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Fräsen mit Schablone

03.06.2013, 13:54
Hallo zusammen,
habe mal folgende Frage:
Wenn ich mi8t einem Kugellager als Anschlag eine Kontur fräsen will, muß das Lager den gleichen Durchmesser des Fräsers haben, oder kann das auch größer sein?
Ich möchte mit einem 12er Fräser - und einem 30er Kugellager arbeiten (hab ich noch gefunden)
Ich hoffe ihr könnt mit meinen präzisen Zeichnungen etwas anfangen :-)
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fräsen, Holzverarbeitung, Konturen, Schablone fräsen, Holzverarbeitung, Konturen, Schablone
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20 Antworten
Die einfachste Lösung ist natürlich ein Kugellager das exakt zum Fräser passt - Bündigfräse werden meist passend bestückt und dann kannst du Bauteile 1:1 kopieren. Falzfräser haben abweichende Kugellagerradien.

Wenn du aber keine Falz willst, kannst du auch direkt mit der Kopierhülse und einem Nutfräser arbeiten und sparst dir die Bastelei mit dem Kugellager. Die Schablone muss halt nur zu den unterschiedlichen Durchmessern passen.

 

Hey Fernton,
vielen Dank für diesen Tipp!!!!
Der ist so gut, der könnte von mir sein :-)
Im Ernst. Danke. Da wär ich nie drauf gekommen. Wobei ich ja schon mit der Kopierhülse herum experimentiert habe :-( Allerdings nicht in Verbindung mit dem FT.
Da krieg ich wieder einmal schmerzlich vor Augen geführt, wie viel ich in dem Bereich noch lernen muß.
eigentlich ist das ja logisch: wenn es freihändig geht, warum soll das im stationären Bereich nicht gehen ?!? Hinterher ist man immer schlauer.

"Alles was er hatte war keine Ahnung, davon aber jede Menge"

Noch einmal vielen Dank!!!Mit den blöden Sprüchen will ich dich nicht veräppeln.
Ich hätte jetzt stundenlang nach einer Lösung mit dem Kugellager gesucht. Und die Gartenmöbel, die ich bauen will, könnten wir dann wahrscheinlich erst nächstes Jahr benutzen- oder im Winter als Feuerholz.

 

Spontan hätte ich jetzt ebenfalls zur Kopierhülse geraten.
Theoretisch dürfte ein grösseres Kugellager aber auch funktionieren.

 

Ich empfehle dir trotzdem beim nächsten WerkzeugeInkauf mal einen Bündigfräser mit zu nehmen. Die Dinger sind unglaublich praktisch wenn du mehrere identische Teile herstellen willst. Es gibt sie in verschiedenen Durchmessern. Die breiten haben natürlich mehr Abtrag aber mit den schmalen kommt man besser in die Ecken.

 

dausien  
Meine Erste Wahl ist auch immer der Bündigfräser, habe aber auch schon mit Kopierhülse gefräst, man muss dann eben dies beim erstellen der Schablone berücksichtigen.

 

Zitat von Fernton
Ich empfehle dir trotzdem beim nächsten WerkzeugeInkauf mal einen Bündigfräser mit zu nehmen. Die Dinger sind unglaublich praktisch wenn du mehrere identische Teile herstellen willst. Es gibt sie in verschiedenen Durchmessern. Die breiten haben natürlich mehr Abtrag aber mit den schmalen kommt man besser in die Ecken.
Hab ich jetzt nen kleinen Denkfehler, oder seh ich das doch richtig, dass bei dem kleineren Durchmesser ein schnellerer Materialabtrag entsteht als bei einem grösseren Durchmesser?

 

Idee gut- - aber funktioniert nicht:-(

Wenn ich mit der Kopierhülse arbeite, muß ich die Schablone unter dem Werkstück anbringen. Da komm ich nicht bis zur Hälfte des Materials :-(
Ich habe so einen Bündigfräser. Kann ich damit von der anderen Seite den Rest fräsen?

 

Etwas aufwendig, aber funktioniert.

 

Blöde Frage von mir:
Wenn du einen Bündigfräser hast, warum benutzt du den nicht von Anfang an? Schablone exakt passend machen und mit doppelseitigem Klebeband fixieren. Oder ist dein Bündigfräser zu kurz?

 

Geändert von Fernton (03.06.2013 um 19:25 Uhr)
Es gibt keine blöden Fragen - nur dumme Antworten!
Ja, das Problem ist, der Fräser ist 12mm lang unde das Material ist 28mm dick.

 

Dann bleibt wirklich nur von der einen Seite zu nuten und dann von der anderen Bündig zu fräsen.

 

Und wenn ich von beiden Seiten eine Nut fräse und die restlichen 4 oder 5mm wegschleife?
Ist das zu umständlich, oder wird das zu ungenau?

 

Wenn ich das versuche, wird das bei mir zu ungenau und ich bin dann länger mit schleifen beschäftigt als der Werkzeugwechsel gedauert hätte.

Mach eine Serienfertigung. Erst alles nuten, dann alles bündig fräsen.

 

Ok. Danke!

 

Zitat von charly4ever
...
Wenn ich mit der Kopierhülse arbeite, muß ich die Schablone unter dem Werkstück anbringen.
...
Ich glaube da hast Du einen Denkfehler ...
... wenn mit Kopierhülsen gearbeitet wird dann liegt die Schablone immer AUF DEM WERKSTÜCK das bearbeitet wird ...


Zitat von charly4ever
Es gibt keine blöden Fragen - nur dumme Antworten!
Ja, das Problem ist, der Fräser ist 12mm lang unde das Material ist 28mm dick.
... auch das ist nicht wirklich ein Problem wenn Du einen Bündig-/Kopierfräser mit Anlaufring am Schaft verwendest ...

 

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