Werde Mitglied in der großen deutschen Heimwerker-Community!
Jetzt anmelden!
 

Forstnerbohrer: Splittern verhindern

14.06.2013, 19:19
Hallo,

ich möchte mir eine kleine tragbare Werkzeugkiste bauen. Der Rundgriff wird durch die zwei Löcher des Vorder- und Hinterteils (Fichtenholz) geschoben - genau so. Dafür möchte ich die Löcher jedoch nicht mit einem Flachfräs-, wie im Video, sondern mit einem Forstnerbohrer bohren.

Meine Frage nun: Wie verhindere ich, dass beim Durchstoßen der Holzplatte mit dem Forstnerbohrer diese auf der Rückseite splittert? Reicht es, das Holz einfach mit etwas Klebeband an der Durchbruchstelle zu tapen oder gibt es eine bessere Möglichkeit?

Danke im Voraus!
 
Flachfräsbohrer, Forstnerbohrer, Holzbearbeitung, Splitterschutz Flachfräsbohrer, Forstnerbohrer, Holzbearbeitung, Splitterschutz
Bewerten: Bewertung 0 Bewertungen
21 Antworten

Die besten Antworten

Leg unter die zu bohrende Platte einfach eine 2. Restholzplatte.
Woody  
Leg unter die zu bohrende Platte einfach eine 2. Restholzplatte.

 

Hallo,

Klebeband bringt dir hier nichts. Leg einfach ein weiteres Holzstück unter. Wenn du dabei auf Nummer sicher gehen willst, spann das Teil, das du bohrst noch auf dem Brett, das du unterlegst fest.

Gruß

Heiko

 

Stimmt, daran hatte ich gar nicht gedacht. So werde ich es machen. Vielen Dank Euch beiden!

 

Wenn Du eine präzise Ständerbohrmaschine hast ( z.B. die PBD 40 ) kannste auch mit kleinem Bohrer ( Durchmesser der Bohrspitze des Forstner-Bohrer´s ) vorbohren und dann mit dem Forstner von beiden Seiten...

dann reisst sicher nix aus !

Gruß vom Baschtler !

 

Geändert von Baschtler (15.06.2013 um 17:11 Uhr)
Hallo Baschtler, das ist auch eine sehr gute Idee. Hab mir jetzt erstmal einen Satz Forstnerbohrer bestellt (FAMAG) und hoffe, dass die bald angekommen.

Vielen Dank für Deine Hilfe!

 

Bin auch ein freund vom doppelseitigen Bohren, erfordert halt nur etwas Gefühl, dass man mitbekommt, dass die Spitze bereits durch ist, dann um seitenmässige umdrhen und von der anderen seite Fertig bohren

 

Du musst nicht unbedingt vorbohren wenn die Zentrierspitze vom Forstnerbohrer relativ groß/Tief ist Sofern du so etwas wie ne Standbohrmaschine oder Säulenbohrmaschine besitzt bei der man einen Tiefenanschlag hat. Kannst da nämlich ganz bequem die Tiefe deines Forstnerbohreres einstellen damit du nich durchbrichst.
Ich nehme normalerweise immer ein restbrett für so etwas aber spanne es zusätzlich mit Schraubzwingen runter. Das ist Hunderprozentig!

 

Und unbedingt auf eine niedrige Drehzahl achten, ist sicherer und hilft auch gegen ein Ausreissen.

 

Nicht ganz durchbohren, nur bis die Zentrierspitze rausschaut. Dann hast Du ja den Ansatzpunkt, um von der Rückseite aus den Rest zu bohren. Dadurch, dass die Schneiden ja an sich, nen vernünftigen Bohrer mal vorausgesetzt, sehr sauber schneiden, sieht das forstnergebohrte wunderbar sauber aus. Zugegebenermassen weiss ich das auch erst seit kurzem, aber seitdem macht es viel mehr Spass, grosse Löcher vor mir zu haben!

 

Nur mal am Rande: ich bin von den Bosch Clean Hinge genauso begeistert wie von den Bormax und Staketen-Bormax - der ganze Rattenschwanz an sonstigen Forstner-Bohrern in meiner Werkstatt hat nicht die gleiche Präzision. Referenzmaschine zum Bohren: neuerdings die von sich aus leider nicht so sehr wie erhofft präzise PBD 40.
Falls ich es nicht an anderer Stelle schon mal gesagt haben sollte: sucht ein Werkzeug aus, dann den Antrieb dafür. Das Werkzeug wird in Summe immer teurer sein als der Antrieb, zumindest, wenn es ums Bohren geht, und nein, ich verrate nicht, wieviel ich inzwischen in unbefriedigende Antriebe investiert habe, von denen die PBD 40 leider nicht der letzte sein wird, aber erstmal ne Weile herhalten muss. Wenn ich nur die 'guten' Forstnerbohrer (siehe oben) rechne, ist der Wiederbeschaffungswert in Summe mindestens dreimal so hoch wie der Anschaffungswert der Bohrmaschine. Ob man die Vielfalt braucht in der Präzision, ist ne andere Frage und jo, ich muss mich auch fragen lassen, wieso ich mehrere hundert Euro für Forstnerbohrer ausgebe und dann probiere, sie mit einem 300-Euro Gerät vernünftig einzusetzen. Aber das tut meine Frau, damit müsst Ihr mich nicht nicht auch noch plagen, wären die Fragen doch wahrscheinlich die gleichen ;-)
Und na ja, ich hab und hatte schon meine Gründe, die die jeweilige Investition in Bohrer mal gerechtfertigt haben oder das neu tun: noch heute krieg ich ein z.B. ein 46mm Loch vom Schreiner um die Ecke an die richtige Stelle nicht unter dem Preis für einen entsprechenden Bormax - da mach' ichs doch lieber selber.

 

Geändert von baldwin (06.08.2013 um 02:21 Uhr)
Bosch hat leider die Clean-Hinge Serie (zumindest in Deutschland) wieder eingestampft.

 

Zitat von holzbastler
Hallo,

Klebeband bringt dir hier nichts. Leg einfach ein weiteres Holzstück unter. Wenn du dabei auf Nummer sicher gehen willst, spann das Teil, das du bohrst noch auf dem Brett, das du unterlegst fest.

Gruß

Heiko
In meiner Ausbildung damals nannten wir das "Opferholz", Restholz trifft es aber auch gut.

Hilft eigentlich immer ein ausreissen zu verhindern.

 

Den Forstnerbohrer würde ich bei o.g. Prop. nicht verwenden.
Eine passende Lochsäge reicht - mal von L. + R.. gebohrt/-gesägt und gut ist.
Die Hinterfütterung ist Ratsam.
Gruß

 

Geändert von Stepway_I (09.08.2013 um 18:30 Uhr)
ich würde auch ein Rest Holzstück darunterlegen bzw. festklemmen, möchte aber dann auch noch dazusagen, daß ein Brett unterlegen und klemmen auch unheimlich hilft, wenn man einen absolut sauberen Sägeschnit mal machen muss. Je fester das untergelegte Brett festgespannt wird umso sauberer wird der Schnitt oder eben das Loch mit dem Forstnerbohrer.

 

Zitat von Stepway_I
Den Forstnerbohrer würde ich bei o.g. Prop. nicht verwenden.
Eine passende Lochsäge reicht - mal von L. + R.. gebohrt/-gesägt und gut ist.
Die Hinterfütterung ist Ratsam.
Gruß
Nehme den Forstner nur bei Sacklöchern, ansonster die Lochsäge.

 

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Ansicht