Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Fotos für Projekte - wie macht ihr das?

27.10.2013, 10:17
Woody  
Mir fällt immer wieder auf, mich nicht ausgenommen, dass bei den Projekten die Qualität der Bilder sehr stark variiert. Manche sind perfekt ausgeleuchtet, scharf und geben jedes Detail wider, andere wiederum unscharf, durch Blitzreflektion verschandelt oder durch extrem unruhigen Hintergrund (Werkstattchaos) das eigentlich darzustellende Objekt kaum erkennbar.

Mich würde nun interessieren, wie ihr die Bilder für eure Projekte herstellts. Beachtet ihr Hintergrund, Beleuchtung, Reflektion, Schärfe? Welche Kameras verwendets ihr. Oder habt ihr gar eine spezielle Ecke mit Beleuchtungseinrichtung für das optimale Bild?

Ich selbst verwende eine stinknormale kleine noname Digicam, meist mit Autofocus, da mir meine teure Canon-Kamera zu schade für den Staub und die Gefahren der Werkstatt ist. Darunter leidet natürlich die Bildqualität.
 
Projektfotos Projektfotos
Bewerten: Bewertung 7 Bewertungen
64 Antworten
Ich knips einfach drauf los, würde mich auch sonst zu sehr ablenken und aufhalten wenn ich das alles noch in Szene setzen würde.

 

Solange man erkennen kann was man erkennen soll ist doch alles in Ordnung.

Was mich übrigens vom Projekte einstellen abhält ist der Bilderzwang. Wenn ich werkle dann werkle ich und höre nicht alle 30 Sekunden auf um ein Bild zu knipsen.

 

Also ich knipse eigentlich auch so drauf los, und wenn die Qualität mal nicht so 100%ig ist, helfe ich mit einem Programm einwenig nach. Helligkeit u. so. Ich muß aber auch gestehen, das ich in der Werkstatt an meinem Tisch eine Lampe habe, in der ich ein Energiesparlampe benutzte mit Tageslicht-Karakter. Das hilft ungemein, das bei den Bildern kein Farbstich entsteht. Die Lampe habe ich aber nicht extra wegen den Fotos in der Werkstatt, sondern da Tageslicht Birnen generell angenehmer zum arbeiten ist. Nur mal so als Tipp.

 

Na ja ich habe zwar noch kein Projekt eingestellt aber würde mir wünschen das die wichtigen Schritte sauber abgebildet werden.
Ob die Werkstatt aufgräumt aussieht ist mir Wurscht.

 

Ich hab eine alte Canon A20 von 2002,die liegt meist in der Werkstatt,für diese einsätze sind 2,1 Megapixel völlig ausreichend.
Mein Problem ist eigendlich das ich beim Werkeln oft rgesse Fotos zu machen oder mir die "3.teHand" fehlt.

 

Zitat von JensSchwarzer
Na ja ich habe zwar noch kein Projekt eingestellt aber würde mir wünschen das die wichtigen Schritte sauber abgebildet werden.
Ob die Werkstatt aufgräumt aussieht ist mir Wurscht.
Bei Holzarbeiten ist in 10 Minuten wieder alles voll. Das Aufgeräumte hält sich nur kurz

 

Woody  
Zitat von JensSchwarzer
Ob die Werkstatt aufgräumt aussieht ist mir Wurscht.
Das meinte ich auch nicht, sondern dass durch dieses Chaos im Hintergrund sich das zu fotografierende Objekt vorne einfach nicht mehr ausmachen läßt.

@Hoppel: meistens weiß ich schon im voraus, ob ich mein Werk später hier veröffentlichen will und mache dann eben die Fotos. Mittlerweile ist das eigentlich relativ automatisiert und soviel Zeit hat man schon. wir sind auf der Arbeit und nicht auf der Flucht

 

Geändert von Woody (27.10.2013 um 10:46 Uhr)
Naja, da wir hie rja in einem Heimwerkerforum sind un dnicht in einem Foto-Forum, ist die Bildkomposition ja ertsmal egal. Vielwichtiger ist mir, das die Bilder wenigstens scharf sind. Einige hier haben besonders bei Nahaufnahmen so Ihre liebe Mühe ein scharfes Bild zu machen. Farbstiche (falscher Weißabgleich) sind mir eigentlich auch egal, solange es nicht um die Farbe des Werkstückes geht. Was aber m.M. nach garnicht geht sind auf der Seite liegende Bilder! Ein rechtsklick, und das Bild ist gedreht und man muß sich nicht den Hals verrenken...

Ich persönlich treibe etwas mehr aufwand, aber nur, weil Fotografieren ja auch ein Hobby von mir ist. Ich nutze in der Werkstatt meine alte EOS 450D zusammen mit einem Blitzgerät. Mit der Streuscheib des Blitzes bekomme ich die ganze Werkstatt gleichmässig ausgeleuchtet. DIe Bilder werden dann zuhause mit Lightroom bearbeitet. Da ich im RAW fotografiere kann ich unter oder überbelichtete Bilder retten und Farbstiche sehr gut korrigieren. Meistens beschneide ich die Bilder noch etwas, damit man meine unordentliche Werkstatt nicht mehr als nötig sieht ;-)

 

Zitat von WerkenStattReden
Solange man erkennen kann was man erkennen soll ist doch alles in Ordnung.

Was mich übrigens vom Projekte einstellen abhält ist der Bilderzwang. Wenn ich werkle dann werkle ich und höre nicht alle 30 Sekunden auf um ein Bild zu knipsen.
Genauso sehe ich das auch. Wenn ich am Arbeiten bin, bin ich am Arbeiten. Wenn ich dann fertig bin, fällt mir ein, das ich ja ein Projekt hätte draus machen können. Nur ohne Bilder ist das auch ****.

 

Zitat von Woody
Das meinte ich auch nicht, sondern dass durch dieses Chaos im Hintergrund sich das zu fotografierende Objekt vorne einfach nicht mehr ausmachen läßt.

@Hoppel: meistens weiß ich schon im voraus, ob ich mein Werk später hier veröffentlichen will und mache dann eben die Fotos. Mittlerweile ist das eigentlich relativ automatisiert und soviel Zeit hat man schon. wir sind auf der Arbeit und nicht auf der Flucht
Bin halt männlich,und somit nicht Multitaskingfähig,ich konzentrier mich auf das Projekt,da vergess ich oft das Fotografieren.

 

Janinez  
ich knipse auch einfach während der Arbeit munter drauflos und achte leider weniger auf die Umgebung (wenn ich schon mal dran denke Fotos während der Herstellung zu machen)
Wenn ich super gute Aufnahmen benötige dann habe ich noch das Fotolab meines verst. Mannes zur Verfügung (aber meist bin ich zu faul, die Hintergründe und Leuchten aufzubauen usw), ab und zu versuch´ich wenigstens das fertige Teil vor einen einigermaßen neutralen Hintergrund zu fotograph.

 

Wenn ich dran denke, nehme ich meine Nikon AW110 mit in die Werkstatt (die ist Wasser- und Staubdicht)
Für Details nehme ich gerne meine Spiegelreflex, aber die kommt dann immer zum Einsatz, bevor ich mit staubigen Schritten anfange. Und wenn mal keine Knipse in der nähe ist muss hald das Handy reichen
Soviel zur Theorie, meistens fällt mir aber auch erst hinterher auf, dass der letzte Schritt gut für ein Foto gewesen wäre.

 

dausien  
Seit ich hier Projekte veröffentliche habe ich die Kamera meist in der Werkstatt und mache in den Arbeitspausen ein paar Schnappschüsse (mit Blitz und Autofokus). Wenn ich dann das Projekt hier einstelle versuche ich ein paar brauchbare Bilder auszuwählen. Nicht immer ist dann ein ideales Bild dabei, aber deswegen extra Aufwand treiben ist mir dann auch zuviel des Guten.

 

Bei den einzelnen Schritten eines Projekts, versuche ich möglichst ansehnliche Bilder während der Arbeit zu schiessen die den Herstellungsablauf erklären. Dabei versuche ich immer eine möglichst stabile Kameraposition zu haben, damit ich nicht verwackle. Einige Arbeitsschritte sind zum besseren Verständnis nachgestellt und / oder extra so trapiert, dass sie auf dem Bild möglichst gut erscheinen.

Zudem schiesse ich meistens mehrere Bilder aus leicht verschiedenen Winkeln und wähle dann erst später am Bildschirm das beste davon aus.

Bei den "Final Shots" versuche ich zumindest mir Mühe zu geben, dass auch der Hintergrund passt. Wie bei meinen gedrechselten Kugelschreibern kann das einfach mal ein zusammen gekehrter Haufen Holzspäne oder einfach ein weißes laminiertes Blatt Papier sein um Reflexionen zu erzeugen.

Meine Delphine hab ich z.B. auf meiner blauen Arbeitsjacke abgelichtet. Das Blau hab ich dann später mit dem Garfikprogramm verwässert. Ausserdem hab ich die Delphine noch ausgeschnitten und einen karibischen Hintergrund eingesetzt.

Überhaupt geht bei mir kein Bild raus, ohne das es die Bildbearbeitung durchlaufen hat und sei es nur um es zu drehen oder es auf eine passable Größe zu bringen.

Grafikprogramm:
Corel PhotoPaint 12 und CorelDraw 12

Foto:
Canon Power Shot SX 220 HS in Lila
Olympus C 2000 Z (nur noch genutzt, wenn´s richtig gut werden soll)

 

Zitat von Woody
Mich würde nun interessieren, wie ihr die Bilder für eure Projekte herstellts. Beachtet ihr Hintergrund, Beleuchtung, Reflektion, Schärfe? Welche Kameras verwendets ihr. Oder habt ihr gar eine spezielle Ecke mit Beleuchtungseinrichtung für das optimale Bild?
Ich überlege mir vorher was ich mit dem Bild zeigen möchte und versuche auch genau das einzufangen. Lieber ein Bild auf dem etwas zu erkennen ist als 15 "Schnappschüsse" bei denen der Betrachter dann raten darf was da wohl gerade gemeint sein könnte. Ein halbwegs vernünftiges Bild zu machen braucht am Ende weniger Zeit als 15 Schnappschüsse. Man bekommt nur nicht so viele Punkte dafür

Wenn dazu gehört, dass das Motiv freigestellt wird, dann räume ich auch mal auf. Tut mir anschließend bei der Arbeit auch gut, wenn wieder Platz ist.

Zitat von Woody
Ich selbst verwende eine stinknormale kleine noname Digicam, meist mit Autofocus, da mir meine teure Canon-Kamera zu schade für den Staub und die Gefahren der Werkstatt ist. Darunter leidet natürlich die Bildqualität.
Das ist ehrlich gesagt etwas, was ich nicht verstehe. Kameras werden ja auch an den Strand, in die Wüste oder zum Skifahren geschleppt. Warum sollten sie dann nicht mit in die Werkstatt kommen können?

Und nun noch die gemeine Zusatzfrage:
Wenn in deiner Werkstatt Verhältnisse herrschen die du deiner Kamera nicht antun möchtest, warum tust du sie dir dann selber an?

 

Geändert von Fernton (27.10.2013 um 12:34 Uhr)
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht