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Frästisch Eigenbau - Welche Federklemmen

29.12.2012, 01:13
Hallo zusammen,

ich plane derzeit den Bau eines kleinen Frästisches, ähnlich dem Modell von rogsch.

Aktuell bin ich am Überlegen wie ich die Werkstücke am Tisch, bzw. am Fräser halte und gleichzeitig meine Finger vom Fräser weghalte.

Die Lösung scheinen wohl Spannfederklemmen...aber welche?

Ich habe hier verschiedene Varianten gefunden, aber leider keine Erklärungen wo die Unterschiede sind (vom Aussehen mal abgesehen).

Wie unterscheiden sich Federklemmen?
Wie wähle ich die "richtigen" Federklemmen?
 
Eigenbau Frästisch, Federklemmen Eigenbau Frästisch, Federklemmen
Bewerten: Bewertung 1 Bewertung
21 Antworten
MicGro  
Hier sieht du eine Federklemme Marke Eigenbau, vielleicht ist das auch was für dich.

http://www.youtube.com/watch?v=JEUUdWr7ElA

 

Geändert von MicGro (29.12.2012 um 01:31 Uhr)
Und wie man die selber macht, ist in diesem dreiteiligen Video sehr gut erklärt.
http://www.youtube.com/watch?v=zwzU-5zQO7Y

 

dausien  
Ich habe die von Milescraft - gibt es z.B. hier oder hier.
Oder wie schon geschrieben, selber machen

 

--- falscher thread ---

 

Geändert von agreisle (29.12.2012 um 12:45 Uhr)
Danke euch für eure Antworten!

Leider bin ich dadurch nicht wirklich schlauer geworden.
Selber bauen ist zwar immer erste Wahl aber selbst dann bleibt ja die Frage was eine Federklemme auszeichnet. Also wie sie gebaut werden kann/soll/muss.

Was unterscheidet die Federklemmen die am Markt erhältlich sind?
Kauft man die nach Aussehen oder was sind die Kriterien?

 

dausien  
Das ich genau vor den gleichen Fragen stand habe ich mir die oben genannten gekauft. Sie waren irgendwo im Handbuch Oberfräse von Guido Henn abgebildet, da dachte ich mir können diese nicht ganz verkehrt sein.

Wenn ich noch welche benötige baue ich mir sie aber vermutlich selbst.

 

Diese Frage hat mich in letzter Zeit auch beschäftigt.
Was sind die unterschiedlichen Nutzen oder Anwendungszwecke der verschiedenen Klemmen.
Das einzige was ich bisher herausgefunden habe ist, das die schrägen Federn ein zurückziehen des Werkstückes verhindern. Es muss in einem Zug gefräst werden.
Wobei ich aber auch glaube das es vollkommen wurscht ist wie das Werkstück angedrückt wird. Hauptsache die Finger sind nicht in Gefahr.

Zitat von Tobi74
Und wie man die selber macht, ist in diesem dreiteiligen Video sehr gut erklärt.
http://www.youtube.com/watch?v=zwzU-5zQO7Y
Typisches Amivideo, Text ohne ende. Bis echte Informationen kommen bin ich schon eingeschlafen.
Erinnert mich an den Herrn Duhme vom Holzwerken TV. Da schlaf ich auch regelmäßig ein

Heiko zeigt in seinen Videos wie man es besser macht. Zwangsweise auch viel Text, aber es kommen permanent Informationen. Da macht es spass zuzuschauen.

 

Ich beschätige mich auch schon eine ganze Zeit mit der Idee, einen Frästisch zu bauen. Dabei ist mir auch die WoodRat in den Fokus gekommen, und dabei ist mir die genialste Methode untergekommen, unkonventionell zu denken. Als Alternative zur Federklemme nutzen die einfach eine Schuhbürste. Billig und deshalb schnell mal erneuert.
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Name:	Handfeed-2.jpg
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ID:	16582  

 

dausien  
Die Federklemme oder auch Andruckfeder hilft beim fräsen von schmalen Leisten und dient dazu das Werkstück einmal von oben und von vorne gegen den Fräser zu halten. Die Finger haben in der nähe des Fäsers schließlich nichts zu suchen.

 

Irgendwie gehen die ganzen Antworten am Topic vorbei.
Die Frage lautete ja nicht "wat isn ne Federklemme".
Sondern wo sind die Unterschiede. Manchmal glaub ich es wird garnicht gelesen worum es geht. Ein Stichwort und schon klappern die Tasten.
Einen Federbogen kann man ja auch als Federklemme bezeichnen.
Wo liegen also die Vor-/Nachteile der einzelnen Teile.

 

Ich glaube, es gibt keine wesentlichen Unterschiede. Alle gezeigten Federklemmen haben Federn und können klemmen. Sie Unterscheiden sich nur in der Art der Einstellung. Aber auch hier haben alle Langlöcher quer und längst bzw. geschwungen woduch sie flexibel einstellbar sind.
Nimm die, die dir persönlich am ehesten zusagen.

 

mmm, ein bisschen verrückt ist es schon.
Normalerweise gibt es zu jedem Thema Experten die auch die kleinsten Unterschiede ganz genau erklären können...bei Federklemmen scheint es nicht so zu sein.

Scheinbar sind es nur Design- oder Befestigungsunterschiede aber keine Funktionsunterschiede.

Mal was ganz neues...Werkzeugzubehör nach Aussehen aussuchen, komm mir fast vor wie beim Schuhekaufen mit der Frau...

Danke euch allen die mitüberlegt haben!!!

@macdieter: Meines Wissens nach soll eine Federklemme das Werkstück gegen den Fräser drücken und gleichzeitig ein Rückschlagen verhindern. Eine Schuhbürste wird ersteres vielleicht noch halbwegs hinbekommen, aber gegen Rückschlagen hilft die Bürste vermutlich ebenso gut wie ein Wackelpudding mit Waldmeistergeschmack. Da investiere ich lieber an der Stelle ein paar Euro um Verletzungen zu vermeiden.

 

Meiner Meinung ist das einzige auf das du wirklich achten solltest, die Befestigungsmethode, nicht dass du sie dann nicht in deine Führungsnut einsetzen kannst. Der rest ist vermutlich geschmacksache.

 

@ birkenbastler: Hmm, auf die Idee mit dem Wackelpudding wäre ich jetzt nicht gekommen! Das mit dem Waldmeister, ist das Geschmacksache oder gibt es da sicherheitstechnische Grundlagen, die ich noch nicht kenne?
Nun mal im Ernst: Die Bürste hat erst mal ne breite Auflage, ausserdem biegen sich die Borsten ja in die Richtung, in die das Werkstück läuft. Und wer eine Bürste mal gegen den Strich gebürstet hat, kennt die Sperrwirkung.Grundsätzlich ist die Federwirkung ja auch dafür gedacht, dass das Werkstück an den Fräser gedrückt wird, ohne dass die Finger selbigem zu nahe kommen müssen. Man sollte das ganze einfach mal ausprobieren. Ich meine, die Hersteller der WoodRat würden das sicher nicht einbauen, wenn es gefährlich wäre, oder? Wenn ich mal im Lotto gewinne, dann lege ich mir die vielleicht mal zu!?

 

Zitat von macdieter
Nun mal im Ernst: Die Bürste hat erst mal ne breite Auflage, ausserdem biegen sich die Borsten ja in die Richtung, in die das Werkstück läuft. Und wer eine Bürste mal gegen den Strich gebürstet hat, kennt die Sperrwirkung.
Hast du schon mal ein zurückschlagendes Werkstück beim Fräsen erlebt?
Ich behaupte mal da hat deine Schuhbürste keinen relevanten Effekt mehr.

Zitat von macdieter
Ich meine, die Hersteller der WoodRat würden das sicher nicht einbauen, wenn es gefährlich wäre, oder?
Darauf zu wetten wäre mit zu heikel. Im Zweifelsfall ist es doch schließlich meine Gesundheit.
Es gibt schließlich genug Müll zu kaufen der eigentlich direkt in die Presse gehören würde.
Eventuell weisen die irgendwo im Kleingedruckten darauf hin das die Bürsten zwar als Anpresshilfe gedacht sind aber keinesfalls als Rückschlagsicherung dienen???

Wie auch immer, ICH will keine Schuhbürsten oder sonstiges verwenden, sondern wollte etwas über die Unterschiede der am Markt erhältlichen Federklemmen erfahren.

 

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