, dass sich Regenwasser drunter drückt. Damit das nicht passiert, ist ein gewisses Gefälle nötig.
Natürlich darf das Gefälle nicht geringer sein als einzelnen Schrägen der Profile.

Hier mal ein Bild von unserem Blechdach auf dem alten Haus.
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Größe:	527,4 KB
ID:	16116  

 

also wie jetzt? ich habe jetzt die sparen auf denen habe ich jetzt unterspannbahn getackert und dann spielt das gefälle keine rolle mehr ???????????????????????

 

Dass es keine Rolle spielt will ich natürlich nicht sagen, aber:

Ist der Aufbau richtig, hast Du zwischen der Dämmung und der Unterspannbahn wenigstens 2cm Luft. Tropft also Kondenswasser von Deinen Platten, sollte es auf der Unterspannbahn ablaufen und mit der Dämmung gar nicht in Berührung kommen.

 

ich werde das ausprobieren und wie gesagt danke

 

Hier mal die Infos eines namhaften Herstellers von Metalldächern.
Der sagt ab 12° aufwärts.

 

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