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Fi Schutzschalter löst aus

28.11.2012, 08:53
Ich hatte heute morgen das Problem das kein Strom da war,der Fi hatte ausgelöst,daraufhin hab ich alle sicherungsautomaten abgeschaltet,dan den Fi wieder rein und nach und nach die Sicherungen wieder eingeschaltet.
Bei der 6.ten löste der Fi wieder aus.Das ist der bereich Waschküche,es hängen ein kühlschrank und 2 Waschmaschinen drann,das geht weil da eine alte Kraftstromleitung aufgeteilt wurde.Jetzt hab ich die Geräte rausgezogen,alles wieder eingeschaltet und die Geräte nach und nach wieder eingesteckt,es hält,wie kann ich da den Fehler finden ?
Wenn es eine der Waschmaschinen wäre hätte der Fi doch beim reinstecken des Steckers auslösen müssen ?
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12 Antworten
War eines der Geräte in Betrieb beim Auslösen?

Ist der Raum relativ feucht?

Wenn ich mal tippen würde, würde ich all in auf einen Heizstab der WM setzen.

 

Manche Fehler treten nur auf, wenn ein bestimmter Betriebszustand erreicht ist.

Literatur:

http://www.elektrofachkraft.de/fachw...wieriger-fall/

 

Geändert von Pfanni (28.11.2012 um 09:02 Uhr)
Stimmt,der Heizstab,eine der WM war in betrieb,und wenn der Heizstab einen Isolationsfehler hat löst der FI aus wenn die Maschine aufheizen will,das werd ich mal näher untersuchen,in dem ich die WM mal ausser betrieb nehme.

 

Du solltest die WM lieber in Betrieb nehmen um zu sehen an welcher Stelle der FI auslöst.

Es könnte aber auch ein Feuchtigkeitseinbruch sein, der wieder getrocknet ist. Der FI Schutzschalter misst im Gegensatz zur Sicherung die Summer der ein und ausgehenden Ströme und vergleicht diese. Liegt also irgendwo ein Fehler vor der einen Kriechstrom (Fehlerstrom) zulässt, ist die Summe der zurückfliessenden Ströme nicht mehr die der ausgehenden und das Ding lösst aus. Meist sehr schnell und schon bei kleinsten Störungen, das macht eine Anlage mit FI eben sicher.

 

Es liegt vermutlich an der WM,seit sie vom Netz ist ist ruhe,werde sie am Wochenende mal unter die Lupe nehmen.Komisch,ist die neue,die ist erst 8 J alt,die andere daneben von meiner mutter ist von 1976.

 

vom techn. Aufwand her gibt es zwei elektr. mögliche Berührungspunkte...
Heizstab ( oder Stäbe ) und Thermofühler , welche mit dem Waschwasser und dem Blechgehäuse, bei einem Defekt, Kontakt haben können..und dadurch den FI (30 mA)
auslösen ! Den Heizstab scheinst Du wohl schon als Fehlerquelle lokalisiert zu haben ?
deshalb sind Motor und Steuerung aussen vor ! aber....für den Austausch...den
Elektriker ran lassen !
TIP :: schau Dir die Heizstäbe an, ob diese durch Verkalkung den Geist aufgegeben
haben, wenn ja ... dann öfters Calgonit in den Waschvorgang zugeben , das Billig-
zeug taugt nichts ! weil Calgonit auch die Trommel aussenherum sauber hält.. und
die im Wasser befindlichen Komponenten ebenfalls !
Anmerkung : das im Calgonit enthaltene Zeolith ist ein natürliches Mineral, keine
Chemiekeule !
Gruss von Hazett

 

Ich hatte das Problem bei meinem vorigen Wäschetrockner. Beim Seitenwechsel der Türverriegelung wurde das Kabel nicht richtig befestigt und streifte gelegentlich an der Trommel wodurch irgendwann die Isolierung abgeschliffen wurde. Immer wenn die Trommel jetzt diese Stelle berührte knallte der FI raus. Durch den nachlauf der Trommel war der Kontakt aber gleich danach nicht mehr nachweisbar. Habe es eigentlich nur zufällig gesehen und isoliert, danach war dann Ruhe.

 

Funny08  
Nuja , vorsichtshalber würde ich noch ein Auge auf die Steckdose und die Abzweigdose(n) ( wenn die zuleitung ja aufgeteilt wurde) werfen - es wäre auch möglich, dass hier eine Klemme unter Last am Schmoren ist und evtl ein Kriechstrom den Fi ausgelöst hat.

 

Gute Idee,ich werd mal sehen ob da Irgendwas faul ist,leider sind diese Fehler nur schwer messbar,da ja die Erde,also der Grün\ Gelbe Draht auf einer Sammelschiene zusammenläuft.
Und an der Maschine kann ich so auch nix messen da der Fehler ja nur unter bestimmten Betriebszuständen auftritt.Oder lieg ich jetzt falsch ?

 

Jetzt miss halt mal den Kreis durch, irgendwo muss ja ein Fehlerstrom fließen. Wenn doch net,dan ist der RCD hin - Was nur selten vorkommt, aber schon passiert ist.
Die perfekten Kandidaten für sporadische Fehlerströme sind die Heizelemente von Herden, aber auch dei WaMa ist ein ganz heißer Kandidat.
Hast Du ne sehr genaue Strommesszange? Dann miss hal mal nach, welchen Strom welcher PE trägt.

Viele Grüße,

Uli

 

Also den/die Fehlerströme kann man schon Meßtechnisch erfassen. Laß doch mal nen Profi ran.

 

Stell doch mal Dein Messgerät hochohmig ein...und mess an dem Schukostecker der ( vermutlich) defekten Waschmaschine vom Schutzleiter zum Blechgehäuse,
hier sollte einwandfreier Durchgang sein. aber kein Durchgang an beiden Kontaktstiften
zum Blechgehäuse ...ist einer davon Hochohmig anzeigend, reicht das, um die 5 mA für
den FI als Kriechstrom durchzulassen... ! Netzschalter dabei EIN geschaltet lassen...und
nach der Messung wieder AUS ! natürlich ist das Teil " nicht am Netz eingesteckt !!! "
Viel Erfolg ...Gruss von Hazett

 

Geändert von Hazett (29.11.2012 um 18:20 Uhr)
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