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farbroller wagner

31.10.2011, 09:34
hat jemand von euch erfahrung mit dem elektrischen farbroller von wagner? habe mir am we einen gekauft und muss jetzt anfangen zu streichen
 
Farbroller Farbroller
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10 Antworten
Hallo DoityourselfGirl

Mit der Wagner Schlauch Pumpen Version habe ich keine Erfahrungen, da mir der Reingungsaufwand und die damit verbundenen Farbmengenverluste für zu hoch erschienen. Erfahrungen daher bedingt übertragbar.

Ich habe mir die Teleskopstab Version mit Batterieantrieb zugelegt.
Die geht ab wie Schmitt´s Katze. Das ständige bücken zum Farbkübel entfällt und die
Kreuzschmerzen halten sich in Grenzen.

Ich würde Dir empfehlen zuerst die Ecken&Kanten vor zu streichen (oder 2-3 Erfüllungsgehilfen), da Du mit dem Farbgepumten Roller mächtg schnell qm machst.
Da aber viel Farbe in der hohlen Walze und bei Dir Behälter/Pumpe/Schlauch verbleibt, solltest Du jeweils alle Flächen einer Farbe streichen.

Ich habe bei mir alles Decken/Rauhfaser Wände in gleichen Farbe gerollt. Das vereinfacht die Sache ungemein und ich konnte nach Abschuß erster Anstrich
gleich den zweiten hinterherschieben. Die Wohnung war noch leer.
(Evtl. Räumlichkeiten vorher gut durchgeheizt haben & während Arbeit gut lüften)

Die Verluste&Aufwand beim Reinigen sind schon deutlich höher als bei nativ Pinsel&Rolle. Bei Deiner Version vermutlich noch ein bisschen mehr zu tun.

Solltest Du mal über Nacht die Arbeit unterbrechen müssen, kennst Du sicherlich
schon den Tipp, einfach die Rolle in PVC Tüte/Folie einzuschlagen, um diese vor
vertrocknen zu schützen. Wirkt ein paar Tage ohne das die Rolle Schaden nimmt.

Grüße & schnellen Erfolg

 

Bastelfuchs, da habe ich einen kleinen Einwand. Beim Rollen/Streichen mit dem Lüften vorsichtig sein. Kein Durchzug! Beim Streichen wird die Tapete angeweicht und kann sich bei Durchzug ebenso lösen wie beim Tapezieren.

 

Zitat von Ricc220773
Bastelfuchs, da habe ich einen kleinen Einwand. Beim Rollen/Streichen mit dem Lüften vorsichtig sein. Kein Durchzug! Beim Streichen wird die Tapete angeweicht und kann sich bei Durchzug ebenso lösen wie beim Tapezieren.
Hat sie aber nicht, da die Tapete vor Streichen schon lange trocken war.
Durch das vorherige ordentliche durchheizen sind die Wände & Decken mit Wärme
aufgeladen. Wenn man nun schnell Streicht und anschließend Lüftet, hat der Tapetenkleber gar keine Zeit feucht geschweige denn Nass zu werden und sich
dann lösen zu können.

Bei mir hat das schon mehrfach so funktioniert, auch weil ich zu bequem bin den zweiten Anstrich in einer weiteren Arbeits Session zu erledigen.

 

so, bis jetzt geht es ganz gut, zu ricc, ich streiche alles in weiss dann habe ich keine probleme mit ständigem auswaschen, aber das problem, dass ich kaum sehe wo ich bereits gestrichen habe. habe gute alpina farbe, aber an der decke deckt die gar nicht was könnte ich da am besten machen?

 

Wenn Du beim Streichen von Weiß nicht siehst wo Du schon gestrichen hast, könnte man fast sagen, es war noch nicht nötig

 

Hmmm

Hättest Du einen Quigo Laser Würfel oder vergleichbar, könnte man die Linie an die Decke projezieren, bis wohin gestrichen ist.
Aber es geht auch einfach senkrecht darunter einen Marker auf jeder Wandseite
auf den Boden zu stellen. Dann die nächste Bahnbreite in Angriff nehmen.

Welchen Untergrund Aufbau & zu überstreichende Farbe hast Du an der Decke?
Evtl. Kreide/Kalk?

Farbe bringt erst nach vollständiger Trocknung Ihre Deckkraft zur Geltung.
Im feuchten Zustand kann man sich gewaltig täuschen.

Ich gehe mal davon aus, das Du ausreichend starke Beleuchtung zum Streichen hast.
In zwielichtigen Beleuchtungen lauert bei Sonnenschein eine böhse Überraschung !

 

Geändert von Bastelfuchs (31.10.2011 um 11:40 Uhr)
bastelfuchs, ich streiche im moment bei reinem tageslicht, die bösenüberraschungen kamen letztens, als im im licht des fluters gestrichen habe,aber mit dem laser ist einen gute idee, hatte ich gar nicht dran gedacht, hole ich gleich bei, ich weiss nicht welche farbe an der decke gestrichen war, streiche aber jetzt mal ein kleines stück und warte bis es getrocknet ist
zu ricc, das ist schon richtig, aber ich habe neu tapeziert, weisse vinyltapete, hatte beim tapezieren die finger stellenweise wohl nicht sauber und hatte mir flecken auf die tapete gemacht, welche ich erst nach dem trocknen gesehen habe. diese habe ich dann versucht, mit weiss abzutünschen, na ja, den rest kannst du dir ja wohl denken

 

Geändert von doityourselfgirl (31.10.2011 um 11:54 Uhr)
Mal mit feuchtem Schwamm bisschen drüber wischen.

Löst sich die alte Farbe auf, so ist es vermutlich Kreide (evtl. auch Kalk)
Das hätte zur Folge, das die neu gestrichene Dispersions Farbe bei der Trocknung
aufreist und abfällt.

Habe ich mal über die Harte Tour lernen müssen. Aber Kreide und Kalk wird schon
ein paar Jahrzehnte nicht mehr gestrichen.
Woll´n mer mal hoffen, das das nicht zutrifft.

 

War ja auch eher als Spaß gedacht.
Also wenn Du neue Tapete drunter hast, kann es ja eigentlich keine Probleme mit alter Farbe geben. Dass man mitunter das neu gestrichene nicht sieht ist normal und (wie Du selber festgestellt hast) sehr lichtabhängig. Dir bleibt also nichts weiter übrig als die besten Lichtverhältnisse zu nutzen und mit System zu rollen. So passiert es seltener, dass man Stellen vergisst oder übersieht. Wichtig ist auch immer kurze Bahnen zu streichen. So arbeitet man "nass in nass" und das Ergebnis wird gleichmäßiger.

 

Da ich jetzt mit dem elektrischen farbroller den ersten raum fertig habe, kann ich ihn nur empfehlen, da keine verlängerung am farbroller ist habe ich mir einen teleskopstiel am griff mit schlauchschellen befestigt(der farbschlauch ist lang genug) und habe damit auch super einfach und schnell meine zimmerdecke gestrichen. wenn man normal und langsam rollt, gibt es auch keine spritzer.

 

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