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Forstnerbohrer

19.03.2016, 23:49
Ich habe den Stamm des Weihnachtsbaumes mit der Säbelsäge in einzelne Stücke gesägt und möchte diese nun weiter bearbeiten.
Irgendwie komme ich mit dem Forstnerbohrer nicht richtig weiter.
Außerdem (siehe Foto) riecht es verbrannt und auch Verbrennungsspuren sind am Foto zu sehen.
Der Spalt im Holzstück entstand durch die Säbelsäge, ist also nicht durcvh die Bearbeitung mit dem Bohrer entstanden.
Ich habe verschiedenes ausprobiert (weniger Druck ausüben, langsamer Bohren). Trotzdem entstand immer das gleiche Ergebnis (siehe Foto).
Wie kann ich es besser machen.
Ich freue mich über jede Hilfe.
Alles Liebe Samir
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ID:	39795  
 
Forstnerbohrer, Verbrennungsspuren Forstnerbohrer, Verbrennungsspuren
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45 Antworten
kjs
da gibt es mehrere Möglichkeiten was schief liegen kann und Eine ist der Bohrer selbst. Speziell bei den Billigen gibt es welche die die Späne nicht raus bringen. Die klemmen dann und der Bohrer wird heiß. Etwas Abhilfe bringt da wenn Du etwas bohrst, den Bohrer wieder ganz raus ziehst und dann wieder rein. So lange wiederholen bis Du tief genug bist.
Was natürlich auch sein kann ist daß das Holz noch viel zu feucht und damit elastisch ist. Da klemmt der Bohrer dann auch.

 

Zitat von kjs
da gibt es mehrere Möglichkeiten was schief liegen kann und Eine ist der Bohrer selbst. Speziell bei den Billigen gibt es welche die die Späne nicht raus bringen. Die klemmen dann und der Bohrer wird heiß. Etwas Abhilfe bringt da wenn Du etwas bohrst, den Bohrer wieder ganz raus ziehst und dann wieder rein. So lange wiederholen bis Du tief genug bist.
Was natürlich auch sein kann ist daß das Holz noch viel zu feucht und damit elastisch ist. Da klemmt der Bohrer dann auch.
Billig stimmt leider.
Kann es sein dass das Holz noch nicht trocken genug ist?
Weihnachten liegt ja doch schon 3 Monate zurück!

 

Samir, vielleicht ist er zu feucht, was ja kjs schon sagt, kann aber auch damit zusammen hängen, dass das Holz sehr harzig ist. In Verbindung mit einem nicht so tollen Bohrer, sind die Grenzen schnell erreicht

 

Zitat von fuffy1963
Samir, vielleicht ist er zu feucht, was ja kjs schon sagt, kann aber auch damit zusammen hängen, dass das Holz sehr harzig ist. In Verbindung mit einem nicht so tollen Bohrer, sind die Grenzen schnell erreicht
Hallo fuffy,
das Holz war seit Weihnachten in der Garage, ich habe es erst letzte Woche mit der Säbelsäge geteilt.
Glaubst du das es zu feucht ist?

 

Ich kann das aus der ferne nicht sagen. Mein Favorit ist ein stumpfer Bohrer, der es auch nicht leichter gemacht bekommt, durch gewisse Umstände (Harz, Feuchte)

 

Zitat von fuffy1963
Ich kann das aus der ferne nicht sagen. Mein Favorit ist ein stumpfer Bohrer, der es auch nicht leichter gemacht bekommt, durch gewisse Umstände (Harz, Feuchte)
Hmm Weihnachtsbaum und Harz könnte Stimmen die Kombination ..

 

Samir, hast du einen Dremel mit Schleifstein? Dann würde ich mal versuchen, die Schneiden etwas aufzubessern. Viel kaputt machen kannst du bei dem Bohrer eh nicht mehr

 

Zitat von fuffy1963
Samir, hast du einen Dremel mit Schleifstein? Dann würde ich mal versuchen, die Schneiden etwas aufzubessern. Viel kaputt machen kannst du bei dem Bohrer eh nicht mehr
Schleifstein ja, Dremel nein (muß mal googlen wa ein Dremel ist)

 

Dremel ist ein Minischleifer (Bohrer). Da kannst du alle möglichen Schleifteile dranmontieren

 

Zitat von fuffy1963
Dremel ist ein Minischleifer (Bohrer). Da kannst du alle möglichen Schleifteile dranmontieren
Klingt interessant, danke schön -------------------------------------------------------------------------------------

 

Warum kommst du nicht zur Schatzsuche, dann können wir schön weiterdiskutieren. Kjs ist auch da

 

Drei Monate scheinen mir zu wenig Trockenzeit. Ist die Garage trocken? Vielleicht geht das im Heizungskeller besser.

 

Woody  
Ich tippe auch am ehesten auf stumpfe Schneiden deines Forstners.

Du hast doch eh so schöne Feilen geschenkt bekommen. Damit kannst die Schneiden auch ein bisschen nachbearbeiten. Nimm die dreieckige Feile dafür.

 

Was ich im Bild erkennen kann ist, dass das loch nur auf der rechten Seite verbrannt zu sein scheint. Da der Rohling in ein Schraubstock befestigt ist gehe ich davon aus dass du es freihändig gemacht hast. Mein Tipp wäre, dass du den Bohrer nicht gerade geführt hast. Dazu kommt das der erforderlichen Kraftaufwand beim bohren in Stirnholz unterschätzt wird. Wenn man nun zu wenig Kraft ausübt und dazu den bohrer nicht gerade führt kommt es unweigerlich zu eine Wärmestau an einer Stelle. Föstnerbohrer sollten nach Möglichkeit immer mit einer Säulenbohrmaschiene oder Bohrständer geführt werden.

 

Muss denn das Lich perfekt sein? Wenn nicht, könntest Du den ersten Zentimeter gerade bohren, dann fängst Du an, die Maschine zu kippen. Also aus dem rechten Winkel und darin kreisförmig zu rühren, so dass der Bohrer nur einseitig kratzt/schneidet. So erhitzt Du immer nur eine minimale Stelle, die durch das weiter eiern der Maschine sich verlagert. So ist auch mehr Platz im Loch um Späne abzutransportieren, da das Loch ja etwas größer wird. Zum Schluss dann wieder senkrecht, dass der Boden eben wird.

Für Scharniere unbrauchbar aber für einfach ein "Loch" sollte es so gehen.

Schau mal bei meinen Projekten "Futterast". So habe ich das Holz komplett ausgehölt. Und due Birke war nass. Aber Birke ist auch nicht so faserig wie Tanne. Nur dass ich das Holz an der Ständerbohrmaschine eiern ließ. Aber es zeigt, man braucht nicht viel Druck, sondern eher Geduld.

 

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